Kann mir jemand Tips fürs meditieren geben?

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3 Antworten

Eine bekannte Technik ist es sich auf den Atem zu konzentrieren, indem man an den Nasenlöchern seine Aufmerksamkeit auf die Stellen richtet, an denen man den Atem vorbeistreichen fühlt.

Diese Stellen, meistens sind es die Innenkannten der Nasenflügel, betrachtet man solange, bis sie das Einzige sind was es noch zu geben scheint. Oder anders gesagt, durch das immer wieder Hinführen der der Konzentration hierauf versenkt man sich allmählich. Wenn man merkt, dass man sich hat ablenken lassen, z.B. indem Gedanken oder Bilder einem durch den Kopf gehen, so bringt man die Aufmerksamkeit wieder sanft zurück zu den Nasenflügeln.

Das fühlt sich dann so an wie bei einem spannenden bzw. richtig fesselnden Kinofilm. Da passiert nämlich im Grunde genommen dasselbe.

Als Sitzposition würde ich eine Stellung wählen, die Du über längere Zeit bewegungslos halten kannst. Es sollte eine Stellung sein, die weder unangenehme Gefühle, wie Jucken oder Schmerzen hervorruft, aber auch sollte die Stellung nicht zur Müdigkeit beitragen, einen schläfrig machen oder sonst wie das Einschlafen begünstigen.

Von der Tageszeit her empfehlen manche ganz frühen Morgen z.B. 5:00 Uhr. Oder was auch gut ist, zu den Zeiten zu Meditieren, bei denen die Konzentrationsfähigkeit ihren Höhepunkt hat. Das wäre etwa 9:30 Uhr und 20:00 Uhr. Schlecht ist es sicherlich nach dem Essen zu meditieren oder gleich nach dem Aufstehen (nach dem Schlafen), da hier im Allgemeinen eine gewisse Müdigkeit vorherrscht. Super ist es dagegen nach dem Aufstehen, wenn die Schlaftrunkenheit und Müdigkeit erstmal völlig verschwunden sind.

Hilfreich ist es auch vorher nicht Fernzusehen, nicht auf dem Smartphone rumzudaddeln und nicht zu lesen, sondern lieber einen Tee zu trinken oder sanfte Musik zur Einstimmung zu hören und sich dabei eine Kerze anzuzünden (punktförmige Lichtquelle wirkt auch begünstigend auf die Konzentration).

Auch gut ist es natürlich Geräusche und Ablenkungsquellen zu beseitigen. Also z.B. Haustiere vorübergehend in ein anders Zimmer bringen, die Fenster wegen Außengeräuschen zu schließen. Das Smartphone abzustellen usw.. Mir ist auch aufgefallen, dass es Sonntags besser klappt.

Als Letztes fällt mir noch ein Unerledigtes zu erledigen. Also ein dringendes Vorhaben, z.B. noch einen wichtigen Brief zur Post bringen zu müssen, kann ziemlich stören.

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Einfach weitermachen und nichts tun außer atmen. Vor allen Dingen nicht drüber nachdenken ob du das grad gut, oder richtig machst. 

Die Entspannung kommt dann schon von ganz allein.

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Sieh dich hier um: www.sahajayoga.com  - diese Technik ist sehr hilfreich und entspannend. Ich übe sie schon über 20 Jahre aus und profitiere davon, wie auch der Rest meiner großen Familie.

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Kommentar von gottesanbeterin
29.07.2016, 11:46

Hier: www.sahajayoga.de findest du auch Orte, an denen du an Einführunskursen teilnehmen kannst, die sind (bis auf eventuelle Raummieten) kostenlos.

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