Frage von MyukaNeko, 82

Katze operieren lassen?

Hallo, meine Katze (14) macht seit 5 Wochen eine Odyssee durch. Kurzfassung: Tagelang nichts fressen, Durchfall, Erbrechen. Verschiedene Tests (Blut, Urin, Kot), verschiedene Antibiotika, zuletzt Panacur gegen Giardien und im zweiten Ultraschall wurde ein Darmtumor festgestellt. Insgesamt ist sie von 4,2 kg auf 2,7 kg runter. Der Kot ist wieder fest, sie erbricht selten klare Flüssigkeit, aber sie frisst immer noch deutlich weniger als vorher. Am Montag steht ein OP-Termin zur Entnahme einer Tumorprobe an. Die Ärztin meinte, wenn der Stuhl fest ist, können wir den Termin streichen. Nun meine Frage(n): Soll ich den Tumor trotzdem testen lassen? Wie gefährlich ist dieser Eingriff für eine geschwächte, 14 Jahre alte Katze? Und macht es überhaupt einen Unterschied, was das Ergebnis ist oder wird sie so oder so daran sterben? (Ich hab gelesen, dass Darmtumore in 90% der Fälle bösartig sind und nicht gut enden...)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Blacksnow87, 50

Das gleiche hatte meine Mutter vor knapp 2 Monaten mit ihrer 18 Jahre Alter Katze..
Bei ihr ist es dann aber aufgeplatzt und dann lief eine komische blutige flüssigkeit aus dem After.
Die letzten 3 Tage davor hat sie sich angefangen zurück zu ziehen..
Als sie das sah ging sie als Notfall am Sonntag zum TA und hat sie einschläfern lassen.

Es ist immer arg schwer solch eine Entscheidung zu treffen.
14 Jahre sind nicht wenig...

Red mit dem TA und hör dann auf dein Gefühl und lass dich nicht zu sehr von den Ärzten verunsichern.
Du wirst das richtige machen.
Alles gute deiner Katze

Kommentar von MyukaNeko ,

Danke! Hab mich gegen eine OP entschieden, um ihr den Stress zu ersparen. Aktuell scheint es ihr nach außen hin soweit gut zu gehen (abgesehen davon, dass sie wenig frisst). Lieber soll sie ihre letzten Monate noch genießen. Sie ist sehr verschmust und schnurrt sobald ich sie nur angucke - so wie immer :)

Kommentar von Blacksnow87 ,

süss:) alles gute euch beiden♡

Antwort
von LeCux, 56

Leider ist die Katze mit 14 ja schon in einem fortgeschrittenen Alter.

Und erkannte Tumore kann man eventuell operieren, aber da muss man zusammen mit dem Tierarzt die Situation durchsprechen, was a) machbar ist, b) dem Tier hilft, c) wie groß die Risiken sind und d) wie hoch die Chance ist, dass das Tier noch lange damit leben kann.

So traurig wie es ist - als Halter hat man leider auch die Pflicht sein Tier am Ende zu begleiten und manchmal ist eben schmerzfrei bekommen und sterben lassen die einzige Option.

Ich will auf keinen Fall gesagt haben, einschlafen lassen und gut. Habe selbst Hamster schon erfolgreich und einmal nicht erfolgreich operieren lassen. Der kleine hat dann noch 3/4Jahr gelebt - was für einen Hamster ne Menge ist. Beim anderen stellte sich das als final krank heraus und da war dann einschläfern lassen direkt aus der Narkose 'humaner' als das Tier unter Schmerzen leiden zu lassen.

Also lasst euch gut beraten und überlegt was ihr wollt und für den geliebten Vierbeiner das Richtige ist.

Kommentar von MyukaNeko ,

Danke für deine Antwort! Erfahrungsberichte helfen immer.

Antwort
von Spielwiesen, 28

Also ich habe (über den versehentlichen Klick auf dein Profil ;)) von deiner Katze gelesen. Wie geht es ihr inzwischen?

Es gibt ganz gute Möglichkeiten, ihr erstmal mit Außenseitermethoden zu helfen: wenn du jemanden kennst, der kolloidales Silber (evtl. bitte googeln) herstellt, könntest du ihr erstmal das zum Trinken anbieten. Das als ersten Schritt. Und dann: Vitamin C in hohen Dosen, i.V. oder als Infusion (siehe Buchtitel 'Heilung des Unheilbaren' (auch googeln).

Dieser Zusammenhang gilt übrigens auch für Menschen und auch bei der gleichen Diagnose (ich wende es bei mir sehr erfolgreich an) und ich kann es nur empfehlen. Wird halt verschwiegen, weil weder Pharmaindustrie noch Ärzte einen Blumentopf mit Vitamin C-Behandlungen verdienen können - so ist das Leben in profitorientierten Gesellschaften halt.

