Kann sie mich wieder einweisen?

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4 Antworten

Also der Psychologe weißt dich sicher nicht ein. Das darf er nicht. Nur ein Arzt (Psychiater) ist dazu berechtigt. 

Ob du wieder eingewiesen wirst, hängt von vielem ab. Aber vor allem: wie akut ist die Gefährdung? Das kann man ohne genaue Vorgeschichte nicht recht sagen. Es kommt immer auf den Eindruck des Arzts an. Wegen Narben allein geht das auf jeden Fall nicht.

Die Richterin kann das deshalb, weil scheinbar davon ausgegangen wird, dass du momentan nicht zurechnungsfähig bist. Dann hast du kein Mitspracherecht. Du kannst zwar sagen, was du willst, aber schlussendlich entscheiden die Erwachsenen. Würde man dich als zurechnungsfähig einstufen, würde man eher auf deine Wünsche eingehen. Das geht übrigens auch bei Erwachsenen.

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Hallo Psychojf,

wenn Du neue Narben hast, scheint die Therapie nicht sehr erfolgreich gewesen zu sein, kann ich nur vermuten. Da Du jedoch schon einen längeren Aufenthalt dort hinter Dir hast, würde es ja wenig Sinn ergeben, das zu wiederholen, wenn es doch nichts gebracht hat.

Sollte sie Dir also einen neuen Klinikaufenthalt vorschlagen, dann erläutere ihr diesen Standpunkt und wenn überhaupt, käme ja dann wohl eine andere Therapie für Dich in Betracht.

Es ist leider so, dass Du bis zur Volljährigkeit nicht über Dich selbst bestimmen darfst. An dieser rechtlichen Situation gibt es wenig zu rütteln. Aber logische Argumentationen, sachlich und konstruktiv vorgebracht, sollten Dir eine gewisse Mitsprachemöglichkeit einräumen, zumal Du ja eh bald volljährig sein wirst.

Alles Liebe und Gute für Dich

Buddhishi

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Also, ich war 1 1/2 Jahre in der Psychiatrie in der ich mich so gar nicht wohl gefühlt habe, es ging aber nicht anders. Mein Hausarzt hatte dann Mitleid mit mir und hat mich in eine andere Psychiatrie eingewiesen (ich bin allerdings jedesmal freiwillig dort eingesperrt worden), und die andere Psychiatrie ist wirklich besser.

Dort habe ich das Gefühl, dass man mir dort wirklich helfen will, ich bekam EKT`s und eine THS-OP, das zusammen hat geholfen! Ich werde immer noch gut betreut und war dieses Jahr noch nicht stationär drin.

Zu meiner Psychiaterin bin ich immer ehrlich und wenn es mir mal sehr schlecht geht, dann hilft sie mir weiter! 

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Allein wegen selbstverletzenden Verhalten (wenn es nicht gerade extrem ist) wird kaum jemand den Eltern weggenommen und in ein Heim gesteckt. Da muss es noch etwas geben, was du bisher nicht geschrieben hast.

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Kommentar von Psychojf
30.04.2016, 14:15

Während ich in der Psychiatrie war nähte man meine Wunden 2mal. Ich habe versucht mir das Leben zu nehmen und bekam in der Kjp Nervenzusammenbrüche, nachdenen ich mich selbstverletzte (ritzen,kratzen und Kopf gegen die Wand schlagen etc...) Man wollte mich nicht mehr gehen lassen.

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