Frage von SnowboardDog, 98

Wie kann ich Katze an Hund gewöhnen?

Hey! Ich habe einen Labbie-Schäferhund-Mix und seit kurzem wohnt auch ein kleiner Kater (6 Monate alt) bei uns. Wir hatten beide auch mal zusammen im Zimmer, der Hund hat sich total gefreut und war richtig entspannt aber der Kater hatte natürlich Angst (hat ja zum ersten Mal einen Hund gesehen). Nun wollte ich einfach mal fragen, wie ich den Kater am besten an den Hund gewöhne, also dass er irgendwann gar keine Angst mehr vor dem Hund hat? Der Hund hat wirklich kein Problem mit dem Kater und ist auch überhaupt nicht aggressiv oder so :) Danke!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Weisefrau, 52

Hallo, ich habe solche Zusammenführungen immer mit Futter verbunden. Der Kater im Abstand zum Hund in einem Zimmer füttern. Mit Leckerlis erreicht man in dieser Situation sehr viel. 

Außerdem kann es helfen wenn die Gerüche der Tiere ausgetauscht werden. Dazu legt man ein Handtuch oÄ unter Hund und Katze und tauscht die dann am nächsten Tag. 

So gewöhnen sich die Tiere an den Geruch des anderen. 

Expertenantwort
von Negreira, Community-Experte für Katze, 47

Ich würde sie, wenn es schon so halb entspanngt ist, einfach zusammen laufen lassen, natürlich jetzt nicht einfach Tür rausm und beide ab über die Felder. Aber wenn ihr in der Nähe seid, und man sollte sich ja Zeit für eine solche Zusammenführung machen, dann laß sie einfach in Ruhe.

Wenn es den Kater nervt, daß ihn er Hund verfolgt oder zu sehr bedrängt, gibt es entweder eunen bickel Nuckel oder einen Nasenstüber, aufpassen müßt Ihr nur auf Augenkratzer, denn die können böse werden, bei beiden. Der Kater muß Ausweichmöglichkeiten haben, Kratzbaum, ein anderes Zimmer. wohin der Hund nicht unbedingt kann. Ansonsten warte einfach erst mal alles ab. Die ersten Nächste und wenn Ihr die beiden allein lassen müßt, bitte nich trennen, aber Ihr werden sehen, nach ein paar Tagen klappt das ganz wunderbar. Stell nur das Katzenfutter an eine andere Stelle, damit es da nicht zu mißverständnissen kommt, am besten irgendwo hoch, und vielleicht noch den einen oeder anderenWassernapf auch noch nach oben. Seitdem ich umgezogen bin, schmeckt das Wasser auf dem Fußbodennapf offensichtlich nicht mehr so zu wie das auf dem Schrank, aber das muß einem doofen Frauchen ja auch erst gezeigt werden.

Ich wünsche Eich viel Glück mit der beiden Rasselbande, Ihr werdet sehen, Fernsehen ist ab sofort nichts mehr dagegen- LG

Kommentar von Bitterkraut ,

Das klint alles völlig unausegoren und unerfahren, was so eine Zsammenführung angeht. Augenkratzer hat ich noch nie erlebt ,z.B. auch nicht bei fremden Katzen, die viellicht malvon einem meiner Hunde gestellt wurden.

Und wenn der Hund so aufdinglich ist,geht ne neue Katze auf die Flucht, die ibt keine Nasenstüber.

Nasenstüber bekommen meine Hunde von meinen Katzen von Zeit zu Zeit, die sind aber schon seit Jahren vergesellschaftet. Ich glaube, daß du gar nicht weißt, wovon du redest.

. Die ersten Nächste und wenn Ihr die beiden allein lassen müßt, bitte nich trennen


Ja, und das Risiko eingehen, daß die Fetzen fliegen?

Kommentar von Negreira ,

Das mit dem bitte nicht Trennen war ein Fehler, natürlich würde ich die Tiere in den ersten Tagen trennen, wenn sie allein sind. Ich habe aber schon sehr viele Katzen und Hunde allein schon aus Platzgründen zusammen gehabt und auch Tiere aus dem Ausland verstehen sich dort oft "notgedrungen" ganz wunderbar. Man kann nicht immer alles verallgemeinern. Aber es scheint ja schon relativ harmlos abzulaufen. Da halte ich eine Trennung der beiden, wenn sie unter Aufsicht sind, unsinnig. Man muß man Verhalten der beiden Tiere sehen, was ist daran unausgegoren? Die beiden verstehen ja nicht, weshalb man sie nicht zusammen läßt, weshalb sie also getrennt werden. 30 Jahre und  länger Haltung von Hund und Katzen und nur 2 Mal gab es Schwierigkeiten. Und bei Dir?

