Frage von GabeMike, 78

Kann mir jemand helfen Mensch zu sein?

Ich habe gerade eine große Existenzkrise. Seit ich denken kann, haben mir Leute immer gesagt was ich machen soll und so habe ich auch immer gelebt. Eigentlich sollte ich erwachsen sein, aber ich habe keine Ahnung was ich mit meinem Leben anfangen soll.

In meinem Umfeld gehen all meine Freunde und Bekannten ihren Weg, deshalb habe ich niemanden, dem ich mich anvertrauen könnte. Wenn ich mich in meiner jetzigen Lage beschreiben sollte dann würde Versager wohl am besten passen.

Ich komme mit meinen Gefühlen nicht klar, weil ich auch nie wirklich gelernt habe mit denen umzugehen. Ich weiß ja nicht mal was und ob ich etwas fühle, abgesehen von Gleichgültigkeit mir selbst gegenüber und daraus resultierender Depression und Aggression. Mit meinen Mitmenschen komme ich auch nicht wirklich klar... Heute war ich schnell etwas einkaufen und der überfüllte Supermarkt war die reinste Hölle für mich, ich wollte nur schnell in meine Wohnung zurück. Wenn es sein muss komme ich natürlich super mit Anderen aus, wirke sogar sympathisch und aufmerksam, aber sobald ich draußen bin denke ich eigentlich nur daran wie ich am schnellsten wieder nachhause kann. Ich komme mir teilweise echt wie ein funktionsunfähiger Roboter vor.

Keine Bestimmung, keine Ziele, keine Aufgabe, nichts.

Was kann ich dagegen machen? Wie kann ich mein Leben auf die Reihe kriegen und einfach normal sein. Ich ertrag es bald nicht mehr mit diesem Selbsthass zu leben, es ist als ob ich mit jedem Ausatmen mehr und mehr Lebensenergie verliere.

Danke im Voraus, GabeMike

Antwort
von Sureena, 54

Hallo Mike =)

Darf ich fragen wie alt du bist? 

Einiges von dem was du geschrieben hast, kenne ich aus eigener Erfahrung. 

War es schon immer so, dass du nicht wusstest wohin dich dein Weg führen soll, oder gab es eine Zeit wo du Pläne für dein Leben hattest? 

Du hast auch geschrieben, dass du nie gelernt hast mit deinen Gefühlen umzugehen. Nimm dir mehrmals am Tag einen Moment Zeit um in dich zu hören und dir bewusst zu machen was du in bestimmten Situationen empfindest. Eventuell wäre es ein guter Anfang wenn du Tagebuch schreiben würdest und dich so mit dir selbst auseinandersetzt. 

Vielleicht wäre es auch eine gute Idee, wie vorher schon erwähnt, wenn du mal schaust ob es in der Nähe einen Verein gibt, der dich interessieren könnte, oder du informierst dich mal über ehrenamtliche Aufgaben, die gibt es in fast allen Lebensbereichen. 

Hast du irgendwelche Dinge, die du magst/gerne machst?

Kommentar von GabeMike ,

Hallo Sureena! 

Ich bin jetzt 22. 

Vor 5 Jahren dachte ich eigentlich ich hätte einen Plan und solange ich den verfolge läuft alles gut. Aber irgendwo irgendwann hat der Plan einfach nicht mehr funktioniert und ich gebe zu, der Plan war eher etwas, dass sich mit den Jahren und vor allem durch den Einfluss meiner Eltern und Lehrer entwickelt hat. Aber genau deshalb bin ich nicht damit klar gekommen/komme ich nicht damit klar, dass jetzt nichts funktioniert. 

Ich mache so etwas hin und wieder mal. Ich denke darüber nach was ich in welchen Situationen empfinde. Aber dann komme ich zu dem Ergebnis, dass ich egal was ich fühle nicht wirklich "normale" Gefühle fühle. Es ist schwer zu beschreiben was ich meine. Aber z.B. Liebe, ja es gibt Menschen ohne die ich nicht leben kann, aber ist das denn schon Liebe? Ich weiß nicht was was ist um sagen zu können, dass ich es fühle... 

Eigentlich habe ich viele Hobbies, aber irgendwie machen die mich nur depressiver und lustloser. Ich male gerne oder schreibe auch gerne, aber anders als sonst entspannt es mich nicht, sondern lässt mich verzweifeln und ermüdet mich nur. 

