Frage von Belladonna1971, 94

Katzen aufnehmen / einladen?

Guten Abend,

vor genau einem Jahr starb unsere Katze. Sie wurde 19 Jahre alt und wir haben sie sehr geliebt. Sie lief uns sehr jung zu und tolerierte keine anderen Katzen. So blieb sie eine Einzelkatze. Sie zog in ihrem 10. Lebensjahr mit uns in einen anderen Ort um. Sie war recht unproblematisch und intregierte sich in unser Leben. Laut Tierarzt hatte war sie eine Britisch Kurzhaar Mischung. Diese scheinen ja recht häuslich zu sein.

Nun würden wir gerne wieder eine Katze einladen.

Obwohl unsere Katze so alt wurde: wir haben kein katzengerechtes Haus! All die Anforderungen die Tierheime stellen, können wir nicht wirklich erfüllen.

Das Haus ist sehr offen gebaut, es gibt wenig geschlossene Räume, viele Verstecke und wir haben viel Besuch. Der Garten ist offen und kann aufgrund der örtlichen Situation nicht wirklich geschlossen werden. Vom Balkon wäre es kein Problem aufs Dach zu kommen. Das Haus liegt in einer verkehrsberuhigten Lage.

Zwei Nachbarn haben schon häufige Katzenverluste zu beklagen. Diekte Nachbarn haben schon seit vielen Jahren einen Freigänger, mittlerweile auch schon 14 Jahre alt.

Einige Nachbarn nehmen ihren Garten sehr ernst und verwenden entsprechende Chemikalien, Glyphosat u.ä.

Unsere Katze hat das alles überlebt! Das Tierheim schlägt die Hände über den Kopf zusammen. Wir haben in deren Augen so ziemlich alles falsch gemacht. unser persönlicher Eindruck war allerdings eine zufriedene Katze mit Gartenglück.

Gibt es lösungen für alle Beteiligten? Das Wohl einer Katze hat natürlich Vorrang.

Ich danke für ernstgemeinte und wohlwollende Beiträge,

Belladonna

Wir hätten wirklich gerne zwei Katzen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Negreira, Community-Experte für Katzen, 34

Nicht alle Tierheime sind gleich. Es gibt welche, die vermitteln nur dann, wenn man sie nach draußen lassen kann, andere wiederum bestehen auf Mehrkatzenhaltung und die nächsten geben nur an verheiratete Paare ab. Da treibt der Tierschutz manchmal ganz tolle Blüten, leider oft zum Nachteil der Tiere.

Es wird doch in Deiner Nähe sicher nicht nur das eine Tierheim geben. Sonst versuche es mal bei einer Katzenhilfe, die sind da meistens flexibler. Wenn Du magst, kannst Du mir per PN Deinen Wohnort nennen, dann kann ich Dir sicher vernünftige Ansprechpartner in Deiner Region nennen.

Kommentar von Belladonna1971 ,

Vielen  Dank für die wichtigen Informationen! Generell habe ich den Eindruck, dass Tierheime und deren Mitarbeiter schon recht speziell in ihrem Bemühen sind und war leicht vor dem Kopf geschlagen. Ich weiß nicht, wie man eine PN schickt? Auf das Angebot würde ich gerne zurück  kommen.

Kommentar von ShatteredSoul ,

Du musst ihm eine Freundschaftsanfrage schicken. Dann kannst du ihm eine Nachricht schreiben.

Kommentar von Negreira ,

Ich schicke Dir so eine Freundschaftsanzeige. Die mußt Du annehmen und kannst sie anschließend, wenn Du willst, wieder löschen, wenn alles geklärt ist.

Damit kann man dann PNs senden.

Antwort
von Schlumpfbaby, 44

Vielleicht solltet ihr einfach woanders suchen als im Tierheim. Die Umstände die du schilderst klingen für mich sehr katzengerecht und reine Innenhaltung finde ich nicht artgerecht. Die Gefahr dass draußen was passiert, sei es ein Autounfall oder eine Vergiftung, oder was auch immer, hast du ja immer und überall, sowas lässt sich nie ausschließen, deshalb verstehe ich das Tierheim nicht ganz, aber gut...

Schau doch einfach mal in die Kleinanzeigen, spätestens im Frühjahr sind dort immer viele Kätzchen zu verschenken. Oder such nach entsprechenden FB-Gruppen, wo Ausgesetzte Tiere vermittelt werden.

