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Kauf eines Hauses

gefragt von ede0007ede0007 am 20.05.2009 um 11:02 Uhr

Ich spiele mit dem Gedanken, ein Haus zu kaufen. Ich habe einen gut bezahlten Job und meine Freundin (bald Frau) hat auch Arbeit. Was muss man für Voraussetzungen haben? Was würden an Kosten, neben dem normalen Kaufpreis, auf mich zu kommen? Was müsste ich beachten? Vielleicht habt ihr Tipps dazu.


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Hypothekenteam
beantwortet von Hypothekenteam am 20. Mai 2009 11:16
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Zum Kaufpreis kommen hinzu: 1. Grunderwerbsteuer (3,5%), 2. Notar/Grundbuchamt ca. 1,5%, ggf. Makler: 3-5% je nach Bundesland zzgl. 19% MwSt. Alles bezogen auf den Kaufpreis. Wieviel Eigenkapital Sie einsetzen sollten, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Aber grundsätzlich kann man sagen, daß Sie weniger einsetzen können, wenn Sie einen langfristig gesicherten Job haben und ein gutes Einkommen. Dann finanzieren Banken bis zu 100% des Kaufpreises. Natürlich gilt: je mehr Eigenkapital, desto besser der Zinssatz! Zwischen Null und 50% Eigenkapital differieren die Zinssätze bis zu 1%. Auch die Dauer der Zinsbindung sollte überlegt sein. Aufgrund der niedrigen Zinsen derzeit ist eine lange Zinsbindung von 15 oder mehr Jahren empfehlenswert. Die Tilgung sollten Sie auf 2% setzen, da sonst die Entschuldung weit über 30 Jahre dauert. Am besten Sie suchen sich einen unabhängigen Finanzierungsmakler in der Nähe, der bekommt sein Honorar von der Bank und hat sehr viele Institute zur Auswahl. Alexander Solya apriori24.de

Kommentar von 4549ef74abb5990dbcb2beb49e65238esmallede0007 am 20. Mai 2009 11:20

Also ich bin 24Jahre, ich und meine Verlobte haben uns überlegt, warum ein Leben lang Miete bezahlen! Wie lange kann man denn Finanzieren? Vor allem, wie wahrscheinlich ist es denn, das man eine 100% Finanzierung bekommt?

Kommentar von EMRuiz am 20. Mai 2009 11:27

100% Finanzierung kannst du vergessen!! Du musst abzahlen, amortisieren. Ansonsten nehmt lieber eine Mietwohnung... oder mietet ein Haus...

Kommentar von Bafa66ac1583838b5ce2752890ab5656smallHypothekenteam am 20. Mai 2009 12:14

Also es widerstrebt mir zwar ein bisserl hier eine Schmalspurberatung zu machen, denn man müsste alle Umstände abfragen und bewerten. Aber grundsätzlich kann man sagen, daß bei einem Kaufpreis von 200.000 die oben genannten Nebenkosten zu zahlen wären. Wenn man dann den Kaufpreis von 200.000 voll finanziert, wird das monatlich bei 1% Tilgung ca. 1.080 Euro kosten, bei 2% Tilgung ca. 1.270 Euro (Man kann noch ein bisschen mit KfW-Mitteln optimieren, aber nur mal als Anhaltspunkt). Für Nebenkosten sollte man 1,50 Euro je Quadratmeter rechnen. Ist das bezahlbar für Sie? Ob Sie nun eine 100%-Finanzierung bekommen, hängt vom Einkommen ab und wie lange Sie schon beim jetzigen Arbeitgeber sind und welche Branche.


anonym
beantwortet von Tumba am 20. Mai 2009 11:03
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Notargebühren. Grunderwerbssteuer. Maklerkosten...

Kommentar von 4549ef74abb5990dbcb2beb49e65238esmallede0007 am 20. Mai 2009 11:04

Habt ihr vielleicht auch Preise dazu?

Kommentar von EMRuiz am 20. Mai 2009 11:04

Hängt vom Kaufpreis ab...

Kommentar von bijou1020 am 20. Mai 2009 11:05

die Preise hängen vom Kaufpreis ab

Kommentar von sleipa am 20. Mai 2009 11:06

so eine frage tut richtig weh.........

Kommentar von Tumba am 20. Mai 2009 11:07

...wie wahr...

