Frage von luana 11.04.2007

Kann mir jemand zum homöopathischen Mittel Sulfur etwas sagen?

  • Antwort von thonik 11.04.2007
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Psychische Merkmale: Reizbarkeit; Ungeduld; Angst; Ruhelosigkeit; Traurigkeit; Depression; Mißtrauen Schwerfälligkeit; Vergeßlichkeit; Konzentrationschwierigkeiten. --- Symptome: Brennen ; Rötung aller Körperöffnungen; Blutandrang zum Kopf, zum Herzen; Hitzewallungen; kalte Füße; trockene, schuppende, ungesunde Haut; feuchte, verkrustete Ekzeme; Jucken; Körpergeruch --- vernachlässigt sein Äußeres; ruhelos, ehrgeizig, chaotisch --- hört sich nach heftiger Pubertät an, oder? Als Konstitutionsmittel macht Sulfur den Weg frei, wenn es unklare, verschwommene Probleme gibt.

  • Antwort von WildeFee 11.04.2007
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Beim Konstitutionsmittel geht man nach der Persönlichkeit bzw. eben dem Konstitutionstyp. Sulfur-Typen sind sehr energiegeladen und extrovertiert, aber auch egozentrisch. Sie leben häufig in ihrer eigenen Welt und nehmen die Umgebung nicht klar wahr, sondern folgen lieber ihren eigenen Gedanken und Vorstellungen. Sie sind neugierig und fragen sehr viel, wollen Dingen auf den Grund gehen. Sie sind eher warmblütig, kälteunempfindlich; essen gern Süßes; sind unordentlich usw. Sulfurtyp hat leicht Hauptprobleme und Unverträglichkeiten. Und und und... Da gibt es noch viel mehr, woran man einen Sulfurtyp erkennt. Wenn dieser Mensch, dieser Sulfurtyp nun Beschwerden hat, die von innen kommen und möglicherweise nicht klar zuzuordnen sind(im Gegensatz zu Beschwerden nach einem Unfall o.ä. von aussen), kann man sein Konstitutionsmittel (in dem Fall Sulfur) geben.

  • Antwort von krucker 11.04.2007
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn in der Ursubstanz 1 Mol Kalk CaCO3 in einem Liter enthalten sind, so sind es 40g +12g +3x16g = 100Gramm. Dies berechnet nach der Summe der Atommassen, ausgedrückt in Gramm. Nach der ersten Verdünnung, (ein zehntel der Substanz zu 900 Milliliter Verdünnung, oft Milchzucker, gegeben), sind noch 10 Gramm Kalk im Liter. Bei D3 noch 1 Gramm und bei D6 ein Milligramm. Mein Mineralwasser aus der Eifel, nicht gerade aus einem Kalkgebiet, hat 250 Milligramm pro Liter, das heißt, jeder Schluck führt mir mehr Kalk zu als ein Liter Kalk D6. (Mehrere tausend Pillen). Bei D6 ist in der Homöopathie 'noch lang noch nicht' Schluss. D12 enthält noch ein milliardstel Gramm, D15 ein Billionstel Gramm. Wie kann ich D30, eine häufig erzielte Verdünnung beschreiben? Nochmal ein billiardstel der schon unvorstellbar verdünnten Mischung D15. Aufgabe für Unerschrockene: Die C-Potenzierung arbeitet mit 1 zu 999 Verdünnung. C200(!)wird verkauft.

  • Antwort von krucker 11.04.2007
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Zitat einer Internetseite:'Gerade bei Einsatz von Sulfur kommt es zuweilen zu einer sogenannten Erstverschlimmerung. Homöopathen schließen daraus, dass das Medikament richtig ist.' (Zitatende) Ich schließe daraus, dass alles ungewiss ist. Gewiss ist aber, dass wir Menschen keine Schwefelbakterien sind, die einen speziellen Stoffwechsel besitzen. Wir können mit Schwefel auf der Haut Heilerfolge erzielen, weil wir dort Krankheitserreger abtöten. Homöopathisch verdünnt, ist praktisch kein Schwefel mehr in den Pillen enthalten und man kann sich das Geld für die nutzlose Arznei sparen. Bei Gelegenheit werde ich mal vorrechnen, dass nur mit etwas Glück noch ein einziges Schwefelatom in der Arznei stecken kann.

