Frage von TinaStein2003, 81

Katze wie einen Hund erziehen?

Hallo, ich weiß das die Frage dort oben etwas krass formuliert ist, aber mir ist nicht's anderes eingefallen. Denkt jetzt nichts falsches von mir. Also, ich habe seit ein paar Wochen einen Kater (10 Wochen alt), er ist total verrückt und aggresiv. Jeden Tag kratzt er mich und meine Eltern total dolle, meine Mutti ist total genervt von ihm, ich teilweise auch. Ich liebe den kleinen schon, aber wir sind echt überfordert. Meine Mutti möchte ihn weggeben. Wenn dies wirklich passiert, wäre ich mega traurig. Warum kann man eine Katze nicht wie einen Hund "erziehen"? Wäre ein Hund doch besser für uns? Bitte keine Beleidung. DANKE!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von H3E3N, 42

Selbstverständlich kann man eine Katze erziehen, jedoch brauchst du viel Geduld.
Zudem hört es sich so an als ob der kleine ein wahres Monster ist, dass man nicht anfassen kann. Ich vermute mal das es nicht so ist und das du Ihn auf die Hände nehmen willst, obwohl er das nicht möchte.

Ein Großteil der Katzen möchten eher, Ihren eigenen Kopf durchbringen.

Wenn der Kleine kratzt wenn du Ihm hochhebst, versuch Ihn mal so hoch zu heben wie eine Katze Ihr Kitten hochheben würde.

Ein Hund wäre evtl eine gute Alternative, jedoch kommt es auch da auf die Rasse an. Am besten machst du einen, welche Rasse passt zu mir test.

Hier so einen zum Beispiel: http://www.hundeseite.de/welcher-hund-passt-zu-mir/

Gibt auch für Katzen: http://www.tierchenwelt.de/tier-spiele/test/2515-welche-katze-passt-zu-mir-haust...

Dabei kannst du im groben herausfinden, welche Hunderasse zu dir passt. Falls es doch ein Hund werden sollte, bitte kauf nicht nach dem Kriterium... Der hat meine Hand abgeleckt <3 das ist er.

Sondern schaue drauf welche Energie zu dir passt, wenn du viel Zeit hast und mit auch jetzt schon jeden Tag draußen bist, passt ein Hund mit viel Energie, der mit dir Toben kann.

Bist du eher der Typ, der den Tag lieber am PC oder auf der Couch verbringt, brauchst du einen Hund mit geringem Energiepotential.

Darauf solltest du auf jeden Fall achten. Denn wenn du dir einen Hund mit viel Energie holst und dieser diese Energie nicht los wird, kann es dazu führen, dass Möbel darunter leiden, im schlimmsten Fall, wird er die Rolle des Rädelsführers übernehmen und dann musst du gehorchen.

Kommentar von Negreira ,

Was ist denn das für Tipps? Kein Mensch sollte eine Katze hochheben, wie die Mutter es tut, weil uns Menschen jegliches Feingefühl dafür fehlt. Man könnte eine Katze damit verletzen.

Die FS hat eine Katze, wieso rätst Du ihr zu einem Hund? Soll sie jetzt tauschen?

Kommentar von H3E3N ,

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Wäre ein Hund doch besser für uns? Bitte keine Beleidung. DANKE!
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Antwort
von Lycaa, 47

Eine Katze kannst Du nicht wie einen Hund erziehen.

Ihr habt den kleinen Kerl viel zu früh von Mutter und Geschwistern getrennt. In dieser wichtigen Phase lernt eine Katze unter anderem, wie man sich zu benehmen hat.

Da ihm jetzt Mutter als Erzieherin und Geschwister als Versuchsobjekte fehlen, müsst ihr eben dran glauben.

Idealerweise besorgt ihr euch einen gleichaltrigen Spielgefährten und findet euch damit ab, dass junge Katzen eben junge Katzen sind und allerlei Unsinn im Kopf haben.

Expertenantwort
von palusa, Community-Experte für Katze, 26

was erwartest du von einem viel zu früh getrennten kater, der keine artgerechte möglichkeit hat, sich auszuleben

und wenn du glaubst dass das jetzt wehtut, warte ab bis der in einem jahr 5kg wiegt und das volle gebiss und richtige krallen hat

eine lektion die katzen NUR von anderen katzen lernen ist, dass krallen und zähne wehtun. er hat diese lektion anscheinend verpasst. dazu haltet ihr den armen kerl anscheinend allein, durch mangelnde alternativen führt das dazu, dass er mit euch spielt. mit blutigen resultaten, weil ihr kein fell habt.

der kater reagiert für seine lebensumstände völlig normal. sein verhalten ist die folge eurer nicht artgerechten haltung. mehr nicht

vergesellschaftet ihn mit einem kater, der als genug zum trennen ist (mindestens 12 wochen) oder gebt ihn ab, irgendwohin, wo schon katzen sind. er braucht dringend einen spielgefährten, um die folgen des viel zu frühen mutterverlusts auszubügeln

dass man katzen nicht wie hunde erziehen kann liegt daran, dass sie eine andere sozialstruktur haben. hunde leben in einem rudel zusammen, in dem die alphas den ton abgeben. diese rolle übernimmt der mensch. katzen haben zwar ne hirarchie, aber keine befehlskette

Antwort
von jww28, 23

Hi,

Auch ein Hund kann man erst erziehen, wenn er artgerecht, entsprechend seinen Wesen, gehalten wird. 

