Frage von kob123, 16

kann mir jemand helfen bei der futterflächenberechnung?

Mich würde interessien wie viel Milchkühe mit Nachzucht ich mit 17 ha Grünland und 5 ha Mais füttern kann?

Antwort
von Infomercial, 8

§51BewG

1a) Für Feststellungszeitpunkte ab dem 1. Januar 1999

gehören Tierbestände in vollem Umfang zur landwirtschaftlichen Nutzung,

wenn im Wirtschaftsjahr

für die ersten 20 Hektarnicht mehr als 10 Vieheinheiten,für die nächsten 10 Hektarnicht mehr als 7 Vieheinheiten,für die nächsten 20 Hektarnicht mehr als 6 Vieheinheiten,für die nächsten 50 Hektarnicht mehr als 3 Vieheinheitenund für die weitere Flächenicht mehr als 1,5 Vieheinheiten

je

Hektar der vom Inhaber des Betriebs regelmäßig landwirtschaftlich

genutzten Flächen erzeugt oder gehalten werden. Die Tierbestände sind

nach dem Futterbedarf in Vieheinheiten umzurechnen. Diese Zuordnung der

Tierbestände steht einer Änderung der tatsächlichen Verhältnisse gleich,

die im Kalenderjahr 1998 eingetreten ist; § 27 ist insoweit nicht anzuwenden.

(2)

Übersteigt die Anzahl der Vieheinheiten nachhaltig die in Absatz 1a

bezeichnete Grenze, so gehören nur die Zweige des Tierbestands zur

landwirtschaftlichen Nutzung, deren Vieheinheiten zusammen diese Grenze

nicht überschreiten. Zunächst sind mehr flächenabhängige Zweige des

Tierbestands und danach weniger flächenabhängige Zweige des Tierbestands

zur landwirtschaftlichen Nutzung zu rechnen. Innerhalb jeder dieser

Gruppe sind zuerst Zweige des Tierbestands mit der geringeren Anzahl von

Vieheinheiten und dann Zweige mit der größeren Anzahl von Vieheinheiten

zur landwirtschaftlichen Nutzung zu rechnen. Der Tierbestand des

einzelnen Zweiges wird nicht aufgeteilt.

(3) Als Zweig des Tierbestands gilt bei jeder Tierart für sich

1.
das Zugvieh,
2.
das Zuchtvieh,
3.
das Mastvieh,
4.
das übrige Nutzvieh.

Das

Zuchtvieh einer Tierart gilt nur dann als besonderer Zweig des

Tierbestands, wenn die erzeugten Jungtiere überwiegend zum Verkauf

bestimmt sind. Ist das nicht der Fall, so ist das Zuchtvieh dem Zweig

des Tierbestands zuzurechnen, dem es überwiegend dient.

(4)

Der Umrechnungsschlüssel für Tierbestände in Vieheinheiten sowie die

Gruppen der mehr oder weniger flächenabhängigen Zweige des Tierbestands

sind aus den Anlagen 1 und 2

zu entnehmen. Für die Zeit von einem nach dem 1. Januar 1964 liegenden

Hauptfeststellungszeitpunkt an können der Umrechnungsschlüssel für

Tierbestände in Vieheinheiten sowie die Gruppen der mehr oder weniger

flächenabhängigen Zweige des Tierbestands durch Rechtsverordnung

Änderungen der wirtschaftlichen Gegebenheiten, auf denen sie beruhen,

angepaßt werden.

(5) Die Absätze 1a bis 4

gelten nicht für Pelztiere. Pelztiere gehören nur dann zur

landwirtschaftlichen Nutzung, wenn die erforderlichen Futtermittel

überwiegend von den vom Inhaber des Betriebs landwirtschaftlich

genutzten Flächen gewonnen sind.

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