Ich wünsche viel Glück beim Finden, und freu mich für die Kätzchen, die ihr aufnehmen werdet! :-)


Expertenantwort
von maxi6, Community-Experte für Katzen, 24

Leider weiss ich nicht, welche Anforderungen Tierheime an ein Haus stellen.

Ich habe 5 Freigänger, die bereits von ihrer Mutter mit in den Garten genommen wurden, kaum dass sie richtig laufen konnten. Dann leben in meinem Hof noch 3 zugelaufene Strassenkatzen, die sich jetzt, nach 2 Jahren mal so langsam zum Fressen ins Haus trauen.

In meinem Haus können sich meine Katzen frei bewegen, und dank Katzenklappen können sie auch zu jeder Tages- und Nachtzeit ins Haus und auch raus.

Auch können meine Katzen über den Balkon auf das Dach und dank Feigenbäumen vom 1. Stock nach unten kommen und die Mauern um mein Haus sind für meine Katzen auch kein Hindernis, um in der Wildnis rumzustromern.

Bei meinen Nachbarn wird auch gedüngt und der Wein gespritzt und zudem gibt es auch noch Wägen, die Chemikalien gegen Insekten, vornehmlich Stechmücken versprühen. Für Katzen giftige Pflanzen, wie Oleander und noch einige andere gibt es auch in den Gärten. Bei Spritzaktionen hole ich meine Katzen ins Haus, aber sonst hatte noch nie ne Katze Probleme wegen Pflanzen oder Dünger. Einer meiner Kater wurde sogar schon öfter mit ner Schlange im Maul gesehen, allerdings weiss ich nicht ob das giftige waren oder nicht.

Die, die ich mal als Geschenk von meinem Kater bekam war jedenfalls nicht giftig.

Besuch habe ich vor allem im Sommer auch reichlich, denn dann sind alle Nachbarn hier und praktisch alle kommen oft auch auf ein Bier oder nen Wein zu uns, oder wir zu denen, wo dann meist auch alle 8 Katzen so nach und nach aufkreuzen, um nachzusehen, wo ich stecke.

Im Winter fahren hier nur 2 bis 3 Autos durch die Siedlung, inklusive meinem eigenen, dafür ist es im Sommer übervoll mit Feriengästen, die nicht immer auf die Katzen, von denen es hier auch noch einige zusätzliche Strassenkatzen gibt, Rücksicht nehmen.

Soviel mal, wie es hier bei mir aussieht.

Aus dem Grund sehe ich eigentlich bei Dir kein Problem für ne Katzenhaltung. Allerdings würde ich zu etwas älteren Katzen raten, die bereits den Freigang kennen.

Allerdings sollten die anfangs mindestens 4-6 Wochen nur im Haus bleiben, damit sie sich an die Gerüche und Geräusche ihrer neuen Umgebung gewöhnen können.

Zum Glück gibt es ja in Deutschland mehr als nur ein Tierheim, wo Du Dich umsehen könntest und notfalls wäre vielleicht auch der Tierschutz oder Katzenschutzvereine ein Ansprechpartner.

Negreira kann Dir da sicher weiterhelfen.

Kommentar von Belladonna1971 ,

Vielen Dank! Dein Text spricht mir aus der Seele. Ich war echt vorm Kopf geschlagen und fragte mich, was wir denn 19 Jahre falsch gemacht haben sollen?!

Kommentar von maxi6 ,

Lass Dich nicht unterkriegen, denn ich denke doch, dass Ihr die richtigen Katzen finden werdet.

Bei mir kommen ja jedes Jahr 2x Leute vom Tierschutz aus Deutschland, um Strassenkatzen kastrieren zu lassen und von denen hat sich noch nie jemand aufgeregt, wie meine Katzen gehalten werden.

Im Gegenteil, sie fanden, dass meine Katzen gesund und fit aussehen, aber Fremden gegenüber immer ein wenig scheu sind, denn sie stammen ja von ner Strassenkatze ab oder leben noch immer auf der Strasse und da braucht man viel Geduld, bis sich solche Katzen an Menschen, oder speziell an Fremde gewöhnen.

Expertenantwort
von polarbaer64, Community-Experte für Katzen, 35

Wir hätten wirklich gerne zwei Katzen.

Der Satz am Schluss hatte mir am Anfang gefehlt und hat mich sehr erfreut, da die erste Miez ein Einzeldasein führen musste. 

Wenn ihr verkehrsberuhigt wohnt, kann ich mir gar nicht vorstellen, was da ein Tierheim gegen Katzenhaltung haben kann?

