Linsche am 02.11.2008 um 0:15 Uhr
Ich hab ne starke Katzenallergie und mir ist aufgefallen das es mir in der Arbeit immer nicht so gut geht. Jetzt sind die Beschwerden noch schlimmer geworden, mir is schwindlig meine Bronchen tun sehr weh und habe mitlerweile dauernd Gelenkschmerzen. Mein Leben sieht gerade so aus, arbeiten, einkaufen, schlafen weil dauernd schmerzen und eh dauermüde:( Sonst mach ich eigentlich nich viel, komme mir vor wie so ne sehr alte Dame so gegen 80 aufwärts. Na ja, auf jeden Fall ist mir aufgefallen wenn eine Kolligen (die meisten haben immer glei zwei Miezekatzen) neben mir ist bzw. neben mir arbeitet ,ist bei meinem Körper volles Programm gegeben, schwindlig, schlecht, übel, Herz wird au komisch, bekomme dann auch so ne komische Angst und die Haut juckt ganz heftig und geht auch einfach von selber auf. Sieht dann echt übel aus:( Mein eigentliches Problem ist, wie kann ich nur die Arbeit und die Allergie in Einklang bringen, ich muss ja arbeiten. Eine Sensibilisierung habe ich schon hinter mir. Allergietabletten lindern es nur. Vielleicht kann mir ja jemand nen Tipp geben, tät mich freuen.

Kann es sein, daß das auch psychosomatisch ist? Du weißt, daß die Kollegin eine Katze hat und dann baut sich in dir alles auf - das Herz sollte eigentlich nicht allergisch auf Katzenhaare reagieren. Das ist ein Hautproblem.
Katzenbesitzer tragen immer ein paar Katzenhaare mit sich herum - aber deine Beschreibung geht über eine Katzenallerige hinaus.
Hast du vielleicht auch Mineralstoffmangel? Diabetes? ...?

Kannst Du Dich an einen Arbeitsplatz versetzen lassen, an dem Du keinen Kontakt mit anderen Kollegen hast?
Bei manchen Menschen hilft auch, wenn sie eine Duftlampe mit Melissenöl aufstellen - wenn eine KOllegin zu mir kam haben wir das gemacht, weil sie auch eine Katzenallergie hatte.

Da du bereits eine Sensibilisierung hinter dir hast und keine Besserung verspürst, solltest du noch einmal zum Allergologen gehen und ihm deine Beschwerden mitteilen, vielleicht gibt es noch eine andere Möglichkeit. Stutzig macht mich allerdings, dass du Angstgefühle beschreibst. Könnte es nicht sein, dass du vor lauter Angst durch die Katzen deiner Kollegen allergische Reaktionen zu bekommen, psychosomatische Beschwerden entwickelst? Solche Beschwerden können vollkommen real sein und wirklichen gleichen, nur ist die Behandlung eine andere. Das könnte auch der Grund sein, weshalb die Sensibilisierung nicht gegriffen hat. Sprich mal mit deinem Hausarzt und lass dir eine Überweisung zu einem Psychotherapeuten geben. Gute Besserung!
tobi2000 am 2. November 2008 13:37 HNO-Arzt meint sie

