Frage von Guru38, 430

Kann mir jemand Gott beweisen?

Antwort
von Philipp59, 14

Hallo Guru38,

da die Existenz Gottes nicht im Sinne der Wissenschaft "bewiesen" werden kann, haben sich einige dafür entschieden, nicht an ihn zu glauben. Es ist einfach ihre Überzeugung, dass es ihn nicht gibt, wofür sie jedoch ebenfalls keinerlei Beweise haben. Es gibt also ebenso wenig einen wissenschaftlichen Beweis, dass Gott nicht existiert, wie dafür, dass er existiert.

Wenn man sich also an die Fakten hält, dann sollte man vorsichtig damit sein, feste Behauptungen aufzustellen, so als seinen diese unantastbar. Dieser Fehler wird oft auf beiden Seiten gemacht; sowohl von den Befürwortern des Glaubens an Gott als auch von Gegnern des Glaubens. Wer hat denn nun recht?

Viele wissenschaftlich denkende Menschen glauben, das Vorhandensein von Materie und Leben sei auch ohne einen Gott erklärbar und so sind verschiedene Theorien und Denkansätze entwickelt worden. Beruhen diese jedoch auf unumstößlichen Beweisen, die keinen Widerspruch dulden?Ganz sicher nicht! Sämtliche wissenschaftlichen Theorien im Hinblick auf dieses Thema sind im strengen Sinne nicht beweisbar. Im Grunde steckt auch in jedem Wissenschaftler eine bestimmte Weltanschauung, von der er sich in seinem Denken und in seinen Schlussfolgerungen leiten lässt. Es hat daher nichts mit Wissenschaft zu tun, sollte jemand behaupten, die Existenz Gottes sei durch Fakten widerlegt. Solch eine Behauptung entspricht eher eine Art Glaubensaussage.

Auch wenn uns der wissenschaftliche Fortschritt viel Gutes gebracht hat und Dinge möglich gemacht hat, die früher als undenkbar galten, kann Wissenschaft eines nicht: uns alles erklären. Manche Dinge liegen einfach außerhalb des Zugriffs der Wissenschaft. Hier ein einfaches Beispiel: Ich könnte niemals wissenschaftlich beweisen, dass mich meine Frau liebt, obwohl ich aufgrund vieler Erfahrungen und Eindrücke felsenfest davon überzeugt bin. Sollte ich aber an der Liebe meiner Frau zu zweifeln beginnen, weil mir der wissenschaftliche Beweis fehlt? Das wäre sicher lächerlich, nicht wahr?

Wie schon gesagt, ist natürlich auch die Existenz Gottes nicht zu beweisen, jedenfalls nicht nach rein wissenschaftlichen Kriterien. Die Frage "Gibt es Gott oder nicht?", lässt sich also nicht anhand wissenschaftlicher Beweise beantworten. Es gibt jedoch eine Menge Fakten, die die Wissenschaft zutage gefördert hat, die man unterschiedlich bewerten kann. Je näher man sich mit diesen Fakten (z.B. aus der Biologie oder Chemie) beschäftigt, umso eher hat man eine Entscheidungsgrundlage zur Beantwortung Deiner Frage.

Ich möchte ein Beispiel aus der Genetik herausgreifen, das für mich persönlich eine Menge an Überzeugungskraft dafür liefert, dass die Existenz des Lebens nicht das Produkt ungerichteter Abläufe sein kann.

Nehmen wir einmal die Gene einer "einfachen" Zelle. Die darin gespeicherten Baupläne enthalten eine solche Fülle an Informationen, dass, würde man sie aufschreiben, ca. 850 Buchbände von je 1.000 Seiten entstünden! Ist es vernünftig anzunehmen, eine solche umfangreiche "Büchersammlung" mit äußerst sinnvollen Informationen könne das Werk blinden Zufalls sein?
Ein einzelnes Gen enthält ca. 27.000 Buchstaben. Das Genom besitzt die gigantische Informationsfülle, die in etwa 3 Milliarden Basenpaaren abgespeichert sind. Um sich die Informationsdichte noch besser vorstellen zu können: Nur ein Gramm DNA enthält bereits so viele Informationen, wie auf einer Billion CD`s. Noch plastischer wird das Ganze, wenn man sich einmal klar macht, dass man auf einem einzigen Teelöffel die DNA der aktuellen Weltbevölkerung 350 mal unterbringen könnte!
Kein von Menschen entwickelter Datenträger kann auch nur annähernd eine solche Kapazität erreichen. Ist es logisch anzunehmen, dass eine einzelne CD einen intelligenten Konstrukteur benötigt, die gerade beschriebene hoch komplexe DNA jedoch nicht? Wenn man sich klar macht, welche Arten von Informationen in der DNA abgespeichert sein müssen, wird das Ganze noch beeindruckender. Sie enthält nämlich u. a. Informationen für den Bau, die Wartung und die Reparatur komplizierter "Maschinen".

Allein die DNA-Verpackung im Zellkern ist eine technische Meisterleistung. Dazu ein Vergleich: Man müsste einen 40 km langen, sehr dünnen Faden in einen einzigen Tennisball unterbringen, wobei dieser Faden in einer ganz bestimmten Weise angeordnet sein muss. Das wäre in etwa so, als ob in einem riesigen Shop mit Millionen von Artikeln alles derart sinnvoll angeordnet wäre, dass man alles sofort findet. Würde man wohl jemals auf die Idee kommen, dass sich ein solcher Shop selbst organisieren könnte?
Bleiben wir noch einen Moment bei der DNA. Diese muss sich ja zigmal replizieren, damit die Zellteilung stattfinden kann. Dieser Vorgang ist hoch komplex . Z. B. müssen komplizierte molekulare Maschinen die DNA kopieren, lesen und Fehler berichtigen. Das alles geschieht in Bruchteilen von Sekunden.

Diese kurze Exkursion in die Genetik lässt mehr als deutlich klar werden, dass hier Intelligenz auf höchster Ebene im Spiel ist. Solcherlei Beispiele lassen sich aus allen möglichen Fachgebieten der Wissenschaft entnehmen. Ob es um den Aufbau hochkomplexer molekularer Maschinen in lebenden Organismen geht oder um genial konstruierte Organsysteme - alles verrät ein großes Maß an Intelligenz. Intelligenz setzt meiner Überzeugung nach jemanden voraus, der denken, planen und konstruieren kann, eine Person also. Der Zufall kann das jedenfalls nicht.

Zu diesem Thema möchte ich noch eines anmerken: Um an Gott zu glauben brauche ich nicht irgendwelche Beweise oder Hinweise aus dem Gebiet der Wissenschaft. Gott hat sich meiner Überzeugung nach nicht nur in den Werken seiner Schöpfung geoffenbart, sondern auch in dem "Buch der Bücher", der Bibel. Sie trägt eindeutig den Stempel göttlicher Urheberschaft.
Der britische Archäologe William Foxwell Albright sagte einmal über die Bibel: "„Jedenfalls überragt die Bibel im Gehalt alle frühere religiöse Literatur; und in der Einfachheit und Direktheit ihrer Botschaft und der Universalität ihrer Wirkung auf Menschen aller Länder und Zeiten überragt sie ebenso eindrucksvoll alle nachfolgende Literatur.“ ( History, Archaeology, and Christian Humanism, S.  294—296).

