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Kater greift Hund an

gefragt von Chevelchen am 16.05.2009 um 2:15 Uhr

Mein fast 12-jähriger kleiner Hund hat schweren Herzens einen Kater akzeptiert, den wir vor einem halben Jahr verletzt aufgenommen haben. Am Anfang ging's noch - der Hund ignoriert den Kater völlig, aber umgekehrt wird's immer schlimmer. Durch den Flur muß ich den Hund tragen, in das Untergeschoss kann ich den Kater gar nicht mehr lassen und selbst im Garten marschiert er zum Hund und haut zu (mit Krallen). Die Nase war schon blutig, ich habe keine Lust, meinen harmlosen Hund weiteren Verletzungen auszusetzen und bin sehr unglücklich. Der Kater ist übrigens vor 3 Wochen kastriert worden. Seitdem ist es eher schlimmer geworden. Meinen Mann und mich hat er im Vorbeigehen auch wieder eine gehauen, was er schon Monate nicht mehr gemacht hatte. Was kann ich bloß tun? Ich will ihn auf keinen Fall in's Tierheim geben, aber mein Hund, der so brav ist, soll auch mal wieder in den Garten, wenn schon nicht in den Flur, können. Bin für jeden Rat dankbar! Petra


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konny27
beantwortet von konny27 am 16. Mai 2009 02:21
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Unser Kater hat einen Hund gebissen,der mußte operiert werden.Er ist nicht kastriert und hat alles angegriffen was bei drei nicht auf den Baum war.Und was versucht hat sich in Sicherheit zu bringen,hat er auf den Weg dort hin auch noch angegriffen.Heute ist er ein ganz lieber,es hat sich alles allein gelegt

Kommentar von Chevelchen am 17. Mai 2009 22:59

Vielen Dank für die nette und nützliche Antwort!


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Strenwanderer
beantwortet von Strenwanderer am 16. Mai 2009 02:27
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Erstmal finde ich es ganz toll, das Du denn Kater zu Dir genommen hast. Was für ein Problem Dein Schamör von Kater hat, weiß ich nicht. Aber wo meine Katze immer mit dem Krallen so Akro drauf war, habe ich eine sehr hate aber dezente Metode gemacht. Was einige vieleicht aufregt. Aber heute Gratz fest geworden ist. Ich habe immer die Zähe zusammen gedrückt bis es leit geschmerzt hat und dabei laut und deutlich nein gesagt und das hat bei Ihr funsoniert. Das habe ich auch gemacht, wo Sie immer mich richtig gebissen hat und heute Best Sie auch nicht mehr. Ach ja, was Du versuchen kannst, ist mit Wasser ansprühen. Vieleicht hielft es bei Ihm.

Kommentar von Chevelchen am 17. Mai 2009 22:59

Danke! Eine der wenigen vernünftigen Antworten. Wenn der Kater sich das nächste Mal dem Hund nähert, werde ich ih mit etwas Wasser "abkühlen".


Drahreg
beantwortet von Drahreg am 16. Mai 2009 02:38
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Katzen und Hunde verstehen sich von Haus aus nicht. Können Sie nicht. Beispiel: Wenn deine Katze schwanzwedelnd auf den hund zuläuft, meint der, sie wäre ihm wohlgesonnen. Die Katze ist aber aufs höchste aufgeregt und im Angriff. Umgekehrt hält die Katze das Schwanzwedeln des Hundes für eine aggressive Geste. Wenn die Tiere nicht schon frühzeitig miteinander Umgang hatten und gelernt haben, die Körpersprache der anderen Rasse zu lesen, wird es schwer sein, sie aneinader zu gewöhnen. Vielleicht wäre es dann tatsächlich besser, sie zu trennen. Eine Katze ist halt nicht wirklich domestiziert und eigentlich ein Raubtier. Ich hab selber ne Katze zuhause. Die ist mal unheimlich lieb und manchmal aber auch sehr eigen. Mag aber sein, dass es Leute auch schon geschafft haben, erwachsene Tiere miteinander zu sozialisieren.

Kommentar von tutenuggel am 16. Mai 2009 09:09

Also, ich denke schon das die grundregeln im verhalten in einer frühen prägephase gelegt werden...Ich selbst habe 2 Neufundländer und 4 Katzen.wir gehen zusammen zum hundeauslauf und das geht so seit 4,5 jahren.Keine probleme. Ich pers. denke das ältere Tiere sehr schwer zusammen zu führen sind.. dan muß man halt die tiere trennen

Kommentar von Chevelchen am 17. Mai 2009 22:52

Der Hund wedelt den Kater nicht, er ignoriert ihn total. Eine Weile war das auch umgekehrt so. Immerhin ist der Kater "wild" aufgewachsen, also herren- und heimatlos. Noch vor ein paar Monaten kannte nicht mal eine Hütte, geschweige denn Streicheln. Dafür ist er wirklich sehr lieb. Wird schon werden. :-)


HonigflockeS
beantwortet von HonigflockeS am 18. Mai 2009 11:14
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Nein, nicht ins Tierheim. Ich würd den Hund schon ein wenig schützen,weil Katzen echt erbarmungslos zuhauen. Aber die regeln das unter sich. Die Katze gibt dem Hund eine , der hält sich fern. Er wird beobachten wo sie sich eigensinnigerweise hinlegt und den Abstand waren. Glaub es mir.


