Frage von iamaniceunicorn, 47

Kann mir jemand sagen, was in der Bergpredigt vorkommt (bitte kurz und nicht allzu komliziert:)))?

Kann mir jemand sagen, was in der Bergpredigt vorkommt (bitte kurz und nicht allzu kompliziert:)))?

Antwort
von Hooks, 12


Kurz geht das nicht. Du mußt sie Dir schon selbst durchlesen.

Die Bergpredigt

1 Als er aber die Volksmenge1 sah, stieg er auf den Berg; und als er sich setzte, traten seine Jünger zu ihm.
2 Und er tat seinen Mund auf [zu einer Rede], lehrte sie und sprach:

Die Seligpreisungen

3 Glückselig sind die geistlich Armen2, denn ihrer ist das Reich der Himmel!
4 Glückselig sind die Trauernden, denn sie sollen getröstet werden!
5 Glückselig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben!
6 Glückselig sind, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie sollen satt werden!
7 Glückselig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen!
8 Glückselig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen!
9 Glückselig sind die Friedfertigen, denn sie werden Söhne Gottes heißen!
10 Glückselig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Reich der Himmel!
11 Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden um meinetwillen!
12 Freut
euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel; denn ebenso haben
sie die Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind.

Die Jünger - Salz und Licht

13 Ihr
seid das Salz der Erde. Wenn aber das Salz fade wird, womit soll es
wieder salzig gemacht werden? Es taugt zu nichts mehr, als daß es
hinausgeworfen und von den Leuten zertreten wird.
14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berg liegt, nicht verborgen bleiben.
15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter den Scheffel3, sondern auf den Leuchter; so leuchtet es allen, die im Haus sind.
16 So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, daß sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Die Erfüllung des Gesetzes

17 Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen.4 Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen!
18 Denn wahrlich5, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe6 noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.
19 Wer
nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt,
der wird der Kleinste genannt werden im Reich der Himmel; wer sie aber
tut und lehrt, der wird groß genannt werden im Reich der Himmel.
20 Denn
ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und
Pharisäer nicht weit übertrifft, so werdet ihr gar nicht in das Reich
der Himmel eingehen!

Ermahnung zu Versöhnlichkeit

21 Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: »Du sollst nicht töten!«7, wer aber tötet, der wird dem Gericht verfallen sein.
22 Ich
aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder ohne Ursache zürnt, wird dem
Gericht verfallen sein. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka!,8 der wird dem Hohen Rat9 verfallen sein. Wer aber sagt: Du Narr!10, der wird dem höllischen Feuer verfallen sein.
23 Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, daß dein Bruder etwas gegen dich hat,
24 so laß deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe!
25 Sei
deinem Widersacher bald geneigt, während du noch mit ihm auf dem Weg
bist, damit der Widersacher dich nicht etwa dem Richter ausliefert und
der Richter dich dem Gerichtsdiener übergibt und du ins Gefängnis
geworfen wirst.
26 Wahrlich, ich sage dir: Du wirst von dort nicht herauskommen, bis du den letzten Groschen bezahlt hast!

Ehebruch und Ehescheidung

27 Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: »Du sollst nicht ehebrechen!«11
28 Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.
29 Wenn
dir aber dein rechtes Auge ein Anstoß [zur Sünde] wird, so reiß es aus
und wirf es von dir! Denn es ist besser für dich, daß eines deiner
Glieder verlorengeht, als daß dein ganzer Leib in die Hölle geworfen
wird.
30 Und
wenn deine rechte Hand für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so haue
sie ab und wirf sie von dir! Denn es ist besser für dich, daß eines
deiner Glieder verlorengeht, als daß dein ganzer Leib in die Hölle12 geworfen wird.
31 Es ist auch gesagt: »Wer sich von seiner Frau scheidet, der gebe ihr einen Scheidebrief«.13
32 Ich
aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, ausgenommen wegen
Unzucht, der macht, daß sie die Ehe bricht. Und wer eine Geschiedene
heiratet, der bricht die Ehe.