Aus meiner Sicht liefert die Wissenschaft außerdem keine zufriedenstellenden Antworten auf die Entstehung des Lebens mit all seinen vielfältigen Erscheinungsformen. Man hat zwar eine Vielzahl von Erklärungen und Theorien aufgestellt, denen es jedoch an substanziellen Beweisen fehlt. Wären diese tatsächlich vorhanden, dann wäre Gott widerlegt und man könnte ihm allenfalls einen Platz im Museum zuweisen. Doch weit gefehlt!

LG Philipp

Kommentar von Einstein2016 ,

Dein Kommentar hier passt wie "die Faust auf´s Auge" !  TOP !

Kommentar von Philipp59 ,

Vielen Dank!

Antwort
von Dxmklvw, 73

Innerhalb der physikalischen Welt ist nur beweisbar, was auch physikalisch meßbar ist.

Dinge aus der ganz anderen "geistigen Welt" sind aus der physikalischen Welt heraus nur als Theorie darstellbar und werden in vielem zur reinen Meinungssache, je nachdem, welches Argument man als gültig anerkennen will oder nicht.

Die Braubarkeit von Argumente ist von den Definitionen abhängig, auf die man sich für die diskutierte Sache geeinigt hat (oder auch nicht). Es soll ja vermieden werden, daß zwei mit den selben Bezeichnungen etwas völlig verschiedenes meinen.

Hier ein Angebot, das als Gottesbeweis geglaubt werden kann oder auch nicht:

Gottesdefinition als Grundlage für das Nachfolgende: Gott ist das, aus dem alles Existierende hervorgegangen ist.

Der Umstand, daß überhaupt etwas existiert, muß eine Ursache haben, auch wenn es gegenwärtig nicht gelingt, diese Ursache zu orten.

Diese Ursache ist aber bereits etwas Existierendes. Die Frage nach der Ursache der Ursache von der Ursache .... usw. ist in diesem Fall müßig, weil sie alternativlos "ewig" sein muß.

Diese Ursache muß man nicht unbedingt "Ursache" nennen, man kann sie auch "Gott" nennen, wenn man es so möchte, ganz nach Belieben.

Aus der physikalischen bzw. wissenschaftlichen Sicht heraus mutet es natürlich seltsam an, wenn es plötzlich doch etwas geben soll, dessen Wirkung auch seine eigene Ursache sein soll.

Die Begründung, warum dies vermeintlich nicht möglich ist, ist jedoch eine aus den Denkvorgaben unseres zeitlichen Weltbildes, die - nebenbei betrachtet - es dann oftmals sogar erzwingt, Wutanfälle zu produzieren, sobald etwas nicht mehr in diese Denkweise paßt, weil die Bedingungen nicht mehr dieselben sind.

Eine Diskussion darüber, warum aus "gar nichts" auch nichts entstehen kann (selbst ein Zufall ist nicht "gar nichts" sondern wäre existierend, so daß es daneben ein absolutes "nichts" nicht geben kann), möchte ich mir ersparen.

Eine andere Form von Diskussion möchte ich mir ebenfalls ersparen. Das wäre die Strategie, etwas so falsch zu definieren, daß es nicht möglich sein kann, und dann dieses "nicht möglich" als angeblichen Beweis dafür zu benutzen, daß die Sache, über die diskutiert wird, nicht existieren kann, was im Prinzip in umgekehrter Form dem entspricht, wenn Argumente aufgrund falscher Definition als Beweis dafür herhalten sollen, daß etwas existiert.

Das war es auch schon.

Entweder, diese Sichtweise wird als gültig akzeptiert oder wenn nicht, dann eben nicht. Das muß jeder für sich selbst entscheiden.

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Buchstabensalat,

Gottesdefinition als Grundlage für das Nachfolgende: Gott ist das, aus dem alles Existierende hervorgegangen ist.

Damit stellst Du eine Behauptung als Ausgangspunkt auf, die so momentan nicht belgbar und damit nicht beweisbar ist. Damit ist Dein sogenannter Beweis hinfällig

LG

Kommentar von Dxmklvw ,

Es ist egal, ob der Begriff Gott oder der Begriff Ursache verwendet wird, wenn beides die selbe Bedeutung haben soll. Denn nach der Definition, wie ich sie zum Verständnis der Argumente angeführt habe, geht es ganz einfach um eine Ursache für das, was ist.

Hier ist kein Beweis hinfällig, denn es geht bei der Antwort nicht um Beweise, sondern um Überlegungen.

Hier ist lediglich eine Reihe von Argumenten zu einer bestimmten Überlegung vorgestellt, die im Kern darauf hinausläuft, ob eine Wirkung immer eine Ursache hat oder nicht und ob es einen Einzelfall geben könnte, bei dem die Wirkung gleichzeitig ihre eigene Ursache ist in Form von "zwingender Grund" als Ursache aller Ursachen, weil sich dieser "zwingenden Grund" aus seiner enthaltenen Logik heraus selbst erzeugt.

Für andere Sichtweisen gibt es andere angenommene Fundamente, auf die dann Argumente aufgebaut sind. Ich persönlich habe mich dagegen entschieden, es für möglich zu halten, daß z. B. aus "gar nichts" durch Zufall etwas entstehen kann, weil auch Zufall etwas ist und nicht "nichts".

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Buchstabensalat,

Es geht nicht um Beweise? Kannst du mir mal bitte erklären, was ich an folgendem Teil der Frage falsch verstanden habe?

Gott beweisen

LG

Kommentar von Dxmklvw ,

Tut mir wirklich leid. Ich war doch tatsächlich davon ausgegangen, daß du schon den Unterschied zwischen direkter Antwort auf eine gestellte Ausgangsfrage einerseits und der Bezugnahme auf die gegebene Antwort andererseits kennst, speziell, wenn auch noch ausdrücklich im selben Satz steht.

Kommentar von RonnyFunk ,

Liebe gibt es nicht, ist nicht messbar...

denn

"Innerhalb der physikalischen Welt ist nur beweisbar, was auch physikalisch meßbar ist."

Antwort
von nowka20, 18

beweisen kann man nur, was man in der beobachtung und dem experiment messen, zählen und wiegen kann (also nur materielles, dinge).

----------
gott ist weder materiell, noch ein ding.
deshalb ist der beweis, daß er existiert, NICHT MÖGLICH.

----------
alles immaterielle entzieht sich dem versuch, es beweisen zu können.

-gedanken sind da

-gefühle sind da

-willensimpulse sind da

und trotzdem entziehen sie sich der beweisbarkeit. nur ihre physischen auswirkungen im körper sind beweisbar.

Antwort
von MatthiasHerz, 69

Nein.

Man kann nicht beweisen, was es nicht gibt.

Religion ist Sache des Glaubens, nicht des Beweisens.

Vermutlich seit es Menschen gibt, schufen sie sich Götter, denen sie Dinge oder Ereignisse zuschrieben, die sie anders nicht erklären konnten, und die ihrer Psyche halt gaben. Sozusagen ein Ankerpunkt in stürmischen Zeiten.

