Frage von morgenlaender, 177

Kannst Du es nicht glauben, dass die Moslems nette Menschen sind, gerade des Qurans wegen?

Es gibt so viele Versen, die zur Vergebung der Mitmenschen ruft und dies hoch lobt, ohne es spezifisch auf Moslems zu beschränken. Ich kann es nicht alle erwähnen, allerdings würde ich die folgende spezifische "Ayat" zitieren: Allah verbietet euch nicht, gegen jene, die euch nicht des Glaubens wegen bekämpft haben und euch nicht aus euren Häusern vertrieben haben, gütig zu sein und redlich mit ihnen zu verfahren; wahrlich, Allah liebt die Gerechten. Doch Allah verbietet euch, mit denen, die euch des Glaubens wegen bekämpft haben und euch aus euren Häusern vertrieben und (anderen) geholfen haben, euch zu vertreiben, Freundschaft zu schließen. Und wer mit ihnen Freundschaft schließt - das sind die Missetäter. [Al-Mumtahana; 8-9]

Was ist falsch, sich daran zu halten?

Antwort
von Tragosso, 127

Nichts ist falsch daran sich an Dinge zu halten die anderen Mitmenschen nicht schaden. Leider gibts aber zu viele verschiedene Auslegungen und jeder biegt sich seinen Glauben selbst zurecht. Egal welcher Religion er angehört. Nicht alle Muslime sind 'nett'. Es gibt nicht 'den Moslem'. Das ist schlichtweg eine falsche Behauptung. So etwas kann man nicht nach Religion einordnen. Jeder Mensch ist verschieden und unter allen Gruppen gibt es nette und weniger nette Menschen. Ich persönlich möchte allerdings trotzdem nicht wirklich viel mit dem Islam zu tun haben, aufgrund schlechter eigener Erfahrung mit Menschen die dem Islam angehören.

Expertenantwort
von uteausmuenchen, Community-Experte für Universum, 53

Hallo morgenlaender,

nein, ich glaube nicht, dass Muslime wegen des Qurans besonders nette Menschen sind.

Ich denke, dass es einfach überall auf der Welt nette Menschen gibt. Und überall auch weniger nette.

Ich denke, dass die Menschen überall auf der Welt vor allem in Frieden und ohne Furcht leben wollen. Nur wie man am besten lebt - nach welchen Regeln in der Gesellschaft - da sind wir uns nicht ganz einig.

Ich bin Naturwissenschaftler. Deshalb weiß ich, dass alle Menschen der Welt im Prinzip gleich funktionieren. Wir haben denselben Körper. Die selben Bedürfnisse.

Und entsprechend haben auch alle Menschen dieselben Voraussetzungen miteinander nett umzugehen.

Wer nicht von Menschen spricht, sondern von Muslimen, Christen, Juden, Atheisten,... der macht schon den ersten Fehler.

Dann zu dem von Dir zitierten Spruch: Den finde ich überhaupt nicht nett.

Da wird nämlich Vergebung asgeschlossen. Es wird verboten, sich nach Konklikten auszusöhnen. Und nein, das ist nicht nett, sondern extrem problematisch.

Wir blicken nun einmal auf eine mehrtausendjährige Geschichte zurück. Und die ist mehr oder weniger blutig. Wir können jedem Volk gegenüber etwas ausgraben, wo sie uns mal gekränkt haben - und umgekehrt auch. Wenn wir Versöhnung verbieten, ist Frieden ausgeschlossen.

Und das ist nicht gut.

Was ist falsch daran, sich an solche Sprüche zu halten?

Es geht aber gar nicht darum, woran ein Mensch nun glaubt. Ob er seine Gebete an Allah richtet oder Gott oder ob er gar nicht betet.

Ob jemand nett ist, oder nicht, das hängt davon ab, mit welchen Mitteln er (oder sie) seine Ansichten anderen Menschen gegenüber vertritt. Zwingt er (oder sie) seine (ihre) Glaubensgrundsätze mit Gewalt auf, dann ist das nicht nett. Nimmt er (sie) sich das Recht, anderen Menschen aufgrund der eigenen Religion das Leben schwer zu machen - oder es ihnen gar zu nehmen - dann ist das nicht nett.

Und zuletzt kann ich nicht umhin, zu sagen, dass mir der empörte öffentliche Aufschrei aus der muslimischen Welt nach erneuten Terroranschlägen fehlt oder nicht laut genug ist.

