Frage von iamstxfvn, 120

Glaubt ihr an Karma?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Tokij, 76

Karma sollte eigentlich kein Glaubenssystem sondern Ursache-Wirkungs-Prinzip beschreiben. Im Gegensatz zu vielen, meiner Meinung nach Missinterpretationen, heißt das nicht, dass man durch "gute Taten" Treuepunkte sammelt. Wer soll denn bewerten was "gut" ist?

Es besagt lediglich, dass auf eine Tat eine gleichartige Wirkung folgt. Z.B. dass Gewalt Gegengewalt erzeugt. Ob man Gewalt jetzt gut oder schlecht findet, spielt keine Rolle. So kann man ein Phänomen aus der einen Perspektive gut finden und so wie es zurückkommt aber schlecht. Weil man das Wesen dieses Phänomens einfach nicht verstanden hat.

Auch indem du die Gewalt schon durch deine Tat erlebst, hat es schon in dem Moment Auswirkungen auf dich selbst. So funktioniert es auch mit vermeindlich "guten Taten". Wenn du einem Menschen etwas schenkst und es in deinem Bewusstsein auch als Schenken registriert wird und nicht einfach nur das Abgeben materieller Dinge ist, dann erlebst du den Vorgang des Schenkens schon in dem Moment, in der du es tätigst.

Das ist jetzt kurz und knapp. Wahrscheinlich müsste man im Hinblick auf das heutige Weltverständnis viel mehr erklären, um das alles anständig zu erläutern. Versteh es einfach als eine Idee. Es gibt genügend Literatur dazu, wenn es dich wirklich interessiert.

Antwort
von MarioXXX, 50

Kopiert:

Studie: Wer Gutes tut, ist glücklicher

München - Hinduismus und Buddhismus lehren, dass gute Taten unser Leben positiv beeinflussen. Wissenschaftliche Studien bestätigen nun die fernöstliche Glaubensphilosophie.

Karma bezeichnet ein spirituelles Konzept nach dem jede Handlung - physisch wie geistig - eine Folge hat. 

Kanadische Wissenschaftler der York University haben in einer groß angelegten Studie mit mehr als 700 Teilnehmern die Macht des Karmas untersucht. Über Monate hinweg beobachtete Professorin Myriam Mongrain mit ihrem Team das Verhalten und Wohlbefinden der Versuchsteilnehmer.

Im Rahmen der Karma-Studie sollten die Teilnehmer sollten fünf bis 15 Minuten täglich aktiv Gutes tun - anderen Menschen helfen und unterstützen. Selbst sechs Monate später waren die Studienteilnehmer glücklicher und selbstbewusster als zuvor.

 "Es war verblüffend zu sehen, dass Menschen sich glücklicher fühlen, wenn sie jemandem Barmherzigkeit widerfahren lassen", sagt die Psychologin Myriam Mongrain.

Die Studie liefert überzeugende Beweise dafür, dass die jahrtausendealte Glaubensphilosophie tatsächlich stimmt.

Die Karma-Studie des kanadischen Forscherteams ist Teil einer größeren Untersuchung. Mit ihr wollen die Wissenschaftler der York University herausfinden, wie die Stimmungslage von Menschen verbessert werden kann. Von zehn untersuchten Methoden, darunter Musik hören, Dankbarkeit erfahren oder Selbstmitleid haben, schnitt die Gute-Taten-Methode mit Abstand am besten ab.

Neben dem besseren Wohlbefinden stellten die Wissenschaftler bei den Probanden auch eine Reduzierung von Depressionen fest. Selbst sechs Monate nach den guten Taten hielt die positive Entwicklung noch an, die Probanden waren weiterhin fröhlich, depressionsfrei und strahlten ein starkes Selbstbewusstsein aus.

Quelle: Zeitschrift P.M. MAGAZIN (Ausgabe 01/2012)/ mehr unter 

http://research.news.yorku.ca/2011/05/18/professor-myriam-mongrains-study-asks-i...

Esoterik: (Rückführung)

http://www.amazon.de/Das-grosse-Karmahandbuch-Wiedergeburt-Heilung/dp/3898450147

http://www.amazon.de/Trutz-Hardo/e/B00456TOBG/ref=dp_byline_cont_book_1

Maharishi-Effekt:

http://xn--spiritualitt-gesundheit-57b.de/spiritualitat-gesundheit/TM-Wissenscha...

Antwort
von OnkelSchorsch, 66

Die Nichtexistenz von etwas muss und kann nicht bewiesen werden.

Es sind  ausschließlich diejenigen in der Beweispflicht, die Karma für real halten.

Wer also meint, Karma gäbe es, muss das beweisen können. Und zwar falsifizierbar. Solange es derartige falsifizierbare Beweise (bzw Belege) für Karma nicht gibt, gehe ich logischerwesie davon aus, dass es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so etwas wie Karma nicht gibt.

Siehe dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Russells\_Teekanne

Antwort
von Ifosil, 57

Man könnte sagen beides. Karma wird nicht sofort durch eine Übermacht verteilt, dies halte ich für Quatsch.
Doch gerade bei zwischenmenschlichen Beziehungen, kann man schon sagen, es gibt sowas wie Karma. Denn wenn du andere schlecht behandelst, werden sie dies auch bei dir tun und ggf. ausschließen.

Antwort
von Knuedtchen, 61

Kommt drauf an ob man Karma als etwas übernatürliches wertet (was es ja eigentlich auch ist)

Oder ob man da mit hineinbezieht, dass fast jeder irgendwann das bekommt was er verdient

Antwort
von Peetaa, 48

Ich glaube das viele das gleiche meinen aber Karma es gut zusammenfasst. Viele Menschen glauben halt daran und haben die Erfahrung gemacht das gut sein mit gutem belohnt wird und schlecht sein zu anderen Menschen ebenso. Dabei spielt welche Religion eig keine Rolle denn die Erkenntnis gibt ist in jeder Religion vertreten :)

Antwort
von ButchButch, 19

Ich glaube nicht an Karma, aber ich glaube auch nicht nicht an Karma. Ich glaube nur, dass die Wiedergeburt Schwachsinn ist, da das Gehirn die Seele ist. Kopiert man das Gehirn exakt mit den gleichen elektrischen und chemischen Zuständen, hat man dann die Seele verdoppelt, oder nur das Gehirn? Denk mal drüber nach.

Antwort
von 3plus2, 33

Nur ein Leben und das krank, arm, hässlich, das wäre ungerecht und einen ungerechten Schöpfer kann ich mir nicht vorstellen, viele Leben alles Facetten von gesund, krank, arm, reich, um Erfahrungen zu sammeln, das wäre logisch. 

Antwort
von paranomaly, 35

Ja, denn zu meiner damaligen Schulzeit hat mit eine Mitschülerin recht schlecht behandelt.

Jetzt ein paar Jahre später hat sie starke Rückenschmerzen, musste schon öfters ins Krankenhaus. Erfahren habe ich es von Bekannten die dort arbeiten wo sie arbeitet.

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