Mit den Göttern verband sie ein tiefer Glaube, was sich bis heute nicht geändert hat.

Beweisen lässt sich nur der Glaube an sich, nicht jedoch die damit verbundenen Vorstellungen, die nur in den Gedanken der Gläubigen existieren.

Kommentar von mexp123 ,

Und wie beweist du, dass es keinen Gott gibt?

Kommentar von MatthiasHerz ,

Wie beweist Du, dass es keinen Weihnachtsmann gibt und keine Zahnfee?

Man kann nicht beweisen, dass es etwas nicht gibt. Das ist auch nicht nötig, solange nicht der Beweis erbracht wurde, dass es das gibt.

Kommentar von Einstein2016 ,

Menschen können keine Götter erschaffen. Zudem kann auch der Gedanke an einen "GOTT" niemals "erdacht" werden.   

Etwas "erschaffen" hat immer einen ANFANG !                     "WO" die singulare Essenz "GOTT" existiert, dann nur auf übergeordneter(n) Existenz-Ebene(n), wo für uns Menschen (eigentlich wichtige) fundamentale Begriffe wie "Anfang/Ende", "Raum-(Zeit)", "Materie/Energie" aber NICHT SEIN können. Reines SEIN benötigt keines "raumzeitlichen" Gedankens.

D.h. aus einer 4-dimensionalen Ebene heraus kann NICHT "Höherdimensionales" wie "GOTT" gedanklich erschaffen SEIN.

Kommentar von MatthiasHerz ,

„[...] WO die singulare Essenz ‚GOTT’ existiert [...]”

Diese Darstellung setzt voraus, dass ein Gott „irgendwo” real existiert, und nicht nur als Gedankenexperiment einer größeren Gruppe von Menschen.

Das Erschaffen von Göttern fand aber immer nur auf gedanklicher Ebene statt.

Viele Christen sehen ihren Gott als Transzendenz, was in keiner Form beweisbar ist, das Gegenteil auch nicht.

Muss es auch nicht, da Glaube eben Glaube ist und dessen Inhalte auch nur Glaube und nicht beweisbar, wohingegen Beweisbares beweisbar ist und kein Glaube.

Kommentar von Dxmklvw ,

"Muss es auch nicht, da Glaube eben Glaube ist und dessen Inhalte auch nur Glaube und nicht beweisbar, wohingegen Beweisbares beweisbar ist und kein Glaube."

Was ist mit der Problematik, warum Beweisbares als bewiesen gilt? Geschieht das durch das Argument bzw. durch die logische Korrektheit der Argumente? Dann kommt die Frage auf, wodurch die Korrektheit der Argumente bestimmt wird und durch was "logisch" als logisch gilt?

Was wäre, wenn niemand glaubt, daß es so ist? Würde es dann immer noch als korrekt angesehen werden?

Was wirklich ist, das ist selbstverständlich auch dann noch wirklich, wenn es abgestritten wird oder nicht erkannt wird.

Aber die Entscheidung, ob etwas von Menschen als wirklich anerkannt wird, erfolgt meiner Ansicht nach dadurch, daß geglaubt wird, daß es so ist.

Umgekehrt sehe ich es ebenso. Wer etwas nicht glaubt, der tut es nicht deshalb, weil etwas unwahr ist, sondern einfach nur deshalb, weil er nicht glaubt, daß es wahr ist.

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Buchstabensalat,

Geschieht das durch das Argument bzw. durch die logische Korrektheit der Argumente?

Am Anfang steht eine Beobachtung!

Dann werden verschiedene Beobachtungen durch Theorien erklärt und dann erst mit Argumenten untermauert. Deine Vorraussetzung ist also falsch

LG

Kommentar von Einstein2016 ,

Richtig, ich setze voraus dass GOTT existiert (nicht grundlos). 

GOTT wurde NICHT von Menschen erschaffen/erdacht (Sorry!)

Beweise hierfür (nach wissenschaftlicher Definition) gibt es weder für die eine noch die andere Richtung (ist akzeptiert).

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Einstein,

Beweise hierfür (nach wissenschaftlicher Definition) gibt es weder für die eine noch die andere Richtung (ist akzeptiert).

Die Frage war aber genau nach dem Beweis, Wie Du nun zugibst, gibt es den offensichtlich nicht!

LG

Kommentar von Einstein2016 ,

Richtig, DEN Beweis gibt es nicht und niemals innerhalb unserer 4-dimensionalen Welt  "nach wissenschaftlicher Definition" !        

Wissenschaft erklärt aber nicht alles und ist begrenzt vom Wert.

Von daher, es gibt auch noch andersartige "Beweise", die aber Vertrauen und Offenheit für spirituelle Wahrheiten benötigen und mit wissenschaftlichen Fakten meist kaum in Einklang stehen.

MIR genügen diese "andersartigen" zur Wahrheitsfindung.

Kommentar von MatthiasHerz ,

Ein Beweis gilt dann als solcher, wenn die Beweisführungen „in ausreichender Menge”, was immer das jeweils bedeuten mag, voneinander unabhängig nachvollziehbar sind.

Es ist ein Unterschied, ob jemand etwas glaubt oder an etwas. Letzteres ist in gewissem Maße die Personifizierung eines Gegenstandes, eines Ereignisses, eines Gedankens oder was auch immer.

Etwas zu glauben hat mit Meinungsbildung und Ansichten zu tun, an etwas zu glauben mit einem hohen Maße an Überzeugung.

Wenn niemand glaubt, dass etwas so ist, aber jemand es bewiesen hat, dann wird es spätestens dann zumindest einen geben, der es glaubt, oder? Dann gilt es allgemein als möglich und kann durch Nachvollziehen und Wiederholen des Beweises verifiziert werden, wenn es genug Beweise unabhängig voneinander gibt, oder widerlegt.

Als Galileo bewies, dass die Erde eine Kugel ist, galt das solange als unglaubwürdig, bis es jemandem gelang, bei einer Schiffsreise nicht von der Kante der Welt zu fallen und lebend zurückzukehren.

Beweise und Wahrheiten sind oft unterschiedliche Dinge.

Ich kann mich hinstellen und etwas steif und fest behaupten, von dem ich absolut überzeugt bin. Dann kommt jemand und beweist mir das Gegenteil und meine vorige Überzeugung stellte sich als Irrtum heraus. Trotzdem war das vorher die Wahrheit, denn eine Lüge setzte voraus, eine mir bekannte Wahrheit zu verschleiern oder zu verschweigen.

So ist das mit Göttern und Glauben. Die Wahrhaftigkeit des Glaubens eines jeden Gläubigen steht für mich außer Frage, solange die Gläubigen es nicht vermeintlich besser wissen, was sie meist nicht tun. Ob und für wen das tatsächlich besser ist, maße ich mir nicht zu beurteilen an.

Einen Gottesbeweis finde ich unnötig und unerheblich, solange die Gläubigen nicht die sogenannte absolute Wahrheit ihrer Götter den Nichtgläubigen aufzunötigen suchen, wodurch sie ihre Wahrheit oder die ihrer Götter als Beweis für die reale Existenz ihres Gottes ansehen.

