Frage von DarkNightwish, 59

Kann Versicherung diesen Schaden wirklich ablehnen?

Es ist leider ein komplizierter Fall eingetreten.

Mein Vater lebte 2,5 Jahre in einer Mietwohnung, Erstbezug nach Renovierung.

Am 02.01. stürzte er in seiner Wohnung und lag dort 1-2 Tage, bevor er vom Pflegedienst gefunden wurde. Der Teppichboden wurde durch seine Ausscheidungen leider sehr stark verunreinigt. Nach Auszug mußte er in 2 Räumen ausgetauscht werden.

Schaden der Versicherung gemeldet. Sie lehnten ab, weil er das nicht schuldhaft/fahrlässig gemacht hat. ARAG angerufen, sie sagten er wäre aber aktiv daran beteiligt gewesen, also ist es ein Versicherungsfall.

Desweiteren ist ihm 1 Woche zuvor eine Kanne Kaffee runtergefallen. Großer Schaden am Teppich. Wenige Tage davor ließ er eine Pfanne mit Essen fallen. Wieder Schaden auf dem Teppich.

Das alles so der Versicherung geschildert. Erneute Ablehnung, diesmal wegen übermäßiger Abnutzung. Die 2,5 Jahre zuvor ist gar nichts weiter gewesen, außer normale Abnutzung durch das wohnen. Es gab lediglich 3 konkrete Vorfälle, die leider alle innerhalb von 14 Tagen passierten. Er ist nach dem letzten Vorfall, als er stürzte, auch stationär ins Pflegeheim gekommen und nicht wieder nach Hause.

Was kann ich jetzt noch machen? Bin leider etwas verzweifelt...

Antwort
von Iceboone, 40

Hallo DarkNightwish,

ich fasse mal kurz die Ausgangsituation zusammen. Dein Vater wohnt zur Miete und hat da innerhalb von zwei Wochen mehrere Schäden am Teppichboden verursacht. Die Versicherung lehnt einmal den Schaden ab, da er nicht schuldhaft gehandelt haben soll und danach wegen übermäßiger Abnutzung.

Es wäre mal interessant zu wissen bei welcher Gesellschaft der Tarif besteht und aus welchem Jahr der Tarif ist, aber das erstmal nur am Rande.

Die Haftpflichtversicherung hat im Wesentlichen drei Aufgaben:

- Prüfung ob die Schadenersatzforderung berechtigt ist

- Wenn ja, Befriedigung des Schadens

-Wenn nein, Abwehr des Schadens

Wenn die Gesellschaft also behauptet, dass der Schadenersatzanspruch nicht gegeben ist, dann sollte sie Deinem Vater eigentlich helfen den Schaden abzuwehren.

Die Rechnung sollte erstmal nicht bezahlt werden, weil dieses einem Schadenanerkenntnis gleich käme.

Ich sehe hier auch keine übermäßige Abnutzung, wenn also der Teppich vorher schon hätte ausgetauscht werden müssen sehe ich schon eher einen Haftpflichtschaden, wenn der Schaden nicht schuldhaft entstanden ist, dann behauptet die Versicherung damit aber auch, dass Dein Vater den Schaden nicht bezahlen muss und der Vermieter auf seinem Schaden sitzen bleibt. Das wäre also das allgemeine "Betriebsrisiko" eines Vermieters.

Zum Glück müssen wir das beide nicht entscheiden, ich sehe bei beiden Fällen die Notwendigkeit, dass die Haftpflichtversicherung entweder zahlt oder den Schaden für dich abwehrt.

Das ist aber erstmal sehr allgemein gesprochen, da ohne genaue Tarifkenntnisse und deren Leistungsausschlüsse es nicht  genauer geht.

Ich wünsche Dir viel Erfolg im Reich der Schadenregulierung.

Gruß Volker

Kommentar von DarkNightwish ,

Vielen Dank für die Antwort. Die Versicherung ist die IDEAL Versicherung. Abgeschlossen wurde der Vertrag 2013, als er in die Wohnung einzog.

