Kaufvertrag Pferd, wer liegt im recht?

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5 Antworten

Ich glaube nicht. Da das Pferd mittlerweile schon durch so viele andere Hände ging, wobei ja immer wieder ein anderer Kaufvertrag aufgesetzt und unterzeichnet wurde, dass der Kaufvertrag von Herr P an Frau G nicht mehr gilt. Außerdem konnte der letzte Käufer nichts davon wissen. Woher auch. Wird ja immer ein neuer Kaufvertrag aufgesetzt. Wenn da nichts gesagt wird, dann ist das zwar blöd, aber das kann keiner wissen.

Denke da wird er vor Gericht müssen. Ob er das dann macht und auch Erfolg hat ist was anderes.

Vielleicht sollte Herr P einfach mal Kontakt mit Frau A aufnehmen. Evtl. lässt sich das auch ohne Gericht etc. regeln.

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Kommentar von Meniflar
18.07.2016, 12:55

Herr P war gestern bei Frau A. Herr P würde es gerne zurück kaufen, aber Frau A möchte das nicht.

Frau G hat im Kaufvertrag nachgeschaut. Es wurde nichts schriftliches vereinbart und sie meint auch mündlich nicht.

Dann ist in dem Fall alles gut :-)

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Er kann es G schon zurückkaufen. Das Problem ist nur, dass diese es bereits verkauft hat und sollte es bereits an die neue Käuferin übereignet sein, nicht mehr P übereignen kann. Sie kann den neuen Kaufvertrag mit P also nicht mehr erfüllen. Gegen A bestehen natürlich keine Ansprüche, schließlich hat sie nicht mitgewirkt.

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Ein Vorkaufsrecht, also das Recht, als erster Kaufinteressent zu entscheiden, ob man kaufen möchte oder nicht, muss ja schonmal vereinbart sein. Irgendwann im Gespräch gesagt, gilt es nicht, in einem mündlichen Vertrag ist seine Existenz schwerer nachzuweisen als in einem schriftlichen. Da es im schriftlichen Vertrag nicht steht, wird er schlechte Karten haben.

Was aber, wenn das Vorkaufsrecht vereinbart ist und der Verkäufer (Frau G. in dem Moment, wo sie das Pferd weiter verkauft hat) demjenigen, der das Vorkaufsrecht hätte (Herr P.), nicht Bescheid gibt, er also aus Unkenntnis sein Recht nicht wahrnehmen könnte? Er könnte drauf klagen, wird aber (das ist jetzt kein Wissen, sondern "Gefühl") ohne vereinbarte Strafe auf einen Vergleich hinauslaufen und nichts weiter passieren. Wäre nicht nur das Vorkaufsrecht an sich, sondern auch eine Vertragsstrafe vereinbart worden, so müsste jetzt wohl Frau G. an Herrn P. die Strafe bezahlen. Die Sache (das Pferd) dürfte vermutlich da verbleiben, wo sie jetzt ist.

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Da wird er klagen müssen, denn die ganzen Käufer, insbesondere die letzte, konnte ja eigentlich nichts davon wissen und wurde durch den unrechtmäßigen ersten Verkauf, insofern geschädigt, als dass der ursprüngliche Besitzer das Vorkaufsrecht vorenthalten wurde. Frau G wird da wohl als Ursprung der Problemlage an irgendwen Entschädigung zahlen müssen

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Wenn es schriftlich ist auf jeden Fall. Mündlich ist doof weil das kann man nicht beweisen. Wenn er es schriftlich hat kann er es auf jeden Fall zurückverlangen

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Kommentar von Meniflar
18.07.2016, 12:56

Schriftlich gibt's auf jedenfall nichts...

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