Liebe Linsche, Dein Beitrag hinterläßt bei mir einen Eindruck, daß Du vom Leben sehr herausgefordert wirst, und Dich dem nicht richtig stellst. Der Leidensdruck ist schon enorm und unvorstellbar der Lebenskomfort eingeschränkt. Deine Darstellungsweise sieht aber die Ursache in andren, in Mitmenschen. Dich selbst stellst Du nicht in Frage, was kann ich persönlich ändern?
Frage Dich mal intensiv: Was kann ich ganz allein an meiner inneren Haltung ändern, daß es mir besser geht?
Hole Dir eine persönliche Beratung. Es wird Dir sicherlich nicht geholfen sein, wenn die Katzenbesitzer weg sind.
Das ist mein Tipp nur in der Kürze, die hier möglich ist.
Marah am 2. November 2008 00:39 DH!
Linsche am 2. November 2008 09:32 Also ich habe ganz sicher eine Katzenallergie, da ich auch chronisches Asthma habe und es auch im Blut deutlich zu erkennen ist. Meine Esosinophile sind auch extrem erhöt. Mein Artzt meinte auch, dass kann keine Einbildung mehr sein!Ich habe auch das Problem bei Freunden die Katzen haben. Habe leider auch Nahrungsmittel und Pollenallergie, aber ganz im Gegenteil! Ich habe die Nahrungsmittelallergie gut im Griff, ich backe mein Brot selber und mache vieles selbst. Mein Körper ist eben extrem überempfindlich! Ich bin eigentlich immer ein lebenslustiger Mensch!! Gottseidank kenne ich zwei Menschen die auch diese symptome haben, sonst würde ich selbst denken ich habe einen an der Klatsche!! Die haben ziemlich die gleichen Symptome, es ist schon traurig, wenn alles auf die Psyche geschoben wird!! Meine Psyche ist sehr stabil, nur bei den Allergieschüben eben nicht! Wie geht es euch denn wenn ihr ne Grippe habt, denke da is auch bei euch die Psyche unten?? Ich merke schon, es ist sehr schwierig. Ich glaub wenn ich mit dem Areibtsgeber rede, dann kann ich schneller raus sein wie ich denke. Bei der heutigen Zeit und den vielen Arbeitslosen bin ich ziemlich schnell austauschbar:(
Sammys am 2. November 2008 11:49 Offensichtlich verbindest Du sehr viel Negatives mit meinem Ratschlag. Und anscheinend neigst Du dazu diese Dinge richtig zu verurteilen.
Du kannst gerne so weiter leben. Ich liebe es mich dem Leben hinzugeben und ja zu sagen, wohin auch immer mich mein Leben haben möchte.
Du liebst anscheinend den harten Weg und kennst nichts anders als 'im Griff haben', Durchhalten, Strapazen....
Ich möchte Dir da nicht im Wege stehen.
Sorry!
Dein Leben.
Deine Entscheidung!

Also Gelenkschmerzen passen jetzt nicht so in die Allergieschiene, ich denke da spielt auch die seelische Verfassung eine Rolle oder eine Autoimmunerkrankung wie rheumatoide Arthritis.
Was wurde denn schon alles abgeklärt ?

Viele Sympthome, die Du hier aufzählst, passen nicht zu einer Katzenhaarallergie. Vielleicht solltest Du mal zu einem Psychater gehen- für mich hört sich einiges nach einer kranken Psyche an. Angststörung und/oder Depressionen.

Viele Sympthome, die Du hier aufzählst, passen nicht zu einer Katzenhaarallergie. Vielleicht solltest Du mal zu einem Psychater gehen- für mich hört sich einiges nach einer kranken Psyche an. Angststörung und/oder Depressionen.