Der Vermieter hat das Geld bereits einbehalten, 1100 Euro Kaution und 500 Euro zuviel abgebuchte Miete.

Antwort
von qugart, 32

Es geht hier wohl eindeutig um einen Mietsachschaden, also ist es auch ein Fremdschaden.

Die Privathaftpflicht leistet dann, wenn es eine Schadensersatzpflicht nach §823 BGB gibt.

Da ist es wirklich so, dass man nur schadensersatzpflichtig werden kann, wenn der Schaden vorsätzlich oder fahrlässig begangen wurde. Ist das nicht der Fall, dann wird man auch nicht schadensersatzpflichtig.

Das heißt dann, dass die Versicherung nicht leisten muss. ABER: das heißt auch, dass der Geschädigte (in dem fall wahrscheinlich der Vermieter) auch keinen Schadensersatz vom Schädiger (dein Vater) verlangen kann. Also, verlangen schon, dein Vater muss das aber nicht zahlen.

Es muss eben immer erst die Schuldhaftigkeit eintreten.

Für den Fall leistet aber dann die Privathaftpflicht quasi als "umgedrehte Rechtsschutzversicherung", um unberechtigte Forderungen Dritter abzuwehren. Wenn also der Vermieter verlangt, dass dein Vater doch zahlen müsse. das läuft dann auf dem zivilrechtlichen Wege.

Bei den anderen Schäden (übermäßige Abnutzung) muss man wirklich genau hinsehen. Denn solche Schäden sind tatsächlich beim Mietsachschaden nicht gedeckt. Es gibt zwar Fälle, bei denen Beschädigungen durch Rollstühle auch gedeckt sind (Urteilsbegründung u.a. in Zusammenhang mit § 538 BGB), aber die beschriebenen Schadensursachen gehören da nicht wirklich dazu.

Jedoch sehe ich das auch nicht als übermäßige Abnutzung an. Kaffee verschütten und so sind "normale" Haftpflichtschäden.


Am besten ist es hier, man redet da mal direkt mit der Schadenabteilung bzw. dem Versicherungsberater, bei dem die Versicherung abgeschlossen wurde.


Kommentar von DarkNightwish ,

Vielen Dank für die Antwort. Das Problem ist, daß der Vermieter das Geld bereits einbehalten hat. Die Kaution von 1100 Euro, sowie eine leider zuviel abgebuchte Miete von 500 Euro. Damit ist das für ihn erledigt und er läßt mich damit stehen.

Kommentar von qugart ,

Ich würde dir da ehrlich zu einem Anwalt raten. Aber vorher mit der Versicherung reden, ob die da einspringen, wegen der unberechtigten Forderung.

Das Problem ist hier ja eher der Vermieter und nicht die Versicherung. Schildere den Fall der Versicherung, die werden dir da normalerweise gerne helfen.

Kommentar von DarkNightwish ,

Da werde ich nochmal nachfragen. Gegen die Versicherung würden sie mir einen Anwalt stellen. Der Vermieter sagte das wäre keine normale Abnutzung, also muß er bzw ich den Teppich zahlen.

Kommentar von qugart ,

Ja, er beruft sich eben auf § 538 BGB. Da hat er erst Mal auch recht. Aber es geht eben um die Schuldhaftigkeit.

Kommentar von DerHans ,

Einfach einbehalten, kann er seine Forderung natürlich nicht.

Nur hast du jetzt (für deinen Vater) den schwarzen Peter und musst das Geld wieder einklagen. Dabei hilft dir die die PH leider nicht.

Dazu müsste der VATER eine Rechtsschutzversicherung haben.

Kommentar von DarkNightwish ,

Mein Vater ist Anfang Mai leider verstorben und jetzt muß ich mich mit Versicherung und Vermieter herumärgern. Vor seinem Tod hatte ich eine Vorsorge-Vollmacht und sein Vermieter sagte ich wäre daher für alles zuständig.

Kommentar von qugart ,

Wenn geerbt, dann geerbt.

Da wirds natürlich auch insgesamt schwieiriger, wenn VN schon verstorben.