Kommentar von horizonld97 ,

Ich habe es auch gemacht wie negreira schreibt. Die ganze tiefe Psychologie vom Menschen ist nicht notwendig. Ich habe bis jetzt zwar nur einmal zusammen geführt. Ein Hund habe ich in einen 3 Katzen Haushalt geholt. Es hat wunderbar funktioniert, obwohl der Hund sich natürlich verhalten dürfte ;). So haben die Katzen das Verhalten vom Hund beobachten können und lernen können er tut Ihnen nichts.

Antwort
von Bitterkraut, 43

Der Hund darf sich nicht "freuen" :-)). Der Hund sollte ruhig liegen, unter Kontrolle sein, möglichst nicht mit dem Schwanz wedeln, wenig bis kein Interesse zeigen. D.h.du mußt entsprechend auf den Hund einwirken. Er darf keinen Ausfall in Richtung Katze machen.

Dann wird es nicht lange dauern, bis die junge Katze die Neugier packt und sie sich dem Hund nähert. Und die Annährung muß immer von Katze zu Hund erfolgen. Wenn der Hund einen Jagdversuch macht, oder auch nur animiert, wird das von jeder Katze mißverstanden. Schwanzwedeln, z.B. ist bei Katzen ein Zeichen von Erregung im Sinne von Flucht- oder Kampfbereitschaft.

Wenn die Katze die Erfahrung hat, daß der Hund sie nicht jagen kann/nicht jagt, sind dann alle diese Zeichen wie Schwanzwedeln oder aninmieren quasi zugelassen, aber erst, wenn sich die Katze mit dem Hund vertraut gemacht hat. Also: die Katze muß zum Hund und nicht umgekehrt. Andersum ist das sehr problematisch. Ich denke, die junge Katze wird schnell raushaben/rausgefunden haben, daß der Riese harmlos ist und dann ist alles gut. Dan wird sie ihm die Augen putzen oder sonstwie schmusen.

Antwort
von meloschy, 39

Du musst sie langsam aneinander angewöhnen.Das dauert zwar etwas, aber du darfst auch nicht erwarten, dass sie direkt friedlich miteinander umgehen. Anfangs darfst du sie niemals unbeaufsichtigt allein lassen. Außerdem solltest du auch noch anfangs die Aufeinandertreffen beschränken, des weiteren solltest du gelassen und selbstbewusst auf die Tiere wirken ,denn wenn du deine Angst zeigst, spüren die Tiere das schnell und  das Gewöhnen kann länger dauern.

Viel Spaß dabei noch ;)

Antwort
von brandon, 28

Ich habe schon auf andere ähnliche Fragen erklärt wie ich Hunde und Katzen zusammenführe.

Wenn es Dich interessiert kannst Du sie unter meinen Antworten finden .

LG

Antwort
von horizonld97, 51

Nur die Zeit wird deinem Kater zeigen, dass der Hund ihr nichts böses tut.
So war es bei meinem Hund + katze auch.
Hab Geduld :)

Kommentar von SnowboardDog ,

Okay danke :) Also soll ich die beiden jeden Tag einfach immer ganz kurz zusammen ins Zimmer setzen, dass der Kater den Hund einfach wahrnimmt und merkt dass er nichts tut? :)

Kommentar von Bitterkraut ,

nein nicht einfach zusammen ins Zimmer setzen. Den Hund dabei unter Kontrolle behalten. Je ruiger der Hund ist, umso schneller wird die Katze sich annähern, schon aus Neugier. Sie wird sich in Entfernung hinsetzen, sie wird an ihm vorbei gehen, wenn sie ganz mutig ist, nähert sie sich seinem Hinterteil (auf solche Annäherung sollte der Hund nur wenig reagieren, also nicht gleich den Hals drehen und hinschnüffeln), vielleicht gibt sie ihm einen kleinen, sanften Prankenhieb, alles das, um zu testen was passiert, wenn bei all dem nix passiert, der Hund ruhig bleibt, wird alles ganz schnell gehen. Die Katze wird das Sagen haben und alles ist gut. :-))

Ich hab das schon einige Malegemacht und hat immer auf diese Weise geklppt, Je jünger die Katze und je weniger Erfahrung mit Hunden, umso besser.

