kategorischer imperativ und pflichten, neigungen sowie der gute wille?

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1 Antwort

Okay kurz definiere ich alles vlt fällt das verstehen dann leichter

Kategorischer Imperativ= Kontrollverfahren zur Überprüfung der Sittlichkeit einer Handlung mittels Maxime

Pflichten= also da unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Varianten

Die auferlegte Pflicht, die ist objektiv, also wie ein Befehl z.B. Mach deine Hausaufgaben

Und dann noch die eigene, die du dir selbst auch bildest aus deinen Werten.

Also beispielsweise kannst du es nicht leiden zu lügen, also stellst du dir die Pflicht auf, die Wahrheit zu sagen

Neigungen oder auch Triebfeder, wie Kant sie nennt, sind Gefühle oder auch Zuneigungen zu etwas (eig beschreibt Neigung an sich es schon gut)

Also zB. Wenn du deinem Freund als erstes helfen würde, weil er eben dein Freund ist, dann geschähe das aus Neigung 

Oder wenn du lügen würdest, um Geld zu gewinnen, geschähe das auch aus Neigung zu Geld

Der gute Wille (beschreibt sich eig von selbst, aber ich glaube Kant definiert den auch noch als objektive Vernunft, Vernunft ist übrigens das "Gegenteil" von Triebfedern/Neigungen)

Nun zur eigentlichen Frage: Also ich kann nicht sagen, ob es direkt ist oder nicht, aber wenn du eine Handlung nicht aus gutem Willen ausführst, egal ob kategorischer Imperativ oder nicht, dann ist sie nach Kant schlecht.

Der gute Wille ist schließlich a priori (vorrausgesetzt, vor jeder sinnlicher Wahrnehmung), um eine sittliche/moralische Handlung auszuführen.

Aber du musst ihn nicht direkt für den kategorischen Imperativ nutzen, das ist nur im Hinterkopf quasi

Allerdings musst du beim kategorischen Imperativ auf den Zweck achten.

Daraus bildet sich ja dann die Maxime und schließlich das "allgemeingültige" Gesetz



Ich hoffe du konntest es verstehen und wenn jemand Fehler entdeckt, bitte korrigieren^^

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