Kommentar von DerHans ,

Eine ungerechtfertigte Forderung kann man aber nicht erben. Dabei wäre wiederum eine EIGENE Rechtsschutzversicherung hilfreich.

Kommentar von qugart ,

Jo, da wirds eben schon verzwickt wegen Abtretunsgverbot, erben und so weiter. Und eben weil da ja Geld vom Vermieter wohl unberechtigterweise einbehalten wurde.

Es sind ja im Grunde zwei Fälle. Es läuft eben doch auf einen Anwalt hinaus. Achtung: Erbrecht und Rechtsschutz!

Kommentar von DarkNightwish ,

Eine eigene RS habe ich, die ist auch schon informiert. Haben aber noch keinen Anwalt in Anspruch genommen. Falls wir Pech haben und alles verlieren, ist auch die Selbstbeteiligung weg. Die Kosten für Bestattung, Friedhof, Teppich brechen mir schon das Genick... Vorher mußte ich schon meine Kosten 2 Schösser austauschen lassen, wo mein Vater Schlüssel verlegt hat.

Kommentar von DarkNightwish ,

Außer Ärger und Streß habe ich nichts geerbt, mein Vater war Sozialhilfe-Empfänger, Grundsicherung im Alter. Ich habe leider zu spät erfahren, daß ich das Erbe innerhalb von 6 Wochen ausschlagen muß.

Kommentar von qugart ,

Das passiert den meisten. Und wenn man es auch weiß, ist die Frist oft zu kurz, um das Erbe erstmal einzuordnen.

Die Situation ist gelinde gesagt besch****.

Mach mal ein Beratungsgespräch mit einem Anwalt.

Antwort
von DerMakler, 28

Hallo Darknightwish ,

das der § 823 BGB Grundlage der drei Vorfälle ist und die PHV Mietsachschäden mit versichert , ist hier schon von anderen genannt worden !

Zunächst : Das Einbehalten der Kaution / Miete ist (leider) rechtens, da dein Vater "Vertragspartner" des Vermieters gewesen ist und auch wahrscheinlich im Mietvertrag die Regelung zur Einbehaltung von Kautionensanteilen bei Mietsachschäden geregelt ist ? 

Meine Frage wäre erst einmal , ob der Ideal Versicherung bekannt war , das ihr Vater pflegebedürftig gewesen ist (Pflegestufe ? )

HG DerMakler

Antwort
von schleudermaxe, 28

Sie wird können, fürchte ich. Zudem können die Dinger gereinigt werden. Auch hier bei uns sind die Gerichte recht mutig: Dafür wurde/wird Miete bezahlt.

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Versicherung, 35

Alle drei Vorfälle sind zwar Mietsachschäden, die sich der Wohnungseigentümer bezahlen lassen will.

Die Argumentation seiner privaten Haftpflichtversicherung ist falsch. 

Hier wäre höchstens zu bemängeln, dass die Schäden nicht unmittelbar gemeldet wurden. (Obliegenheitsverletzung)

Spätestens beim zweiten Fall hätte der Versicherer dann den Vertrag gekündigt, weil der Versicherungsnehmer offensichtlich nicht mehr in der Lage ist, gefahrlos alleine in einer Wohnung zu leben.

Kommentar von DarkNightwish ,

Mein Vater war leider selbst nicht in der Lage den Schaden zu melden. Ich selbst wohne 300 km von ihm entfernt und habe die Schäden sofort gemeldet, nachdem ich erfahren habe, daß die Schäden so akut sind, daß der Teppich ausgetauscht werden muß.

Kommentar von DerHans ,

Die PH wird einen ungerechtfertigten Anspruch (auch vor Gericht) zurück weisen.

Kommentar von qugart ,

Die Argumentation ist schon richtig. Es liegt einfach keine Schadensersatzpflicht vor. Ein Pflegebedürftiger in einer Notsituation "versaut" den Teppich nicht fahrlässig oder vorsätzlich.

Dürfte jeder rechtlichen Prüfung standhalten. So eine Ablehnung schütteln sich die Schadenregulierer nicht einfach aus den Ärmeln.