Kommentar von Bitterkraut ,

Letzteres gilt nicht für katzen, die scho in einem Hundehaushalt geboren sind. Aber eine schlechte Erfahrung mit einem Hund vergißt ne Katze nie.

Kommentar von horizonld97 ,

Also wir haben sie dann einfach zusammen gelassen. Ich würde halt gucken, dass der Hund nicht zu aufdringlich wird ( war meiner) . Bei mir hat das dann ganz gut geklappt. Ich habe die Katze dann anfangs irgendwo hoch gesetzt wo der Hund nicht dran kam, damit sie ihn in Ruhe beobachten konnte. einfach beobachten und nach Gefühl entscheiden

Kommentar von Bitterkraut ,

ja, man muß den Hund kontrollieren, und die Katze agieren lassen, wenn mann es richtig macht, kriegt man das an einem Nachmittag hin.

Kommentar von horizonld97 ,

Da wünsche ich dir viel Glück, deinem Hund seine Körpersprache abzugewöhnen ( schwanz wedeln). Die Katze muss doch sein Verhalten beobachten können.

Kommentar von Bitterkraut ,

Natülich, lies mal richtig, bzw. alles, was ich geschrieben hab. Wenn die Katze gelernt hat daß der der Hund, der ja auch ein potentieller Jäger ist, und ein Carnivore, was die Katze weiß, harmlos für sie ist, weil er sich nicht rührt, wenn sie ihn inspiziert, dann ist alles erlaubt. Dann ist die Prägung "der tut nix" da. Danach kann die Körpersprache sein, wie sie will. Menschen haben ja auch eine andere Körpersprache aber sie fuchteln auch nicht mit den Armen vor einer neuen Kätzchen rum, obwohl sie es könnten.

Katzen können ja Indviduen unterscheiden, d.h. die Katze weiß, daß dieser Hund nichts tut. Auf andere Hunde würde sie das nicht übertragen. Und möglich ist eine solche Vegesellschaftung nur, weil auch Katzen soziale Wesen und keine Einzelgänger sind, was ihnen leider immer noch nachgesagt wird.

Antwort
von MiraAnui, 20

Langsam und mit viel Geduld 

Antwort
von stey1954, 40

Hi, weiß Du womit es vielleicht schneller klappen würde: 

Nimm Kaffesahne 4% (da sind nur 0,2% mehr Fett als in der echten Kuhmilch) und geb dem Katerchen z.B. jetzt einpaar Tropfen, in 5-6 Std. nochmals paar Tropfen. Dann mal von Deinem Finger ablecken lassen. Wenn Du dir ganz sicher bist, daß der Kater der Sahne nachrennt, reibe dann paar Tröpchen Sahne dem seitlich liegendem Hund irgendwo hinten ins Fell ein, so, daß das Kätzchen es gleich ablecken kann. Halte Kätzchen gleich in Deiner Hand bereit.

Beruhige den Hund, da der vielleicht meint, Kätzchen würde ihn angreifen!!! (ist Dein Hund ein Weibchen? Wenn ja, mußt Du aufpassen, daß sie dadurch nicht Scheinschwanger wird - merkst Du, wenn sie anfangen sollte Plüschtiere berumzutragen oder Zitzen anschwellen, da das Katerchen schon ein bisschen zu alt zum Säugen wäre. Gleich, aber gleich vom TA Lakto-Stop-Hormon für Hund verschreiben lassen, da es ein böses Ende nehmen könnte, wie bei jeder Scheinscheangerschaft!!!). Dann bestreicht Du mit der Sahne eine Stelle im Fell, die näher an den Kopf vom Hund ist, dann immer näher und näher dem Kopf. Das alles nicht in einem Tag machen. 5-7 Tage sollten reichen 2-3 mal am Tag, ganz behutsam, ihr habt alle Zeit der Welt um Frunde zu werden. 

SPARSAM MIT DER SAHNE, SONST BEKOMMT DER KATER NOCH DURCHFALL!!! 

Genießt Euer Glück zusammen sein zu können und von mir alles Liebe. Würde mich wirklich interessieren, ob es geklappt hat!!!

Gruß <(●_●)>  Pippa & Rozina

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