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kann mir jemand in sachen demenz helfen?

gefragt von teddy1111 am 22.04.2009 um 9:03 Uhr

mein vater leidet an demenz , die aggresionen werden immer schlimmer ,genau wie die wahnvorstellungen und die minder wahrnemung. wenn wir ihn nicht mehr betreuen können und er in ein heim gehen muß was kommen an kosten auf mich zu?was hat es mit der betreungsverfügung auf sich und wie kann ich sie beantragen?und vor allen wie wird man mit den eigenen nervlichen belastungen fertig ,bin fast am ende

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demenz x 128 hilfe für angehöhrige x 1

anonym
beantwortet von robin88 am 24. April 2009 19:05
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Hallo,

kann Dich gut verstehen. Hier www.goldjahre.de/Pflege-Allgemein/

findest Du Informationen zu den Pflegestufen sowie zu Alzheimer und Demenz. Setze Dich mit der Krankenkasse und dem medizinischen Dienst in Verbindung. Dein Vater wird wahrscheinlich eine Pflegestufe bekommen. Solange Dein Vater noch zu Hause lebt, kannst einen Pflegedienst für pflegerische Tätigkeiten wie Körperpflege, etc. mithinzuziehen. Die Kosten dafür werden, wenn Dein Vater eine Pflegestufe hat, über das Pflegegeld/Krankenkasse abgerechnet.

Agressionen sind gerade bei der Alzheimer im Anfangsstadium normal, die Menschen merken, dass sich etwas ändert, aber sie verstehen es nicht und haben Angst. Sprech mal mit dem Hausarzt, vielleicht können Antidepressiva, die die Ängste nehmen, verordnet werden. Solange Dein Vater noch geschäftsfähig ist, kannst Du Dir eine Vorsorgevollmacht von ihm unterschreiben lassen. Am besten läßt Du diese notariell beglaubigen. Ist Dein Vater nicht mehr geschäftsfähig, mußt Du eine Betreuung über das Vormundschaftsgericht beantragen.

Die Heimkosten liegen so um die 3.000€ aufwärts, je nach Stadt und Bundesland.

Für Dich und Deine Nerven würde ich Dir eine Selbsthilfegruppe "Angehörige von Alzheimer und Demenz" empfehlen. Es ist sehr hilfreich, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Viel Kraft wünsche ich Dir. Versuche Dir zu sagen, dass die Agressionen usw. niemals gegen Dich persönlich gerichtet sind.


anonym
beantwortet von Tiermetzger am 22. April 2009 09:04
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Hat ein Kumpel von mir 5 Jahr elang mitgemacht, war ne schlimme Zeit.
Antrag stellst glaub aufm Sozialamt, je nach Demenzgrad bekommst dann Unterstützung, wenns so schlimm ist wie du sagst wirst wohl alles bezahlt bekommen.
Das größte Problem ist einen Platz in so einem Demenzhaus zu bekommen. Die sind total überfüllt und Platz gibts erst wenn ein anderer stirbt. Makaber aber ist so . Kumpel musste 2 Jahre auf einen Platz warten.


Modifee
beantwortet von Modifee am 23. April 2009 07:04
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Hallo, es wäre interessant, in welcher Stadt Du lebst. Ich würde mich an die Alzheimer Gesellschaft wenden und lass Dir hier keine Angst einjagen, es gibt immer Plätze, auch sofort! Aber vielleicht ist es noch gar nicht nötig.... Pflegestufe bei der Krankenkasse beantragen! Evtl. Pflegedienst beauftragen. Den behandelnden Arzt fragen, ob man die Aggressionen behandeln kann und "in den Griff" bekommt. Beim Amtsgericht (Vormundschaftgericht) die Gesetzliche Betruung beantragen oder bei einem Betreuungsverein. Und dem Patienten nicht widersprechen, eher VALIDIEREN, d. h. seine Welt für gültig erklären, damit er seine Defizite nicht so merkt und damit legen sich oft die Agressionen. Macht viel Erinnerungsarbeit mit ihm, alte Fotos und Spaziergänge, vielleicht tiergestützte Therapie o.ä. Hilfe auch per PN (kostenlos) sozialberaterHH (AT) web.de


anonym
beantwortet von chmoti88 am 22. April 2009 09:06
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wende dich mal an die krankenkasse da kannst nämlich eine Pflegestufe beantragen das von der Krankenkasse einen zuschuss zu Pflege bekommst und dann wirst da denke ich auch deine weiteren fragen los bzgl. kosten ect.


anonym
beantwortet von newcomer am 22. April 2009 09:05
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anonym
beantwortet von Helga54 am 22. April 2009 10:10
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Hallo Leider ist das etwas mit dem man nur sehr schwer fertig werden kann man weis es wird nur noch schlimmer und kann nichts dagegen tun. Kann dir leider nur von mir persönlich berichten Schwiegervater war auch sehr rabiat hat die Krankenschwestern in seinem Heim bedroht. Selber Pflegen ging da gar nicht er ließ sich ja nichts sagen und arbeitet auch nicht mit. Rente und Pflegestufe kamen bei ihm grade so hin gesamt um die drei Tausend im Monat das ist aber sicher vom Heim abhängig. Ich wünsche dir viel Kraft und alles gute.


stinakind
beantwortet von stinakind am 22. April 2009 09:11
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Das Du alles bezahlt bekommst ist völliger Blödsinn.Dein Vater wird vom Medizinischen Dienst in ein Pflegestufe eingruppiert.Ich kann dir aber von vornherrein sagen das das max. Pflegestufe 2 wird.wieviel geld es für die einzelnen Stufen gibt weiß ich nicht genau.aber das wissen die auf dem Sozialamt.Oder erkundige dich bei z.B.der Diakonie o.sonstige Ambulante Pflegeeinrichtungen,Oder beim Haus arzt.

Kommentar von cashfee am 22. April 2009 09:54

liebes stinakind- es hat hier niemand behauptet,dass alles bezahlt wird, sorry, wenn ich mich unklar ausgedrückt habe.


selina789
beantwortet von selina789 am 22. April 2009 09:08
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ich versteh dich voll so kanns ja ned weiter gehn du wirst dann zum sachwalter bestimmt wenn du ihn in ein heim gibst und musst sein geld und seine bedürfnisse wie friseur und extrawünsche und heimbezahlung mit seinem geld das er sonst erhaltet verwalten wenn das fürs heim zu wenig ist dann natürlich wenn dein verdienst gut ist wie alimente denn rest fürs heim draufbezahlen weil er die volle pflege braucht so war es bei meiner oma es hängt viel dran lg und viel glück


anonym
beantwortet von cashfee am 22. April 2009 09:07
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geh mal zum Sozialamt oder Pensionsversicherungsanstalt- ich weiß nicht wie das in Deutschland heißt. Falls noch nicht gemacht, beantrage Pflegegeld. Die Kosten für einen Heimaufenthalt sind je nach Heim unterschiedlich und werden normalerweise von der Rente und dem Pflegegeld des Betroffenen beglichen. Ich kann gut verstehen, dass du nervlich am Ende bist- gerade Demenzkranke sind sehr schwer zu betreuen finde ich. Alles gute für dich!


NicoDeluxe
beantwortet von NicoDeluxe am 22. April 2009 09:04
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hat er eine pflegeversicherung


frischling
beantwortet von frischling am 22. April 2009 09:04
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Wende dich bitte an den Sozialdienst deiner Stadt oder Gemeinde


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