Vom Schwören und vom Vergelten

33 Wiederum
habt ihr gehört, daß zu den Alten gesagt ist: »Du sollst nicht falsch
schwören; du sollst aber dem Herrn deine Schwüre halten«.14
34 Ich aber sage euch, daß ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron,
35 noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße, noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs.
36 Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören, denn du kannst kein einziges Haar weiß oder schwarz machen.
37 Es sei aber eure Rede: Ja, ja! Nein, nein! Was darüber ist, das ist vom Bösen.
38 Ihr habt gehört, daß gesagt ist: »Auge um Auge und Zahn um Zahn!«15
39 Ich
aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn
dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, so biete ihm auch die andere
dar;
40 und dem, der mit dir vor Gericht gehen und dein Hemd nehmen will, dem laß auch den Mantel;
41 und wenn dich jemand nötigt, eine Meile weit zu gehen, so geh mit ihm zwei.
42 Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der von dir borgen will!

Liebe zu den Feinden

43 Ihr habt gehört, daß gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.
44 Ich
aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl
denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und
verfolgen,
45 damit
ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn er läßt seine Sonne
aufgehen über Böse und Gute und läßt es regnen über Gerechte und
Ungerechte.
46 Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht auch die Zöllner16 dasselbe?
47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Machen es nicht auch die Zöllner ebenso?
48 Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist!




Kommentar von Hooks ,

Vom Almosengeben

Habt acht, daß ihr eure Almosen

1

nicht vor den Leuten gebt, um von ihnen gesehen zu werden; sonst habt ihr keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel.

Wenn

du nun Almosen gibst, sollst du nicht vor dir her posaunen lassen, wie

es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den

Leuten gepriesen zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren

Lohn schon empfangen.

Wenn du aber Almosen gibst, so soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut,

damit dein Almosen im Verborgenen ist. Und dein Vater, der ins Verborgene sieht, er wird es dir öffentlich vergelten.

Vom Beten

Und

wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie stellen

sich gern in den Synagogen und an den Straßenecken auf und beten, um

von den Leuten bemerkt zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben

ihren Lohn schon empfangen.

Du

aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu

und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der

ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten.

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen.

Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet.

Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten: Unser Vater, der du bist im Himmel! Geheiligt werde dein Name.

10 

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden.

11 

Gib uns heute unser tägliches Brot.

12 

Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern.

13 

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit

2

in Ewigkeit! Amen.

14 

Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben.

15 

Wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

Vom Fasten

16 

Wenn

ihr aber fastet, sollt ihr nicht finster dreinsehen wie die Heuchler;

denn sie verstellen ihr Angesicht, damit es von den Leuten bemerkt wird,

daß sie fasten. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon

empfangen.

17 

Du aber, wenn du fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Angesicht,

18 

damit

es nicht von den Leuten bemerkt wird, daß du fastest, sondern von

deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene

sieht, wird es dir öffentlich vergelten.

Schätze auf Erden und im Himmel

19 

Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen und wo die Diebe nachgraben und stehlen.

20 

Sammelt

euch vielmehr Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie

fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen!

21 

Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.

22 

Das Auge ist die Leuchte des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein.

23 

Wenn

aber dein Auge verdorben ist, so wird dein ganzer Leib finster sein.

Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß wird dann die

Finsternis sein!

24 

Niemand

kann zwei Herren dienen, denn entweder wird er den einen hassen und den

anderen lieben, oder er wird dem einen anhängen und den anderen

verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon!

3

Von unnützen Sorgen

25 

Darum

sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was

ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht

das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung?

26 

Seht

die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln

auch nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.

Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?

27 

Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge

4

eine einzige Elle hinzusetzen?

28 

Und

warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes,

wie sie wachsen! Sie mühen sich nicht und spinnen nicht;

29 

ich sage euch aber, daß auch Salomo in all seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.

30 

Wenn

nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen

geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr

Kleingläubigen?

31 

Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? oder: Was werden wir trinken? oder: Womit werden wir uns kleiden?

32 

Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden, aber euer himmlischer Vater weiß, daß ihr das alles benötigt.

33 

Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit

5

, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!

34 

Darum

sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag

wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage.

Kommentar von Hooks ,

Warnung vor dem Richten

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!

Denn

mit demselben Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet

werden; und mit demselben Maß, mit dem ihr [anderen] zumeßt, wird auch

euch zugemessen werden.

Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?

Oder

wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Halt, ich will den Splitter aus

deinem Auge ziehen! — und siehe, der Balken ist in deinem Auge?

Du

Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du

klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen!

Gebt

das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht vor die Säue,

damit diese sie nicht mit ihren Füßen zertreten und [jene] sich nicht

umwenden und euch zerreißen.