Kommentar von Sureena ,

Ich verstehe dich gut. Wenn ich sehr depressive Phasen habe, dann fühle ich mich einfach nur ausgebrannt und alles was ich mache, scheint diese "Müdigkeit" nur noch zu verschlimmern.

Du bist 22, mach dir nicht zu viel Druck. Ich weiß wie es ist, wenn man den Menschen um sich herum zusieht, wie sie scheinbar alle genau wissen was sie wollen und ihre Ziele verfolgen, mit ihrem Leben voran kommen, während man selbst sich fühlt wie ein ruderloses Boot auf dem Ozean. Aber du musst mit 22 dein ganzes Leben noch nicht durchgeplant  haben, es ist ok, wenn du erst noch herausfinden musst, wohin dein Weg dich führen soll. Hast du vielleicht die Möglichkeit ein paar Praktika zu machen, einfach mal ein paar Sachen auszuprobieren? 

Was die Gefühle angeht... Ich glaube, dass jeder Mensch zum Beispiel "Liebe" auf eine eigene Art empfindet. Das "Grundgefühl" mag das gleiche sein, aber jeder Mensch gibt dem seinen eigenen Anstrich. Wenn es Menschen in deinem Leben gibt, deren Verlust dir das Gefühl gibt, du könntest ohne sie nicht leben, dann bedeuten sie dir unheimlich viel, darauf kommt es an, ob man dem jetzt den Namen "Liebe" gibt, oder nicht ist nicht wichtig. Wenn du gerne schreibst wäre ein Tagebuch vielleicht keine schlechte Idee. Es hat auch den Vorteil, dass du dir keine Gedanken darüber machen musst ob deine Worte für andre verständlich sind.

Ich denke das Wichtigste ist erstmal, dass du ein wenig aus diesem Loch herauskommst, in dem du dich zur Zeit befindest, damit du dich auch nicht mehr so müde und antriebslos fühlst. Versuch dir selbst etwas Freiraum zu schaffen, nimm dir mal eine Woche "Urlaub". Tu Dinge, die dir gut tun, versuch  dir in dieser Zeit keine Gedanken um deine Zukunft zu machen und das ganze drum herum, versuch den Druck abzustreifen.

Kommentar von GabeMike ,

Vielen Dank für deine Antwort! 

Ich höre das leider nicht sehr oft. Von meinen Eltern kommt ständig nur "in deinem Alter habe ich schon..." etc., meine Freunde prahlen natürlich auch mit ihren Erfolgen und ich stehe einfach da und denke mir mit 22, dass ich meine Zeit verschwende. Deshalb ist es so schwer mit Leuten in meinem Umfeld darüber zu reden, weil scheinbar jeder schon mehr erreicht hat als ich. 

Aber vielleicht mache ich mich damit ja wirklich nur selbst fertig. Viele Gefühle mit denen ich gerade nicht klar komme verarbeite ich ja doch irgendwie bzw. lerne ich doch gerade zu verarbeiten. Vielleicht sieht alles in den nächsten Jahren schon anders aus. 

Ich habe leider immer diese extremen Höhen und Tiefen mit denen ich auch noch nicht umzugehen weiß. Mal bin ich wirklich motiviert die Welt und mich zu verändern und dann falle ich eine tiefe Depression, wo ich mir selbst schon Angst mache. 

Ist das Leben so? Ich meine, geht es anderen Menschen auch so?

Manchmal fühle ich mich nicht wie ein lebendiger Mensch, sondern wie ein Beobachter. 

Kommentar von Sureena ,

Ich fühle mich auch oft wie ein Beobachter, als würde ich in einer Seifenblase stecken. Ich bewege mich zwar unter anderen Menschen, aber auch wenn ich mitten unter ihnen bin, bin ich irgendwie "abgeschottet", beobachte aus meiner Seifenblase heraus wie sie leben, aber gehöre nie richtig dazu. Ich habe dieses Gefühl aus andren Gründen als du, aber ich glaube ich kann diesen " Beobachter Standpunkt" von dem du geschrieben hast ganz gut nachempfinden.

