Kaufberatung Dekupiersäge?

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4 Antworten

Hallo STCOOL1,

Du kennst sicherlich den Spruch, wer billig kauft kauft 2 mal. So wird es Dir auch ergehen, wenn Du bei dieser Geschichte eine Säge im genannten Preisrahmen erwerben möchtest. 18 mm Sperrholz mit einer Dekupiersäge zu bearbeiten ist meines Erachtens eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe.

Ich hab zu Beginn meiner Karriere auch versucht, immer billiges Werkzeug einzusetzen und war dann jedes Mal erstaunt, als das Arbeitsergebnis mehr als dürftig war. Für so dickes Material gibt es eigentlich nur einen Hersteller und zwar die Fa. Hegner aus dem Schwarzwald.

http://www.hegner-gmbh.com

Diese Menschen in der Firma sind die absoluten Tüftler und bauen mit die durchdachtesten Maschinen die ich in meinem langen Berusleben in den Händen halten durfte. Spare lieber noch etwas Geld an und kauf nur einmal aber dann richtig. Kommt im Endeffekt günstiger.

LG moebelfreak

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Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen, frage mich allerdings was du vor hast und ob eine Dekupiersäge wirklich die richtige Wahl ist.

Material mit einer Dicke von 18mm ist schon eine Hausnummer.
Ich zweifle daran, ob du wirklich so enge Radien und komplizierte Geometrien in  18mm Plattenmaterial schneiden musst, dass eine Dekupiersäge das Mittel der Wahl ist.

Tisch-  Bandsägen haben mit 18mm weniger Probleme und lassen auch sehr engkurvige Schnitte zu. Dazu sind sie günstiger in brauchbar zu erhalten, als die Dekupiersägen.
Bei Dekupiersägen brauchst du unter 200 Euro gar nicht anfangen, die billigste halbwegs Brauchbare kommt von Proxxon und kostet schon etwas mehr.

Bedenke auch, dass teuer nicht schlimm ist.
Eine gute Maschine bekommst du auch nach Jahren wieder, für den beinahe Neupreis los.
Das kommt unterm Strich billiger als die "Billige", kostet weniger Nerven, bei gleichzeitigem besserem Ergebnis und ist ein angenehmeres Arbeiten.

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Ganz egal was, kauf unter keinen Umständen eine, wo nur Sägeblätter mit Quersteg rein können. Die gibt es nicht mit rundem Querschnitt, man kann also nicht "zurücksetzen" (oder nur deutlich schlechter) und man muss mindestens 6mm oder größer anbohren, wenn man das Sägeblatt für Innen-Schnitte einfädeln will.

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