Solange aber die „unabhängigen Stellen” den Beweis nicht nachvollziehen können, ist die Existenz dieses Gottes nur möglich, aber nicht bewiesen.

Bis zum eindeutigen Beweis kann die Wahrheit nicht absolut sein, sondern nur eine von vielen.

Kommentar von MatthiasHerz ,

Sorry? Wofür? Ist doch nicht mein Problem, ich bin Atheist.

(:

Kommentar von Einstein2016 ,

OK

Kommentar von MatthiasHerz ,

Für Deine Wahrheit.

(:

Antwort
von nachdenklich30, 13

Nein.

Alles, was ein Mensch beweisen könnte, kann niemals Gott sein.

Oder andersherum: Wenn jemand einen Beweis für Gott finden sollte, wäre damit unmittelbar klar, dass man nicht "Gott", sondern einen lächerlichen "Götzen" bewiesen hätte.

Oder kurz und zugespitzt: Versuche von Gottesbeweisen sind vorsätzliche Gotteslästerung.

Gott offenbart sich als Gott. Warum das bei manchen Menschen nicht klappt, ist und bleibt sein Geheimnis. Aber keine dieser Offenbarungen könnte einen objektiven Gottesbeweis begründen.

Dennoch ist es nicht sinnlos, von Gott zu reden oder an ihn zu glauben.
Jenseits der Grenze dessen, was Menschen jemals sehen und erkennen können, bleibt für das Nachdenken über Gott und den Glauben an Gott genügend Spielraum.

Antwort
von derMannohnePlan, 30

Die Frage ist doch was du unter Gott verstehst? Wie interpretierst du Gott?

Für mich z.B. ist alles was ich sehe und fühle Gott.

Ich weiß nicht ob man das jetzt Gott, Allah, Krishna, Jesus oder wie auch immer nennen kann.

Alles was ist, hat dieser "Gott" erschaffen. Es wurde geschaffen, ist passiert.

Darüber streiten sich die vielen klugen Köpfe und Weltgelehrten. Wir erwarten, dass sie uns alles offenbaren, was hinter den Hügeln, den Bergen und der Erde liegt. 

Und wir sind mit ihrer Darstellung zufrieden, das bedeutet, dass wir von Worten leben und unser Leben hohl und leer ist.

Für mich ist es so dass alles zusammengehört. Alles ist eins. Wir sind die Welt und die Welt bist du.
Und das ist für mich Gott. 

Wenn du Gott Näherkommen möchtest, kannst du das nur außerhalb des Gedankenbereichs.

Dort wo Gedanken sind, ist Gott nicht zu finden.

Wenn dein Denkprozess zum Ende gelangt und du ganz sensibel bist, dann kommst du Gott schon ziemlich nahe.

Dann lebst du im hier und jetzt. So wie ein Säugling nach der Geburt.
Es empfindet alle Dinge nicht als getrennt von sich. Erst im Laufe der Zeit, wenn es Sprache lernt, trennt z.B. der Begriff Ball das Kind vom Ball. Somit wird langsam der Abstand zwischen Gott und dir geschaffen. Durch menschliche Konditionierung.
Vielleicht kannst du hiermit etwas anfangen?:

Antwort
von ArnoldBentheim, 32

Ja, natürlich. Aber der Platz hier reicht nicht aus, um den Beweis zu führen. Allerdings gibt es ein sehr gutes, verständlich geschriebenes Buch, das deine Frage ausführlich beantwortet. Der Buchtitel lautet:

  • Hiltscher, Reinhard: Gottesbeweise. 2. Aufl. 2012.

MfG

Arnold

Kommentar von 666Phoenix ,

Das ist auch bloß eine Neufassung und Abklatsch des ontologischen "Beweises" von Canterbury. Und dieser wurde schon mehrfach widerlegt!

Kommentar von DarkSepia ,

"Kauf mein Buch und ich beweise dir Gott!" klingt verdächtig wie "Kauf mein Buch und ich zeige dir wie man ewig lebt."

Antwort
von soissesPDF, 47

Das würde peinlich.

Zwischen hier und dem Urknall gibt es ihn schonmal nicht.
Säße er gar davor, wäre er ein ziemlicher Pfuschkopf, bei dem Chaos das er auslöste, jedenfalls nicht allwissend.
Vermutlich schweigt er deshalb so beharrlich, weil er einen Tinitus ob das Knalls erlitt, der bis heute nachhallt.

Bei der Gelegenheit, sollte der Zausel vor dem Urknall herumsitzen, wäre Jesus (Himmelfahrt) ihm bis heute kein Stück näher gekommen, bei 11,3 Milliarden Lichtjahren Entfernung kommst in nur 2.000 Jahren nicht wirklich weit.

Antwort
von Einstein2016, 61

"GOTT" zu erfahren bedarf bzw. benötigt es keines (niedrigen) Beweises. Es gibt Schritte und Wege dahin, aber man muss innerlich "offen" sein. Das ist der nötige   1. Schritt dahin zum Erkennen, wenn es dann soweit ist.

BEWEISE sind etwas, was wir meinen innerhalb unserer   4-dimensionalen Welt anhand von uns aufgestellten Gesetzen als zutreffend bewerten zu können.                     In kosmischen Masstäben gesehen wissen wir "geistige Winzlinge" anhand von unseren "billigen" faktischen Beweisen eigentlich so gut wie (noch) fast gar nichts !

Kommentar von MatthiasHerz ,

Eben.

Es ist eine Erfahrung. Beweisen lässt sich das nicht.

Andere machen andere Erfahrungen und so kann jeder mit seinem eigenen Kosmos glücklich werden, solange er Anderen nicht schadet.

Es ist eine Anmaßung, beurteilen zu wollen, wie viel Menschen wissen, egal in welchem Maßstab, ansonsten müsstest nämlich wissen, wieviel Wissen nötig ist, um in vermeintlich höhere Sphären aufzusteigen.

Kommentar von Einstein2016 ,

"Wissen ist Macht" heisst es zutreffend in "irdischen" Sphären.

Aber dieses mächtige Wissen ist egoistisches Wissen, welches bewusst angewendet wird, damit eine kleine Minderheit die ganz große Mehrheit - nach ihren Vorstellungen - beherrschen kann. DIESE kleine Minderheit ist es, die bewusst Schaden zufügt.  

Ich möchte noch gar nicht in "höhere" Sphären aufsteigen, obwohl ich bereits sogar einmal "reinschnuppern" durfte. 

SEHR VIEL Wissen nach irdischen Masstäben - oder sollte man besser sagen nach irdischer Arroganz (?) - ist da unbrauchbar !

Kommentar von MatthiasHerz ,

Die Arroganz ist nicht irdisch, sondern lediglich menschlich.

Ob und wie weit viel Wissen brauchbar ist oder nicht, kann wohl niemand beurteilen, der nicht alles jeweils vorhandene Wissen kennt.

Ist es nicht vielmehr so, dass die von Dir erwähnte Wissenselite die vermeintlich Nichtwissenden nur unterdrücken kann, weil denen Wissen fehlt?