Hast du mal versucht mit Hilfe einer Therapie mit deinen manischen und depressiven Phasen besser umgehen zu können? Vielleicht würde dir das eine Hilfe sein. Ich habe auch etwas gebraucht, bis ich meine Depressionen ganz gut im Griff hatte und ich habe auch immer noch Zeiten, in denen sie mich überrennen. Aber ich habe gelernt auch während einer Depression meine Sicht auf die Welt etwas zu relativieren.

Orientiere dich nicht an dem was andre in deinem Alter vielleicht schon getan oder erreicht haben, keiner von denen hat dein Leben geleb. Wir alle haben mit ganz unterschiedlichen Dämonen zu kämpfen, haben ganz unterschiedliche Hürden in den Weg gelegt bekommen usw. Wer weiß wo die andren stehen würden, hätten sie dein Leben gelebt, oder du hättest du eins ihrer Leben gehabt. Konzentrier dich einfach nur auf dich selbst. Finde heraus was dir als Beruf Spaß machen könnte, probier viel aus und lass dich von niemandem in irgendeine Richtung drängen. Wichtig ist letztendlich nicht, dass du morgen schon weißt was genau du machen willst, oder dass du mit 22 schon ein Studium und eine Doktorarbeit vorweisen kannst, wichtig ist, dass du später sagen kannst: "Andre mögen vor mir gewusst haben, was sie wollen, aber ich habe Erfahrungen gesammelt und habe am Ende gefunden was mir Freude macht." Darauf kommt es an, probier aus, erfinde dich jeden Tag neu, wenn es sein muss, solange bis du weißt was wirklich dein Interesse weckt.

Kommentar von GabeMike ,

Bei mir ist es so, dass ich meistens nicht verstehe wovon andere reden. Und damit meine ich, dass für mich sehr viele Themen, die andere beschäftigen, nicht nachvollziehbar sind. 

Ich habe in meinem Leben noch nie eine Person getroffen, die ansatzweise wie ich gedacht hat. 

Z.B. in meiner Schulzeit: Während meine Freunde Sammelkarten ausgetauscht haben, habe ich über den Sinn des Lebens und vor allem meinen Sinn des Lebens philosophiert. Während andere einen inneren Monolog über die Sonnenstrahlen, die sie morgens weckten, geschrieben haben, habe ich über eine Welle geschrieben, die kurz davor steht mich zu überrollen. Ich erinnere mich noch sehr genau daran, denn von allen 28 Monologen, war meiner der einzige der von Ängsten gehandelt hat. 

Ich hab mich schon als Kind gefragt ob ich ein Roboter bin, weil einfach niemand dieselben Gedanken hatte wie ich. Und meine Klassen waren stehts bunt gemischt von sehr positiven Menschen bis hin zu sehr negativen. 

Ich sage heute von mir, ich bin depressiv. Aber eigentlich war ich bisher immer nur auf einem Null-Level. Ich war nicht depressiv, nicht fröhlich; nichts. Ich habe mich nie wirklich gefreut, aber auch nie wirklich Sorgen gemacht. 

Ich weiß gar nicht wann ich in diese Beobachter Rolle gefallen bin, aber sie macht mir das Leben sehr schwer. 

Mittlerweile empfinde ich nämlich Depressionen, größere Ängste als je zuvor und Unsicherheit - obwohl ich selbstbewusst bin, ich meine ich bin mir meiner selbst in all meinen Macken bewusst und meine Unsicherheit kommt nicht von außen(von anderen) sondern von innen(von mir). 

Ich habe schon mal versucht mit Psychologen zu reden - sehr lustig wie ich im nachhinein denke. Noch während ich auf der Couch saß und die 08/15 Fragen beantwortete, habe ich als ob ich über mir selbst schweben würde, die Unterhaltung beobachtet. 

Wieso sind Sie hier, was wollen sie ändern und wie kann ich Ihnen helfen?- Tja, wenn ich das wüsste, wäre ich doch nicht hier. Ich würde zuhause selber an meinen Problemen arbeiten, wenn ich eine Ahnung davon hätte was mit mir falsch läuft! 

Ich hatte in meinem Kopf Fragen vorbereitet, die ich von einem Psychologen gern gestellt haben wollte. Ich dachte Psychologen hacken nach, fühlen sich in eine Person ein und versuchen deren Gedankencode zu knacken. War bei mir definitiv nicht der Fall. Und ein Psychologe, der das nicht kann, ist für mich nicht intelligent genug um mir zu helfen. 