Miezmaunz
beantwortet von Miezmaunz am 24. Mai 2009 17:51
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Für mich klingt das nach Eifersucht. Beschäftige Dich viel mit dem Kater. Und vermeide es den Hund vor ihm zu streicheln. Behandle den Kater, als wäre er die absolute Nr.1 Dann legt sich das von selbst wieder.


Nicoli
beantwortet von Nicoli am 16. Mai 2009 02:17
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würde versuchen, den kater bei bekannten unterzubringen. ab und an verändert sich das wesen der katzen und ob besserung in sicht ist ? ich würde es nicht zu lange probieren. dem hund zuliebe !

Kommentar von Chevelchen am 17. Mai 2009 23:02

Der Kater ist wild gegenüber im Waldstück aufgewachsen, dafür extrem brav. Wenn ich ihn zu jemand anderem gäbe, würde er garantiert versuchen, hierher zurück zu laufen. Werd's mal mit der "Blumendusche" versuchen, wenn er zum Hund geht.


Panikgirl
beantwortet von Panikgirl am 16. Mai 2009 02:18
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Habt Ihr einen Tiger oder einen Kater??? Der ist ja heavy;-)))

Kommentar von Chevelchen am 17. Mai 2009 23:00

Für einen wild im Wald/Ort aufgewachsenen Kater ist er sehr lieb und er macht jeden Tag Fortschritte. Immerhin hat er bisher im Leben nichts Gutes gekannt.


anonym
beantwortet von dantewusstees am 16. Mai 2009 02:21
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Was ist das für ein Hund??? Meiner kennt sein Revier und ich müsste ganz genau den Kater im Auge behalten, damit der Hund nicht zum "Schmusen" geht.

Kommentar von Chevelchen am 17. Mai 2009 22:50

Das ist ein gut erzogener, lieber Hund. Natürlich wollte er am Anfang den Kater jagen, aber wenn ich ihm sage, daß er das lassen soll, hört er problemlos auf mich. Wären alle Hunde so erzogen gäbe es weniger gebissene Kinder. Und in erster Linie ist es MEIN Revier und dann seins, also habe ICH zuerst das Sagen.


HonigflockeS
beantwortet von HonigflockeS am 16. Mai 2009 02:33
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Wir haben das gleiche Phänomen,nur noch etwas doller. Wir sind zur Übergangszeit 2 Familien in einem Haus mit 2 Etagen. Wir oben haben 2 Westie`s. Unsere Freunde haben einen großen Mischlingsrüden(Sanfter Riese)und einen dreisten kater, den die drei schon mal zwischen hatten. Op Kosten 500€-Versicherung zahlte. Katze überlebte. Wir dachten, so jetzt geht sie sicher nicht mehr über die Hundwiese. Pustekuchen.Mein Mann brachte Abfall in den Mülleimer, nahm die Hunde mit, diese bellten den Mülleimer an---und diese irre Katze greift von hinten mit einer wahnsinnsschnelligkeit die Hunde an. Haut beiden links und rechts eine um die Ohren und haut ab.

Meine Westies sind echt sauer, und Kumpel Sanfter Riese hat sie auch schon mal quer probiert.Mein Mann konnte den irren Kater nur durch einen beherzten Griff ins Maul des Großen erretten.

Wir dachten schon das der Kater durch den Unfall irgend ne Macke abgekriegt hat.

Er ist zum Glück nicht im Haus, aber alle haben Angst rauszugehen, wegen Monstermax.

Wenn er allein draussen ist und niemanden ärgern kann, beißt er sich selbst auch schon mal. echt agressiv der kleine.


anonym
beantwortet von maxi6 am 16. Mai 2009 08:13
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Sorry, aber wenn der Kater sogar Dich und Deinen Mann mit Krallen schlägt, würde ich ihn in ein Tierheim geben, auch wenn es schwerfällt!

Kommentar von Chevelchen am 17. Mai 2009 22:57

Wenn die Tiere nicht so sind, wie die Menschen sie sich wünschen oder bei der ersten Schwierigkeit - ab in's Tierheim. Genau deshalb sind die so voll. Aber sich "Tierfreund" nennen. Ganz schlimm. Der Kater ist obdachlos, also wild aufgewachsen. Im Dez. hat er dann eine Hütte draußen bekommen, seit Januar darf er in's Haus. Ich habe selbst oft gesehen, wie Leute (und Hunde) ihn vorher gejagt und nach ihm getreten haben. Es hat Wochen gedauert, bis er zu uns Vertrauen bekommen hat. Wenn er dann einmal kratzt, haben eher wir als er was falsch gemacht. 99 % ist er unglaublich lieb - und das für ein wildes Fundtier. Da muß man ihm auch Zeit geben. Nur weil's nicht leicht ist, abschieben - kommt gar nicht in Frage!

Kommentar von Bf9649764faeef65592de759b837b5ccsmallMiezmaunz am 24. Mai 2009 17:53

Toller Kommentar!! Wenn Probleme auftauchen, blos nicht versuchen sie zu lösen! Ist das Deine Lebensdevise? Ich hoffe, Du hast keine Kinder. Die machen nämlich auch mal Probleme. Und dann? Ab ins Heim mit ihnen!


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