Wenn da allerdings eine "Todesstrecke" für Katzen in der Nähe ist, weil du von Katzenverlusten in der Nachbarschaft schreibst, wie wäre es denn, wenn ihr euren Garten katzensicher einzäunt, damit die Tiger nicht aus dem Garten raus können? Auch die Chemikalien in der Nachbarschaft würden dafür sprechen... . 

Reine Wohnungshaltung käme für euch nicht in Frage? Katzen, die es von klein auf nicht anders kennen, kommen damit gut klar. Katzen sind Gewohnheitstiere. Was sie nicht kennen, vermissen sie auch nicht. 

Du könntest zwei ältere Katzen nehmen, die aus bisheriger Wohnungshaltung kommen, und sich vom Tierheim her bereits kennen und verstehen.  Oder ihr nehmt zwei Katzenkinder, da ist es kein Problem mit Wohnungshaltung. Nur sollte bei Katzenkindern jemand mehrmals täglich zuhause sein, da die noch viel Ansprache brauchen und vor allem viiiiel zu essen, also auch mehrmals täglich (anfangs gut 6 mal) eine Portion Futter. Trockenfutter über den Tag hinzustellen, weil man nicht da ist, ist keine Alternative, weil es ungesund ist. 

Wohnungshaltung bedeutet aber auch, dass alles vernetzt werden muss. Fenster, die geöffnet werden, der Balkon, auch nach oben, DAMIT die Katzen nicht auf´s Dach kommen.

http://www.hoelbing.de/katzenzaun/

http://www.fellfussel.de/Cat/Balkon.htm

Im Prinzip sehe ich kein Problem, dass du nicht zwei Katzen halten kannst. Und ich sehe auch kein Problem darin, dass ein Tierheim oder eine Katzenhilfeorganisation dir welche gibt. Falls du schlechte Erfahrungen mit einem Tierheim gemacht hast, es gibt ja zum Glück noch andere:

www.tierheimlinks.de

Kommentar von Belladonna1971 ,

Vielen Dank auch für Ihren Kommentar. Allerdings drängt sich der Verdacht auf, dass Sie nicht richtig gelesen haben. Unsere Katze hat keine anderen Katzen geduldet.

Plural steht schon in der Frage ind nicht am Ende des Textes.

Es gibt bauliche Verordnungen, die wir mit den Nachbarn einzuhalten haben und darum ist eine Einzäunung nicht machbar. Sie wäre auch baulich nicht umzusetzen. Um zu verstehen, müsste man die örtlichen Begebenheiten kennen.

Auch ist eine reine Wohnungshaltung nicht erwünscht! Das Haus hat Haupteingang, Nebeneingang, Terrasse. Wenn dann Besuch da ist, haben wir nicht die Übersicht, ob bei Türöffnung die Katze im Hause bleibt. Die Katze muss u. E. an die wenigen Autos, die zudem langsam fahren, gewöhnt werden. Alleine für den Fall, dass sie mal "ausbüxen" könnte.

Das Wesen einer Katze und reine Wohnungshaltung sind für uns nicht vereinbar. Hier verklärt meiner Meinung nach der Wunsch des Tierhalters den Blickwinkel. Darüber rmöchte ich aber nicht streiten, sondern als Landkind nur meine Meinung äußern und bitten, diese zu akzeptieren.

Im übrigen sind wir den ganzen Tag im Hause, da wir auch hier arbeiten. Für die wenigen Urlaubstage stehen schon die Nachbarskinder Schlange an, um die Katzen hingebungsvoll zu verwöhnen :)

Kommentar von polarbaer64 ,

Entschuldige, wenn ich da etwas nicht richtig gelesen habe, aber ziemlich am Anfang stand eben:

Nun würden wir gerne wieder eine Katze einladen. 

Und ich habe wohl gelesen, was du über die erste Katze geschrieben hast, teile aber deine Ansicht nicht, dass es Katzen gibt, die alle Artgenossen ablehnen. Ich halte seit 40 Jahren Katzen und weiß, dass man auch schwierige Katzen mit viel Geduld vergesellschaften kann. Aber das soll ja hier nicht das Problem sein... . (Diese Katze durfte ja auch raus, da ist das akzeptabel, da sie draußen soziale Kontakte knüpfen konnte). Es geht ja hier um neue Katzen, auf die geht heute das Augenmerk.