Kommentar von DerHans ,

Der Umgang mit der Kaffeekanne und der heißen Bratpfanne kann schon als fahrlässig durchgehen. (ersatzpflichtiger Mietsachschaden)

Der Vater ist ja wohl nicht "unter Betreuung". Dann wäre die PH wahrscheinlich sowieso schon gekündigt worden.

Kommentar von DarkNightwish ,

Er hat noch allein gelebt, aber ist direkt nach ins Pflegeheim.

Kommentar von qugart ,

Diese Schäden sehe ich erstmal auch als regulierfähig. Ich weiß jetzt nur nicht, ob die tatsächlich abgelehnt wurden oder nicht. Und wenn ja, kann es sein, dass die Ablehnung erfolgte, weil der Teppich ja schon beschädigt war. Ich kann da jetzt nicht rauslesen, ob der Teppich vorher bereits erneuert wurde.

Kommentar von DarkNightwish ,

Wegen der Reihenfolge: erst die Kaffeekanne, dann die Pfanne, als letztes die Verunreinigungen durch die Ausscheidungen. Teppich wurde nach seinem Auszug erneuert.

Kommentar von DerHans ,

Damit wäre die Haftpflichtversicherung jedenfalls teilweise eintrittspflichtig. Dass zum Schluss der gesamte Teppich ausgewechselt werden musste ist wiederum nicht durch die "SCHULD" des Vaters erforderlich gewesen.

Das sollte tatsächlich ein Rechtsanwalt klären.

Antwort
von Apolon, 12

@DarkNightwish,

einmal geht es um einen Teppichboden, danach um einen Teppich.

Was war es denn nun tatsächlich?

War der Teppichboden verklebt, oder lag er nur lose auf dem Boden?

Die weitere Frage die ich mir stelle, hat dein Vater die Verschmutzungen (Ausscheidungen) versucht von dem Teppich (Teppichboden) zu entfernen. Wenn er dazu selbst nicht in der Lage war, hätte er ja seinen Sohn um Hilfe bitten können.

Lt. deiner Schilderung wurde daran natürlich nicht gedacht.

Allein schon aus diesem Grund kann die Privathaftpflichtversicherung die Leistung ablehnen, denn der Versicherte ist verpflichtet den Schaden so gering wie möglich zu halten. Bedeutet dann auch, dass der Teppichboden dann entsprechend gereinigt werden muss.

 Was kann ich jetzt noch machen?

Die Kosten für den Austausch des Teppichbodens zahlen.

Antwort
von SiViHa72, 30

Ach sh*, typisch Versicherung: geld haben wollen aber im Schadensfall 1000 Gründe finden,w arum nicht..


Hast Du vielleicht eine Rechtschutz-Versicherung?.. oder der Vater.. und man könnte sich da mal beraten lassen?


Kommentar von MancheAntwort ,

eine private Haftpflichtversicherung kommt nicht für Schäden auf,

die ich mir selbst (in meiner Wohnung) zu füge !

Kommentar von DerHans ,

Hier handelt es sich um Mietsachschäden, also KEINE Eigenschäden.

Kommentar von DerMakler ,

Ach sh*, typisch Versicherung: geld haben wollen aber im Schadensfall 1000 Gründe finden,w arum nicht..

Laut GDV besitzen ca. 90 % der Deutschen eine PHV , die Ablehnungsquote Schäden liegt bei ca 9 % ,nachweißlich liegen bei 7 % davon unrichtige Angaben vor, 2 % werden zurück gezogen oder erledigen sich von selber ,da die Ansprüche nicht mehr existent sind ! Bei Beamten liegt die Durchdringungsquote einer PHV zu besitzen sogar bei 96 %

Die höchsten % Anteile für eingereichte Schäden liegt bei Smartphones ,Tablet PC und Unterhaltungselektronik sowie Waschbecken oder Möbel  ..Apropos Waschbecken : Im Geschäftsbericht eines Versicherer wurden in der Schadesquittierung  2015 die Summe von 114 788 Erledigung von Waschbecken Schäden aufgeführt ..vielleicht nur mal so..