Es kling wie ein bildung... da ne katzen allergie andere anzeichen haben... Die Katzenallergie ist eine krankmachende Überempfindlichkeit gegen bestimmte Bestandteile von Katzenhaaren. Dabei sind nach wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht die Katzenhaare selbst das Allergen, sondern eine im Schweiß und Speichel enthaltene Substanz mit der Bezeichnung "Fel d 1". Durch die Fellpflege der Katze wird es auf die Haare verteilt. Dabei sind deutlich größere Mengen des Allergens im Gesicht zu finden als im Brustbereich. Mögliche Symptome der Katzenhaar-Allergie sind Schnupfen und Atemprobleme bis hin zu schweren Asthma-Anfällen. Da Katzenhaare nicht nur da vorkommen, wo es auch Katzen gibt (sogar in der Antarktis zum Beispiel), kann es auch zu allergischen Reaktionen ohne direkten Kontakt zum Tier kommen.
Bei fortgesetztem, häufigem Kontakt mit Katzenallergenen besteht die Gefahr eines allergischen Asthmas. Das Katzenallergen gilt als eines der "potentesten", das heisst, bei genügend langem und intensivem Kontakt wird jede Person eine Katzenallergie entwickeln. Im individuellen Fall gibt es natürlich starke Unterschiede; manche Menschen reagieren schnell, andere sind so unempfindlich, dass sie ihr ganzes Leben mit einer Katze verbringen können, ohne die geringsten Anzeichen einer Allergie zu entwickeln.
Therapie Theoretisch ist wie bei vielen anderen Allergien auch die Kontaktvermeidung mit dem Allergen die wichtigste Maßnahme. Es wurde jedoch festgestellt, das die Abschaffung der Katze in vielen Fällen nicht den erwarteten Erfolg zeigt. Das liegt an der weltweiten Verbreitung der kleinen und leichten Katzenallergene durch die Luft. Praktisch kann ihnen ein Allergiker an keinem Ort dieser Welt mehr ausweichen. Selbst der gründlichste Hausputz kann die einmal vorhandenen Katzenallergene nicht beseitigen.
Als Schlussfolgerung aus diesen Erkenntnissen wird in jüngster Zeit die Therapieform der Hyposensibilisierung bei Patienten mit Katzenallergie favorisiert. Bei der Hyposensibilisierung wird über einen längeren Zeitraum eine kleine, langsam steigende Dosis des krankmachenden Allergens unter die Haut gespritzt. Bei Erfolg sind nach ca. 2-3 Jahren die allergischen Reaktionen fast vollständig verschwunden.
Auch wenn die Abschaffung der Katze das Problem möglicherweise nicht restlos erledigt, sollten Katzen aus Haushalten von Katzenallergikern entfernt werden. Allein die Gefahr des chronischen, allergischen Asthmas rechtfertigt diese Maßnahme. Wenn Allergiker nicht dazu bereit sind, sollte die Katze mindestems einmal wöchentlich gründlich shampooniert und abgeduscht werden. Das Allergen wird jedoch so schnell nachproduziert, dass nach zwei Tagen die ursprüngliche Konzentration wieder erreicht ist. Um die Allergenbelastung wirklich spürbar zu verringern müsste das Tier deshalb sogar täglich gewaschen werden.
Und zwar keine Katzenwäsche, sondern gründlich.
Lena101 am 2. November 2008 14:00 Würdest du bitte deine Quelle angeben?

rede mit deinem arbeitgeber ansonsten überfordert mich die frage völlig
Sprich dieses Problem doch mal bei Deinem Arbeitgeber an.Wenn Du dagegen allergisch bist,muß er die Kolleginnen bitten,auf Grund Deiner Allergie die Katzen von Dir fern zu halten oder evt.erst gar nicht mehr mitzubringen.
RolfHoegemann am 2. November 2008 00:22 Angie - die Katzen sind bestimmt nicht auf der Arbeit, die Allergene sind bei den Kolleginnen an der Kleidung und an der Haut...
wim50 am 2. November 2008 00:23 Und du meinst jetzt, da laufen lauter Katzen in der Firma rum?
Hab die Frage wohl nicht richtig gelesen,egal.Aber es gibt Firmen,wo Tiere gehalten und geduldet werden,wie bei uns im Haus. Vielleicht bin ich mit den Gedanken nicht mehr ganz dabei nach der Herzattacke meiner Mutter heute.Werd jetzt auch zu Bett gehen.Sorry.

Einzelbüro? Hauptsächlich per Mail verkehren? Kündigen?

Dafür gibt es keine vorgefertigte Lösung. Das musst du mit deinem AG regeln.

Katzenallergie..geht von Katzenhaaren aus.Und die hängen ja meist unsichtbar an Kleidungsstücken
akupunktur soll noch helfen und homöopathie. zu einer psychotherapie würde ich dir auch raten, dort lernst du auch, mit deinen allergieproblemen besser umzugehen.
So ein Blödsinn...Akupunktur...Geht gar nicht.Bin 33 Jahre und habe schon Kuren,Spritzen,Akupunkturen(teuer und meist mit Kortison,also Finger weg) und sämtliche Medikamente ausprobiert die es gibt.Bin jetzt seit 3 Jahren auf Tröpfchenbasis/Desensibilisierung.Habe viele Allergien.Aber schon eine deutliche Besserung!!!Ein guter Pulmologe kann dir helfen...wenn es gar nicht geht,dann versuch es mal mit Loratadin.Kostet etwas mehr als Cetirizien,aber effektiv..Alles Gute