Grüße

Kommentar von Gegengift ,

Und zuletzt kann ich nicht umhin, zu sagen, dass mir der empörte öffentliche Aufschrei aus der muslimischen Welt nach erneuten Terroranschlägen fehlt oder nicht laut genug ist.

Schlimm wäre eher das Gegenteil. Wenn die Muslime sich in Sippenhaft nehmen ließen. Das wäre in etwa so unsinnig, als würden sich hier die Kirchen genötigt sehen, jedes mal ein öffentliches Statement zu veröffentlichen, wenn in Afrika wieder eine  christliche Rebellenarmee Jagt auf Andersgläubige gemacht hat. Zumal kaum die Religion zu dieser Gewalt führt, sondern die Umstände. Und zumindest in Syrien werden die Umstände ganz entscheidend vom Ausland mitgestaltet. Seit Jahrzehnten ist der Nahe Osten die Bühne für die Konflikte zwischen unterschiedlichen internationalen Interessenlagen.

Der Hype um die größte Anteilnahme ist zudem auch eher eine Form der Realitätsverzerrung mit einem gehörigen Schuss Nationalismus und Kriegsgebrüll. Als wäre dem Ausmaß der Verzweiflung, wie sie ein sich selbst in den Tod stürzender Attentäter haben muss, durch eine Ausweitung der Militäroperationen beizukommen. Wie realitätsfern ist das?

Kommentar von uteausmuenchen ,

Gegengift,

Sippenhaft ist nun aber gar nicht, was ich hier schreibe...

Das wäre in etwa so unsinnig, als würden sich hier die Kirchen genötigt sehen, jedes mal ein öffentliches Statement zu veröffentlichen, wenn in Afrika wieder eine  christliche Rebellenarmee Jagt auf Andersgläubige gemacht hat.

Weder haben wir Ereignisse vorliegen, die weit entfernt passieren, noch würde ich diesem Satz zustimmen. Wenn im Namen meiner Religion Morde verübt werden, dann geht mich das etwas an.

Dann muss ich mich als verantwortungsvoller Mensch mit der Frage auseinandersetzen, wie es zu solchen Ereignissen kommen konnte. Ich kann nicht einfach sagen "das geht mich nichts an."

Und das gilt ganz besonders, wenn diese Morde mitten unter uns geschehen und weit letztlich auch unser freiheitlich demokratisches Werteverständnis in Frage stellen.

Ja. Ich würde sogar ganz bestimmt von meiner Kirche ein Statement erwarten, wenn die Morde von Paris im Namen Christi verübt worden wären. Und ich wäre schneller aus einer Kirche ausgetreten als diese "Hoppala" sagen kann, wenn dieses Statement nicht eine deutliche Distanzierung von solchen Taten wäre.

Tatsächlich gibt es ja auch erfreuliche Reaktionen. Zum Beispiel vom Zantralrat deutscher Muslime, der schreibt

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) verurteilt diese schrecklichen und orchestrierten Kriegsattacken gegen die Menschlichkeit gestern Nacht (13.11.2015) in Paris aufs Schärfste.
ZMD-Vorsitzender Aiman Mazyek sagte dazu in einer ersten Reaktion: „Wir sind tief erschüttert über diesen feigen und perfiden Massenmord. Wir stehen solidarisch an der Seite Frankreichs und trauern um die vielen Opfer und sind in Gedanken und Gebeten bei den Familienangehörigen.“

Auch die Aktion "Not in my name" finde ich sehr gut. (www.isisnotinmyname.com/).

Mir geht es um Solidaritätsbekundungen, die auch dazu dienen können und müssen, das zu verhindern, was Terroristen eben wollen: Die Gesellschaft spalten und Vorurteile schaffen. Wir brauchen Solidarität von beiden Seiten, um zu zeigen, dass die Terroristen isoliert sind, auch innerhalb der Glaubensgemeinschaft der Muslime.

Kommentar von Gegengift ,

Wenn im Namen meiner Religion Morde verübt werden, dann geht mich das etwas an

Es ist eher ziemlich vermessen, wenn man von Menschen eine Stellungsnahmen einfordert, die nichts mit der Gewalt zu tun haben. Der Zentralrat tut das auch sicherlich vor allem wegen des öffentlichen Drucks. Aber der Zentralrat vertritt auch nicht so viele Muslime. Die Muslime werden nicht durch große Organisationen vertreten (wie die Christen durch die zwei großen christlichen Kirchen).