  • Antwort von haweju 16.12.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo, nehme Begleitend zu einer Psychosomatischen Energetik Therapie ab und zu Sulfur. Das hilft mir den Weg wieder zu finden, der mir nicht klar vor geistigem Auge erscheint. Es hilft mir jedenfalls und ich kann dann klarer blicken und bin wieder Handlungsfähiger.

  • Antwort von lelander09 16.05.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo Luana,

    lass Dich bitte nicht von den "ungläubigen" hier verunsichern. Ich habe früher an Homöopathie auch nicht geglaubt, habe hinterfragt und die gleichen Argumente gebracht. Nebenbei, ich habe auch eine medizinische Ausbildung aber gerade dadurch habe ich auch gemerkt, dass auch der Medizin grenzen gesetzt sind. Sie kann halt nur Symptome einer Krankheit behandeln, wenn kein seelischer Anteil dabei ist. Außerdem gibt es heute noch viele Krankheiten, die die Medizin nicht heilen kann. Dazu gehört u.a. die Migräne unter der auch ich leide. Jahrelang wollten mir die Ärzte einreiden, es läge am Stress im Beruf. Ich wurde mit Medikamenten zugepumpt und hatte irgendwann sogar einen Schmerzmittelinduzierten Kopfschmerz. Heute ist die Migräne nicht mehr ganz so stark wenn sie auftritt. Bedeutet für mich, nicht mehr zwei Tage lang im Bett liegen und übergeben. Jetzt kann ich unter hinzunahme eines leichten Schmerzmittels auch leichte Hausarbeit verrichten. Auch bei meinen beiden Bandscheibenvorfällen in der LWS hat mir die Homöopathie letzendlich geholfen nach dem KG, Reha und Spritzen versagt haben (Rhus Tox und Hypericum). Ich nehme auch gerade Sulfur, mir tut es gut. Ich habe die Erstverschlimmerung diesmal nicht, hatte sie aber auch schon unter Sulfur. Wenn sie nicht länger als eine Woche dauert, ist alle ok. Danach muss es aber besser werden, sonst erneut den Homöopathen aufsuchen. Nun noch ein paar Zeilen an Krucker und shagdalbran. Warum müsst ihr hier in dem Forum andere verunsichern. Selbst wenn die Homöopathie nur was mit "Einbildung" zu tun hat und dabei erfolgreich heilt, wird Menschen geholfen denen es schlecht geht. Also warum müsst ihr hier Eure negative Sichtweise verbreiten? Wer heilt hat recht und viele Dinge zwischen Himmel und Erde sind noch nicht erklärbar. Migräne Patienten wurden früher auch alls Frauen abgetan, die nur keine Lust auf Sex hatten und warum, weil die Krankheit nicht erforscht war. Heute weiß die Medizin was da im Kopf passiert und es gibt Medikamente dafür. Nur weil man die Homöopathie nicht beweisen kann heißt es noch lange nicht, dass es nicht funktioniert. Mal ein Beispiel aus meiner eigenen Situation: Ich habe mit 18 in einer Chemiefirma gearbeitet. Ich musste dort Parfümöle zusammen mischen. Da ich die Chemischen Substanzen ständig auf den Händen hatte, hatte ich dort Hautekzeme. Als ich nach einem Jahr dort aufgehört habe, sind die Ekzeme abgeheilt. Mit der Homöopathie (Konstitutionsbehandlung) habe ich angefangen, als ich über 30 war. Unter dem Konstitutionsmittel erschienen plötzlich für drei Tage (Erstverschlimmerung) diese Ekzeme wieder und heilten erneut ab. Jetzt frage ich Euch: 1.) Warum tauchen diese Ekzeme 10 Jahre später plötzlich für 3 Tage auf und verschwinden wieder? Hatte keien Berührung mit chemischen Substanzen in der Art. 2.) Glaubt ihr das kann man sich einbilden? Ich habe an diese Ekzemen 10 Jahre später überhaupt nicht mehr gedacht. Das war für mich der Beweis, dass die Homöopathie funktioniert. Ich bin einfach neugierig an diese Therapie herangegangen. Es kann ja nichts passieren wenn es ja angeblich überhaupt keine Wirkung hat oder? Also einfach mal testen!! Ich wünsche Euch einen "Aha-Effekt" und somit viele Jahre ohne "chemische Keulen" aus der Medizin. Viel Erfolg

  • Antwort von Tamaris 25.11.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Seidwann reagieren Tiere auf Placebos??? Erst richtig informieren, dann schreiben! Oder ist es ihnen nicht bekannt, dass sehr vielen Tieren der Gang zum Arzt durch Homöopathie, erspart bleibt?

