Frage von Loeffelqualle, 84

Kann mir jemand "Schroedingers Katze" erklären?

Danke!

Antwort
von ondori87, 79

Bei Schrödingers Katze handelt es sich um ein Gedankenexperiment aus der Physik, das 1935 von Erwin Schrödinger vorgeschlagen wurde.[1] Es problematisiert die direkte Übertragung quantenmechanischer Begriffe auf die makroskopische Welt in Form eines Paradoxons.

Das Paradoxon besteht darin, dass dem Gedankenexperiment nach eine
Katze mit den Regeln der Quantenmechanik in einen Zustand gebracht
werden könnte, in dem sie gleichzeitig „lebendig“ und „tot“ ist, und in
diesem Zustand verbleibt, bis die Experimentieranordnung untersucht
wird. Die gleichzeitig tote und lebendige Katze würde erst dann
eindeutig auf „lebendig“ oder „tot“ festgelegt, wenn man sie
beobachtete, also eine Messung durchführte. Das widerspricht der
Anschauung und Alltagserfahrung mit makroskopischen Systemen.

Das Paradoxon beruht nach der Quantenmechanik darauf, dass
verschiedene Zustände eines Systems, das von der Wechselwirkung mit der
Umgebung isoliert ist, durch Überlagerung wieder einen möglichen und
stabilen Zustand des Systems ergeben können. Ein solcher
quantenmechanischer Zustand, in dem mehrere Einzelzustände überlagert
und jeweils mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit präsent sind, wird
auch als Zustand der Superposition oder in Anlehnung an das Gedankenexperiment Katzenzustand (englisch cat-state) bezeichnet.

Einfache physikalische Systeme können tatsächlich in solche
Katzenzustände gebracht werden, große makroskopische Systeme wie Katzen
aber nicht. Eine eventuelle Überlagerung eines großen Systems in
verschiedenen Zuständen würde in unmessbar kurzer Zeit kollabieren, denn
jede Wechselwirkung des Systems mit der Umgebung stellt im
quantenmechanischen Sinne eine Messung dar.

Falls du das damit meintest.

Antwort
von Jokerfac3, 77

Bei Schrödingers Katze wird eine Katze in einen Karton mit einer Ampulle Gift eingesperrt. Anschließend wartet man einige Zeit. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: entweder die Katze hat das Gift gefressen und ist tot, oder sie hat das Gift nicht gefressen und lebt noch. Man weiß allerdings nicht, welcher dieser beiden Fälle eingetreten ist, bevor man den Karton öffnet. Bis man den Karton öffnet kann die Katze also entweder tot oder lebendig sein, man weiß es nicht. Man weiß also nicht was los ist, bevor man nachschaut. Bis zu dem Zeitpunkt des Nachschauens ist die Katze "gleichzeitig" tot und lebendig für jemanden, der nicht nachschaut. Einer dieser Fälle tritt erst beim Öffnen der Truhe ein. Allerdings ist die Katze bereits vor dem Öffnen entweder tot oder lebendig, aber was genau sie ist, kann ein Betrachter von außen unmöglich sehen. Deshalb "wird" sie erst beim Nachsehen tot oder lebendig, davor ist beides möglich. 

Kommentar von Karl37 ,

Die Crux der Geschichte ist eine andere, denn der originale gedankliche Versuchsaufbau sieht so aus.

Eine Katze wird in eine Kiste gesteckt, die Schrödinger selbst als Höllenmaschine bezeichnete.
•Zusätzlich kommen eine radioaktive Apparatur, ein Geigerzähler, ein Hammer rund eine Flasche mit Blausäure mit in die Kiste.
•Im Verlauf einer Stunde kann eines der radioaktiven Atome zerfallen, muss es aber nicht.
•Zerfällt es, wird der Geigerzähler aktiv, der wiederum einen Hammer in Schwung bringt.
•Der Hammer zertrümmert die Flasche mit Blausäure.
•Die Katze wäre in diesem Fall tot.
•Natürlich handelt es sich bei dem theoretisch um keine echte Katze, sondern lediglich um ein Gedankenspiel.
•Die Apparatur würde die Katze innerhalb von einer Stunde also mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % töten.

Es geht darum gedanklich den Begriff Wahrscheinlich anschaulich zu machen.
Es geht darum gedanklich den Begriff Wahrscheinlichkeit

Kommentar von LordPhantom ,

Außerdem geht es darum, dass ein Radioaktives Atom gleichzeitig zerfallen und nicht zerfallen ist, wenn man es nicht beobachtet.

Kommentar von fluffiknuffi ,

Mit anderen Worten: Eure Erklärungen sind allesamt unzureichend denn man versteht sie nur, wenn man schon vorher wusste, worum es geht. IST DAS JETZT EINE ÜBETRAGUNG DES KONZEPTS? Bin ich ein Genie oder ist es schon Wahnsinn? Wir wissen es nicht ehe wir meinen Kopf öffnen und nachschauen und das wird erst nach meinem Ableben geschehen! *GNAHAHAHA* (irres Lachen)

Antwort
von AtotheG, 80

Bei Schrödingers Katze handelt es sich um ein Gedankenexperiment aus der Physik, das 1935 von Erwin Schrödinger vorgeschlagen wurde. Es problematisiert die direkte Übertragung quantenmechanischer Begriffe auf die makroskopische Welt in Form eines Paradoxons.

