Frage von Tigo83, 33

Kaufempfehlung Kamera für Safari, Bridge oder DSLR?

Wir reisen demnächst nach Tansania auf Safari und suchen noch eine gute Kamera. In die engere Wahl sind jetzt die Canon EOS 1300D und ein zusätzliches Teleobjektiv. Da gibt es eins für knapp über 100 Euro von Tamron mit 70-300mm Brennweite, jedoch ohne Bildstabilisator. Da weiß ich nicht in wieweit das wichtig ist. Mit sind die ja schon fast unerschwinglich. Alternativ habe ich die Bridge Nikon Coolpix P900. Hier Bildstabilisator direkt eingebaut. Zoom bis 82x, ist unschlagbar. Was würdet ihr empfehlen?

Antwort
von Skinman, 17

Von diesen Alternativen klar die Bridge. Diese Billig-Objektive sind eh alle viel zu kurz und noch dazu Abbildungsleistung am langen Ende grauslich.

http://www.bodovanlaak.de/photo/Berechnungen/Gegenstandsweite.aspx

Und die P900 - nun ja. Als erstes solltest du dir abgewöhnen, mit diesem grauslichen Zoomfaktor zu denken, der sagt nämlich kaum was aus.

2000 mm Äquivalent am langen Ende sind natürlich durchaus der Hammer. Rein nominell. Wenn das nicht reicht, dann ist man schnell bei Weltraumteleskopen... aber es gibt noch andere Kriterien. Das Schlimmste: Kein kein RAW (auch wenn dich das nicht interessieren wird ;-)

https://www.dpreview.com/reviews/2016-roundup-consumer-long-zoom-compacts/4

"though Nikon really pours on the noise reduction, which can smudge fine detail."

Versprich dir nicht zu viel, wer weiß, wie das mit der Fokussierung am Langen Ende auf große Distanzen hinhaut.

Antwort
von migebuff, 14

300mm ist auch an Apsc für Tiere in freier Wildbahn recht kurz. Mit irgendwelchen lichtschwachen, unscharfen Billigzooms hast du keinen großen Vorteil gegenüber der bereits vorhandenen Bridge.

Ein Bildstabi ist nicht zwingend nötig, allerdings sind ohne Stabi kürzere Belichtungszeiten erforderlich. Zum Ausgleich sollte das Objektiv ausreichend lichtstark sein, um nicht mit unendlich hohem ISO arbeiten zu müssen, womit man wieder beim Thema "teuer" wäre.

Kommt jetzt drauf an, wie wichtig dir die Bilder sind. Wenn du nebenbei ein wenig fotografieren willst, behalte die Bridge, die Ergebnisse werden zwar nicht umwerfend, aber gemessen am finaziellen Aufwand passt das dann schon.

Wenn du deutlich bessere Bildqualität willst, kommst du mit irgendeinem 100€-Objektiv nicht weiter. Als günstiges Einstiegstele würde sich z.B. das Tamron 150-600mm anbieten, da bist du aber auch mit 900€ dabei und hast dann am langen Ende gerademal Offenblende 6,3.

Expertenantwort
von nextreme, Community-Experte für Kamera, 18

Wenn Du meinst, dass für dich vorallem Zoom wichtig ist, ist natürlich die P900 die bessere Wahl und das Plastikgegäuse der 1300D mit vorgeschnalltem 70-300mm hat dem gegenüber ausser mehr Gewicht nichts zu bieten.

Antwort
von FoxundFixy, 13

Die Kamera kannst du nach dem Urlaub wegschmeißen,die Gegend ist so staubig,daß sich der feine Sand in jede Ritze festsetzt und unglaublichen Schaden anrichten kann.

Besser wäre eine Staub und Wetterfeste Kamera ( auch wetterfestes Objektiv). Bei DSLRs wären die günstigsten bei Pentax zu finden,sonst gibt es wetterfeste bei DSLMs Olympus,Fuji

Antwort
von Schwoaze, 23

Auf Reisen würde ich IMMER einer guten Bridge mit ausreichendem Zoom den Vorzug geben.

Schau Dir bitte auch noch andere Bridges an.

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