Hallo ihr lieben, ich hoffe, ihr könnt mir ein paar tipps geben. Ich habe einen Kater, der ist 11 Jahre alt und hat Diabetes. Ergo muss ich ihn spritzen, morgens und abends nach dem fressen. Alles nicht weiter schlimm, damit lernt man zu leben. Meine Nachbarin (gleichzeitig Vermieterin) ist eine ganz liebe, hilfsbereite Person. Da meine Familie und ich tagsüber nicht da sind, hatte sie mal angeboten, die Tagesmutter für Merlin zu machen. Hocherfreut und dankbar habe ich angenommen. Morgens und abends sollte er bei uns fressen und mittags bei ihr und er durfte (meistens im Herbst und Winter) sich auch bei ihr aufhalten, bis wir wieder zu Hause waren. Alles gut uns schön...kam aber anders als geplant. Sie hat den Kater nun sehr ins Herz geschlossen (kein Problem), verwöhnt ihn, kauft ihm Spielzeug und ein tolles Bett, damit er sich ja wohl fühlt bei ihr (auch kein Problem, dachte ich erst). Er bekommt bei ihr auch immer leckeres Futter und zwischendurch Häppchen. Nun habe ich ein Problem: Merlin frisst bei uns kaum noch, ich kann ihn daher nicht mehr spritzen und ausserdem bekommen wir ihn nur noch num nächtigen zu Gesicht. Das ärgert mich schon sehr. Nicht nur, dass ich mir Sorgen um seine Gesundheit mache, auch sieht es so aus, als ob er nicht mehr unser Merlin wäre.... Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich den Zustand ändern kann, ohne meine Vermieterin zu verletzen? Dankeeee!

Ich würde ihr einfach das Insulin mitgeben und ihr erklären, wie sie deinen Kater spritzen soll, wahrscheinlich läßt sie es dann sein. Auch wenn sie deine Vermieterin ist, wirst du nicht drum rum kommen, ein paar klare Worte mit ihr zu reden! Wenn dein Kater krank wird, oder stirbt, dann trägt sie schließlich eine Teilschuld daran!

Ehrlich,ich "hasse"solche Leute,die sich anderer Leute Haustier "Anfüttern"Jetzt wird es schwer bei euch.versuche es mit einem Trick,sag einfach,deine Katze hat eine Nahrungsmittelallergie und darf nur noch bestimmtes Futter,sie möchte bitte das Füttern unterlassen:
ein klärendes Gespräch über den Gesundheitszustand des Katers könnte helfen.Wenn sie ihn wirklich lieb hat,muß sie etwas ändern...sonst wird er nicht mehr alt...
Das habe ich schon versucht. Daraufhin hat sie angeboten, das Spritzen zu übernehmen. Sie hat ja auch mal, wenn wir im Urlaub waren, Merlin in Pflege genommen. Aber das heißt doch nicht gleich, dass sie den Kater übernimmt. Sie hat Angst, augrund unserer Berufstätigkeit, dass wir uns nicht ausreichend um ihn kümmern können.
Also ich kenne Katzen als sehr selbständige Tiere. Sie wollen nicht ständig betuttelt werden und mit elf Jahren schon mal gar nicht mehr - da werden sie einfach nur faul und bequem. Nimm dir das Gerede nur nicht zu Herzen!!!
Ich denke auch, dass du mit der Vermieterin sprechen musst. Es geht hier um das Leben des Tieres und das musst du ihr klar machen. Notfalls drück auf die Tränendrüse. Wenn sie das Tier wirklich so mag, wird sie es verstehen, dass sie ihn nicht mehr füttern darf. Sie möchte ja wohl das Leben des Tieres nicht auf dem Gewissen haben. Vielleicht empfiehlst du ihr auch, da sie ja so Gefallen an Katzen gefunden zu haben scheint, sich auch eine Katze anzuschaffen.
Ja, das hört sich gut an. Die hatten vor einem knappen Jahr noch einen Hund. Den mussten sie einschläfern lassen. Das wird wohl auch der Grund sein, warum sie sich vermehrt um Merlin kümmert. Genau, ich frag sie einfach, ob sie nicht eine Katze haben möchte. Aber, nicht dass sie auf den Gedanken kommt, dann zu sagen, ihr habt ja eh keine Zeit, gebt mir doch Merlin....
Dann formulier es so, dass es für Merlin ja auch schön wäre, einen "Kumpel" in der NACHBARSCHAFT zu haben. ;-)
Das habe ich ja auch schon gemacht. Sie macht das. Und behält dann alles bei sich. Ich muss ständig nicht nur wegen Merlin bei ihr anklingeln, auch wegen den Spritzen und dem Insulin...ich meine, das ist doch nicht ganz richtig, oder?
Nee, dass ist nicht ok! Dann würde ich wirklich sagen, sie soll aufhören damit, oder Merlin ganz übernehmen, so hart das auch für dich wäre! Aber dann sollte sie auch die ganzen Tierarztkosten, usw. übernehmen! Du wirst sicherlich dem Kater es nicht abgewöhnen können, zu deiner Nachbarin zu gehen. Katzen sind da oft sehr "unfair", ihren Besitzern gegenüber! Ich hatte auch mal so eine, die ist einfach "umgezogen".