Frage von nessikaja, 62

kann mir jemand erklären wie man auf dem Pferd seit wärst läuft ?

Expertenantwort
von Dahika, Community-Experte für Pferde, 23

Einfach ist gut.... Das geht nicht ohne Reitlehrer.
Ich habe die Traversale mal auf einem Pferd "geochst", dass bis S ausgebildet war. Das konnte die Traversale perfekt und nach einiger Zeit konnte ich sie dann auch. Man - bzw. ich - übt erst mal den Travers. Traversale ist ja nichts anderes als Travers quer durch die Halle.
Wie gesagt, ich weiß im Schlaf, wie die Hilfen gehen. Meine Stute habe ich professionell ausbilden lassen und sie konnte natürlich (unter der RL) auch die Traversale.
Meine RL hat mich dann im Unterricht erst den Travers an der Bande üben lassen. Da ich die Hilfen konnte und mein Pferd ja auch, ging das auch gut.

Dann ließ mich meine RL die Traversale reiten. LOL... egal wo sie in der Halle stand, ich habe sie immer umgeritten. Ich weiß nicht warum, sie muss einen Magneten verschluckt haben. Ich ritt sie nur dann nicht um, wenn aus der Traversale aus Versehen ein Schenkelweichen wurde.
Jetzt kann ich das. Aber es hat gedauert.

Von daher: ohne RL wird das nichts.

Expertenantwort
von NanaHu, Community-Experte für Pferde & reiten, 58

Am sinnvollsten ist es dir solche Lektionen von deinem RL erklären und zeigen zu lassen. Du sollst die Lektion schließlich korrekt reiten und nicht irgendwie.

Natürlich ist ein Theoretischer Ansatz immer gut, aber dadurch lernt man die korrekte Ausführung nicht (deshalb sollte man immer jemanden zur Seite haben der Fehler korrigieren und das richtige Gefühl vermitteln kann.).

Die Hilfengebung für Travers und Renvers sind nahezu identisch und unterscheiden sich lediglich in der Einleitung und im Beenden der Lektion.

[Was ist Travers?.... Beim Travers bleibt die Vorhand auf dem Hufschlag und die Hinterhand wird ins Bahninnere geführt.

Was ist Renvers?.... Beim Renvers bleibt die Hinterhand auf dem Hufschlag und die Vorhand wird ins Bahninnere geführt.]

Hier ein kurzer Überblick über die Hilfengebung - Traversale:

  • Der innere Zügel wird verkürzt, also das Pferd wird nach innen gestellt. (Auch eine seitwärtsweisende Zügelhilfe ist möglich.)
  • Der innere Gesäßknochen wird vermehrt belastet.
  • Der innere Schenkel liegt am Gurt, treibt das Pferd vorwärts und sorgt für eine korrekte Rippenbiegung.
  • Der äußere Schenkel liegt verwahrend (also etwas hinter dem Gurt) und treibt das Pferd in eine vorwärts-seitwärtsBewegung.
  • Der äußere Zügel wirkt verwahrend (etwas nachgeben um die Stellung des Pferdes zu zu lassen, aber auch nicht so locker, dass der Zügel seine Begrenzende Wirkung verliert.).

Wie gesagt, richtig lernen wirst du das nur durch üben. Solche Lektionen muss man fühlen und verinnerlichen und man sollte sich regelmäßig korrigieren lassen um sie korrekt aus zu führen.

Kommentar von Dahika ,

Was ist Renvers?.... Beim Renvers bleibt die Hinterhand auf dem Hufschlag und die Vorhand wird ins Bahninnere geführt.]
????? 
Für mich ist das Schenkelweichen. Auch beim Renvers bleibt die Vorhand auf dem Hufschlag, aber die Hinterhand wird nach außen geführt/gedrückt. Und nicht nach innen wie beim Travers.
Ich muss das wissen, denn ich habe monatelang den Renvers nicht begriffen, und es wurde IMMER ein Schenkelweichen draus. Weil ich eben das machte, was du beschrieben hast.
Dann habe ich einen genialen Rat bekommen: Stell dir vor, die gegenüberliegende Bande wird auf Schienen auf dich zubewegt. Und an dieser virtuellen neuen Bande reitet man ganz normal seinen Travers. Dann reitet man für Beobachter, die die virtuelle Bande ja nicht sehen können, einen Renvers. Das mit der virtuellen, verschiebbaren Bande klappt auch auf der Diagnonalen. Seitdem habe ich beim Renvers nie wieder Schenkelweichen geritten.

Kommentar von NanaHu ,

Beim Renvers (Kruppe zur Wand / Kruppe heraus) bewegt sich das Pferd genau wie beim Travers, allerdings spiegelverkehrt: Die Hinterhand bleibt auf dem Hufschlag, die Vorhand wird in die Bahn geführt und das Pferd ist in Bewegungsrichtung gestellt und gebogen.

Revers ist nicht glich zu setzen mit Schneklweichen.  Nach den meisten konventionellen Reitlehren geht das Pferd im Schenkelweichen auf drei Hufschlägen und ist nicht oder wenig gebogen und in die Bewegungsrichtung gestellt. (Im Travers und Renvers wird hingegen eine deutliche Biegung und ein deutliches Stellen gefordert.)

Ich denke, hier sieht man das auch noch mal sehr deutlich: https://www.youtube.com/watch?v=2Nrnw5rVHfY

Kommentar von NanaHu ,

hier auch noch mal ganz gut erklärt: https://de.wikipedia.org/wiki/Travers_%28Reitsport%29

Kommentar von NanaHu ,
Antwort
von IcBraucheHilfee, 62

Indem man sowohl die vorderhand als auch die Hinterhand gleichzeitig treibt. Als ganz leichte Erklärung,stellt du dich neben die Schulter und hast in der einen Hand die Gerte ( eine gerte ist kein Folter mittel sondern ein verlängerter Arm) mit der andere Hand hälst du den Kopf und ,,drückst" ( bitte nicht zu wörtlich nehmen und ohne druck) die gerte legst du an dem Knie an und dann auch etwas an der Schulter drücken. Auch nur wenn es sein bein in die Richtung hebt loben und immer etwas steigern. Ich hoffe ich konnte helfen

Kommentar von Viowow ,

die hilfe darf erst in dem moment erfolgen, wo das hinterbein schon abfußt...

Antwort
von BlickAufsMeer, 35

Das Pferd wird nach links gestellt. Die Hinterhand wird mit leichter Abstellung (etwa 45 Grad) in die Bahn geführt. Dabei belastet der Reiter seinen inneren Gesäßknochen (hier der linke) etwas mehr und treibt mit dem inneren,in diesem Fall linken Schenkel, der etwas hinter dem Gurt liegt, vorwärts-seitwärts, wenn das innere Hinterbein des Pferdes abfußt.

Wichtig ist, dass der Vorwärtsfluss dabei erhalten bleibt – das Pferd soll nicht in Zeitlupe gehen, aber auch nicht wegeilen.

Der äußere Zügel gibt so viel nach, wie es die Stellung erfordert, die Verbindung zum Pferdemaul bleibt dennoch bestehen. Andererseits verhindert er eine zu starke Abstellung und Biegung des Halses und damit ein Ausfallen über die Schulter. Mit dem leicht angenommenen inneren Zügel stellt der Reiter sein Pferd ganz leicht und gibt sofort nach, wenn auch das Pferd nachgibt.

Antwort
von Viowow, 29

vom boden , von oben, kann es das pferd schon? kann es der reiter? (offensichtlich nicht?!)bisschen mehr infos wären schön....

Antwort
von FrauStressfrei, 19

Einfach? 😂

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