Von daher ist es doch anzustreben, dass möglichst viele Menschen möglichst viel Wissen erlangen und es kann niemals genug sein.

Wenn Allmacht zu Arroganz verführt, wie verhält sich das wohl bei einem allmächtigen Gott oder einer ganzen Götterschar?

Kommentar von Einstein2016 ,

zu 1) Akzeptiert.

zu 2) Aber jemand, der Wissens-Grenzen gut einordnen kann.

zu 3) Akzeptiert.

zu 4) Eigentlich ja - wenn es nur ehrenhaften Absichten dient !   

Aber das wird von der "EGO-Elite" NICHT erwünscht, weil deren eigenes sie beherrschendes EGO die Kontrolle über den "Ego-Elite"-Menschen SELBST (inneres SEIN) nicht verlieren möchte.

Von daher strebt das menschliche EGO nach immer mehr an verstandesmäßigem Wissen, um das hintergründige (ehrenhafte) "nicht-verstandesgesteuerte" SEIN durch eine "vordergründige" möglichst hohe "Wissens-Intelligenz" so besser zu kontrollieren.

Entscheidungen werden so nur noch durch den EGO-Verstand getroffen. Intuitive "SEINS-Einflüsse" werden aber unterdrückt. 

zu 5) Ich weiß nicht, ob Allmacht zu Arroganz verführen würde. Von daher begründet sich menschliche Arroganz NICHT damit.

Meiner Ansicht gibt es KEINE Allmacht, auch nicht "göttliche".

Ich mache daher Gottes Existenz auch NICHT davon abhängig.

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Einstein,

Von daher strebt das menschliche EGO nach immer mehr an
verstandesmäßigem Wissen, um das hintergründige (ehrenhafte) "nicht-verstandesgesteuerte" SEIN durch eine "vordergründige" möglichst hohe "Wissens-Intelligenz" so besser zu kontrollieren.

Das kann ich nicht bestätigen, So ungefähr kommen mir die Erklärungen der Esoteriker vor, und die sind ja sehr religiös, jedenfalls in der Mehrheit. Ist ja eher eine eigene Religion

LG

Kommentar von Einstein2016 ,

Dann würde mich mal ganz sachlich interessieren, warum DU SELBST dieses von mir Kommentierte nicht bestätigen kannst ? Eine möglichst detaillierte Antwort würde mich freuen. Danke !

Antwort
von najadann, 43

Würde es ein Gott geben, mit guten Absichten, so wie die Menschen sich das vorstellen, würde er sich als solcher bemerkbar machen, allen Menschen gleichzeitig, egal welcher Hautfarbe, Ideale und Glaubensrichtung, um Missverständnisse zu vermeiden.

Es wäre so einfach allen Menschen an den gleichen Glauben zu binden.
Mit einem Schlag wäre alle Missverständnisse aus dem Weg geräumt, und die Welt eine Friedliche.

Aber es tut sich nichts und so kämpft jeder für sein lächerlichen Traum auf ein Paradies in alle Ewigkeit, belogen von der Menschheit selber, in der Hoffnung sein Weg sei der Richtige. 

Die Hoffnung stirbt zuletzt.



Kommentar von MatthiasHerz ,

Gute Argumente.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Kommentar von Einstein2016 ,

Das ist nur DEINE eigene Vorstellung davon. Missverständnisse schaffen wir selbst, also müssen wir diese auch selbst beheben.

Man darf GOTT nicht verantwortlich machen für etwas, was wir uns letztlich selbst zuzuschreiben und zu verantworten haben.

Wenn der Negativ-Effekt durch ein "Alles-wird-gut-Erscheinen" von Gott wegfallen würde, dann würden wir mit unserer Persönlichkeit auf der Stufe von Kleinkindern verharren.

Kommentar von gottesanbeterin ,

"..., so wie die Menschen sich das vorstellen, würde er sich ...."


-Wie süß!

Gott ist weit jenseits menschlichen Vorstellungsvermögens!

Wenn Gott sich bemerkbar macht, wird Er /Sie erfahrungsgemäß von nur sehr wenigen erkannt, eben wegen der so seltsamen Vorstellungen, die die Menschen so von Ihm/Ihr haben, aus welchen Gründen auch immer.

Kommentar von najadann ,



*Wenn Gott sich bemerkbar macht, wird Er /Sie erfahrungsgemäß von nur sehr wenigen erkannt*

Tja genau das ist es ja, was ihn unglaubwürdig erscheinen lässt. Diese Schwierigkeit zu überwinden, dürfte ja für ein Allmächtiger kein Problem sein,.. wenn er denn daran interessiert wäre, die Menschen auf den richtigen Weg zu bringen.

Kommentar von Einstein2016 ,

Ist Gott wirklich allmächtig ? Hat Gott DIR das so mitgeteilt ?Oder sind es diejenigen, welche solches gerne erfinden, um genau diesen Gott in möglichst schlechtes Licht zu rücken !?

Wir sollten uns generell erstmal selbst auf den richtigen Weg bringen oder möchtest Du gerne selbst einfach so auf dem Persönlichkeits-Stand eines hilflosen Kleinkindes verharren ?

Wenn Dir Hilfe zusteht und Du Gott darum bittest, dann wird Gott ganz sicher die richtigen Weichen zu stellen wissen......

Kommentar von najadann ,

@Einstein, deine Kleinkinder-Geschichten solltest du mal vergessen, als Kleinkind verharren ist ja genau das was ein Gläubiger macht.

*Wenn Dir Hilfe zusteht und Du Gott darum bittest, dann wird Gott ganz sicher die richtigen Weichen zu stellen wissen......*

Nun dann, zu welchem Gott sollte ich denn beten. Amun, Anubis, Baldur, Gott, Abnoka, Allah, Zeus, 

oder doch eher etwas lebendiges, wie Jesus oder Buddha?

Keiner der Götter hat sich jemals den Menschen offenbart, um für Klarheit zu sorgen. 

Kommentar von RonnyFunk ,

"Würde es ein Gott geben, mit guten Absichten, so wie die Menschen sich das vorstellen, würde er sich als solcher bemerkbar machen, allen Menschen gleichzeitig, egal welcher Hautfarbe, Ideale und Glaubensrichtung, um Missverständnisse zu vermeiden."

Hat er getan. Ist aber schon einige hundert Jahre her und zum Dank dafür haben wir ihn hinrichten lassen.

Kommentar von najadann ,

Ronny@  Jesus ist nicht Gott, Jesus war ein Mensch wie du und ich.

Antwort
von alexander329, 43

Nunja-ich sag mal so. Die extrem vielen und bis ins kleinste Detail passenden Bedingungen, daß überhaupt Leben existieren kann, wie die gleiche elektrische Ladung aller Atome, die Entfernung Sonne zu Erde, schützende Atmosphäre, Symbiosen zwischen Tieren und Pflanzen uva. kann kein Zufall sein. Gott beweisen kann logischerweise kein Mensch, denn das er Menschen erscheint und zu ihnen spricht, ist genauso Glaubenssache, wie Wunder, wo Hostien zu Fleisch oder Blut werden, Blinde sehend, Taube hörend werden usw. denn das Argument des Betruges zieht immer.

höre mal hier rein:

http://www.horeb.org/xyz/podcast/kurs0/20160423kurs0.mp3

Kommentar von MatthiasHerz ,

Dein Schlussfolgerung ist schlicht falsch.

