Frage von Mensch90, 44

Kann mir jemand helfen, ich möchte bei der IG Metall kündigen aber einen Grund angeben?

kurz zusammengefasst: Auf der Arbeit (mittlerweile arbeite ich nicht mehr dort) damals, wurde ich von einem Mitarbeiter gemobbt. Ich war ca. 8 Monate krankgeschrieben, da mir der Betriebsrat nicht geholfen hat, den Arbeitsbereich zu wechseln, ging das natürlich stark auf die Psyche zu. Ich möchte die Kündigen so formulieren, dass sich diese Angebliche tolle Gewerkschaft für die Menschen dort Null einsetzt. stattdessen tun sie so als würden die einen Helfen. die stehen immer hinter den Meister, Kollonenführer etc. nicht für die Mitarbeiter, und wenn man keinen dort kennt bzw. keine Kontakte hat, wird man sowieso behandelt wie das allerletzte. und das wenn man einen aus dem Betriebsrat anspricht, er nur mit den Kopf nickt und so tut als würde er der Sache nachgehen. Vor allem als Ausländer hat man es nicht leicht. Ich möchte den beim Kündigungsschreiben einfach eine rein drücken, aber natürlich Proffesionell.

Vielen Dank. Keine dumme Kommentare bitte, ich bin wirklich durch eine schwere Zeit gegangen. und am Ende, hat man mir nicht geglaubt. weil Papis Sohn dort beschützt wird ( kein Wunder, als Sohn eines Werkschutzleiter )

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von Sonnenstern811, 31

Das ist durchaus kein Einzelfall. Hier zeigt sich der Unterschied in welche Richtung bei einer Gewerkschaft gerade geschossen wird.

Falls du hier momentan noch nichts Passendes bekommst, helfe ich dir gerne, aber am Tag.

Bedenke aber auch, es könnte sich in gewisser Weise negativ auf dein Arbeitszeugnis auswirken. Auch wenn eigentlich nichts Negatives drin stehen dürfte, wird man gerade bei einer Gewerkschaft mit Sicherheit sämtliche Tricks der mehr oder weniger geheimen Negativurteile kennen und wohl auch anwenden.

Oha, es ist schon spät. Du willst nur deine Mitgliedschaft bei der Gewerkschaft kündigen. Hab beim schnellen Lesen gedacht, du bist bei der IG angestellt.

Kommentar von Mensch90 ,

Also, ich habe schon eine schriftliche Arbeits Beurteilung bekommen, das reicht mir schon. Ich brauche kein Arbeitszeugnis.

Ja bin nur Mitglied der Gewerkschaft, das brauche ich aber auch nicht mehr da ich sowieso nicht mehr in dieser Branche arbeiten werde. 

Ja es ist jetzt zu spät. Tagsüber, das wäre sehr nett von dir.

Lg

Kommentar von Sonnenstern811 ,

Ich versuchs mal, hatte leider voll daneben gelesen.

Betrifft Kündigung meiner Mitgliedsschaft Nummer:

Sehr geehrte Damen und Herren,

als höflicher Mensch benutze ich diese Anrede dennoch, obwohl sie mir sehr schwer fällt.

Als zahlendes Mitglied dieser Gewerkschaft ging ich leider leichtsinnigerweise davon aus, bei eklatanten Problemen am Arbeitsplatz wenigestens ein Minimum an Hilfe von ihnen zu erhalten. Welch Trugschluss, dem ich da erlegen bin.

Keinerlei Hilfe oder Zuwendung erhielt ich ebenfalls vom Betriebsrat, obwohl ich wegen psychischer Probleme volle 8 Monte krankgeschrieben war und lediglich darum bat, mir bei einem Wechsel meines Aufgabengebietes aufgrund von sehr schlimmen  Mobbing behilflich zu sein.

Somit kam ich zum Entschluss, den sie sicher recht leicht werden nachvollziehen können, meine  Gewerkschaftsbeiträge künftig für sinnvollere Dinge zu verwenden.