Ich finde es ganz wichtig, nicht ins schwarz-weiß-Denken zu verfallen. Es ist nicht nur psychosomatisch und es ist nicht nur eine "richtige" Allergie. Bei allen Beschwerden spielt immer alles mit rein.
Ein Ansatz könnte sein, sich nicht zu nur fragen, woher die Beschwerden kommen, sondern auch wie Du sie verändern kannst. Und da können mentale Strategien oft viel schneller helfen als Medikamente.
Das hat überhaupt nichts zu tun mit "Einbildung" oder "verrückt sein", sondern damit, daß unser Köper viel mehr an "Heilung" selbst leisten kann, als wir im ersten Moment denken. Das sollte doch ein Versuch wert sein, oder?
Hallo Linsche,
hast Du schon mal etwas von der NAET-Allergie-Therapie gehört? Sie lehnt sich an Akupressur an und ist oft recht hilfreich. Schau es Dir mal an, vielleicht ist es ja was für Dich. ( http://www.allergien-behandeln.de/naet-therapie.html ) Viele Grüße und alles Gute!
Manchmal frage ich mich wirklich, in was für einer Welt wir leben. Also Linsche, lass dich von den Bemerkungen so mancher Leute hier nicht irre machen. Du klingst wie eine Atopikerin (als Atopie bezeichnet man die vererbte Neigung, an einer oder mehrerer der folgenden „atopischen Krankheiten” zu leiden: Allergisches Asthma, Allergische Rhinokonjunktivitis (Heuschnupfen) oder atopische Dermatitis). Es kann also sein, dass du auf mehrere gleichzeitig Allergene reagierst. Bei mir begann es mit Heuschnupfen, dann Hautallergien, Katzenallergie und nun als "Krönung" Bronchialasthma - ausgelöst durch Formaldehyd in den Kartons unserer asiatischen Ware. Wichtig ist wirklich, dass du dich austesten lässt (u.a. auch Epicutantest bei dem du u.a. Katzenhaare oder von dir verdächtigte Stoffe mitbringen kannst (aus der Arbeit u.a.). Es gibt Medikamente, die als Notlösung (Erhaltung der Arbeitskraft heißt dieser Mist) den Allergiereiz unterdrücken: wie z.B. Telfast. Rede mal mit einem Facharzt. Und schließe Frieden mit den Katzenbesitzern :-)
Linsche am 1. Juli 2009 16:24 Hallo du, ich danke dir für deine Antwort, die mich wirklich sehr gefreut hat. Ja, ich bin tatsächlich eine Atopikerin, ich habe auch schon mittlerweile eine Bestätigung von meinem Arzt. ich habe eine sehr starke Allergie auf Katzenhaare und Schuppen und ich darf auch nicht im feuchten sowie staubigen Milieu arbeiten. Genau so wie bei dir fing es auch bei mir an. Jetzt habe ich das allergrößte Problem festellen müssen, ich habe eine extrem feuchte Wohnung und mir ist alles verschimmelt, Bett, Couch usw. Ich bin regelrecht von dieser Wohnung geflüchtet und übernachte bei Freunde oder Familie abwechselnd um niemand zu nerven. Ja das ist die Krönung mit dem Schimmel, zumindist weiß ich jetzt warum es mir so dreckig ging! Immerhin hat sich jetzt ein bischen die Haut und der Darm erholt und ich bin nicht mehr so benommen. Jetzt hoffe ich so sehr, dass ein paar Allergien weggehen so das ich wieder mehr essen kann oder die Katzenallergie nicht mehr so stark ist. Im Punkto Menschen mit den Bemerkungen sehe ich es so, es kann kein Mensch nachfühlen wie schlecht es einen gehen kann, wenn diese Menschen es selbst nicht am eigenen leib erlebt haben, nur Menschen die selber darunter leiden. Das traurige an der Katzenallergie ist, dass ich die Miezis ja selber so gerne mag und den schönen Geschöpfen sowie Katzenbesitzer meiden muss, was ja eben nicht so einfach ist. Also liebe Biene209 ich danke dir für deine aufmunternte Worte und wünsche dir gute Besserung von ganzen Herzen, denn ich weiß wie schwer du es hast!