Kater an zwei Kitten gewöhnen?

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6 Antworten

Warte nur solange, bis die Kätzchen richtig laufen können. (Geht auch sofort). Und danach lass die Tür auf und die Katzen einfach machen.
Kater sind normalerweise geselliger als Kätzinnen und tolierieren Artgenossen. Balu ist ja selbst noch recht jung, vielleicht genießt er es, endlich Spielgefährten zu haben.

Für die Kleinen ist es wichtig, eine erwachsene Katze als Vorbild zu haben. Gerade in dieser Lebensphase.

Dass Balu sein Revier verteidigt, ist ganz normal, und er wird den Kleinen auch sicher die eine oder andere Lektion erteilen. Geht nicht dazwischen, außer wenn wirklich Blut fließt. Kreischen, Fauchen, Singen sind meistens Show, auch Ausfälle auf andere Katzen.

Sehr wichtig: Jede "Partei" muss ein eigenes Plätzchen haben, einen sicheren Hort. Möglichst ohne Sichtkontakt untereinander, am besten erstmal in getrennten Zimmern. Allerdings kann es sehr gut sein, dass die kleinen Teufelchen ihrem großen Bruder folgen. Seht halt zu, dass er ab und zu auch seine Ruhe kriegt.

Langfristig braucht ihr drei Katzenklos, vorübergehend tun es auch zwei (eins für die Jungen und das gewohnte für Balu).

Vor allem: lasst Balu immer seine Vorrechte als Chefkater. Er kriegt zuerst Futter, darf als erster auf den Schoß und wird nicht ausgeschimpft, wenn er die Katzenkinder wegfaucht oder verjagt. Er muss wissen, dass sich für ihn nichts zum Negativen ändert.

Aber letztlich werden sie zu einer Toleranz kommen oder gar Kumpels werden, je nachdem, wie Balu drauf ist.

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Starte die Konfrontation wie es ijulia geschildert hat, und mach es in Kürze. Desto eher, desto besser. Denn in ihren jungen Jahren gewöhnen sich auch die Kitten noch viel besser an ein anderes Tier (klappt sogar mit Hunden).
Gruß
JM

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Kommentar von Luzie9
05.07.2016, 11:24

Hunde sind grundlegend anders sozial aufgestellt als Katzen. Das darf man nie vergessen. Hunde sind Rudeltiere und immer bestrebt, sich in eine Gemeinschaft einzufügen. Katzen nicht.

Aber es stimmt natürlich, Jungtiere sind sehr flexibel und neugierig.

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Vielleicht kannst du die erste Konfrontation wagen indem du Balu, natürlich nur wenn er keine Angst davor hat, in einen Katzenkorb setzt (wie beim Tierarzt) und ihn dann die beiden anderen Katzen zeigst. Dann würdest du sehen wie sie aufeinander reagieren und ob du den nächsten Schritt wagen kannst. Du könntest auch eine der beiden Kleinen auf den arm nehmen und Balu so beschnuppern lassen. Dann hast du auch im Notfall die Kontrolle. Auf jeden Fall viel Glück mit den dreihen ;)

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Kommentar von Luzie9
05.07.2016, 11:20

Das ist keine gute Idee.

Kater im Korb rumschleppen und potentiellen Rivalen vorsetzen - wie, glaubst du, fühlt er sich dann?

Die Jungen auf den Arm nehmen und Balu präsentieren ist auch nichts - die sterben tausend Tode. Und Balu könnte eifersüchtig werden.

Katzen wollen niemals durch Zwang mit irgendetwas konfrontiert werden, das macht sie unsicher und ängstlich und letztlich aggressiv. Sie sind halt keine Rudeltiere.


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Hast du die Möglichkeit, mit Gitter zu arbeiten? Gesicherter Kontakt?

Streuner sind meist hervorragend sozialisiert, sie waren schließlich in der Regel 5 Monate bei Mama und haben danach in einer Gruppe gelebt.. aber bei so jungen Katzen würde ich kein Risiko eingehen.

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Ich meinte, starte die Konfrontation wie lijoka es geschildert hat.

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Puh, normal überforderst du Balu dadurch total.

Faustregel: Katze/Kater immer mit gleichgeschlechtlichem, gleichaltrigen und ähnlichen Charakter verkuppeln.

Katzen sind Gewohnheitstiere, sie mögen nicht gerne Veränderungen.

Ich würde mir wirklich überlegen die kleinen nach 12 Wochen weiter zu vermitteln (nur zusammen) und deinem Balu einen neuen Partner suchen.

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