Frage von kenibora, 67

Kann und darf ein Eigentümer einer WEG zur ET-Versammlung jemandem eine Vertretungsvollmacht geben der gar kein Eigentümer ist und auch nicht dort wohnt?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von schoschi06, 43

Ja darfst du !Er handelt ja in deinem Interresse ! Mfg.

Antwort
von GanMar, 40

Das sollte sich aus der Satzung der WEG ergeben. Unter Umständen könnte das ausgeschlossen worden sein. Im allgemeinen kann ein Eigentümer aber durchaus seinen Steuerberater, seinen Anwalt oder auch sonst jemanden entsprechend bevollmächtigen.


Kommentar von KevinCannabis ,

wer beauftragt denn für so eine shice menschen, die einen stundensatz von paar hundert euro haben?


das macht irgendwer und fertig

Kommentar von GanMar ,

Des wegen schrieb ich auch "oder auch sonst jemanden". Unter Umständen hat jedoch ein Eigentümer einige Dutzende Wohnungen, dann kann er es sich auch leisten, einen Juristen zu entsenden. Womöglich ist das dann sogar sein Angestellter.

Antwort
von landregen, 34

Natürlich kann und darf er das! Er - nämlich derjenige, der dort wohnt - soll ja vertreten werden.

Wer selbst dort wohnt und Eigentümer ist, braucht sich nicht vertreten zu lassen.

Ein VERTRETER kommt NICHT in eigener Sache, sondern eben in der, den er zu vertreten hat.

Kommentar von kenibora ,

Sorry, aber ein Fremder kennt sich doch in garnichts dort aus, will und kann er denn mitsprechen?

Kommentar von landregen ,

Der Eigentümer beauftragt ihn, ihn zu vertreten. Das beinhaltet in der Regel auch, dass er seinen Vertreter aufklärt, worum es geht, und welchen Standpunkt er für ihn zu vertreten hat und wie er abzustimmen hat. Sonst bräuchte er keine Vollmacht für einen Vertreter ausstellen.

Ich sage noch einmal: Ein Vertreter kommt NICHT in eigener Sache und eigenem Interesse, sondern als Vertreter im Interesse dessen, den er vertritt.

Es braucht nicht deine Sorge zu sein, wie der Eigentümer seinen Vertreter verpflichtet und aufklärt und wie begründet sein Vertrauen in den Vertreter ist.

Kommentar von landregen ,

Lies den kurzen Paragraphen 167 im Bürgerlichen Gesetzbuch. In nur
einem einzigen Satz kannst du die gesetzliche Grundlage dort nachlesen.

Ich frage mich viel mehr, woher du dir die Dreistigkeit nehmen möchtest, einen Bürger zu entmündigen hinsichtlich seines Mitspracherechts, nur weil er nicht persönlich erscheinen kann.

Kommentar von KevinCannabis ,

das kann dir doch shiceegal sein, er entscheidet doch nicht für dich, sondern für den anderen

es geht dich gar nichts an

jeder kann sich durch jeden geschäftsfähigen vertreten lassen

Antwort
von schelm1, 20

Das hängt von den Bestimmungen der Teilungserklärung ab. Dort steht in aller Regel, wer vertreteungsberechtigt in WEG-Versammlugnen sein kann.

Kommentar von EdnaImmers ,

genau richtig - 

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