„[...] kann kein Zufall sein.[...]”

Wieso denn nicht? Wäre es anders, gäbe es entweder kein Leben oder in anderer Form. Na und?

Säße dann vielleicht eine zwanzigbeinige Kugel da und sinnierte über das Leben? Niemand weiß es.

Kommentar von alexander329 ,

Ja kann sein. Aber die Wahrscheinlichkeitsrechnung des Physikers Paul Dawis, das überhaupt Leben enstehen konnte ist so groß, wie ein Schütze ein 1cm großes Ziel trifft, nicht auf die Entfernung von Schütze Mond (300000km), nicht Schütze Sonne ( 8,3 x 60 x 300000km), sondern ein Schütze trifft 1Cent Stück am Ende des beobachtbaren  Universums (10TausendMillionen Jahre). Finde ich als Zufall schon krass. Und es geht um Entstehung des Lebens, nicht des Menschen.

Kommentar von Einstein2016 ,

Ich habe dazu mal über eine errechnete Wahrscheinlichkeit für   "Entstehung von Leben aus Zufall" von ca. 4700 richtigen "6ern" im Lotto hintereinander (!) gelesen. Ergo also völligst unmöglich!

Warum sollte auch gerade das quasi Komplexeste vorstellbare selbst - also z.B. das Leben - aus einem Zufall entstanden sein. 

Das wäre die absolute Krönung von UNLOGIK PUR !!!!!!!!!!!!!!!

Kommentar von 666Phoenix ,

alex - und die Wahrscheinlichkeit, dass irgendein Gott existiert, ist gleich NULL, besser noch "minus Null"!

Wenn man annimmt, dass das Universum unendlich groß ist, dann ist der berechnete Zufall des P. Dawis ebenfalls unendlich groß.

Das hat was mit Logik und Philosophie zu tun - falls Du Dich da auskennen solltest!

Kommentar von alexander329 ,

lies bitte genau 666Phönix:

es ging nicht um das unendliche Universum, sondern um das bis dahin beobachtbare Universum.

Und die Wahrscheinlichkeitsrechnung, dass ein Gott existiert-ist sie von dir?

Kommentar von 666Phoenix ,

Alex

Das ist dann wenigstens beobachtbar (was man von keinem Gott behaupten kann!). In diesem relativ kleinen Sektor des "beobachtbaren" Universums ist damit die Chance, dass die Münze getroffen wird, sogar noch größer! Es gibt aber keinen verlässlichen Anhalt, dass es nicht unendlich ist - was man sich aber immer noch eher vorstellen kann als die Existenz eines Gottes!

Und nein, Alex, ich berechne keine Wahrscheinlichkeit, dass ein Gott existiert! Er existiert einfach nicht! Es liegt an Dir, mir und allen hier das Gegenteil zu beweisen!

Einstein

errechnete Wahrscheinlichkeit für "Entstehung von Leben aus Zufall" von ca. 4700 richtigen "6ern" im Lotto hintereinander (!) gelesen. Ergo also völligst unmöglich

Du widersprichst Dir in zwei Sätzen gleich dreimal. Wieso ist eine Wahrscheinlichkeit, auch wenn sie noch so verschwindend gering ist, unmöglich (und auch noch mit dem sinnlosen Zusatz "völligst")?? 

Dann hieße das "Unmöglichkeit", nicht "Wahrscheinlichkeit"!

Und wer hat die "berechnet"?? Die kann man bestenfalls grob schätzen!

Das Leben als "komplexestes Vorstellbares" ist doch nicht an einem Tag durch "einen" Zufall entstanden. Da haben sich  bestenfalls die günstigsten Voraussetzungen zufällig in der richtigen Abfolge entwickelt und bewegt. Es lief und läuft auch nicht wie eine Lottozahlentrommel!

Du hast keine Ahnung von Evolution!

Kommentar von alexander329 ,

Lieber 666Phönix

"Du widersprichst Dir in zwei Sätzen gleich dreimal. Wieso ist eine Wahrscheinlichkeit, auch wenn sie noch so verschwindend gering ist, unmöglich"

Diese Aussage kommt nicht von mir, sondern von Einstein2016.

Ich weiss. dass eine Wahrscheinlichkeitsrechung nichts ausschließt, so wie du die Existenz Gottes vollkommen ausschließt.

Ich glaube auch, dass in dieser Wahrscheinlichkeitsrechung der Faktor Zeit mit eingerechnet ist. Was wäre dies sonst für ein Physiker - ein Dilletant.

Was weisst du, von meiner Ahnung bzw. meinem Wissen über Evolution?! Ich denke nichts.

Antwort
von Muslimhelper, 26

Du musst deine eigene Beweise finden. :)

Antwort
von josef050153, 15

Kannst du mir denn beweisen, dass es ihn nicht gibt?

Da liegt nämlich der Haken in der ganzen Debatte.

Kommentar von najadann ,

die Umkehrung ist etwas dämlich, was es nicht gibt kann niemand beweisen, wie willst du nichts beweisen,..../ was es gibt hingegen schon, sofern es dies wirklich gibt.

Kommentar von josef050153 ,

Das es Gott nicht gibt ist eine These, bewiesen ist das nicht.

Es ist aber schon möglich zu beweisen, dass manche Dinge nicht exisieren. Z. B. wurde naturwissenschaftlich bewiesen, dass es im Weltraum keinenn Äther gibt.

Aber dazu ist eine gewisse kreative Intelligenz notwendig.

Antwort
von ichweisnix, 29

Dazu müßte man erst mal genau definieren was denn "Gott" und was "beweisen" sein soll.

Antwort
von Weltraumdackel, 29

In dem Film "Contact" gibt es einen Dialog zwischen der Wissenschaftlerin Ellie und dem Priester Palmer:

Palmer: "Ich weiß nicht. Ich könnt' mir nicht vorstellen in einer Welt zu
leben, in der Gott nicht existierte. Das würde ich nicht wollen."

Ellie: "Woher weißt du, dass du dir nichts vorgaukelst? Was mich angeht,
ich, ich brauche Beweise."

Palmer: "Beweise?" - "... Hast du deinen Vater geliebt?"

Ellie: "Was?"

Palmer: "Deinen Dad. Hast du ihn geliebt?"

Ellie: "Ja. Wie verrückt."

Palmer: "Beweise es!"

Kommentar von MatthiasHerz ,

Was soll uns dieser Dialog mitteilen?

Liebe lässt sich messen anhand von Hirnströmen und chemischen Reaktionen im Körper.

Bei Göttern versagt diese Methode.

Kommentar von Einstein2016 ,

Ich kenne diesen SF-Film auch, der ist wirklich absolut TOP.       Genauso wie Dein vorgenannter Kommentar hierzu.                     Man kann LIEBE nicht "erdenken" und auch nicht messen. 