Ermutigung zum Gebet

Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan!

1

Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.

Oder ist unter euch ein Mensch, der, wenn sein Sohn ihn um Brot bittet, ihm einen Stein gibt,

10 

und, wenn er um einen Fisch bittet, ihm eine Schlange gibt?

11 

Wenn

nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht,

wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn

bitten!

Die Summe des Gesetzes - Die zwei Wege

12 

Alles

nun, was ihr wollt, daß die Leute euch tun sollen, das tut auch ihr

ihnen ebenso; denn dies ist das Gesetz und die Propheten.

13 

Geht

ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist

breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen.

14 

Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben

2

führt; und wenige sind es, die ihn finden.

Warnung vor falschen Propheten

15 

Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind!

16 

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln?

17 

So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte Baum aber bringt schlechte Früchte.

18 

Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen.

19 

Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.

20 

Darum werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen.

21 

Nicht

jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel

eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.

22 

Viele

werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem

Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem

Namen viele Wundertaten vollbracht?

23 

Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen

3

!

Der kluge und der törichte Baumeister

24 

Ein

jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den will ich mit

einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute.

25 

Als

nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde

stürmten und an dieses Haus stießen, fiel es nicht; denn es war auf den

Felsen gegründet.

26 

Und

jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, wird einem

törichten Mann gleich sein, der sein Haus auf den Sand baute.

27 

Als

nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde

stürmten und an dieses Haus stießen, da stürzte es ein, und sein

Einsturz war gewaltig.

28 

Und es geschah, als Jesus diese Worte beendet hatte, erstaunte die Volksmenge über seine Lehre,

29 

denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht

4

hat, und nicht wie die Schriftgelehrten.

Antwort
von Franz1957, 19

Die Bergpredigt ist kurz und sie ist auch nicht kompliziert. Dem Rat von swissss stimme ich daher zu. Sie steht im Matthäusevangelium, Kapitel 5 bis 7.

Kernaussagen der Bergpredigt sind die Einladung zum Vertrauen in Gottes Hilfsbereitschaft und die Aufforderung ebenso hilfsbereit zu sein, aufrichtig und ganz in allem, was man tut.

Hier ist noch eine andere Übersetzung. Weitere Übersetzungen kannst Du oben rechts anklicken. http://www.bibleserver.com/text/GNB/Matth%C3%A4us5

Kommentar von Franz1957 ,

Hier gibt es sie zum Hören (MP3). http://www.audiobibelneü.de/html/matthaus.html Wie gesagt: Kap. 5 bis 7.

Antwort
von tinimini, 17


Es ist eine Auffüllung der 10 Gebote und eine Erklärung,

Und es gibt keine Antithesen sondern Superthesen. Antithesen wären Du darfst nicht Morden, aber ein Mord ist erlaubt.Eine Superthese heißt, Du darfst nicht morden, steht geschrieben, aber ich sage dir du darfst auch nicht mal Rufmorden. Das Ganze wurde also sogar verschärft auch bei anderen Gesetzen.Vergleiche die 10 Gebote mit der Bergpredigt !

Das 1 Gebot ! Du sollst keine anderen Götter neben dir haben. Ein Beispiel, Samuel sagt: "Einen König wollt Ihr? Ihr werdet noch an mich denken. Er wird euch ausbeuten und ihr werdet dumm und dämlich Steuern bezahlen müssen. Eine goldene Nase wird er sich verdienen an euch! Eure Söhne wird er in den Krieg schicken, eure Töchter werden bei ihm im Palast arbeiten müssen und seine Konkubinen werden. Das wollt Ihr?" - "Ja, das wollen wir!" Da fügt er sich dann. Das hat etwas mit dem Selbstverständnis zu tun, das das Volk der Israeliten damals erreicht hatte: "Wir wollen sein wie andere Völker auch!" Samuel fügt sich , denn Gott sagt zu ihm: "Gib nach, Samuel!" Gott sagt an der gleichen Stelle so schön: "Beruhige dich, Samuel, mich haben sie doch beleidigt. Ich, der sie getragen hat, wie eine Mutter ihr Kind, der sie aus Ägypten befreit hat durch das Wasser und das Feuer. Mich haben sie beleidigt. Was regst du dich also so auf? Dich haben sie doch nicht verstoßen. Also gib ihnen ihren König." Gott kennt also unsere Schwächen, und verzeiht auch deswegen ! 

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