Viel Glück!

Kommentar von MyukaNeko ,

Danke für deine Antwort.

Ihr geht es soweit gut. Von außen sieht man ihr nicht an, dass sie krank ist. Sie frisst aber immer noch zu wenig und hat heute das erste Mal seit Tagen auch wieder Fressen erbrochen.

Ich hab von kolloidalen Silber bereits gelesen - allerdings im Zusammenhang mit Giardien, nicht mit Tumoren/Krebs. Ich kenne keinen, der das herstellt, aber soweit ich weiß, kann man das in der Apotheke kaufen, oder?

Was genau behandelst du damit?

Kommentar von Spielwiesen ,

Die Giardiose ist nur eine der Möglichkeiten: Kolloidales Silber ist ein uraltes Mittel, das in kürzester Zeit Bakterien, Viren und Pilze erledigt und - interessant - die guten Bakterien leben lässt. Unter dem Stichwort findest du endlose Infos, meist positiv, und bei denen, die das geniale Mittel anschwärzen und hilfesuchende Menschen mit Pseudoargumenten in die Irre führen, frage ich mich immer: Cui bono - wem nützt es? Wer hat ein Interesse daran, es nicht zu publik werden zu lassen. 

Ich habe Vertrauen in mein selbst hergestelltes, mein Mütterchen ist inzwischen immerhin 95 und hat in den letzten 13 Jahren noch jede MRSA-Geschichte im Heim überstanden (wo sich alle die Hände desinfizierten und mit Mundschutz rumliefen), da sie aus meiner mitgebrachten Fl.  täglich einen ordentlichen Schluck nahm. Amazon bietet es an, Apotheken dürfen es nicht, wieso auch immer. 

Eine Episode, die leider nicht so sichtbar durch die Mainstream-Presse ging, habe ich mir gut gemerkt: dreimal wollte jemand von Paris aus koll. Silber an jemanden in den von Ebola betroffenen afrikanischen Ländern schicken - jedesmal wurde die Sendung postwendend zurückgeschickt. Was lernen wir daraus? Der erfolgversprechende Einsatz sollte nicht mal VERSUCHT werden - das schöne Geschäft mit (damals noch nicht existierenden) Impfstoffen wäre kaputtgemacht worden.

Aber nicht erst seitdem halte ich es für besser, in allen Belangen gesundheitlich für mich selbst zu sorgen, und dazu gehört eben auch ein Silbergenerator, der - verglichen mit dem Nutzen - nicht teuer ist. Ich halte es für überlegenswert, nicht auf Diagnosen zu hören, sondern selbst die Symptome zu behandeln und prophylaktisch zu handeln. Und da ist koll. Silber einfach genial. 

Übrigens auch für dich, denn Kuscheln mit Katze, die krank ist, könnte auch gefährlich werden. Dagegen wärest du dann gewappnet. Viel Glück.

Kommentar von Spielwiesen ,

Ach, hier lese ich gerade die Fortsetzung der Ebola-Story: http://alles-schallundrauch.blogspot.nl/2014/10/gibt-es-ein-wirksames-mittel-geg... - na, dann hat es ja doch noch funktioniert.

Wenn jemand mir da mit 'Verschwörungstheorie' kommt, der sollte erkennen, dass es eine echte Verschwörung war, die da Tausende das Leben gekostet hat.

Antwort
von Emmakili, 54

Möchtest du eine ehrliche Antwort? Ich habe letztes Jahr selbst ein horrorszenario mit meinem erst 2jährigen sharpei überstehen müssen. Sie hatte mittelmeerkrankheiten, wurde falsch behandelt und die Krankheiten schwächten sie immer mehr..musste sie dann leider einschläfern lassen. Deine Katze hatte ein tolles langes Leben..lass sie nicht weiter leiden. Mit dieser Diagnose ist es fast aussichtslos. Ich arbeitete 8jahre lang auf einer onkologie(krebsstation)...nur Menschen kann/darf man leider nicht erlösen...denk drüber nach..ich würde ihr weitere Schmerzen ersparen

Antwort
von Suedherz, 47

Ich will da auch nicht zu viel reinreden, aber deine Katze ist schon recht alt. Die letzten Wochen waren sicher der Horror für sie und lieber schenkst du ihr noch ein paar schöne Tage und lässt sie dann einschläfern oder von selbst dahinscheiden. :/

Dennoch, unterhalte dich mit der Tierärztin darüber

Antwort
von Charlybrown2802, 45

also ich würde der katze das nicht mehr antun, sorry

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