Eine einzelne Katze in Wohnungshaltung langweilt sich extremst, sie ist isoliert von Artgenossen und Abenteuer, wie die Welt erkunden oder zu lernen Katze zu sein. Eure Haltung löst das Verhalten aus, wenn ihr diese verbessert, werdet ihr auch mehr Freude haben an euren Haustier. Dafür tauscht man nicht die Tiere aus, sondern kümmert sich erstmal darum etwas über sein Haustier zu lernen, um es besser verstehen zu können. Das hätte man eigentlich auch vorher machen müssen, bevor man ein Auto kauft, macht man ja auch erst den Führerschein zB. Da wird dir auffallen das ihr den Kater vermutlich zu jung geholt habt, er hat so sehr viel verpasst zu lernen. Dann sind es ja soziale Tiere, die ein Zusammenleben in friedlicher Form eben am besten auf Katzenart lernen, ihr solltet zB am besten noch ein zweites sozialisiertes Jungtier holen, ab 12-16 Wochen! Der kann euren noch zeigen wie das läuft. Wichtig ist einfach nicht nur die eigenen Bedürfnisse zu sehen, sondern auch die Bedürfnisse der Tiere im Auge zu behalten. 

Erziehen wie ein Hund geht, wenn der Hund mit Clickertraning alles gelernt hat, das Prinzip "du machst was und dafür gibts was tolles" klappt bei sehr vielen Tieren, auch bei Katzen. Aber mit purer Dominanz und drohenden Strafen erreicht man schon bei manchen Hunden nur nackte Angst, die Katze würde das nicht mitmachen, sondern sich entweder entziehen oder um ihr Leben kämpfen.

Wenn deine Mutter die nötige Verständnis nicht aufbringen kann, so wäre es für die Katze besser, wenn du dich um ein neues schönes zuhause für ihn kümmerst wo er Katze sein darf. Und dann eben warten bis du deine erste eigene Wohnung hast und eigene Entscheidungen treffen kannst bevor du ein neues Haustier dir anschaffst, einfach auch damit dir Kummer erspart bleibt.

Antwort
von DanBam, 32

Zum Tierarzt um eine Erkrankung auszuschließen und dann eine zweite, ältere Katze dazu, die den kleinen Racker erzieht, er scheint zu früh von Mutti getrennt worden zu sein. Du und Deine Mutter braucht viel mehr Geduld, Katzen sind nun mal Individualisten. 

Antwort
von Starrily, 27

Wenn der Kater 10 Wochen alt ist und schon ein paar Wochen bei euch, wurde er viel zu früh von seiner Mutter weggenommen. Das wirkt sich auch auf sein Verhalten aus. Sowas kann gut gehen, geht aber auch oft genug schief. Ihr solltet ihn auf jeden Fall viel beschäftigen. Mit ihm spielen, kuscheln, und besonders als Einzelkatze extrem viel Aufmerksamkeit widmen.

Man kann auch Katzen erziehen, auf eine andere Art als bei Hunden, aber machbar ist es. 

Gib ihm die Möglichkeit zu toben, kratzen und sich auszupowern.

Ich glaube bei einer so jungen Katze ist das nicht boshaft sondern einfach Spieltrieb.

Ob Hund oder Katze- beides sind Lebewesen mit vielen Bedürfnissen, ganz weit oben auf der Liste steht ZEIT.

Da ich nicht beurteilen kann, wie das bei euch ausschaut, fällt es schwer einen konkreten Rat zu geben. Wie wird der Kater von euch denn "bespaßt"? 

Pappe kommt immer gut an, aus mehreren Kästen einen kleinen Burg gebaut, eignet sich prima zum Verstecken, daran nagen, Spielen und Erkunden...

Außerdem Bällchen, vielleicht mit einem Glöckchen, damit das hinterherrennen noch mehr Spaß macht, kleine Stofftiere an einem Gummiband, gibt tolles Spielzeug in das man Futter packen kann, das ist auch gleichzeitig eine Geschicklichkeitsübung.

Viele Möglichkeiten zum Kratzen, neben den Kratzbäumen an sich gib es eine Matte aus "Wellpappe" für den Boden, Eckenschutz der mit Sisal überzogen ist und ähnliches. Die Katze loben, wenn sie da die Krallen schärft und wenn sie euch "anfällt" nicht schimpfen sondern mit Spielen ablenken.

Kommentar von TinaStein2003 ,

Wir haben einen Kratzbaum und so einen Rascheltunnel, dazu noch mehr kleineres Katzenspielzeug. Wir gehen jeden Tag eine Stunde in den Garten und spielen mit ihm. Eigentlich wird er so den ganzen Tag bespaßt.

Antwort
von HappyHund, 16

du kannst ihn erziehen, z.B. kaltes Wasser ins Gesicht spritzen, wenn er kratzt.

Antwort
von huluop, 28

Vielleicht will er Aufmerksamkeit und beißt dann oder kleine Katzen wollen ja auch spielen

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