Frage von MysteriousBoy, 78

Karma optimieren oder konstant halten?

Hallo Fremder!

Ich werde leicht gereizt oder wütend, dann wird alles schlimmer, ich habe irgendwie dann ein Pechgefühl... Als hätte ich kein Glück mehr, als hätten mich die Engel verlassen, ich werde immer schlechter und wütender. Ich will das unbedingt kontrollieren, ich bitte euch um Hilfe, bitte hilft mir, wie ich das beherrschen kann und mein Karma nicht sinkt, sondern konstant bleibt und im guten Bereich... Ist es möglich durch Frequenzen oder einer bestimmten Art von Meditation, meinen Wunsch zu erfüllen?

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Antwort
von Enzylexikon, 11

Ich werde leicht gereizt oder wütend[...]ch werde immer schlechter und wütender. Ich will das unbedingt kontrollieren

Du bist offenbar einfach nicht ausgeglichen. Das kann daran liegen, dass du zB Kritik anderer Menschen schnell persönlich nimmst, aber auch daran, dass du zu selbstkritisch bist und ungerecht mit dir selbst umgehst.

Wenn du etwa immer perfekt, rein und heilig sein willst, und es gelingt dir nicht, dann ist es durchaus möglich, dass du Aggressionen entwickelst.

Meditation kann dir dabei helfen, mehr Klarheit über dich selbst zu gewinnen und diese Erwartungen und das Leistungsdenken abzulegen.

und mein Karma nicht sinkt, sondern konstant bleibt und im guten Bereich

Hier haben wir schon ein Beispiel; Weshalb dieser Optimierungszwang?

Karma hat nichts mit einem Punktekonto zu tun, bei dem beides gegeneinander aufgerechnet wird und am Ende Belohnung und Bestrafung stehen.

Karma bedeutet einfach, dass jeder Gedanke, jedes Wort und jede Tat die Ursache für eine Wirkung ist, die auch  wieder dich betreffen wird.

Das ist genau so unvermeidlich wie Atmen und nichts, worüber man sich tiefe Sorgen machen sollte.

Ist es möglich durch Frequenzen oder einer bestimmten Art von Meditation, meinen Wunsch zu erfüllen?

"Karma" bedeutet so viel wie "Handlung" oder "Tat" - und an den Konsequenzen deiner Handlung ändert keine Frequenz der Welt irgendetwas.

Es scheint für mich so, dass du die Welt viel zu esoterisch interpretierst - alles ist voller negativer Energien, Schwingungen, Engel, Wiedergeburten - und so hast du überhaupt keinen wirklichen Bezug zu dir selbst und deinem Leben.

Dann ist es kein Wunder, dass du unausgeglichen und unzufrieden bist - dir fehlt offenbar einfach die Bodenhaftung, um die Dinge entspannter zu sehen.

Antwort
von ComteCagliostro, 32

Kommt drauf an, was Dich reizt oder wütend macht. Diese Anhaftungen loszulassen würde das Karma leichter machen.

Sehr empfehlenswert ist die Mitgefühls-Meditation. Hierfür stellst Du Dir in einem meditativen Zustand zuerst Personen vor, die Du magst, und begegnest ihnen mit Liebe und Mitgefühl. Im zweiten Schritt stellst Du Dir Personen vor, die Du eher als neutral bewertest, und begegnest ihnen mit der gleichen Liebe und dem gleichen Mitgefühl. Im dritten Schritt wiederholst Du das mit Personen, die Du ablehnst oder die Dich wütend machen.

Diese Meditation kann sehr hilfreich sein. 

Reizen Dich eigentlich eher Personen oder Situationen?

Kommentar von MysteriousBoy ,

Personen und Situationen reizen mich. Oder, wenn was nicht richtig läuft, was ich eigentlich will.

Kommentar von ComteCagliostro ,

Ein kleiner Choleriker. ;-)

Aber da helfen einerseits Entspannungstechniken allgemein, andrerseits ist es gut, überschüssige Energie durch Sport abzureagieren.

Kommentar von MysteriousBoy ,

Ist es gut, ein Choleriker zu sein? Ist das eine Bezeichnung, oder Rasse oder ein Titel???