Nun, nachdem ihr weder Wohnungshaltung in Betracht ziehen wollt oder könnt, noch den Garten einzäunen dürft oder könnt, werdet ihr eben ein anderes Tierheim besuchen müssen, nach dem das erste euch scheinbar keine Katzen geben möchte. 

Ich kann das einerseits zwar gar nicht nachvollziehen, außer ihr hättet den Tierheimmitarbeitern mitgeteilt, dass sich da Chemikalien in Nachbars Garten befinden, und dass mehrere Katzen (auf welche Art auch immer) in der letzten Zeit zu Tode gekommen sind. Das wäre natürlich äußerst unklug gewesen... . Sowas behält man in dem Fall besser für sich und schweigt fein still... .

Wendet euch am besten an eine Katzenhilfeorganisation, das sind Privatpersonen, die dem Tierschutz angehören. Die sehen das meist etwas offener, als so ältere eingefleischte Tierheimdamen ;o) . 

Die Chemikalien in Nachbars Garten müssen auch nicht unbedingt für deine Katzen gefährlich sein, da die ja auch einen Bogen drum machen können. Und sonst schreibst du ja von einer verkehrsberuhigten Gegend, da kann man dann Katzen, wenn sie alt genug und kastriert sind, theoretisch bedenkenlos raus lassen. (Ihr werdet doch den Tierheimleuten nicht erzählt haben, dass ihr Katzenkinder gleich in Freigang lasst?).

Das wird schon klappen mit den Tigern. Schau dich mal durch die tierheimlinks.de (siehe oben), da ist sicher auch für euch was dabei :o) . Das wäre doch gelacht, wenn jemand, der den Katzen ein liebevolles erfülltes Leben geben kann, keine Katzen bekommt, und andernorts bekommen welche Katzen, die sie nicht kastrieren lassen, nicht artgerecht ernähren und dadurch eine Unglückswelle nach der anderen auslösen... .

Wünsche euch viel Erfolg beim Katzen finden :o) .

Kommentar von Belladonna1971 ,

Unsere Katze war nicht schwierig, weil sie keine anderen Katzen in ihrem Reich dulden wollte. Ganz im Gegenteil. Aber alle Artgenossen konnten wir ihr nun beim besten Willen nicht vorstellen :)

Katzenhilfsorganisation ist ein guter Tipp! Danke.

Und nein, wir lassen auch keine Kitten oder Tiger gleich in den ersten Tagen raus. Unsere verstorbene Katze konnten wir mal gerade eine Woche nach dem Umzug im Haus behalten dann zog es sie mit Macht nach draussen. Und tricksen konnte sie ganz gut.

Auch haben wir nicht vor, Katzen an unsere vegan-vegetarische Ernährung zu gewöhnen.

Die Hundehütte die sie belagerte haben wir ihr auch nicht aufgewzungen. Allerdings hat sie Nachbars Hund auch nicht mehr in seine Hütte rein gleassen.

Und wir werden auch keine Katze an der Leine führen. Versprochen. Sonst nimmt uns weder der Eiermensch noch der Postbote ernst....

Kommentar von polarbaer64 ,

Haha, ja, da hätte ich euch auch was gehustet: Katzen an der Leine, also echt! Da hätte Der Eiermann euch wohl nicht ernst genommen ;o) .

Was das rausgehen der Kitten anbelangt, ihr wisst hoffentlich, das die erst kastriert werden müssen, und im Idealfall mindestens 9 Monate alt sein sollten, bevor sie ungesichert raus können? Auch erwachsene Katzen sollen mindestens 6-8 Wochen nach Einzug drin bleiben. Nach einer Woche schon Freigang, da kommen die nicht mehr zurück. Das war bei eurer früheren Katze was anderes, weil die euch kannte, und an euch hing. Mit neuen Katzen klappt das nicht, die wären weg, liest ihr die nach 1 Woche raus... . 

Antwort
von ShatteredSoul, 45

Man merkt dir an, dass du Katzen liebst. Du hast den Text sehr schön geschrieben.