  • Antwort von shagdalbran 11.04.2007
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Es gibt bis heute keinen Nachweis einer Wirkung der Homöopathie, die nicht auf den Placebo-Effekt zurück zu führen ist. Durch so genannte Doppelblindversuche kann dieser Effekt ausgeschlossen werden und dann bleibt keine statistisch signifikante Wirkung übrig. Da kann seitens der Anhänger gesagt werden was will - es gibt keine nachweisbare Wirkung.

    http://www.gwup.de

    Ist ja auch klar: in einem Mol eines Stoffes (Mol ist die Einheit für die Stoffmenge) sind 6,023 X 10 hoch 23 Moleküle oder Atome - Atome wenn es sich um einen atomaren Stoff handelt (z.B. Edelgase). Wenn ein Stoff rein vorliegt (was in der Homöopathie nicht immer gegeben ist), dann kann man ihn 23 Mal in Zehnerpotenzen verdünnen und hätte in einem Liter Lösung statistisch noch 6 Moleküle. Bei der nächsten Verdünnungsstufe sind die dann nicht mehr sicher vorhanden. Da die Homöopathen aber durchaus noch weiter verdünnen, gibt es kein wirkendes Agens mehr in der Lösung - kein einziges Molekül. Zumindest kann so niemand vergiftet werden - es wird nämlich teilweise mit recht toxischen Substanzen hantiert.

    Hinzu kommt, dass teilweise völlig undefinierte Stoffgemische verwendet werden. Nehmen wir mal Belladonna. Ich war nicht in der Lage herauszufinden, was damit genau gemeint ist. Also gehe ich von einem "Extrakt" aus der Pflanze oder der Beere aus, der eine nicht definierte Zusammensetzung hat. Wenn wir hier annehmen, dass ein Großteil dieses Extraktes aus Zellulose besteht. wird die Konzentration wirksamer Stoffe im Rohextrakt noch geringer. Damit ist bereits bei geringeren Verdünnungen schon nix mehr da. Gehen wir von reinem Atropin aus (Molekulargewicht 298) dann hätte eine einmolare Lösung 298 gramm in einem Liter Wasser/Alkohol gelöst vorliegen. Ich zweifle, dass mit solchen Konzentrationen gearbeitet wird. Übrigens, in Wasser ist Atropin fast völlig unlöslich, daher ist von wesentlich geringeren Konzentrationen auszugehen.

    Leider ist der wissenschaftliche Umgang mit Behauptungen zeitraubender und erfordert mehr Nachdenken und Suchen als der simple Glaube an knackige aber unbewiesene Aussagen.

    Aber wahrscheinlich haben die meisten Homöopathie-Anhänger es gar nicht bis hierher geschafft sondern schon mal den Daumen runter gedrückt...

    Nix für ungut

    Shag d'Albran

  • Antwort von semad 06.08.2009

    Hallo Jungs,

    ihr hättet im Chemieunterricht besser aufpassen sollen. Die Einheit "mol" bezieht sich nicht auf einen Liter, sondern besagt, das die Anzahl der Einzelteilchen, der Anzahl der Teile entspricht, welche genau in 12 g Kohlenstoff-12 enthalten sind. Diese Anzahl wird die Avogadro-Konstante genannt (6,02214179*10^23). Oder anders ausgedrückt ein mol enthält 602 Trilliarden Teilchen dieses Stoffes!

    Wie vorher schon von anderen Leuten erwähnt, gibt es bei der Homöopathie 2 Möglichkeiten. Erstens man glaubt daran und läßt sich entsprechend behandeln und erzielt seine eigenen Ergebnisse oder man glaubt nicht daran und läßt die Finger davon. An alle Leute die nicht daran glauben, ein Hinweis: "Für die Wissenschaft ist nichts schlimmer, als das, was Sie nicht erklären kann. Oder andersrum gesagt: "Erklärt mir den Grund fürs Leben und ihr habt alle Fragen gelöst."

  • Antwort von krubi 13.04.2007

    Gib mal bei Google "Sulfur" ein, da wird man ja erschlagen von Hinweisen. Vielleicht hilfreich der hier:

    http://www.vitanet.de/homoeopathie/mittel/sulfur/

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