Auf gut Deutsch, dieses Schreiben ist als Kündigung meiner Mitgliedsschaft in ihrem "Verein"  zu verstehen, den ich nunmehr leider als Selbstbedienungsladen kennen gelernt habe,.

Schade um meine bisherigen Beiträge. Hätte ich dieses Geld mal besser in ein Wirtshaus getragen. Dort wird man in der Regel noch als Mensch behandelt.

Ohne Gewähr. Wenn noch was fehlt kannst du mich gerne anschreiben.

Lg

Kommentar von Mensch90 ,

Vielen herzlichen DANK!

Super, so kann ich es schreiben.Perfekt!
Der Text ist nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz zusammengefasst.

Eventuell würde ich vielleicht noch betonen, dass bei der Firma XY der zuständige Betriebsrat bei der Nachtschicht (Name Niz. Pirn.)seine Arbeit unproffessionell macht.statt den Menschen zuzuhören nur Kekse isst, und mit den Meistern, NachtschichtLeiter, Personalleiter sitzt und lacht,was dann sehr offensichtlich ist,dass er auf seine Seite ist, ignoriert mich dabei völlig, und hat sich Null für mich eingesetzt!.Mir am Ende nur gesagt keine Beweise, Pech nach dem Motto.

(also wenn du den Text für mich noch formulieren könntest)

Ich könnte einen Buch darüber schreiben, aber ja wer weiß.mich interessiert diese Arbeit nicht mehr,aber ich weiß das ich dort kein Einzelfall bin, und vielleicht sorge ich ja irgendwie dafür das evtl. für die Zukunft genauer hingekugt wird.

Vielleicht poste ich den Brief direkt auch auf der Facebook Seite von IG Metall. :-) dann würde ich aber noch betonen, dass man mal die Männer Toilleten öfters kontrollieren sollte, weil dort an der Ablage sich Puderzucker befindet. (wie mein Meister meinte, vielleicht war es Zucker oder Mehl) aber die wissen das, die unterstützen das auch,weil man dadurch mehr Leistung bringt.(was jeder heutzutage weiß)

Am besten gebe ich dann beim Empfänger, den Namen vom Gewerkschaftsführer. Da wird nämlich vieles unter dem Tisch gekehrt, und wer weiß wie er reagiert darauf.

in Solche Fälle müsste man "normalerweise" reagieren.

Viele ältere,teils auch jüngere (Mittelklasse) Mitarbeiter beklagen sich jeden Tag, die Arbeit wird immer schwieriger. Warum  wohl, weil jeder 5.te dort doppt. (=Nase ziehen)

Wenn man es für nötig hält,dann sollte man sowas für die Freizeit planen, auf der Arbeit hat sowas nichts zu suchen.

Das sind keine Anschuldigungen, das ist Realität dort.

Mittlerweile bin ich der festen Überzeugung, überall wo die Industrie ist, gehört sowas auch dazu.

Danke. :-)

Kommentar von Sonnenstern811 ,

Ist es eigentlich als normal und Aufgabe des Betriebsrates anzusehen, wenn dieser bei jeder Nachtschicht mit dem Nachtschichtleiter, dem Personalleiter und den Meistern herum sitzt und sich offensichtlich total amüsiert, worauf das fast ständige Gelächter der Gruppe hindeutet?

Wenn er offensichtlich über so viel freie Zeit verfügt, sollte er aber bitte auch seine eigentlichen Aufgaben wahrnehmen und sich für das übrige, weniger priviligierte, Personal einsetzen, wenn er darum gebeten wird. Dieses schafft nämlich hauptsächlich die Werte für den Arbeitgeber.

Antwort
von zersteut, 31

Die IGMafia kann man nicht lebend verlassen! 

http://meine-kuendigung.de/kuendigungsschreiben/mitgliedschaft/ig-metall-kuendig...

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