Tut mir Leid, wenn ich dich jetzt volltexte, aber ich habe auch noch nie jemanden getroffen, der zumindest ansatzweise meine Beobachter-Rolle versteht. Es fühlt sich gut an darüber zu reden, auch wenn es irgendwie wirr ist. 

Danke dafür! 

Kommentar von Sureena ,

Achwas, du brauchst dich nicht zu entschuldigen =)

Ich werde dir eine persönliche Nachricht schreiben, dann kann ich meinerseits etwas mehr in die Tiefe gehen. Ich fühle mich besser dabei, wenn das dann nicht jeder öffentlich  lesen kann.

Ich hoffe das ist für dich in Ordnung.

Antwort
von norbert9014, 21

Du hast bist jetzt keine wirklichen Entscheidungen treffen müssen.

Du hast gesagt bekommen was Du tun sollst und hast entsprechend gelebt: Damit warst Du das folgsame Kind,- das gute Kind.

Egal ob dieser Impuls von beiden Eltern ausging oder nur von einem Teil... schon als Kind hast Du gelernt, dass Mama (und Papa) weiß/wissen was gut für Dich ist: Und anfangs stimmt das sogar.

Aber Kinder müssen sich entwickeln und treffen eigene Entscheidungen. In ihrem jeweiligen Alter den Bedürfnissen entsprechend.... und Eltern lernen... sollten lernen... diese Phasen zu begleiten, altersgemäße Entscheidungen zuzulassen und die, die das Kind in seinem Alter nicht wirklich absehen kann in der elterlichen Entscheidung zu belassen. 

Dazu gehört natürlich auch eine gute Kommunikation,- Erklärungen, warum hier und jetzt usw.....

So wie Du Deine Schwierigkeiten beschreibst, würde ich sagen, ist hier einiges schief gelaufen. Vielleicht in bester Absicht.... vielleicht auch weil Deine Eltern Schwierigkeiten haben die Erziehung und Beziehung zu und von Dir gut und angemessen zu gestalten: Egal warum  >>>> Du wirst in Dich gehen müssen und anhand der oberen Informationen herausfinden müssen, wo Du stehst: Wo Du Dich in diesem Prozess siehst.

Und dann: Dann musst Du lernen die Verantwortung für Dich zu übernehmen: ob mit oder ohne (vielleicht sogar therapeutische) Hilfe ist egal. Es geht darum, dass Du die wichtigen Entscheidungen für Dein Leben triffst. Gerne mit guten Ratgebern, - bestem Freund, whatever... aber treffen musst Du diese Entscheidungen letztlich alleine.

Und natürlich wird die eine oder andere Entscheidung falsch sein... wie auch immer man das definiert. Vor allem hinterher. Das nutzt niemanden: Hinterher hat man Infos, die man vorher nicht hatte. Also triff Deine Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen und lerne damit zu leben. 

Eine vielleicht "falsche" Entscheidung ist manchmal besser als keine Entscheidung... und nur durch unsere Fehler kommen wir weiter: Entwicklung wird dann besser, wenn wir uns verbessern müssen...wenn alles läuft wie geschmiert, kommen wir nicht wirklich weiter: Also nimm auch vermeintliche Fehler an... sie sind für Deine Entwicklung gut!

Und verzweifle nicht: Niemand ist perfekt... und wer so tut als ob er doch... der hat keine Ahnung. 

Also... fang an!

Sincerely, Norbert

Kommentar von GabeMike ,

Vielen Dank für diese Worte! 

Ich bin wirklich erzogen worden um perfekt zu sein, deshalb kann ich mich gerade jetzt, wo ich alles andere als perfekt bin, nicht in dieser Situation zurechtfinden. 

Du hast völlig recht, die Beziehung zu meinen Eltern ist völlig oberflächlich: Sei brav, lern brav, mach Karriere und dann passt alles und ist gut. Das war die Philosophie meiner Eltern und dementsprechend wurde auch nie über Gefühle gesprochen, auch wenn es theoretisch hieß "wir können über alles reden". Letztlich wissen meine Eltern nicht einmal welche Musik ich höre oder was meine Lieblingsfarbe ist. Es wurde nie gefragt, also habe ich es auch nie gesagt; So war ich als Kind. 

Aber, wenn ich das jetzt ändern möchte, wie soll ich das anstellen? Erfahre ich das erst mit der Zeit? 