Es gibt 1000 von Einträgen über google zum Begriff "Schaden von PHV abgelehnt ! Was tun?" ...die Einträge zu "Meine PHV hat den Schaden gezahlt !" lässt sich an zwei Fingern abzählen ...


In diesem Sinne

HG DerMakler



Antwort
von Glueckskeks01, 24

Ist es denn ein Versicherungsfall, wenn ich mir selbst den Teppich versaue? Den bezahlt dann die Versicherung? Kann ich mir gar nicht vorstellen. Kenne mich da allerdings auch nicht wirklich aus. Bin nur sehr verwundert.

Kommentar von MancheAntwort ,

genauso ist es !

Kommentar von Glueckskeks01 ,

Gut zu wissen. Wie blöd, dass ich mir immer einen neuen gekauft habe.

Kommentar von MancheAntwort ,

@Keks... du hast mich falsch verstanden !

ich habe damit gemeint, dass du Recht hattest und die Versicherung

NICHT für diese Schäden aufkommt !

Kommentar von Glueckskeks01 ,

Da bin ich ein bisschen beruhigt. Ich konnte mir das auch so gaaaar nicht vorstellen. Da wären die ja nur am blechen. Danke für deine Antwort.

Kommentar von DarkNightwish ,

Der Teppich gehört ja nicht meinem Vater, sondern dem Vermieter, da er fest in der Wohnung lag. Er mußte ihn austauschen lassen und ich habe eine Rechnung von 1700 Euro bekommen.

Kommentar von koten ,

Gemietete Sachen werden wie eigene behandelt. In den allgemeinen Bedingungen sind also normalerweise Schäden an gemieteten Sachen ausgeschlossen. Es gibt aber Gesellschaften, die das mit abdecken. Das steht dann im Vertrag.

Aber: Auch ich halte es für denkbar, daß Deinem Vater kein schuldhaftes Verhalten nachgewiesen werden kann. Dann kommt die zweite Ausgabe einer Haftpflichtversicherung zum tragen. Sende die Rechnung mit einem Schadensbericht an die Versicherung, und schreibe der Hausverwaltung, daß Du die Rechnung an die Versicherung weiter geleitet hast.

Die Versicherung hat unberechtigte Forderungen gegen ihren Versicherungsnehmer abzuwenden.

Kommentar von NochWasFrei ,


Ist es denn ein Versicherungsfall, wenn ich mir selbst den Teppich versaue?

Es ist ein Versicherungsfall für die Privathaftpflicht wenn ich den Teppich eines Anderen versaue. Dazu zählt auch der Vermieter, wenn diesem der Teppich gehört. Mietsachschäden sind in jeder halbwegs gescheiten Haftpflicht mitversichert.

Kommentar von koten ,

... aber leider nicht automatisch in jeder. Eine Versicherung, die das nicht einschließt, sollte man auf keinen Fall kaufen.

Antwort
von Bonny1508, 21

Meines Wissens nach übernimmt eine HausratVersicherung, wenn wir über diese sprechen, keine Schäden in der Wohnung, die die Bewohner selbst hervorgerufen haben. Auch die Haftpflicht haftet nicht für Schäden an eigenen Objekten. :(

Kommentar von DarkNightwish ,

Der Teppich gehört ja nicht meinem Vater, sondern dem Vermieter, da er fest in der Wohnung lag. Er mußte ihn austauschen lassen und ich habe eine Rechnung von 1700 Euro bekommen.

Kommentar von DerHans ,

Die Hausratversicherung hat damit ja auch überhaupt nichts zu tun.

Es handelt sich um Mietsachschäden. Fremdes Eigentum wurde beschädigt. Jetzt geht es nur noch darum ob dies schuldhaft vom Versicherungsnehmer zu verantworten ist. Wird die Schuld verneint, geht der Vermieter mit seiner Forderung ins Leere.

Die PH wird einen ungerechtfertigten Anspruch (auch vor Gericht) zurück weisen.

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