Das Paradoxon besteht darin, dass dem Gedankenexperiment nach eine
Katze mit den Regeln der Quantenmechanik in einen Zustand gebracht
werden könnte, in dem sie gleichzeitig „lebendig“ und „tot“ ist, und in
diesem Zustand verbleibt, bis die Experimentieranordnung untersucht
wird. Die gleichzeitig tote und lebendige Katze würde erst dann
eindeutig auf „lebendig“ oder „tot“ festgelegt, wenn man sie
beobachtete, also eine Messung durchführte. Das widerspricht der
Anschauung und Alltagserfahrung mit makroskopischen Systemen.

Das Paradoxon beruht nach der Quantenmechanik darauf, dass
verschiedene Zustände eines Systems, das von der Wechselwirkung mit der
Umgebung isoliert ist, durch Überlagerung wieder einen möglichen und
stabilen Zustand des Systems ergeben können. Ein solcher
quantenmechanischer Zustand, in dem mehrere Einzelzustände überlagert
und jeweils mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit präsent sind, wird
auch als Zustand der Superposition oder in Anlehnung an das Gedankenexperiment Katzenzustand (englisch cat-state) bezeichnet.

Einfache physikalische Systeme können tatsächlich in solche
Katzenzustände gebracht werden, große makroskopische Systeme wie Katzen
aber nicht. Eine eventuelle Überlagerung eines großen Systems in
verschiedenen Zuständen würde in unmessbar kurzer Zeit kollabieren, denn
jede Wechselwirkung des Systems mit der Umgebung stellt im
quantenmechanischen Sinne eine Messung dar.

Kommentar von Loeffelqualle ,

und bitte in einfach ._.'

Kommentar von AtotheG ,

Katze im Karton, solange keiner den Karton öffnet ist die Katze Tot und Lebendig zu gleich.

Antwort
von fluffiknuffi, 36

Hey, anders als hier wiederholt suggeriert wird bin ich nicht der Ansicht, dass das im Grunde ganz einfach ist. Denn eigentlich geht es ja um ein Prinzip aus der Quantenmechanik. Ohne das mehr oder weniger verstanden zu haben kann man mit Schrödingers Katze womöglich wenig bis gar nichts anfangen. Vordergründig mag man es "verstehen" aber worauf genau Schrödinger nun hinaus wollte und warum und wieso und überhaupt... bleibt einem dann doch verschlossen.

Um mal ein Zitat hier aufzugreifen:

 Bis zu dem Zeitpunkt des Nachschauens ist die Katze "gleichzeitig" tot und lebendig für jemanden, der nicht nachschaut.

Die Katze ist nicht gleichzeitig tot und lebendig, wir wissen nur eben von außen betrachtet nicht, welcher Zustand gerade zutrifft. Per se auch total uninteressant - du weißt auch nicht, ob in China gerade ein Sack Reis umfällt oder nicht, ehe du nicht nachschaust (per TV, or whatever). Wie gesagt, ohne wenigstens mal ein paar Brocken Quantenmechanik mitbekommen zu haben ist das ganze doch ziemlich wenig bedeutungsvoll weil man keinen Plan hat, was nun daran so toll sein soll, das wir nicht wissen, wie es der Katze geht, ohne in die Box zu schauen. Weiß ich beim Kochen auch nicht, dann mach ich den Topfdeckel halt auf, und tada, es wird kein berühmtes Experiment daraus - weil total egal, erst mit der Verknüpfung zur Quantenmechanik würde es vielleicht wen interessieren, ob die Spaghetti nun fertig sind oder noch nicht. 

Das Paradoxon beruht nach der Quantenmechanik darauf, dass verschiedene Zustände eines Systems, das von der Wechselwirkung mit der Umgebung isoliert ist, durch Überlagerung wieder einen möglichen und stabilen Zustand des Systems ergeben können. Ein solcher quantenmechanischer Zustand, in dem mehrere Einzelzustände überlagert und jeweils mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit präsent sind, wird auch als Zustand der Superposition 


Wenn man damit nichts anfangen kann, dann kann man daher mit dem gesamten Gedankenexperiment nicht wirklich etwas anfangen. Wäre sonst als würde man einem Blinden was von Farbtheorie erzählen, ihm dann Leinwand und Pinsel hinklatschen und sagen der Meinung sein, er hätte nun verstanden, wie man schöne Bilder malt.

Jedenfalls ist das mein Eindruck.

Antwort
von Mirco02, 69

Das Video ist perfekt geeignet:

Kommentar von Nemesis900 ,

Mist zu langsam. Das Video wollte ich auch gerade posten ;)

Kommentar von Mirco02 ,

Haha :D

Antwort
von JohannesGolf, 67

hier wird es eigentlich gut erklärt

Kommentar von Loeffelqualle ,

zombie katze O:

Antwort
von Bodybuilder1993, 73

Kurz gesagt solange man es nicht getan hat was man vorhat weis man nicht ob es klappt oder nicht

Kommentar von fluffiknuffi ,

Ah... doch so einfach. 

Denke nie, gedacht zu haben, denn das Denken der Gedanken ist gedankenloses Denken. Denn wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur du denkst, aber richtig denken tust du nie!

Alles klar?!

Kommentar von Bodybuilder1993 ,

Klar alles klar den wenn nicht alles klar ist ist dann alles klar ohne jemals klar gewesen zu sein! ^^

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