Kann so eine Windung bei Stromdurchfluss auch ein Magnetfeld erzeugen (Nord- Südpol)?

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3 Antworten

Ich glaube, Dir ist die Funktionsweise eines Gleichstrommotors nicht ganz klar, denn anderenfalls wäre Dir bewusst, dass Deine Aussage "Würde es ein Magnetfeld erzeugen würde es die Lorentzkraft ja nicht mehr zum Drehen bringen" ein Irrtum ist.

Das Zwischenteil zwischen den Leitern zur Stromquelle und zwischen der Leiterschleife (oder eigentlich Spule), besteht bei einem Gleichstrommotor aus zwei Halbkreiskontakten und zwei Kohlebürstenkontakten, welche also aus der Perspektive der Leiterschleife (bzw. Spule) immer die Richtung des Stromflusses wechseln. Es gibt eigentlich nur zwei Todpunkte, die sich dort befinden, wo die Kohlekontakte keinen Stromkreis über die Halbkreiskontakte schließen und die Leiterschleife entsprechend kein elektrisches Feld erzeugt, welches mit dem Magnetfeld wechselwirken könnte.

Bei einem Wechselstrommotor gibt es auch zwei Todpunkte, aber weil es dort keine Halbkreiskontakte sind, sondern zwei nebeneinander liegende Kreiskontakte, sind diese Todpunkte auf der Nullspannung begründet, wenn also die Sinuskurve in einem Koordinatensystem die X-Achse kreuzt.

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Die primäre Lorentzkraft ist in den Pfeilen schwarz eingezeichnet. Wendet man die Dreifingerregel nun erneut an, Daumen wie schwarze Pfeile, Zeigefinger wie Magnetfeld, dann erhält man eine sekundäre Lorentzkraft , die entgegen der Stromrichtung zeigt, sie bremst den Stromfluss, es stellt sich ein Gleichgewicht ein, das heißt aber nicht, dass sich der Rotor nicht mehr dreht.

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Wieso drehen ? Nach der "Rechte-Hand-Regel" zeigt das Magnetfeld überall in dieselbe Richtung.

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