Ich habe seit zwei Monaten eine hypernervöse Katze aus dem Tierheim übernommen. Sie stammt aus schlechter Tierhaltung, hat aber dennoch überraschend schnell Vertrauen gefasst. Ich würde ihr gerne Freigang ermöglichen.
Blöderweise wohne ich in der Stadt, was an sich kein Problem wäre - der Innenhof wimmelt nur so vor Katzen. Seit einigen Tagen lasse ich die Katze ins Treppenhaus, sie ist auch recht neugierig und erkundet eifrig. Leider in meiner Anwesenheit nur bis zum vierten Stock, wie weit nach unten sie alleine geht weiß ich nicht.
Ist es sinnvoll, sie auf dem Arm/im Transportkäfig nach unten zu bringen? Oder lieber abwarten bis sie den Weg selbst findet? Ich befürchte irgendwie dass das nie passieren wird..

So lange sie nicht selber rausgeht, scheint ihr nichts zu fehlen. Lass sie selber entscheiden.

Ich kann mir das nicht so recht vorstellen. Wie soll deine Katze wieder ins Haus, bzw. die Wohnung kommen, wenn sie rein will? Klingelt sie dann bei dir? Wenn ich im 5. Stock wohnen würde, dann würde ich mir überlegen, meine Katze nur drinnen zu halten. Wenn sie draußen fliehen will, oder muß, vor anderen Katzen und sie hypernervös ist, WOHIN soll sie dann fliehen können, wenn sie in den 5. Stock muß? Wir haben auch Katzen, ich weiß also, wovon ich rede. Hol dir evtl. noch ne zweite Katze und lass beide drinnen. Denke, dass ist sinnvoller!
Durch das offene Kellerfenster und eine Klappe in der Wohnungstür, die nur nach innen aufgeht..so ists mal vorgesehen. Hälst du das für praktikabel?
emser am 22. April 2009 15:54 Und was sagen die anderen Hausbewohner zu einer "freilaufenden" Katze im Treppenhaus? Nehme es mir bitte nicht übel, aber ich denke nicht, dass das funktioniert! Meine erste Katze hatte ich, da habe ich im ersten Stock gewohnt. Sie hatte große Probleme mit dem Weg durchs Treppenhaus, was vor allem an den anderen Mietern lag. Sie war dann so lange Wohnungskatze, bis wir umgezogen waren und ich eine Erdgeschoßwohnung hatte. Vor allem, wenn die Katze ängstlich und nervös ist, halte ich es für bedenklich! Was sagt dein Vermieter zu einem Loch in der Wohnungstüre? Oder ist es deine Eigentumswohnung? Ich denke nach wie vor, es ist für dich UND die Katze entspannter, wenn sie drin bleibt.

Die 5. Etage ist schon heftig.Entweder du haßt so viel Geduld und versuchst sie jeden Tag ein Stück mehr die Treppe runter zu locken...ist auch nicht schlimm...dass du dabei bist.Laß sie in Ruhe schnuppern...Etage für Etage...das kann dauern ;)wenn es geht lass deine Wohnungstür auf damit sie wenn sie sich erschreckt oder keine Lust mehr hat schnell rein flitzen kann. Oder du nimmst sie auf den Arm und trägst sie runter...dann mußt du sie später auch wieder rauf tragen.Meine Nachbarn (3. Stock)machen das mit ihrer Katze und sie sieht immer ganz zufrieden aus. Ja oder du holst ihr einen Spielgefährten damit sie nicht so oft und lange alleine in der Wohnung ist.Da mußt du dann aber drauf achten wie alt deine Katze ist und die Neue...die Neue sollte auf jeden Fall jünger sein...und wenn es geht das Gegenstück zu deiner jetzigen Katze oder Kater.
lass ihr zeit.es ist besser wenn sie den weg selbst findet,dann kommt sie auch wieder selbstständig zurück...

Lass deiner Katze Zeit, sonst ist sie nachher verschwunden. Sie braucht wie bei Hänsel und Gretel die Rückkehrspur. Gib ihr ein paar Brotkrumen mit :-))

Es brauch auf jeden Fall etwas Zeit und man sollte abwarten. Das tier nicht dazu zwingen. Irgendwann wird sie neugierig genug sein und möchte von ganz allein an der frischen Luft schnuppern.

Lass sie auf alle Fälle die Umgebung selbst erkunden - Katzen gehen nur so weit, wie sie sich trauen...

Hallo, warum um Himmels Willen soll die Katze denn raus wenn sie das anscheinend gar nicht möchte? Draussen ist es so gefährlich, vor allem in der Stadt! Wenn sie so ängstlich ist wird sie sich schnell erschrecken und einfach auf und davon sein, weil sie nicht zurück findet - oder sie wird überfahren. Wer garantiert Dir denn das sie im Hof bleibt. Und von den anderen Katzen im Hof wir sie nur Ungeziefer und Krankheiten übernehmen.