Kommentar von ComteCagliostro ,

Es ist ein Temperament. Die alten Griechen teilten die menschlichen Temperamente nach den 4 Elementen ein.

Der Choleriker ist wütend, reizbar, leicht erregbar.

Der Phlegmatiker ist das Gegenteil, erdenschwer, unbeweglich, der Fels in der Brandung.

Der Sanguiniker gilt als heiter, aktiv, luftig und leicht.

Und der Melancholiker ist nah am Wasser gebaut, traurig und grüblerisch.

Dem folgend bist Du cholerisch. Also Feuerelement.

Kommentar von MysteriousBoy ,

Aber bei meinem Sternzeichen steht "Luft", ich bin Zwillinge.

Kommentar von dhammo ,

naja - irgend wie sind wir alle eine Mischung von oben dem - eine Reaktion auf die 'Welt steht dann eben im Vordergrund .... aber besorgt euch mal diese Buch hier ..... das ist interessant ..... https://www.amazon.de/Erfahre-dein-wahres-Selbst-Reise/dp/3866163614/ref=pd_sim_...  

Antwort
von BeGa1, 36

Also mit Meditationen kenne ich mich eher weniger aus. Aber ich gehe mit Stress halt nicht aktiv um, sodass ich meine Wut in anderen, ebenfalls negativen Taten auslasse, sondern halt passiv. Ich rege mich sicherlich auch gerne auf und würde das gerne der Ursache ins Gesicht sagen. 

Es ist aber auch eine, zumindest für mich, gute Alternative, dies Leuten in meinem Freundeskreis zu erzählen und mich dann mit diesen auszuregen. Kann man jetzt als lästern bezeichnen, dabei benenne ich die Ursache aber oft nicht mit Namen oder so. 

Also falls es dir hilft, suche dir eine andere Stelle zum Wut ablassen und rege dich lieber mit jemanden auf, als gegen jemanden. Das hilft nicht nur dir, du vermeidest damit auch weiteren Streit. 

Antwort
von Schwimmpanse, 31

Du hast das Karma-Prinzip nicht verstanden.

Kurze Fassung:

Wenn du etwas tust, was Konsequenzen nach sich zieht, sind die Konsequenzen quasi 'das Karma'. In der westlichen Verklärung der Karma-Lehre nennt man es wohl 'schlechtes Karma', weil man ja 'Schlechtes' getan hat, was man nun auf Krampf durch etwas 'Gutes' ausgleichen muss.

Problem an der Geschichte: Auch bei dem Versuch, deine 'schlechte' Tat durch eine 'gute' auszugleichen, wirst du Konsequenzen verursachen, die aus einem bestimmten Blickwinkel wieder als 'schlecht' zu werten sind. Man kann also unmöglich Handlungen gegeneinander aufwiegen - hier vllt. ein Querverweis an das physikalische Gesetz der Entropie. 

Deswegen geht es nicht um das Sammeln von Plus- oder Minuspunkten, wie auch Gewissen keine korrekte Übersetzung für dieses Prinzip ist; es geht darum, sein Karma möglichst gering zu halten, möglichst nicht in den Lauf der Dinge einzugreifen, im Einklang mit der vorherrschenden Ordnung zu leben. 

Und vllt. hilft dir das auch bei deiner eigentlichen Frage.

Antwort
von purushajan, 8

wenn du durch meditation tiefe entspannung erreichst, lösen sich deine verspannungen auf und du wirst automatisch weniger aufbrausend und schaffst dir damit weniger negative reaktionen auf deine handlungen. außerdem wirst du ausgeglichener, freundlicher, verständnisvoller und findest mt der zeit immer weniger grund, dich über andere aufzuregen. und dein handeln wird effektiver, so dass du dich auch weniger über dich selber ärgern musst, weil etwas nicht so läuft, wie du es dir denkst.

Antwort
von ToLateCoffee, 20

Sowas nennt man schlechte Laune... Ist bei mir oft so wenn ich schlecht gelaunt bin... Ne Folge Mr Bean tuts wieder gerade biegen... Hat aber nichts mit Karma zu tun

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