Frage von ostIcrime, 83

Kaufabwicklung Internet (facebook)?

Guten Morgen,

ich möchte etwas online verkaufen, nach langem Suchen habe ich einen Käufer auf Facebook gefunden. Die Ware würde ich per Post verschicken. Wie lässt sich der Verkauf mit so wenig Risiko wie möglich abwickeln. Vielen Dank

Expertenantwort
von haikoko, Community-Experte für Ebay, 17

Die Mehrzahl ist ja nun gegen Deinen unsicheren Verkauf über Facebook.

Auf allen Internet-Plattformen treibt sich seit nahezu Jahrzehnten die sogenannte Nigeria-Connection herum. Emails von Banken oder gar Paypal sind Fakes. Es wird darin versprochen, dass der vereinbarte Geldbetrag freigeschaltet wird, wenn die Paketnummer - logischerweise nach Versand - angegeben wird.

Logisch: Paketnummer = Ware ist weg
Fake-Email = es gibt kein Geld

Lies mal bitte hier auf der leider nur noch über is-archive zu erreichenden Seite des  ebay-Nutzers "nigeria-bieter" nach:

https://archive.is/Fl616#selection-655.0-652.2

Antwort
von apophis, 47

Auf jedenfall indem Du das Paket erst losschickst, wenn das Geld auf Deinem Konto ist.

Zudem bietet Paypal einigen Schutz für Käufer und Verkäufer, da kannst Du Dich eventuell auch mal schlau lesen.

Kommentar von franneck1989 ,

Zudem bietet Paypal einigen Schutz für Käufer und Verkäufer, da kannst Du Dich eventuell auch mal schlau lesen.

Das kann er auch gleich wieder lassen, denn mit PayPal kann man als Verkäufer nur verlieren.

Kommentar von PicaPica ,

Kannst du sagen, warum du dieser Meinung bist? Würde mich sehr interessieren, da ich noch kein PayPal-Konto habe, es mir aber überlege. Sorry, dass das jetzt mit der Ursprungsfrage nur indirekt zu tun hat.

Kommentar von franneck1989 ,

Aufgrund des "Käuferschutzes" ist es für Käufer möglich, das bezahlte Geld von PayPal zurückholen zu lassen. Dafür reicht die bloße Angabe "Artikel entspricht nicht der Beschreibung", was auch noch nach Wochen passieren kann. Die Rechtslage in Deutschland wird dabei gekonnt ignoriert. Besonders gern genutzt wird diese Möglichkeit von Betrügern, die damit umsonst einkaufen gehen.

Eine weitere Falle lauert, wenn man nicht sendungsverfolgt verschickt. Dann erstattet PayPal das Geld ebenfalls zurück, wenn der Käufer behauptet, das Päckchen wäre nicht angekommen.

Antwort
von Margita1881, 34
Hab vergessen zu erwähnen, dass derjenige im Ausland wohnt.

dann würde ich dieses Geschäftchen gleich vergessen

Kommentar von ostIcrime ,

Und warum? 

Kommentar von Margita1881 ,

Du wärst nicht der 1., der mit einem FB-Verkauf betrogen wurde.

In welches Land geht die Ware und was ist es für ein Teil und Preis?

Kommentar von ostIcrime ,

Mir ist klar dass hierbei Risiken vorhanden sind, deshalb stelle ich die Frage. Aber generell zu behaupten dass das Geschäft nicht abgeschlossen werden soll halte ich für fragwürdig.

Vermutlich nach Osteuropa (ja ich weiß Österreich wäre weniger problematisch), der Preis werden ca. 100 bis 200 € sein. 

Kommentar von Margita1881 ,
generell zu behaupten...halte ich für fragwürdig

dann mach es; Reisende soll man nicht aufhalten

Antwort
von dresanne, 20

Wohnt der Interessent in England, Nigeria oder Malaysia und handelt es sich um ein Handy? Dann hat es die Nigeria-Connection auf Dich abgesehen. Dann gilt nur - Finger weg!

Antwort
von franneck1989, 51

Wie lässt sich der Verkauf mit so wenig Risiko wie möglich abwickeln.

Indem ihr eine persönliche Übergabe (Geld gegen Ware) macht.

Alles andere ist mehr oder weniger unsicher. Wenn es unbedingt sein soll, dann akzeptiere nur Vorkasse per Überweisung und versende danach versichert (Einlieferungsbeleg aufheben!)

Kommentar von ostIcrime ,

Hab vergessen zu erwähnen, dass derjenige im Ausland wohnt.

Kommentar von franneck1989 ,

Ab jetzt wäre ich doppelt vorsichtig. Oft haben Käufer aus dem Ausland betrügerische Absichten. Gehe auf gar keinen Fall auf irgendwelche Geschichten mit Schecks, PayPal (Auszahlung angeblich erst nach Versenden) oder WesternUnion ein

Antwort
von Retch, 36

Trefft euch einfach.

Kommentar von ostIcrime ,

Der andere wohnt im Ausland

Kommentar von Retch ,

Ausland, selbst mit Überweisung wird das da blöd.

Antwort
von jagoune, 51

Wenn jemand du dich auf die Variante mit Facebook einigst, dann würde ich auf alle Fälle darauf bestehen, dass der Käufer als erstes das Geld überweist bzw per Post schickt, dann natürlich als Einschreiben & danach schickst du den Gegenstand, andersrum würde ich es niemals machen & ich würde auch von Anfang an, Name & Adresse austauschen!

Kommentar von ostIcrime ,

Weiß nicht ob das der Käufer will, hierbei hat er ja das meiste Risiko

Kommentar von franneck1989 ,

Wenn der Käufer darauf nicht eingeht, dann solltest du spätestens abbrechen.

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