Alex1608 am 03.07.2009 um 10:29 Uhr
Ich kannte das bisher nur bei Wein. Der korkig schmeckende Sekt hatte auch in der Tat einen "echten" Korken, kein Plastikverschluß.
Natürlich geht das,sofern es ein echter Korken aus Kork ist....

ja, kann passieren, wenn ein Korken aus Korkeichenkork drin ist. Dann ist der Sekt verkorkst - schade drum.

Alles, was Verkorkt ist, kann auch Korken, wenns nur lange genug liegt.
Nur was verkorkt ist, kann auch korken - also auch Sekt, wenn er denn verkorkt ist. Prost!
Alex1608 am 3. Juli 2009 10:36 Ihhh...bäh....kein Prost. War allerdings nichts Hochpreisliches, nur Mum

Ja das ist leider möglich. Schade drum. Wegschütten, nächste Flasche öffnen. Prost!
gute sekte werden heut immer noch mit echtem kork verschlossen die flaschen müssen dann aber immer liegend aufbewahrt werden wie auch weinflaschen mit echtem kork
und nicht wie leider immer in den supermärkten stehend
Ja, ich habe sogar schon mal einen Single-Malt-Whisky probiert, der Kork hatte.
Alex1608 am 3. Juli 2009 13:32 Oh, auch ich bin ein großer Whiskey-Fan, v.a. Irische. Da würde ich es schmecken, aber so ein mooriger Schottischer - da würde ich dann eher denken "das muß wohl so";-)) LG
Ja, ich zögere heute noch, einen Talisker zu bestellen nach der Erfahrung damals.
Aber was das "moorige schottische" angeht: Dein Geschmack kann sich verändern, kann dazu lernen. Vielleicht wirst auch Du noch zum Lagavulin-Fan.
(Nichts gegen einen Bushmills Single Malt oder gar einen 15jährigen Redbreast - jedes Ding hat seine Zeit!)
Der "Korkschmecker" wird von Microorganismen, die in der Korkrinde leben verursacht. So ist es völlig unerheblich was mit dem Korken verschlossen ist. Ist der Korken mit diesen Tierchen "verseucht", korkt das Produkt. Ob das Wein, Schaps, Sekt, Port oder was auch immer ist. Früher war der "Abbau" der Rinden von einer ausgiebigen Lagerung gefolgt, während der diese Microorganismen abstarben. Heute ist die Nachfrage nach Korken derart groß,dass keine Zeit mehr für dieses Verfahren ist und sofort weiterverarbeitet werden muss. Man sieht dem Korken nicht an, ob er "korkt", deshalb ist es auch unsinnig den Winzer für eine angeblich schlechte Qualität oder billige Korken verantwortlich zu machen. Diese Probleme gibts auch bei sehr teuren Korken.