Kommentar von norbert9014 ,

Ja, das braucht Zeit... aber auch Impulse!

Gute Freunde, Verwandte, mit denen Du vertrauensvoll derlei Dinge besprechen kannst.... und Unterstützer!

Wo findet man sowas, wenn es in der näheren Umgebung niemanden gibt? Gesprächstherapeuten Selbsthilfegruppen, evtl. Gruppen um die Kirche herum.... von mir aus den Wanderverein in der näheren Umgebeung: Komm mit Leuten ins Gespräch,- nutze die Erfahrung von meist wohl Älteren... Rede... und höre zu!

Oder, wenn Du alleine bleiben willst: Dann triff einfach Entscheidungen und stelle Dir jedesmal vor, wie es mit möglichen Konsequenzen sein wird... und arbeite damit: KOnsequenzen treten in der Regel nie so massiv ein wie vorausgeahnt: Wenn Du erst mal gelernt hast (an mehreren Beispielen, natürlich) dass das alles halb so wild ist... Du aber hier und da richtig gute Erfolge  erleben wirst.. dann wächst das Selbstvertrauen mit der zeit ganz natürlich

Norbert

Kommentar von GabeMike ,

Da hast du auf jeden Fall Recht! Allein dein Vorschlag unter Leute zu gehen und mich auszutauschen fühlt sich wie eine unüberwindbare Hürde für mich an; also der perfekte erste Schritt zur Besserung ;D 

Kommentar von norbert9014 ,

Gerne... Norbert

Antwort
von Brillentraegerx, 34

Gibt es Dinge, die dir Spaß gemacht haben/Spaß machen? 

Was sind deine Interessen?

Stell dir vor du bist alt, wirst bald sterben und du blickst zurueck auf dein Leben. Wie sieht ein erfülltes Leben für DICH aus? 

Jeder Mensch hat irgendwelche Interessen. Jeder hat irgendwas, wonach er sich sehnt. Bist du dir sicher, dass es NICHTS gibt. Vielleicht haben es dir andere Menschen nur schlecht geredet, dir die Hoffnung genommen oder wegen Gedanken und Gefühlen kannst du nichts mehr erkennen.

Kommentar von GabeMike ,

Hallo Brillentraegerx!

Ja also Malerei und Schreiben sind meine größten Hobbies. Leider sind die aber in letzter Zeit nur mühsam und anstrengend für mich, als ob ich das Interesse verloren hätte. 

Ich weiß es nicht. Was ist ein erfülltes Leben? Was sollte man im Leben erreichen? Viel Geld? Familie? Karriere? - Alles und nichts davon ist wichtig, oder? Wenn ich ehrlich bin... Was ich gerade am meisten brauche ist vielleicht ein Mensch, der mir sagt, dass alles gut wird. Ich glaube es mir selbst nicht und ich fühle mich so allein und verloren. Aber kann ich so etwas von anderen erwarten? 

Ich empfinde was das angeht wirklich nichts. Ich kann alles machen wenn man es von mir verlangt. Aber ich kann nichts machen, weil ich weiß, dass es nicht das ist was ich will. Und das weiß ich, weil ich nicht weiß was ich will. Verstehst du? Tut mir Leid, wenn ich verwirrend werde... es ist echt frustrierend. 


Kommentar von Brillentraegerx ,

Wenn man es aus einer anderen Sicht betrachtet, weißt du schon einmal, was du nicht willst. Es kann sein, dass du wegen deinem Zustand so denkst. 

Du brauchst einen Menschen, der dir sagt, dass alles gut wird? Es wird alles gut. Vielleicht nicht gleich, aber irgendwann. Man muss nur Geduld haben und man darf nicht aufgeben. Hast du Freunde, die dir näher stehen? 

Manchmal hilft nur vieles ausprobieren und nicht aufgeben. 

Antwort
von 1prokrastinator, 39

Meld dich doch z.B. ine einem Verein an. Komm unter die Leute. :) 

https://www.youtube.com/user/FlowFinderDE/videos?flow=grid&view=0&sort=p

Dieser Kanal ist wie für dich geschaffen. schau dir die videos an und erzähl später ob es dir ein bisschen besser geht :) 

Kommentar von FrageAntwo ,

Kann ich unterschreiben wirklich guter kanal

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