Kommentar von Simple_avatar4smallalexander4711 am 20. Mai 2009 11:20

Grunderwerbsteuer: 3,5%, Notar+Grundbuch: ca. 1,5%, Makler: je nach Bundesland zwischen 3-5% zzgl. 19% MwSt. Alles vom Kaufpreis gerechnet. Grunderwerbsteuer zahlt man auch auf die Gebäudekosten, sofern man nicht nur ein Grundstück alleine kauft.


anonym
beantwortet von sleipa am 20. Mai 2009 11:03
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geh zu nem bauträger und lass dich beraten


julia611
beantwortet von julia611 am 20. Mai 2009 11:03
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wichtig ist das du eigenkapital hast. außerdem muss das haus evtl. renoviert werden. notar kostet auch viel geld.


LieberGott
beantwortet von LieberGott am 20. Mai 2009 11:04
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Du solltest min. 30% des Kaufpreises schon erspart haben, ansonsten fressen Euch die Zinsen auf.



anonym
beantwortet von Quickfinger am 20. Mai 2009 11:07
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An Kosten kommen auf dich zu: Grunderwerbssteuer (prozentual vom Wert), ggf. Maklergebühren (dito), Notargebühren, Gerichtskasse wg. Grundbucheinträgen. Informiere dich gründlich über alle anfallenden Nebenkosten, geplante Baumaßnahmen an der Straße oder dem Grundstück und checke, ob du es auch noch tragen kannst, wenn ihr mal Kinder habt und ein Einkommen wegfällt. Wenn das nur mit Mühe, Hilfe und so eben geht, dann lass es lieber. Einer der größten Posten im Betrieb ist die Renovierung von Dingen, die ihr entweder anders haben wollt oder die saniert werden müssen und euch bei Besichtigung gar nicht aufgefallen sind. Dafür allein haben wir €50K spendiert, um mal ein Gefühl für die Größenordnungen zu vermitteln..


anonym
beantwortet von bijou1020 am 20. Mai 2009 11:27
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Wenn du als Grundlage, dein Gehalt rechnest, rechne bitte auch einen Betrag für Rücklagen ein. Also Dach defekt, oder Heizung oder in 5 Jahren oder so - Renovierungskosten

Kommentar von 4549ef74abb5990dbcb2beb49e65238esmallede0007 am 20. Mai 2009 11:35

Was kann man denn an Nebenkosten rechnen? Ich sag mal das Haus sollte so ca. 100-120qm haben. Muss man nicht auch Anbindung ans Strassennetz und Abwassernetz bezahlen? Wie viel ist es?

Kommentar von bijou1020 am 20. Mai 2009 11:42

das kann ich Dir leider nicht sagen, denn ich hab eine Eigentumswohnung,da wird das anders berechnet.Du musst natürlich auch die jährliche Öl Tank füllung rechnen. Ich würde mal googeln. Z.B Was muss ich beim Hauskauf beachten oder so . Auf jeden Fall um somehr Eigenkapital, umso günstiger die Finanzierung.Und wenn du es alleine kaufst,regeln, wer es bekommt bei Tod, denn deine Freundlin ist nicht erbberechtigt.


anonym
beantwortet von EMRuiz am 20. Mai 2009 11:04
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Grundbuchamt etc. werden i.d.R. geteilt, also Käufer und Verkäufer.

Du solltest etwa 30 % EK mitbringen, dann könntest du eine Hypothek aufnehmen. Einfach mit verschiedenen Banken verhandeln.


anonym
beantwortet von HalliHalloJo am 20. Mai 2009 11:05
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Nicht nur die Grunderwerbssteuer, sondern auch das Grundstück ansich muss bezahlt werden und das ist manchen Gegenden so teuer wie ein Haus, nach oben sind dem keine Grenzen gesetzt

Kommentar von Quickfinger am 20. Mai 2009 11:11

Das ist zwar richtig, aber im Kaufpreis enthalten, wenn es sich nicht gerade um Erbpacht handelt.


firstguardian
beantwortet von firstguardian am 20. Mai 2009 11:06
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15 bis 25 % Eigenkapital sind eine gute Voraussetzung für einen Hauskauf. Der Rat eines Bauingenieurs oder eines Architekten zur Beruteilung einer Immobilie ist empfehlenswert.


krizekrazi
beantwortet von krizekrazi am 20. Mai 2009 11:07
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Grunderwerbsteuer, Übernahmekosten, Maklerkosten


tachyonbaby
beantwortet von tachyonbaby am 20. Mai 2009 11:07
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Habe auf jeden Fall einen guten Tipp für die Finanzierung: www.optionskauf.de
Kenne den Mann persönlich - der ist vertrauenswürdig. Ansonsten ist mein Hauskauf schon 20 Jahre her und meine Zahlen von damals veraltet. Plane in die Finanzierung auf jeden Fall ein Sicherheitspolster ein und gehe nicht bis an das Limit - ein Job ist in der heutigen Zeit schnell verloren!


uwe8888
beantwortet von uwe8888 am 20. Mai 2009 11:08
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also aus eigener Erfahrung , 30 Prozent Eigenkapital , dann mußte ca 10.000 - 15.000 Kosten rechnen , Notar Eintragungen Grunerwerbssteuer Bamberg und wie sie alle heißen. Finanzierung nicht festschreiben lassen z.B auf 10 Jahre (war der Fehler meines Lebens) und was ganz wichtig ist , geh nicht zur Hausbank , suche dir auch andere Angebote raus.