Ich denke nicht, dass ihr auf eine Katze verzichten müsst. Aber wäre es nicht auch eine Möglichkeit, dass die Katze einfach immer im Haus bleibt und nicht nach draußen geht? Mein Onkel hat seit vielen Jahren Katzen und wir hatten auch mal eine und die war immer im Haus. Das hat super funktioniert. Bei meinem Onkel klappt das auch gut. Er nimmt seine Katze ab und zu mit in den Garten und hat sie an der Leine. Wenn man das der Katze schon im frühen Alter angewöhnt, ist das kein Problem :)

Kommentar von Belladonna1971 ,

Leider ist die Wohnungshaltung keine Option für uns. Die Katze soll die Wahl haben. Da wir häufig Besuch haben und wir das Haus nicht immer entsprechend einsehen können, muss die Katze auch draussen klar kommen. Im Sinne, sie muss Verstecke kennen und ein ankommendes Auto einordnen können. Auch wenn es eine Spielstraße ist. Diese Anforderung habe ich! Dafür möchte ich mich auch noch mal mit dem Clickertraining vertraut machen.

Kommentar von ShatteredSoul ,

OK. Also ich denke, wenn es bei der alten Katze gut funktioniert hat, dann kann es auch bei anderen Katzen funktionieren. Und letztendlich bin ich der Meinung, dass es für die Katzen besser ist, einen Besitzer zu haben und durch die Straße einer geringen Gefahr ausgesetzt zu sein, als jahrelang im Tierheim sitzen zu müssen.

Antwort
von Optiman, 21

Hallo,
bereits 2 arme Katzen in deiner direkten Nachbarschaft sind wsl. qualvoll umgekommen und sicherlich noch einige mehr in weiterer Umgebung! Schrecklich....

Zumindest finde ich es äußerst befremdlich ein Haustier freiwillig aufzunehmen und es dann viele Stunden unbeaufsichtigt unzähligen Gefahren auszusetzen!

Die wenigsten leben ja in Bullerbü.

Oft wird dies ja auch aus purer Bequemlichkeit arrangiert damit der Halter keine weitere Zuwendungszeit aufbringen muss!
Denn, man könnte ja auch mit seiner Katze einige Zeit draußen gemeinsam verbringen, beaufsichtigt eben und die meisten Gefahren wären gebannt.

Solche bequemen "Tierfreunde" sind mir äußerst suspekt und hätten sich lieber zuvor genauer überlegen müssen, ob sie denn tatsächlich ein über oft 15 Jahre lang bei sich wohnenden Begleiter halten können.

na denn, Optiman

Kommentar von Belladonna1971 ,

Fahren Sie Auto oder Motorrad? Dann wissen Sie, wieviele Menschen täglich im Straßenverkehr sterben. Und leider auch oftmals ohne eigenes Verschulden. Lassen Sie es also lieber bleiben! *ja- ich war in Ihrem Profil*

Wenn Sie im Supermarkt Nahrungsmittel einkaufen, nehmen Sie reichlich Glyphosat u.ä. auf.

Kaufen Sie dort auch noch Katzenfutter, haben sie für den Fleischfresser sagenhafte 4% Fleisch und jede Menge Zucker. Den Katzen in ihrer natürlichen Umgebung nicht kennen.

Halten Sie Katzen ausschliesslich in der Wohnung, dürfte die toxische Belastung durch Ausdünstungen von Teppiche, Laminat, Duftlampen und nicht zu vergessen die Strahlenbelastung durch WLAN höher sein.

Sie scheinen schnell mit Verurteilungen  und Vorurteilen zu sein. Und haben nicht den gesamten Text gelesen.

Schade, so ist Ihr Kommentar für mich wertlos. 

Mir sind "Tierfreunde" fragwürdig, die Tierliebe mit Projektionsfläche verwechseln.

Kommentar von Optiman ,

Hallo,

dabei hast du leider ganz vergessen, dass im krassen Gegensatz zu Katzen die Menschen idR nun einmal die Möglichkeit haben durch Informationen Risiken einzugehen oder zu meiden!

Diese Wahl haben deine Katzen z.B. nicht - Du entscheidest hier für Sie - und die allermeisten Gefahren, denen du sie wiederholt aussetzt sind für die Katzen nur abstrakt erkennbar und leider viel zu oft tötlich. Katzen können nun einmal keine Verkehrsteilnehmer werden.

Sicherlich gibt es noch ganz viele Dinge die durch uns Menschen auf unserem Planeten für Fauna und Flora zu verbessern wären, aber einfach alles in einen Topf werfen weil man dann damit seine eingenen, liebgewonnen Gewohnheiten in ein hübscheres Licht stellt, ist mir doch ein bisschen zu billig.

Ein wenig mehr differnzieren können sollte man schon bei allem was man macht!

Und eine Tierwohlgefährdung ist es nun mal eben, wenn man seine Katz einfach unbeaufsichtig draußen rumstreunen lässt.

na denn, Optiman

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