In Uganda wütet seit 25 Jahren die LRA, die dort plündernd, mordend, folternd und vergewaltigend übers Land zieht. Die LRA kämpft dort für die Errichtung eines christlichen Gottesstaates, basierend auf deren Auslegung der 10 Gebote. Oder anderes Beispiel - die Gewalttaten christlicher Milizen gegenüber Muslimen in Nigeria http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/christliche-milizen-gegen-muslime-amn...

Keine Kirche wäre je auf den Gedanken gekommen sich von diesen Massakern oder Vertreibungen zu distanzieren. Und es wäre auch nie jemand auf den Gedanken gekommen, dies von den Kirchen einzufordern. Gut diese Gewalttaten sind praktisch identisch mit dem was der IS treibt. Aber Afrika?  Oder wird nur das zur Realität, was in den vorformatierten Nachrichtenspalten einen Platz findet?

Der Nahe Osten ist eben Dreh- und Angelpunkt internationaler Interessen. Da schauen westliche Länder wie Deutschland auch gerne tatenlos zu, wenn der Irak mit einer illegalen Kriegsinvasion überzogen wird oder man paktiert gleich selbst mit Diktatoren, so wie es Deutschland und die gesamte EU z.B. intensiv und lange Zeit mit Gaddafi getan hat, um sich Flüchtlinge vom Leib zu halten.

Wenn es um Syrien geht, ist der Medienrummel also groß, weil die internationalen Interessen auf dem Gebiet konzentriert sind.

Aber machst du persönlich die Forderung nach Distanzierung wirklich davon abhängig, was in den Medien am meisten Beachtung geschenkt wird?

Ich würde es ja nicht tun. Keine Kirche und kein muslimischer Verband sollte sich für Menschen entschuldigen müssen, die in ihren Namen Verbrechen verüben. Gerne kann das der Zentralrat (im Gegensatz zu den Kirchen) tun - warum nicht - aber das einzufordern ist ziemlich vermessen.

was Terroristen eben wollen: Die Gesellschaft spalten und Vorurteile schaffen.

Wohl eher die Beendigung der Militäroperationen bewirken. Aber sieht man sich die Biografien der Attentäter genauer an, erkennt man schnell, dass hier vor allem innergesellschaftliche soziale Probleme aufbrechen.

Wir brauchen Solidarität von beiden Seiten, um zu zeigen, dass die Terroristen isoliert sind, auch innerhalb der Glaubensgemeinschaft der Muslime.

Was wir wirklich bräuchten, wäre eine andere Weltpolitik, mit weniger Waffen und mit transparenteren Regierungen.

Dir ist die Empörung und der Aufschrei nicht laut genug, wie du sagst. Mir auch nicht.

Kommentar von uteausmuenchen ,

Gegengift,

sorry, ich habe jetzt eigentlich keine Lust, Deine politischen Ansichten zu diskutieren.

die Gewalttaten christlicher Milizen gegenüber Muslimen in Nigeria(...) Keine Kirche wäre je auf den Gedanken gekommen sich von diesen Massakern oder Vertreibungen zu distanzieren.

Der Vergleich hinkt erstens einmal gewaltig.  Die Anti-Balaka hatten sich nach vorangegangenen schweren Ausschreitungen islamistischer Seleka gebildet, ihrerseits aber ebenso gewalttätige Vergeltungsaktionen ausgeübt.

Vor allem aber: Alle Kirchen haben sich sehr wohl von den Anti-Balaka distanziert. Der Aachener Friedenspreis ging 2015 unter anderem an 2 afrikanische Bischöfe, die vor Ort Übergriffe auf Muslime durch die Anti-Balaka verhinderten und sich überall im Land für eine Aussöhnung der verfeindeten Gruppen einsetzen.

Kommentar von Gegengift ,

Die Distanzierung von des christlichen Terror-Milizen war mir nicht laut genug.

Kommentar von Wepster ,

Wer nicht von Menschen spricht, sondern von Muslimen, Christen, Juden, Atheisten,... der macht schon den ersten Fehler

Die Kategorisierung durch die Wissenschaft hat doch erst den Unterschied definiert. Ob Religion sich von dort was abgeschaut hat oder irgendwann jemand meinte man sei anders, macht kein Unterschied, dass wir immer noch Individuen sein wollen und Individuen kann man kategorisieren.

Auf der materiellen Ebene sind wir sicher nahezu gleich, aber geistig nie. Doch man kann mit Regelwerken auch den Geist kategorisieren. Das macht die Religion, Bildung usw...

