Frage von Spttt, 47

Kaputtes Fahrrad ausgeliehen, nun ist es komplett am Arsch. Was tun?

Hallo,

folgendes ist passiert: ein Kollege und ich wollten zusammen einkaufen fahren und er verlieh mir sein Fahrrad. Er wusste, dass es kaputt ist und das mein runterschalten höchstwahrscheinlich etwas kaputt geht. Das hat er mir jedoch erst verschwiegen und im Nachhinein gesagt. Bei der Fahrt habe ich dann irgendwann versucht herunter zu schalten und dabei ging das Hinterrad irgendwie kaputt.

Jetzt möchte seine Mutter, dass ich für den Schaden aufkomme, was ich überhaupt nicht einsehe. Ich meine: er wusste, dass das Fahrrad kaputt ist und was passiert, wenn ich herunter schalte. Mir sowas nicht zu sagen und dann im Nachhinein wundern, dass das Fahrrad kaputt geht und auch noch das Geld dafür zu verlangen, halte ich für dreist.

Weiß jemand dazu die Rechtslage oder hatte jemand ähnliche Erfahrungen?

Antwort
von treppensteiger, 7

Ein Fahrrad geht bei normaler Benutzung nicht kaputt! Wenn du damit nicht rumgesprungen bist, oder das Bike irgendwo runter geworfen hast kannst du nicht viel falsch gemacht haben. Ein Rad welches man nicht schalten darf, obwohl es eine Schaltung hat, ist bereits defekt!

Antwort
von Messkreisfehler, 24

Die Rechtslage ist ganz einfach: Du hast den von dir verursachten Schaden zu ersetzen.

Den Beweis, dass der Schaden nur wegen einem Vorschaden aufgetreten bist kannst Du höchstens durch ein Gutachten beweisen. Das Gutachten dafür kostet allerdings höchstwahrscheinlich ein vielfaches dessen was das komplette Fahrrad kostet.

Kommentar von Spttt ,

Das mit dem Vorschaden könnte ich als Vorwand nutzen oder als Schein-Druckmittel. Dankeschön! 

Kommentar von Messkreisfehler ,

Versuchen kannst Du es, wenns hart auf hart kommt bringt dir die Behauptung das es wegen dem Vorschaden kaputt gegangen ist ohne Gutachten allerdings rein gar nichts.

Kommentar von Spttt ,

So weit wird es wohl kaum kommen

Antwort
von troublemaker200, 24

Rechtlich musst Du es zaheln, denn Du hast es ja auch kaputt gemacht. Ich würde den Kumpel fragen, ob er sich nicht die Kosten mit Dir teilen will.

Antwort
von Rosswurscht, 27

Sowas haben wir früher zusammen gerichtet!

Das hat gar keine Mutter mit bekommen ...

Sachen gibts, ich kann mich nur wundern.

Kommentar von Messkreisfehler ,

Genau so ist es, wenn früher was kaputt gegangen ist dann hat man sich gemeinsam hingesetzt und hats repariert, hat sogar in den meisten Fällen Spaß gemacht gemeinsam dran rumzuwerkeln und zu schrauben.

Kommentar von Rosswurscht ,

hier wird mit Rechtslage, Gutachter etc. kommentiert. Ich fass es nicht ... man hat echt den Eindruck das nicht mal mehr Kinder ein Fahrrad kaputt machen können ohne das ein Anwalt eingeschaltet werden muss ...

Kranke Welt ...

Kommentar von Spttt ,

Stimmt auch. Einige meiner Kollegen haben auch schon etwas bei mir kaputt gemacht (nicht mutwillig) und ich habe auch nicht mit einem Anwalt oder sonst was gedroht. Warum man da so herum nörgelt bei dem Fahrrad kann ich nicht begreifen. 

Kommentar von Rosswurscht ,

Was ist denn genau kaputt, bzw. um welche Summe gehts denn?

Kommentar von Spttt ,

Das Hinterrad musste gewechselt werden. Kostenpunkt: 100-150 Euro.

Kommentar von Rosswurscht ,

Halleluja, für ein Hinterrad?

Was habt ihr für Räder?

Kommentar von Spttt ,

Da musste scheinbar noch die Kette gewechselt werden und noch ein paar andere Kleinigkeiten.

Kommentar von Rosswurscht ,

Huiuiui, wie gesagt sowas haben wir früher selber gemacht :)

Des lieben Frieden wegen könnte man sich auf Hälfte Hälfte einigen ... wobei ich eher auf deiner Seite wäre. Denn das kaputte Rad unterschieben und dann Ersatz verlangen ist echt dreist ...

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