LIEBE existiert (für mich) sozusagen auf höherdimensionaler, raumzeitloser Bewusstseinsebene - aus der Quelle des SEINS.

Aber erzähle das mal einem Wissenschaftler geschweige manchen Atheisten. Das kann viel Nervensubstanz kosten....! 

Kommentar von 666Phoenix ,

weltraumpinscher

Na und? Die Liebe zu seinem leiblichen Vater kann jeder beweisen! Hier hast Du "Elli" einfach nicht ausreden und lange genug nachdenken lassen!

Die Liebe zu irgendeinem Gott ist in angesichts der unendlichen Sünden, v. a. unter Christen  und denen, die sich als solche bezeichnen, allerdings schlicht geheuchelt!

Kommentar von Einstein2016 ,

LIEBE kann nicht und niemals in ihrer wahren "göttlichen" Essenz und Herkunft wissenschaftlich bewiesen werden.

Man kann zudem NICHT sagen "Ich denke, ich liebe Dich".       D.h. der menschliche Verstand kann LIEBE nicht "erdenken".

LIEBE ist aber nun mal unbestritten DA.                                       

LIEBE ist ungebunden - "raumzeitlos" - und altert nicht.

LIEBE kommt aus der TIEFE des inneren SEINS/SEELE.

Liebe Wissenschaft, es benötigt hierfür keines Beweises !   Wäre das dann endlich geklärt !!?  (Für EUCH natürlich nicht....)

 

Kommentar von DarkSepia ,

Palmer dizzt Psychologie... Normalerweise sind die Aussagen von Personen genug Belege für ihre Gefühlswelt.

Nur nach einigen Theorien über Alltagspsychologie liegen wir häufiger falsch, als wir denken und Ellie hat ihren Vater vielleicht doch nicht geliebt.

Und wie sind Psychologie und Theismus nun ähnliche Fälle?

Antwort
von SturerEsel, 35

Welche(r) darf es denn sein? Hier sind ein paar zur Auswahl:

Götternamen der Germanen

Baldur

: Gott der Weisheit und Schönheit, Frühlings- und Lichtgott

Bragi

: Gott der Rede und der Dichtkunst

Donar

: Gott des Donners

Frey

: Gott der Fruchtbarkeit und des Friedens

Frija

: Mutter aller Götter und aller Menschen

Loki

: Feuergott, Unruhestifter, Vater der Midgardschlange und der Todesgöttin namens Hel

Odin

- Wōdan: Göttervater, Toten- und Kriegsgott, Gott der Magie, der Ekstase und der Dichtung

Thor

- Donar: Wettergott, Beschützer von Midgard, der Menschenwelt

Wotan

: oberster Himmelsgott

Götternamen der Kelten:

Abnoba

: Göttin der Jagd, der Quellen und Wälder

Artaios

: Bärengott

Brânwen

: Göttin der Fruchtbarkeit und der Liebe

Brigit

: irische Muttergöttin

Carman

: irische Göttin der Feiern und Feste

Dagda

: Gott des vollkommenen Wissens

Goibniu

: Gott der Schmiedekunst

Lug

: Gott des Kriegs, Spender des Heils

Manannân

: Gott der Meere

Götternamen der Römer

Apollo

: Gott der Dichtkunst, der Musik, des Frühlings und des Lichts

Aurora

: Göttin der Morgenröte

Bacchus

: Gott der Triebhaftigkeit und des Weins

Faunus

: Gott der Weiden und Wälder

Jupiter

: oberster römischer Gott

Herkules

: Gott von Reise und Athletik

Mars

: Kriegsgott

Merkur

: Gott der Fruchtbarkeit, von Verkehr und Handel

Minerva

: Göttin des Wissens

Pluto

: Gott aller Unterwelten

Venus

: Göttin der Schönheit und der Liebe

Vulcanus

: Gott der Schmiede und des Feuers

Götternamen der Griechen

Amphitrite

: Meeresgöttin, Poseidons Gattin

Ares – Mars

: Gott des Feldes und des Krieges

Artemis – Diana

: Göttin der freien Natur, der Jagd, der Geburt und des Wachstums

Athene – Minerva

: Göttin der Weisheit, Beschützerin der kämpfenden Helden sowie von Wissenschaft und Kunst

Demeter

: „Mutter der Erde“, Göttin des Ackerbaus

Erinnyen

: Göttin der Rache

Eris

: Göttin der Unordnung und des Chaos

Pluto – Hades

: Gott des Erdsegens und der Unterwelt

Hebe

: Göttin einer ewigen Jugend

Hekate

: Göttin der Gespenster und Geister

Hera – Juno

: Göttin der Familie und der Ehe

Hermes – Merkur

: Götterbote des Zeus,

Gott der Herden und Weiden, der Fruchtbarkeit, der Rede und der

Gymnastik, Beschützer der Kaufleute und der Diebe

Kybele – Cybele

: Mutter der Götter, Kultur- und Naturgöttin

Pan

: Gott des Waldes, Beschützer der Jäger, Hirten und Herden

Poseidon – Neptun

: Gott des Meeres, aller Gewässer und der Erdbeben, Bruder des Zeus

Priapos

: Gott der Libido und der Fruchtbarkeit

Silenos

: Gott der Quellen

Zeus – Jupiter

: "Vater aller Götter und Menschen" , Beherrscher der Götter, Gott des Lichts und des Himmels

Götternamen der Ägypter

Anubis

: Totengott

Atum

: Hoher Gott, Spender von Luft und Feuchtigkeit, gleichbedeutend mit dem Götterpaar Schu und Tefnut

Bes

: Gott der Familie, Glücksbringer

Geb

: Gott der Erde

Hathor

: Göttin der Frauen und der Ehe, Königin des Himmels

Imhotep

: Heilgott, Zauberer, Gott der Schreiber

Isis

: Muttergöttin, Göttin der Liebe und Zartheit, der Fruchtbarkeit und Liebe

Maat

: Göttin der Wahrheit

Min

: Fruchtbarkeitsgott

Osiris

: Gott des Nils, Kulturbringer

Ptah

: Gott der Künstler und Handwerker

Re

: Sonnengott

Thot

– Toth: Gott des geistigen Lebens und der Weisheit

Götternamen der Hindus

Aditi

. Göttermutter

Agni

: Gott des Feuers

Brahma

: Schöpfer der Welt

Ganescha

: Gott des Erfolgs, Beseitiger von Hindernissen

Kali

: Göttin der Zerstörung

Lakschmi

: Göttin des Glücks und der Schönheit

Manu

: Stammvater der Menschen

Mitra

: Göttin des Lichts

Pradschapati – Brahma

: Vater der Götter, Schöpfer der Welt

Saraswati

: Göttin der Gelehrsamkeit

Sasthi

: Göttin der Mütter und Kinder 

Schiwa – Shiva

: Gott der Fruchtbarkeit, der Zerstörung und des Todes

Wischnu – Vishnu

: Gott des Lebens

Götternamen der Azteken

Amimitl

: Gott der Fischer und der Seen

Atl

: Gott des Wassers

Ayauhteotl

: Göttin der Eitelkeit, des Nebels, des Rauchs

Camaxtli

: Gott des Krieges, des Schicksals, des Feuers, der Jagd

Chalchiutotolin

: Gott der Plagen und Krankheiten

Ixtlilton

: Gott der Heilung und Medizin

Macuilcozcacuauhtli

: Gott des Überflusses

Matlalceuitl

: Göttin des Regens

Metztli

: Gott des Mondes

Ometotchtli

: Gott des Rausches

Oxomoco

: Göttin des Kalenders und der Astrologie

Quetzalcoatl

: Gott der Erde, des Himmels, des Windes, Schöpfergott

Tonatiuh

: Sonnengott

Kommentar von Respawn618 ,

Ich nehm zwei Stück. Eher mager bitte.

