Frage von AkumaSenpai, 18

Karl der Große sein Vorgehen mit den Lehren des Christentums?

Hallo in Geschichte nehmen wir gerade das Frankenreich durch ... Als Hausaufgabe sollen wir Fragen dazu beantworten die eine Frage verstehe ich nicht vielleicht wisst ihr ja die Antwort wäre nett XD

Frage : Lässt sich Karls vorgehen mit den Lehren des Christentums vereinbaren ?

( Zu der Zeit als der Krieg von den Franken und den Sachsen war )

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ArnoldBentheim, Community-Experte für Geschichte, 5

Die Frage ist nicht einfach zu beantworten. Gewiss könnten wir unsere heutigen christlichen Maßstäbe an Karls Politik anlegen. Aber das wäre ungerecht! Sinnvoller ist es daher, Karl aus seiner eigenen Zeit heraus zu beurteilen.

Karl selbst hat die Bibel nicht gelesen, denn er konnte nicht bzw. kaum lesen. Was er vom Christentum gelernt hat, haben ihm seine Erzieher und die Geistlichen am Hofe beigebracht. Zu den Pflichten eines christlichen Herrschers gehörte es, die Christen und die Kirche nicht nur zu schützen und zu verteidigen, sondern das Christentum auch weiter zu verbreiten. Das hat Karl getan. Er hat die heidnischen Sachsen nicht nur seiner Herrschaft unterworfen, sondern sie auch missionieren lassen. Für ihn war, selbst wenn es nicht unblutig abging, eine Aufgabe, die Sachsen zu christianisieren. Die Kirche sah das ebenso, hat Karl unterstützt und ihn dafür gelobt.

Deine Frage lässt sich also folgendermaßen beantworten:

Ja, Karls Vorgehen war mit den christlichen Lehren, die die damalige Kirche vertrat, vereinbar!

MfG

Arnold

Antwort
von Dahika, 5

Ich sage Nein. Natürlich nicht. Das Abschlachten der Sachsen lässt sich mit dem Christentum natürlich nicht vereinbaren.

Da der Mann allerdings von der Kirche heilig gesprochen worden ist, vermutlich, weil er die Sachsen abgeschlachtet hat, lässt es sich zumindest mit dem vereinbaren, was die Kirche für Christentum hält.

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