Frage von Nerd4Life, 47

Kann mir jemand helfen, eine Briefmarke zu bestimmen?

Ich bin Hobby-Philatelist. Und in der Regel kann ich alle meine Briefmarken auch bestimmen, alle bis auf eine. Sie stammt aus dem dritten Reich vor Hitler. Es handelt sich um die rote 15-Pfennig-Immanuel-Kant-Marke von 1926, M-Nr: 391, allerdings wurden die Buchstaben LKE in Lochung hineingestanzt. LK oben und E mittig direkt darunter. Kennt jemand zufällig diese Marke? Danke für die Hilfe.

Antwort
von Zackentod, 32

Es handelt sich dabei um eine Firmenlochung. Das war Usus, um Frankatur vor Missbrauch zu schützen. Wird von Spezialisten gesucht...

Kommentar von Nerd4Life ,

Ah. Vielen Dank. Das hilft schon einmal etwas weiter. Gibt es dafür auch Kataloge? Deutschland-Spezial vielleicht?

Kommentar von trickster2154 ,

firmenlochungen sind im michelspezialkatalog nicht drin. außer es handelt sich dabei um sogenannte pol-lochungen.

Kommentar von Nerd4Life ,

Hab mal noch ne Frage. Ich hoffe das macht euch nichts aus. ;-) Ich habe 17 Jahre bei den Briefmarken pausiert und nur Belege gesammelt, und jetzt ewig gebraucht um alles zu sichten, zu sortieren und zu bearbeiten, aber ab jetzt leg ich wieder richtig los.... Daher bin ich aber etwas draußen, und damals war ich noch fast ein Kind.....
Gibt es für den Michel jedes Jahr so etwas wie eine Erweiterung für den laufenden Katalog? Ich habe bereits gegoogelt, allerdings mit eher mäßigem Erfolg. Ich will mir ja nicht jedes Jahr einen neuen Katalog kaufen, nur um meine neuesten Marken ins Album aufzunehmen. Also wäre es praktisch, wenn es für jedes Jahr ein Heft gäbe, was ich mir zusaätzlich besorgen könnte, oder zumindest ne Internetseite in Michel-Reihenfolge. Ich würde mir dann erst in 5 jahren oder so wieder einen neuen kaufen, damit sich das für mich auch lohnt. Danke schonmal.

Kommentar von KHLange ,

Die Idee, einen Briefmarkenkatalog quasi als Loseblattsammlung zu führen, ist nicht neu, doch hat der Schwaneberger Verlag als der faktische Marktführer gar kein wirtschaftliches Interesse an dieser Katalogform. 

So gibt es für Deutschland den zweibändigen Deutschland Spezial - Katalog, dessen zwei Bände inzwischen zusammen stolze 172,- Euro kosten; der ebenfalls jährlich erscheinende Normalkatalog kostet 54,80 Euro; günstiger ist der Junior-Katalog für 9,95, der aber im Wesentlichen nur die Hauptnummern enthält, vergleichbar mit dem Philex- oder Deutschland-Nettokatalog, beide in vergleichbarer Preislage. 

Ergänzungshefte gibt es in der Tat, in Form der  monatlich erscheinenden Michel-Rundschau (12 Hefte + 4 Plushefte im Abo zusammen 79,80 Euro/Jahr), da hierin die ganze Welt enthalten ist, keine unbedingt kostengünstige Alterative. 

Ich habe als Generalist schon seit Jahren eine Abo auf den Michel-online Katalog, für den es für Mitglieder des BdPh sogar einen Rabatt gibt, wobei sich die Kosten unter 100,00 Euro pro Jahr halten. Ein Vorteil sind auch die Suchfunktioen, die eine Markenbestimmung außerordentlich erleichtern. 

Die gedruckten Michelkataloge haben noch einen frappierenden, aber vielleicht gewollten, Nachteil: Bei häufigem Gebrauch (dazu sind sie ja  da) fallen sie schnell auseinander. Wenn man nur die Hauptnummern sucht, ist man vielleicht mit Billigkatalogen (s.o.) auch ganz gut bedient, da sich alle deutschen Kataloge am Michel orientieren. Zu beachten ist auch, dass es im Handel und bei ebay gebrauchte ältere Kataloge gibt, die zwar nicht die neueste Preisentwicklung wiedergeben, dafür aber erheblich preisgünstiger sind. 

Persönlich abraten würde ich von Michel-Katalogen auf usb-Sticks; sie sind sind in meinen Augen völlig überteuert.

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