Kommentar von uteausmuenchen ,

Wepster, nein, sorry. Nicht an allem ist "die Wissenschaft" schuld. Und hier halt schon gar nicht. Religionen sind erheblich älter als die Wissenschaften Wer kategorisiert macht den Fehler der Pauschalisierung. Er reduziert Menschen auf ihre kulturellen Unterschiede. Bildung manifestiert diese Unterschiede ebenfalls nicht; jedenfalls wenn es sich um umfassende Bildung handelt. Denn erst sie erweitert den Horizont über die unmittelbare soziokulturelle Situation hinaus. Philosophie und Naturwissenschaften zeichnen beide das Bild vom Menschen. Nicht von Angehörigen bestimmter Religionen

Antwort
von Christi88, 177

Ich habe mich nie für den Koran/Quaran (wie man das auch schreibt interessiert. Das einzige, was mich negativ darüber denken lässt, sind zum Beispiel Menschen, oder sagen wir Lebewesen des Islamischen Staates, oder ab und zu auch mal Familien, die ihren Kindern einimpfen Das alle nichtmoslems böse oder schlecht sind, und den Koran einfach mal so als ihr Grundgesetz hernehmen. Keine Ahnung ob im Koran irgendwas von nett sein steht. Es ist mir auch egal. Ich nehme halt die Menschen wahr, die den Koran scheinbar viel zu wörtlich nehmen.

Zu deiner Frage was falsch daran ist, sich an diese Stelle zu halten... Warum sollte man sich denn daran halten? Der Vers sagt eigentlich nur, "wenn jemand an mich glaubt, behandelt ihn besser als die, die nicht an mich glauben." Wäre es dann nicht einfach besser diesen glauben, der aus einer uralten Zeit stammt, alles andere als sinnvoll ist, und einem nur im Weg steht einfach zu vergessen?

Antwort
von Schnoofy, 151

Ich kenne den Koran nicht.

Was ich aber in diesem Forum lese sind höchst widersprüchliche Ansichten und Interpretationen von Muslimen was seinen Inhalt betrifft.

Deshalb vermute ich, dass der Koran lediglich einen gewissen "Glaubensrahmen" vorgibt und das Ausfüllen dieses Rahmens in die Beliebigkeit jedes Einzelnen gestellt ist.

Antwort
von 1988Ritter, 47

Falsch daran ist die Interpretationen etlicher Prediger.

Jeder Glaube der Welt muss an irgendeinem Punkt akzeptieren, dass die menschliche Geschichte eine Geschichte der Entwicklung ist. Diese Entwicklung ist auch nichts falsches, sie ist sogar von Gott gewollt. Wenn man in seiner Glaubensform die Entwicklung verneint, und den Ursprungszeitpunkt des Glaubens als einzig richtigen Zeitpunkt behauptet, dann passiert es wie im Islam, man bewegt sich im Glauben, der Moral, der Sitte, der Auslegung der Gesetze und der Auslegung der politischen Darstellung im Mittelalter. Man verweigert sich der Neuzeit, und folglich auch der weiterentwickelten Kulturen. Dies führt dann in der Regel zu Konfrontationspunkten. Erstaunlich dabei ist, und auch da kann man als Moslem mal drüber nachdenken, die Konfrontationspunkte werden in der Regel durch den Islam verursacht. Dies bezieht sich auf Alltägliches (z.B. Kleidung), Sonderrechte im Glauben (z.B. Gebetszeiten) bis hin zur Politik und den jeweiligen Landesgesetzen. Der Islam verhält sich in der modernen Zeit wie ein Klotz am Bein.  Wird er dann ignoriert, zieht er sich beleidigt in Parallelgesellschaften zurück. Das bringt dann auch meistens nur Verdruss.

Weiterhin solltest Du bei Deinen Überlegungen mit einbeziehen, dass die Koransuren mit Unerfreulichkeiten überwiegen. Ziehe ich dazu noch die Hadithe von diversen Schreibern ergibt sich ein sehr unerfreuliches Gesamtbild, insbesondere auch deshalb, weil dies alles nach wie vor auch Heute praktiziert wird.

Das ist etwas was eine fortschrittliche und kultivierte Menschheit nicht unbedingt benötigt.

Antwort
von 3125b, 28

Wie schon der Ober-Fusselbart Vogel sagte: Nur 1% ist Körperteile abschneiden.

Antwort
von qosimo, 78

Es gibt so viele Versen, die zur Vergebung der Mitmenschen ruft und dies hoch lobt.....

