Kant gefühle?

... komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Kant baut seine gesamte Ethik auf Vernunft auf. Das liegt vor allem daran, dass Gefühle subjektiv sind, seine Ethik aber objektiv sein sollte. Selbst wenn ein Wesen einer anderen Welt zur Erde kommt, kann es mit dem kategorischen imperativ "arbeiten" sich wenn sein Gefühlsleben dem menschlichen nicht ähnlich wäre.

Kant wollte eine Ethik haben, die für jedes vernünftige Wesen gelten kann und da sind Gefühle nicht hilfreich.

Warum er so war, weiß man nicht genau. Er hatte einen sehr genau geplanten tagesablauf von dem er nie abwich. Er unternahm mal eine kutschfahrt, die 30 min länger dauerte als geplant. angeblich hat er 3 Tage gebraucht, um wieder in seinen Rhythmus zu kommen.
Das würde die Vermutung nahelegen, dass er eine Form von Autismus hatte und Autisten haben ja auch ihre Probleme mit Gefühlen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von vonGizycki
07.09.2016, 12:29

Ich alte das für korrekt. Grundsätzlich aber wird Kant nichts gegen Gefühle haben. Wie auch, schließlich sind Gefühle naturgegeben. Aber für eine Ethik, die generell beschrieben wird und universal gelten soll, sind Gefühle nicht das richtige Mittel dafür.

0
Kommentar von Shadowansan
07.09.2016, 12:29

Seine "absicht" ist ja damit nicht schlecht doch auch schwer umzusetzen meiner meinung nach Doch so zu handeln ist doch etwas schwer finde ich Für mich hört sich das bisschen kalt an oder ist es vielleicht auch die aussicht das man egoistische ziele verfolgt als das man das durchführen könnte

0