Wir waren mit unserer Katze beim TA und er meinte es handelt sich um Hautkrebt. Es sind halt 2 offene stellen,die heilen nicht zu etc. das problem ist, die katze ist 16 Jahre alt und wild aufgewachsen. Sie schmust zwar total gerne und lässt sich auch gerne anfassen aber wenn sie die Transportbox sieht ist sie weg. heißt also ich werde sie nie wieder zum TA kriegen. Wir haben so ein Aluminium-Spray und etwas gegen die Schmerzen bekommen weil der TA meint, eine OP würde die Katze zu sehr schwächen und es wäre sehr kompliziert und sie hätte schmerzen danach. das wollen wir ihr wirklich ersparen. Jetzt zum eigentlichen Problem......sie lässt sich das spray nicht gerne (logisch) auftragen und stellt sich ziemlich an und wir haben angst,dass sie deswegen bald gar nicht mehr zu uns kommt. Die Stellen sind aber offen und müssen unbedingt geschützt werden.
Hat denn jemand von euch ähnliche erfahrungen und wüsste eine alternative oder so? Jetzt grade im Sommer ist es doch schlimm, wegen den Fliegen die gerne überall ihr eier ablegen....

Was sagt denn der Tierarzt selbst dazu? Hat er Euch auch, was ich vermute, nahegelegt, Eure Katze zu erlösen? Dann tut das - der Katze und Euer selbst zuliebe.
Wir hatten eine Katze, die im hohen Alter über ein Jahr wöchentlich einmal zum Tierarzt mußte wegen einer Spritze. Es war ein ständiger Kampf, sie überhaupt zu kriegen (sie war in kürzester Zeit handscheu geworden), dann in die Transportbox zu bekommen, und beim Tierarzt brauchte es zwei Helferinnen plus Doc, um sie zu bändigen. Aber da war unser Argument gegen das Einschläfern: der Katze ging es ansonsten den Umständen (Alter) entsprechend gut, und wir hätten das Gefühl gehabt, es uns auf ihre Kosten "einfach" zu machen.
Deine Katze hingegen ist ziemlich krank, zumal Du nicht weißt, ob der Krebs bereits gestreut hat. Dem spricht nicht entgegen, daß sie jetzt sich noch wohlfühlt, frißt und schnurrt. Die Operation wäre ein Risiko und die Wundheilung schwierig und langwierig. Sprich doch noch einmal mit dem Tierarzt über das Für und Wider einer OP.
Sollte er wider Erwarten doch zur OP raten, dann könntet Ihr hinterher durch einen "Kragen" und evtl. einen enganliegenden Gaze-"Body" das Lecken verhindern. Schmerzen könnten vom Tierarzt gelindert werden. Sie dürfte natürlich nicht ins Freie und zum Verbandswechsel gäbe es wohl jedesmal Theater. Sie sollte auch nicht allzu lange unbeobachtet bleiben.
Das solltet Ihr ihr ersparen. Das sage ich, obwohl ich weiß, wie schwer eine solche Entscheidung ist.

zum Glück kann man Tiere einschläfern und ihnen große Schmerzen ersparen
das tier leidet bestimmt sehr schlimm! ihr wollt doch sicher nicht dass sie so leidet..bitte schläfert sie ein

Ja.... das Problem ist folgendes. Der Arzt kann es weiträumig ausschneiden. Aber die Katze versucht es immer wieder mit der Zunge oder Pfoten zu berühren. Die Wunde entzündet sich. Ich habe das schon einmal mit einer Katze erlebt. Entschuldigt, das ich das so schreibe: Aber in diesem Fall wäre Sterbehilfe angesagt.

Wenn die Katze keine Schmerzen hat, normal frisst und es ihr offensichtlich gut geht, sie 16 Jahre alt ist und ihr eine OP Schmerzen bereiten würde, dann würde ich auch auf die OP verzichten.
Wo sind die Stellen denn? Kann man das vielleicht besser vebinden? Gibt es ein Alternativpräparat zu dem Spray? Kannst du dir das in die Hände sprühen und dann auftragen (viele Katzen scheuen das "Sprühgeräusch"), oder gibt es das vielleicht auch als Tropfen? Ist da Alkohol drin (brennt)?
Wie fit ist Madame denn noch? Mit 16 Jahren rennt sie vielleicht auch nicht mehr auf jeden Baum und ein Verband könnte ausreichen?
Nein,ihr habt das etwas falsch verstanden. :) Also ihr geht es trotz alledem sehr gut...wie gesagt, sie schmust ohne ende,frisst wie ein scheunendrescher....alles wie immer eigentlich.....sie leckt auch nicht an der wunde und scheint wirklich keine schmerzen zu haben.