bleedingsoul am 28.08.2008 um 18:06 Uhr
Unser Kater ist sehr krank,wir versuchen zwar ob er auf das Medikament reagiert,aber wenn es nicht wirkt,dann bleibt uns keine andere Wahl. Ich will dann natürlich dabei sein,einerseits weil er mich meine ganze Jugend hindurch begleitet hat und ich bei seinem letzten Gang an seiner Seite sein will,andererseits damit ich ich es besser verarbeiten und es schneller abschließen kann. Da ich aber weiss,dass ich sehr wahrscheinlich einen Nervenzusammenbruch haben werde (allein bei dem Gedanken daran fang ich schon an zu weinen und Panik zu bekommen),wollte ich wissen,ob jemand von euch das auch schon durchmachen musste und mir einen Rat geben kann,wie ich den Moment/ Tag am besten übersteh.

Fühl Dich mal ganz toll gedrückt!
Es ist schön das Du Deinem Kater den größten und letzten Liebesdienst erweist und ihn in Würde gehen lässt!
Die Regenbogen Brücke Ich sehe das Licht , frag mich, was es ist. Es ist alles so leicht, kein Schmerz mehr der frisst. Ich gehe zum Licht, mal schaun was da ist . Dort seh ich ein Land, ich schau wie gebannt. Eine Brücke führt mich dorthin, es macht alles Sinn. Ich gehe hinüber und schaue mich um, es sind viele Tiere die laufen herum. Ich geh auf sie zu und frage ganz scheu: wo bin ich, was ist das, das ist mir so neu ? Die Antwort ist einfach, ich bin in dem Land was auch von den Menschen hinterm Regenbogen genannt. Hier geht es mir gut, meine Schmerzen sind weg, es gibt hier kein Leid und doch will ich weg... Ich kann nicht, ich weiß, ich freunde mich an, doch warte ich, auf jenen Tag an dem es geschieht, dann kommst du zu mir über die Brücke herbei, ich höre und seh dich, die Zeit ist vorbei... Ich laufe zu dir und freue mich, das du bei mir bist. Wir gehen ein Stück in den tiefen des Tales, dort sind kleine Hütten immer für Mensch und Tier eines. Manche sind größer und manche ganz klein, doch dort zieht der Mensch mit seinen geliebten Tieren dann ein. Vereint nach den Tod in einem wunderbaren Land, das nur durch die Regenbogenbrücke Himmel und Erde verband.
Traurige Grüße

Abschied nehmen muss man nicht erst am letzten Tag. Daher auch der Spruch: "Lebe jeden Tag als wenn es der letzte währ." Mach Dir bewusst das es für Dein Tier das Beste ist was Du für ihn tun kannst. Ich wollte übrigens nicht dabei sein als ich mal vor dieser Entscheidung stand.

Ich kann dir nur ein Buch empfehlen von Harold Sharp - auch Tiere überleben den Tod. Das hat mir doch etwas geholfen. Die Vorstellung, dass man seine Liebsten im Himmel wieder sehen kann. Wenn ich die nicht hätte, dann wüßte ich gar nicht mehr weiter, denn ich hatte dieses Jahr leider 3 Todesfälle von Katzen.

Weinen ist ganz normal.
Ich habe am Anfang des Monats nach 13 1/2 Jahren meine Hündin gehen lassen müssen.
Bleib dabei,nimm ihn in den Arm und lass ihn nicht allein.Wenn er krank ist,hat er auch Angst.Ich bin bis zum Schluss geblieben und die Tränen stören keinen mitfühlenden Menschen und die anderen können Dir egal sein.Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.Bleib tapfer.LG

Ganz ehrlich? Mit Beruhigungsmittel vom Facharzt. Ich kenne dieses Gefühl- es treibt einen vor Schmerz fast in den Wahnsinn. Man ist nur noch schwach und kann an nichts anderes mehr denken. Einige Ärzte haben für sowas wirklich verständnis und helfen. Ich finde es sehr hilfreich wenn man den Tierarzt dann nach Hause kommen läßt und Freunde/Familie da hat, die einem helfen das Tier zu beerdigen. Schreibe einen Brief und lege ihn mit ins Grab. Ich würde Dir so gern helfen...

Das habe ich leider schon öfter durchmachen müssen und ist jedesmal ein solcher Horror! Ich glaube, das gibt es nichts, was einen trösten kann, man muss es wohl oder übel einfach durchleben. Verabschiede Dich vorher von ihm in aller Liebe und danke ihm, dass Du ihn haben durftest. Halte ihn bei der Schlafspritze in Deinem Arm, bis er eingeschlafen ist. Mehr kannst Du für ihn leider nicht mehr tun. Es ist schreckliche Minuten, die man da durchlebt, aber denke auch daran, dass Dein Katerchen dann von seinem Leiden erlöst ist. Ich wünsche Dir viel Kraft und Euch beiden alles Gute!

Einen Rat wie Du es am besten überstehst kann ich Dir Leider nicht geben. Aber an Deiner Stelle würde ich es dem Tierarzt überlassen und selber nicht dabei sein. das schreibe ich aus folgendem grund: Ich selber bin des öfteren dabei, wenn Tiere von Bekannten, oder auch von anderen Leuten eingeschläfert werden müssen. es ist nicht jedermans Sache.
Hallo...wir mußten unseren Kater (19) am Sonntag beerdigen- ich weiß wie Du Dich jetzt fühlst. Aber erfreue Dich daran, das Du ihn so lange haben durftest. Unsere Tochter leidet sehr (9), aber sie weiß wo er ist (im Garten) und kann jederzeit zu ihm gehen.. Vielleicht hast Du ja auch die Möglichkeit, es ist wenigstens ein kleiner Trost. Weinen hilft!
Das ist herrlich zum heulen. Da steigen einem sofort die Tränen in die Augen.
Ich glaube, ich komme heute aus dem Weinen garnicht mehr raus...Ich habe sofort an das Gedicht gedacht!