Je nach Zustand des Hauses kannst du dir mal 30.000 so nebenbei auf die Kante legen, die brauchst du selbst bei einem Neubau , bis zu es behaglich hast.... an was für ne Preis-Klasse haste denn gedacht ???

Kommentar von 4549ef74abb5990dbcb2beb49e65238esmallede0007 am 20. Mai 2009 11:12

Was ch so im Internet gesehen habe, liegt bei 180T€ bis 200T€. Natürlich ist das eine Stange Geld, aber ist das Viel oder eher im Rahmen?


anonym
beantwortet von Paula1234 am 20. Mai 2009 11:10
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Mein Tipp: Bitte so finanzieren, als wenn nur ein Arbeitnehmer vorhanden wäre... Und nicht ein volles Gehalt als Rückzahlung einsetzen. Falls mal ein Gehalt wegfällt, aus welchen Gründen auch immer, könnt ihr dann trotzdem noch gut leben. Und ganz wichtig: Finanzierungsangebote verschiedener Banken vergleichen!!!

Kommentar von 4549ef74abb5990dbcb2beb49e65238esmallede0007 am 20. Mai 2009 11:13

Also würde nur mein Gehalt als Grundlage nehmen


anonym
beantwortet von lucky220 am 20. Mai 2009 11:47
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In der Wirtschaftskrise ein Haus zu kaufen ist keine schlechte Idee, da die Preise im Keller sind. Es gibt auch Kataloge über Zwangversteigerungen, die sind nicht billig, aber wenn was in eurer Gegend dabei ist, lohnt es sich. Wenn du ein Objekt gefunden hast, lass dir von der Bank, besser von verschiedenen, einen Finanzirungsplan erstellen. Wenn die Banken euer Gehalt sehen, ist es möglich das sie ein Haus voll finanzieren, aber nur wenn du es günstiger bekommst, als der Grundwert ist. Falls jemand aus einer Notlage heraus zum Beispiel günstig verkaufen muss. Übersteigen die montatlichen Raten Euer Buggett, wird es nichts, da sie wahrscheinlich davon ausgehen werden, das deine Zukünfige und du vielleicht auch mal an Kinder denkt. Ich würde es auf jeden Fall probieren, wie gesagt, die Preise sind günstig. Andererseits sind die Banken auch vorsichtiger geworden. Hast du Sicherheiten, wenn schon kein Eigenkapital?


Kommentar von 4549ef74abb5990dbcb2beb49e65238esmallede0007 am 20. Mai 2009 11:52

Was sind für dich Sicherheiten? Wir haben 2 Autos, 1 Motorrad, Dann bin ich grad auf der Suche nach einer guten Lebensversicherung...

Kommentar von bijou1020 am 20. Mai 2009 15:58

Sicherheiten wäre eine LV - somit würde ich mich an deiner Stelle mit einem Versicherungsfachmann unterhalten. Ich habe meine Whg. über meinen Versichersmann finanzieren lassen.Es gibt wirklich unzählige Möglichkeiten. Eine andere Sicherheit wäre z.B. eine Bürge. (nicht gut) !!! Da musst du dir Zeit lassen und Dich an mehreren Stellen Informationen holen.


anonym
beantwortet von Heike128 am 20. Mai 2009 11:54
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Geht auf Nummer sicher und schließt vorher eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung (oder so ähnlich) ab. Es können immer unverhofft gesundheitliche Einschränkungen kommen. Bei meiner Schwester war das so. Und bei denen wird es in Zukunft recht eng werden. Das ist dann nicht so schön.

Kommentar von 4549ef74abb5990dbcb2beb49e65238esmallede0007 am 20. Mai 2009 11:56

Diese hab ich schon


anonym
beantwortet von cherusker18 am 20. Mai 2009 22:03
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Schau doch mal bei www.baufoerderer.de vorbei Da gibt es reichlich Informationen -Baurechte der einzelnen Bundesländer, Förderprogramme, diverse Rechner usw.. Hier dürftest Du Antworten auf alle Fragen bekommen.


blumenfrau
beantwortet von blumenfrau am 21. Mai 2009 09:49
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Habt Ihr denn schon Eigenkapital aufgebaut? Erst dann würde ich mich ernsthaft mit dem Gedanken HAUS auseinandersetzen...


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