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Kauf einer DHH, Vollfinanzierung?

gefragt von blackgirl86 am 13.07.2009 um 12:13 Uhr

Ich habe im Internet gerade eine freie DHH in meinem Ort entdeckt, ich bin zwar noch recht jung, aber mein Mann ist schon 29 und träumt daher von einem Eigenheim. Mal nur rein theoretisch, meint ihr denn (mal abgesehen von den Risiken), dass eine Bank das vollfinanzieren würde? Kaufpreis 130.000,00 plus Nebenkosten??

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anonym
beantwortet von thomas2303 am 13. Juli 2009 12:16
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zahl 30 % an oder habe soviel in hinterhand, ansonsten lass die finger davon


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anonym
beantwortet von Saarland60 am 13. Juli 2009 12:17
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Vollfinanzierung über eine Bank kannst Du vergessen.

Das war vor ein paar Jahren schon schwierig, weil Banken - abhängig vom Einkommen - ca. 40% Eigenkapital vorausgesetzt haben.

Heute, zu einer Zeit, in der Banken mit Darlehnen selbst bei guter Bonität sehr zurückhaltend sind, ist das noch schwieriger geworden.

Eine Möglichkeit wäre vielleicht eine Vollfinanzierung über eine Versicherungsgesellschaft, also Tilgung über eine Lebensversicherung.

Kommentar von 54a9f616b4fcf9efc12174b6ada1de3csmalltommi36 am 13. Juli 2009 12:19

Vollfinanzierung mit 40% Eigenkapital? Was soll das denn sein???!!

Kommentar von Saarland60 am 13. Juli 2009 12:22

Wo steht das?

Kommentar von 146e5ee11faa42061266f4bdd2cb3cdesmallLittleArrow am 13. Juli 2009 12:54

Deine Aussage "... paar Jahren schon schwierig ..." legt nahe, das Vollfinanzierung zwar "schwierig" war/ist, aber nicht unmöglich. Und daher sieht tommi36 einen Widerspruch zwischen "Vollfinanzierung" und "40 % Eigenkapital".

Kommentar von Saarland60 am 13. Juli 2009 13:35

Da legt er unzutreffend nahe :-)


anonym
beantwortet von Wuschelwestie am 13. Juli 2009 12:15
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Ohne Eigenanteil würde ich kein Haus kaufen. Wieviel Jahrzehnte wollt ihr denn abzahlen?

Kommentar von blackgirl86 am 13. Juli 2009 12:16

ich weiß, dass das um die 20 Jahre wären. Reicht es als Sicherheit, dass wir beide unbefristete Anstellungen haben?

Kommentar von Wuschelwestie am 13. Juli 2009 12:21

und wenn sich das ändert durch Arbeitslösigkeit, Krankheit, Kindersegen? Kann dann einer von euch die Tilgung übernehmen und den Kredit alleine abzahlen? Rate doch mal, warum soviele ihre Häuser verkaufen müssen. Überlegt es euch gut.

Kommentar von 146e5ee11faa42061266f4bdd2cb3cdesmallLittleArrow am 13. Juli 2009 13:11

Auch bei einer unbefristeten Anstellung von 2 Leuten kann das Nettohaushaltseinkommen unzureichend sein, aber vielleicht trifft das bei Euch nicht zu. Der Hinweis von Wuschelwestie auf "Planung mit einem" Arbeitnehmer kommt dem Problem schon näher.

20 Jahre Kreditlaufzeit dürfte nicht reichen, eher 30 bis 40 Jahre! Ich habe mal die Idee von firstguardian mit einem Kaufpreis von € 143.000 (inkl. Nebenkosten) aufgenommen und für 20 Jahre bei 6 % p.a. Zinsen fest für 240 Monate die volltilgende Gesamtzahlungsrate gerechnet: € 1025/Monat nur für den Schuldendienst (ohne die weiteren Kosten, die Ihr aber auch bei einer Mietsituation hättet).

Dazu müßte noch eine Berufsunfähigkeits- und Todesfallrisikoversicherung gerechnet werden als Partnerversicherung (gilt für beide, aber beim ersten eintretenden Risiko wird nur gezahlt).

Kommentar von Wuschelwestie am 13. Juli 2009 13:22

Tja, sprech aus Erfahrung. Am besten ist es, mit der Bank noch Sondertilgungen zu vereinbaren. Das kann die Kreditlaufzeit erheblich reduzieren.


Hausinspektor
beantwortet von Hausinspektor am 13. Juli 2009 12:25
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Hallo,

je nach Einkommen gibt es immer noch Banken, die eine 100% Finanzierung machen. Fragen Sie mal Ihre Hausbank...


anonym
beantwortet von saan71 am 13. Juli 2009 12:20
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je weniger man Eigenkapital mit einbringt, desto höher wird der Darlehenszins der Banken. Lasst Euch vor eines möglichen Hauskaufs genau durchrechnen, wieviel laufende Kosten ihr monatlich hättet und ob ihr mit dem Restgeld auskommen würdet - wenn dann die Tilgung läuft. Ich persönlich halte nichts von vollfinanzierten Immobilien, da das finanzielle Risiko zu groß ist.


tommi36
beantwortet von tommi36 am 13. Juli 2009 12:16
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mind. 30% Eigenkapital sollten da sein. Evt. helfen die Eltern aus?


firstguardian
beantwortet von firstguardian am 13. Juli 2009 12:16
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143.000 incl. NK mtl. ca. 660 Euro + Vers., Grundsteuer B und Kommunalabgaben etc. mtl. ca. 300 Euro - Belastung rd. 960 Euro mtl.

Bei dem genannten Kaufpreis und einer Vollfinanzierung dürfte die Angelegenheit rein theoretisch bleiben.

Kommentar von 146e5ee11faa42061266f4bdd2cb3cdesmallLittleArrow am 13. Juli 2009 12:58

Du solltest dann fairerweise noch den Nominalzinssatz, die Zinsbindungszeit und die anfängliche Tilgung nennen!

Kommentar von A478ae03b04e492f32191c91bdb29bf4smallfirstguardian am 15. Juli 2009 13:30

Ich will den Leuten nichts verkaufen sondern schlicht eine grobe Einschätzung geben. Dazu brauche ich weder Effektivzinsen noch anderen Firlefanz! Das läuft einfach nicht - fertig!


Schinderhannes
beantwortet von Schinderhannes am 13. Juli 2009 12:16
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Ich glaube nicht, dass zu der jetzigen Zeit eine Bank den Hauskauf voll finanziert.


anonym
beantwortet von MeinPapa am 13. Juli 2009 12:14
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Das kommt darauf an welche Sicherheiten ihr bieten könnt. Aber Voll... würde ich eh nie machen.


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