Ja, gibt es. Aber leider im selben Machwerk auch noch genug, die zum Blutbad anstacheln. Leider. Wäre dem nicht so, würde es leichter fallen, das Ding als gänzlich nett und friedfertig zu erkennen.

Mein Vorschlag, nehmt einen großen Edding und streicht den Unfug raus, der unfriedlich ist und fertig ist die Laube.

Kannst Du es nicht glauben, dass die Moslems nette Menschen sind,.....

Kann ich, hat es sicherlich gerade genug Nette drunter, aber nicht gänzlich und ausschließlich.

.....gerade des Qurans wegen?

Nicht in dessen derzeitiger Fassung, nein, gerade deswegen nicht.

Ok, es ist ein Märchen, ein richtig abstruses noch dazu, was jedoch nichts zu tun hat damit im Endeffekt. Nicht jeder, der Hänsel und Gretel liest, ist schlecht, so als Beispiel.

Dass sie es für bare Münze nehmen, Vernunft ist kein Kriterium für nett oder unnett, hat also auch nichts zu tun damit.

Wenn sie jedoch die Inhalte für bare Münze nehmen und dabei solche Sachen zu finden sind wie: "Tötet die Ungläubigen, wo immer ihr sie findet", na dann steigt doch die Chance auf eine gewisse Anzahl unnetter Mitmenschen deutlichst. Nicht alle, sicherlich, aber doch einige und diese sind es, die die größte Außenwirkung haben.

Deswegen mein Vorschlag, nehmt einen großen Edding und streicht den Unfug raus, der unfriedlich ist und fertig ist die Laube. Ach ja, und wenn wir schon dabei sind, alles, was irgendwie die persönliche Freiheit des Einzelnen einschränkt, ebenfalls.



Antwort
von kami1a, 4

Hallo! Menschen sind in der Regel nicht gut oder böse weil sie einen bestimmten Glauben haben. Ist schon deshalb absurd weil man - auch wieder in der Regel - in eine Religion hinein geboren wird.

 Allah verbietet euch nicht, gegen jene, die euch nicht des Glaubens wegen bekämpft haben und euch nicht aus euren Häusern vertrieben haben, gütig zu sein und redlich mit ihnen zu verfahren; wahrlich, Allah liebt die Gerechten.

Ein Beispiel wie IS gegen den Koran verstößt. 

Liebet den Nächsten wie Euch selbst ( Bibel)

Ein Beispiel wie die Kreuzzüge gegen die Bibel verstoßen haben. 

Der Unterschied - IS ist heute. Alles Gute. 

Antwort
von FinisTerrae, 121

Hier sind einige Einträge der Bibel, besonders interessant sind die grausamen, ungerechten und unmenschlichen Zitate, die besonders auf Fremdenhass aufmerksam machen.

http://bibelzitate.npage.de/bibelzitate.html

Ich selber habe den Koran nicht gelesen, vermute aber, dort sind ähnliche Passagen aufzufinden. Eventuell gibt es da ja auch ältere Exemplare (vor 1900) die noch in einem schärferen Ton veröffentlicht wurden.

Kommentar von Fred4u2 ,

Die Bibel wird in der angegebenen Webseite nach heutigen Wertmaßstäben Deutschlands, geprägt von Humanismus nach zwei grausamen Weltkriegen, kritisiert. Doch wenn man das humanistische Menschenbild in Theorie mit der gelebten Praxis vergleicht, wäre die Kritik nicht weniger niederschmetternd. Das Grundgesetz wurde (bis Sept. 2013) 59-mal geändert, und es hat ein viertel Jahrhundert gedauert bis man feststellte das auch Kinder träger von Grundrechte sein können.  http://www.helles-koepfchen.de/artikel/2827.html

Antwort
von Wepster, 102

Allah soll sich erst mal bei mir persönlich vorstellen, bevor ich mir irgendwas reinziehe was ich nicht verstehe und in irgendeinem Buch steht welches irgendwer verfasst hat. 

Meine Lektüre suche ich mir selber raus. Es sei denn eine Entität gibt mir das Buch in die Hand dass von diesem Ding selber geschrieben wurde.

Wir sind alles Menschen, auf der einen Erde und ein Gott hat sich mir noch nie so gezeigt dass ich von mir selber aus, ohne etwas gehört oder gelesen oder gefühlt zu haben, sagen kann, "DAS ist ein Gott" und das ist der Einzige...Kam bisher nicht vor. Daher, mögen die Götter verärgert sein falls es welche gibt, aber eine Religion braucht trotzdem keiner auch Götter nicht. Da bin ich nicht alleine bis das Christentum nach Afrika kahm gab es dort 1000de Götter für jede Jahreszeit, für Glück, Krieg, Ernte, Tiere...aber keine Religion in dem Sinne.

