Frage von Herbertfrae, 33

Katzen & die vielen Leben?

Vor etwa 15 Jahren ist uns eine Katze zugelaufen (mittleren alters, komplett ausgehungert), wir haben sie gut gefüttert und wieder anständig hochgebracht, habe das natürlich hier und da rumerzählt und es fand sich jemand der eine katze sucht und sie sehr gerne haben würde. aber nix da, die zahmste und freundlichste katze dich ich je gesehen habe wollte sich nicht verschleppen lassen und bei uns bleiben (wir hatten einen fast 20 jahre alten nymphensittich im haus(käfig) und hatten große angst die katze ins haus zu lassen, da sie den vogel sehr stressen könnte. aber nix da, die katze war unendlich sozial, wollte unbediengt bei uns im haus schlafen (vorallem in den wintermonaten), lies den vogel in ruhe und auch vor hunden (große wie zB golden retriever) fürchtete sich nicht. die blieb ruhig liegen und wenn der hund aus neugier zu nahe kam bekam er eine watsche und ist dann wieder weg :) :).vor ein paar jahren wurde diese (wie gesagt zugelaufene) katze krank, sie war uns ans natürlich ans herz gewachsen und wir gingen einige male zum tierarzt. (der hat tabletten verschrieben die nichts brachten...) und wenige wochen später mussten wir die katze erlösen.

jetzt vor 2 jahren ist uns wieder eine katze zugelaufen, wieder komplett ausgehungert, die selben farben, anderer körperbau aber die die KOMPLETT selben eigenschaften der letzten katze. unendlich tolerant.. wieder haben wir sie versucht wegzugeben weil wir milerweile einen hund hatten und wir jemanden kannten der eine liebe hauskatze suchte. abgegeben (ja es waren gute hände, die katze ist sicher nicht schlecht behandelt worden), die neuen besitzter hielten sie ein paar tage im haus um sie an das neue umfeld zu gewöhnen.. aber nix da.. 1 tag später war sie wieder bei uns zu hause (obwohl wir uns lediglich um ihr überleben, nicht aber um einen wohlfühlfaktor gekümmert haben).naja sie is halt wieder gekommen (ohne dass wir uns sonderlich um sie gekümmert hätten ausser dem futtern, deswegen dachten wir auch sie häts wo anders womöglich schöner).. mitlweile darf sie auch wieder im haus schlafen (auch neben dem hund).. und verhält sich wiederrum komplett wie unsere ehemalige katze.

(zwischen diesen geschichten sind uns auch noch andere katzen zugelaufen (wir leben am stadtrand, menschen sind solche schweine...) aber mit komplett anderen charakter (schüchtern, nur ne portion futter holen und das seit jahren). bei uns wird jedes lebewesen das nach nahrung sucht versorgt, ob fremde katzen,nachts mal ein igel... egal

also immer wenn ich mal ein achterl zuviel habe glaube ich wir haben unsere alte katze wiederbekommen und katzen haben tatsächlich 9 leben >.< ... sind solche eigenschaften häufig? verhalten sich ausgesetze hauskatzen in der regel so?

Antwort
von Lilly11Y, 16

Das Sprichwort ist darauf bezogen, daß Katzen besonders zäh sind. Sie leben nicht tatsächlich mehrere Leben.

Mit einem Achterl zu viel kann man auch fliegende Elefanten sehen😏

Du schreibst, ihr füttert alles was so bei euch ankommt. Ihr denkt hoffentlich daran, daß ihr mit dem füttern auch Verantwortung übernehmt. Es gibt Kastrationsprogramme vom Tierschutz. Da solltet ihr euch informieren und das in Anspruch nehmen.

L. G. Lilly

Expertenantwort
von maxi6, Community-Experte für Katze, 14

Auch eine Katze lebt nur einmal. Es ist also nicht gut möglich, dass Du Deine alte Katze wieder bekommen hast.

Katzen können sehr unterschiedliche Charaktere haben, sogar, wenn es Geschwister sind. Die einen sind sozial und können es gut mit anderen Katzen oder Haustieren, andere sind dagegen ängstlich, scheu und sozial nicht sehr geprägt. Es kommt immer darauf an, wo sie herkommen und wie sie gehalten werden oder wurden.

Auch wenn Du mit einem Achterl Zuviel meinst, Deine alte Katze wieder zu haben, ist das nicht gut möglich und mit einem Achterl Zuviel zsieht man öfter auch Dinge, die nicht vorhanden sind.

Antwort
von Naiver, 9

Hallo Herbertfrae...,
was du da erzählst, erlebte ich tatsächlich auch bei meinen Katzen!
Nun nicht so eindeutig wie du jetzt mit den äußerlichen Ähnlichkeiten, aber ich fand immer ganz typische Eigenarten von Vorgängern wieder!

Ich denke schon, dass das Inhalte sind, die in uns sind und die uns diese süßen Geschöpfe nur widerspiegeln (psych.: Projektionen). Und es ist so wunderschön zu erkennen, dass alles wiederkommt und richtig ist!
Und ja, da gab es auch hier die aller erstaunlichsten Zufälle... Eine Katzte starb mit 11, zwei Jahre später übernahmen wir ein 11jährigen Kater mit auffällig ähnlichem Verhalten. Er war genauso(!) verschmust, lag an denselben Stellen und hatte fast dieselben Reaktionen. Er war zwar auch krank, lebte aber noch 6 richtig schöne Jahre.
Wir schauten uns verdattert an und taten das Beste, was man tun konnte. Anstatt zu grübeln und zu zweifeln oder alles als Quatsch abzutun - Maxi hat ja durchaus recht recht mit seinem klugen: "...jede Katze lebt nur einmal!"  - haben wir dem Neuen einfach alle Liebe auch der Vorgängerin geschenkt. Ich würde so ein soziales Verhalten nun nicht mit Alkoholkonsum in Verbindung bringen.

Solche augenscheinlichen "Wiederholungen" sind meines Erachtens einfach nur eine Bestätigung dafür, dass alles okay so ist - verstehen oder 'nachrechnen' werden wir es wohl nie können ...oder müssen! ;- )



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