Ich bin im Elternbeirat unseres Katholischen Kindergartens. Da gibt es zur Zeit massiven Stellenabbau und es bleiben für rund 45 Kinder zwei Vollzeit Erzieherinnen und 3 Teilzeit Kinderpflegerinnen. In unseren Augen eindeutig zu wenig, was können wir als Elternbeirat, bzw. als Eltern tun? Unsere Kinder sollen doch ordentlich gefördert werden!
Vielleicht sollten sich die Eltern absprechen und ihre Kinder, sofern es möglich ist natürlich, mal eine Woche lang nicht in den Kindergarten bringen. Sozusagen ein Streik!! Ist bestimmt eine blöde Idee aber das ist das einzige was mir im Moment einfällt.

Muttis, die Zeit haben, sollten ihre Unterstützung anbieten und evtl. einen Kurs als Tagesmutter absolvieren, um qualifiziert zu sein.
Oder einen eigenen Kindergarten gründen, das hat eine Freundin von mir vor Jahren mit anderen Eltern gemacht.
ghostwriter am 11. Juni 2008 20:30 Grundsätzlich ist die Idee, dass Mütter einspringen, ja nicht schlecht.Was aber nicht den Kern des Problems trifft,nämlich den Stellenabbau.Solange es immer wieder Mütter/Eltern gibt, die bereit sind unentgeltlich einzuspringen, werden immer mehr Stellen abgebaut.
anonym09 am 12. Juni 2008 17:58 Das kannst du schlecht verhindern, solange der Staat wenig Wert auf die Förderung unseres (Deutschen) Nachwuchses legt.

Klären, ob es Paragraphen gibt, die den Betreuungsschlüssel festlegen.
Wenn nichts geschieht, die lokale Presse informieren.
Ich gebe dir zwar Recht, dass man mit mehr Personal besser fördern kann, jedoch ist der Personalschlüssel durchaus ok, wenn es sich um einen "normalen" Regelkindergarten handelt. Wie wäre es wenn noch eine Berufspraktikantin eingestellt würde? Die bereitet zwar auch Arbeit, kann aber auch das Team sehr entlasten! Schlag das doch mal dem Träger vor! Das wäre eine weitere Vollzeitkraft für wenig Geld
ich denke auch, dass man mit mehr pädagogischen personal mehr und effektiver fördern kann, aber ich finde auch, dass der personalsschlüssel ausreicht. ich kann der idee mit einer auszubildenden im anerkennungsjahr nur zustimmen, da es für den träger billiger ist und fürs team meist eine bereicherung. ein vorschlag wäre auch ein zivildienstleistenden einstellen zu lassen.
die gründe für den abbau liegen nicht nur am fehlenden geld sondern auch an dem neuen kinderbildungsgesetz (KIBIZ), indem steht z.b.dass der personalschlüssel sich aus den gebuchten stunden (25/35 oder 45 std) der kinder zusammensetzt.
ergänzend kann ich raten, dass man sich als aktive und engagierte elternschaft gerne mit einbringen kann, z.b. durch kreativ/ werkangebote und/oder gartenarbeit etc.
ich habe es oft erlebt, dass die bereitschaft und mithilfe gut angenommen wird.
ratsam wäre auch, die von ihnen geschilderte problematik nach außen zu tragen, d.h. sich an politiker zu wenden. wenn dies viele tun, dann besteht eine chance auf veränderung!!!
gruß