Also warum wollen die größten Religionen, dass man ihnen ihren Gott abkauft? 

Wenn man es genau betrachtet bin ich ein Gott, denn die Welt existiert nur so lange wie ich existiere. Alles vor mir und nach mir ist Ungewiss. in diesem Sinne, benehmt euch mal und vernichtet Religion aber bleibt bei euren Göttergötzen, von mir aus.

Kommentar von morgenlaender ,

Und selbst wenn Wir ihnen ein Tor des Himmels öffneten und sie begännen dadurch hinaufzusteigen,

"sie würden gewiß sagen: ""Nur unsere Blicke sind benommen; wahrlich, man hat uns nur etwas vorgegaukelt.""

[Al-Hidschr; 14-15]

Kommentar von Wepster ,

Man hätte nichts vorgegaukelt, wenn ich erfahren würde dass...ja was denn...was erfahre ich denn, wenn sich ein "Tor" des "Himmels" öffnet und ich tatsächlich "hinaufsteige"?

Ich vermute ich werde einfach nach und nach in atomare Einzelteile zerfallen und somit auch ein Teil unserer Welt werden, ihr werdet mich atmen, trinken, essen, berühren denn ich kann in jedem Atom sein welches ihr irgendwann begegnen werdet. Ich werde auch mit euch sterben oder sogar ein Teil von euch sein...da brauche ich weiß Gott kein Gott.

Glaube ist und bleibt bis zur Erkenntnis reine Kopfsache. Und diese Erkenntnis halte ich mir als Agnostiker offen, bis ich es erfahre. Daher lasse ich mir von niemanden was in meinen Kopf ablegen und schon gar nicht aus einem religiösen Buch heraus, was Gott sein soll. Daran darf gerne der glauben der damit infiziert wurde. Sage dich los vom vom Unsichtbaren und verehre mein Antlitz, als einzigen wahren Gott der immer ist und immer bleibt.


Ich vergas, auch Molems sind Menschen dieser Erde, so wie jeder andere Mensch auch.

Kommentar von morgenlaender ,

Bist du Luziferverehrer??? Dann folge ihm zur Hölle!

Kommentar von Wepster ,

Was zum heiligen Omnibus soll diese bescheuerte Frage?

Ich geb dir weitere Chancen nochmal zu lesen was ich schrieb und die Chancen zu verstehen, zu akzeptieren und mich als Gott anzuerkennen, denn ich bin gnädig. 

Erkennst du mich nicht an dann bekommste auch keine Eis.

Antwort
von Gegengift, 40

Allah verbietet euch nicht, gegen jene, die euch nicht des Glaubens wegen bekämpft haben und euch nicht aus euren Häusern vertrieben haben, gütig zu sein und redlich mit ihnen zu verfahren; wahrlich, Allah liebt die Gerechten. Doch Allah verbietet euch, mit denen, die euch des Glaubens wegen bekämpft haben und euch aus euren Häusern vertrieben und (anderen) geholfen haben, euch zu vertreiben, Freundschaft zu schließen. Und wer mit ihnen Freundschaft schließt - das sind die Missetäter. [Al-Mumtahana; 8-9] Was ist falsch, sich daran zu halten?

Wer nicht verzeihen kann und Freundschaft ausschließt, nur weil der andere sich nicht richtig verhalten hat, ist wohl einfach sozial inkompetent.

Antwort
von Geansehaut, 26

Der Koran besitzt einige Stellen wo zu Gewalt aufgerufen wird. Ich habe mich aber noch nicht groß mit sowas beschäftigt und auch nie die Kontexte gelesen. Außerdem würde ich auch gerne die Meinung von Arabern hören, wie es denn in echt gemeint ist. Es gibt sehr viele Verse die gegen das töten sprechen, also denke ich das damit was anderes gemeint ist. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen das eine Religion wo selbst das Lächeln eine Wohltat ist, das töten unschuldiger Menschen erlaubt.

Antwort
von schreiberhans, 107

Nur wegen einer Religion werden die Leute nicht nett.

Antwort
von Herb3472, 111

Nichts ist falsch, sich daran zu halten. Leider halten sich manche Muslime an andere Suren des Quran :-(

Kommentar von morgenlaender ,

Leider, nicht mal das, denn sie verstehen es nicht mal richtig!

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