Kommentar von SturerEsel ,

Oxomoco oder Manu?

Kommentar von Respawn618 ,

Zwei Oxomoco bitte. Und wenn Sie haben, einen Sack ontologische Zwiebeln dazu.

Kommentar von Einstein2016 ,

Keine Ahnung, was Deine "Götter-Liste" hier darstellen soll.   Vermutlich dient sie wohl nur zur Belustigung Deines Ego`s.         Du kannst, willst und wirst ihm davon keinen einzigen beweisen. Nicht weil es keinen "Gott" gibt, sondern - weil Beweise - welche nur innerhalb unserer 4-dimensionalen Welt von uns aufgestellt und evtl. hier, da und dort anwendbar sind - ganz einfach keine wirkliche Aussagekraft haben für höhere "göttliche" Wahrheiten. Dafür bedarf es wesentlich viel mehr von "höherem" Wissen.

Kommentar von SturerEsel ,

Oh, erleuchte mich mit deinem erhabenen Wissen, lieber Einstein!

Mit dieser, nicht meiner Götterliste möchte ich zum Ausdruck bringen, dass Gott und Götter eine Erfindung der Menschen sind. Zu allen Zeitaltern, in jeder Kultur.

Früher waren viele Götter notwendig, um den Sinn von Krieg, Liebe, Wein, Weib und Gesang zu erklären. Man war eben weitaus materialistischer. 

Im Islam und im Christentum hat man sich darauf geeinigt, dass der Job auch von einem (einer?) gemacht werden kann.

Und jetzt erzähl mir mal eine der "höheren göttlichen Wahrheiten" - bin schon gespannt - auch wenn mein verschrumpeltes Gehirn vielleicht nicht deiner Weisheit folgen kann.

Am Rande: Falls die Stringtheorie ausreichend falsifiziert wird, dürfen wir wohl von einem 11-dimensionalen Raum ausgehen.

Kommentar von Einstein2016 ,

"GOTT" ist nur ein Name von etwas, was wir mit unseren leider begrenzten verstandesmäßigen Mitteln nicht erklären können.

Dieses "etwas" ist NICHT von den Menschen erfunden worden, sondern erfunden wurde, dass es Menschen erfunden haben. 

Damit man dieses "etwas" in seinem Wert auf egoistische Weise vordergründig als unglaubwürdiges "nichts" herabstufen kann. 

Damit dieses "etwas" dem menschlichen EGO nicht im Weg ist.

Meine "höheren göttlichen Wahrheiten" werde ich DIR aber nicht mitteilen, weil Du nur Deinen Spott darüber ergießen möchtest. Und dazu - richtig - Du könntest mir garantiert nicht folgen.

String-Theorie ..........11-dimensionaler Raum......

Fällt Dir nichts besseres ein ?  

Kommentar von SturerEsel ,

>Fällt Dir nichts besseres ein ?

Doch, aber dem könntest du garantiert nicht folgen. :)

Kommentar von Einstein2016 ,

Wie wäre es mal mit u.a. tlw. praktischen Erfahrungen zu: 

- Luzidem Träumen (bewusstes Klarträumen).

- Höherdimensionale Bewusstseinsebenen / Wahrnehmung.

- Unterdrückte Funktionen der Zirbeldrüse (Stirn-Chakra).

- Öffnung des "3. Auges" (Stirn-Chakra) und anschließender....

- ....Astral-Reise der SEELE in höherdimensionale Welten. 

-  Psychotisch bedingte anomalische Bewusstseinserweiterung.

-  Medikamentös erschaffene Bewusstseinserweiterung.

- "Hintergründiges" Bewusstsein / objektives gedankenloses          "Beobachten" des eigenen (EGO)-Verstandes.   

-  Intuition / Gezieltes Einwirken auf die Vergangenheit und            unbewusstes geändertes Verhalten im gegenwärtigen JETZT.  

- Gegenwärtiges hintergründiges gedankenloses SEIN/SEELE.

- Sogenannte "Hilferufe der SEELE" - Symptome/Auswirkungen.

- "Vordergründiges" Bewusstsein / EGO-Verstand/Gedanken.

Kannst DU mir noch folgen....?                                             Sicher nur unglaubwürdiger "Hokus-Pokus" für Dich, oder ?

Kommentar von SturerEsel ,

Einstein, du versuchst vergeblich, mich zu diskreditieren - dabei kennst du mich nicht einmal.

Die oben aufgezählten Dinge, die du "tlw." kennst, sind mir bestens bekannt. Auch ich habe mich jahrelang mit Esoterik beschäftigt, mit Meditation, mit luzidem Träumen, Seelenwanderung etc etc. Ich habe Dinge erfahren, die du dir in deinen kühnsten Träumen nicht vorstellen kannst.

Aus Gründen, die ich nicht publik machen werde, habe ich mit diesem Kapitel abgeschlossen.

Punkt.

Kommentar von DieSchiiten ,

Allah. Es gibt keinen Gott außer Ihn

Kommentar von Omnivore13 ,

Ich hätte gern ein Mars; Gott von Reise und Athletik

Antwort
von Cari3287, 15

Sicher! Aber nicht in ein paar Sätzen in einem Kommentar. Aber ein sehr guter Artikel dazu ist auf der Seite

https://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/wp20130801/gottes-unsichtbare-...[search_id]=a2f0b078-956c-41af-b10b-f7b08d589dc4&insight[search_result_index]=1

Können uns gern mal privat unterhalten wenn du noch fragen hast. :-)

Antwort
von RonnyFunk, 2

"Kann mir jemand Gott beweisen?"

Ja. Aber ich bin es nicht, denn ich bin nicht Gott.

Antwort
von Omnivore13, 10

Ganz sicher nicht. Gott ist nur eine Vorstellung des Geistes; Eine Märchenfigur; Mehr nicht.

Antwort
von 666Phoenix, 20

Nö, hat bisher noch keiner geschafft!

Antwort
von MaraMiez, 38

Nein. Aber genauso kann man nicht beweisen, dass es keinen Gott gibt.

Von daher...

Kommentar von PeterLustig1999 ,

Wir leben aber in einer Welt, in der alles, was noch nicht bewiesen wurde, nicht als richtig angesehen wird. Es gibt Menschen, die behaupten, dass die Erde flach ist. So bekloppt es klingt, aber so, wie sie es sich zurecht legen, gibt es Niemanden, der beweisen kann, dass ihre Theorie nicht stimmt. Sie können aber auch nicht beweisen, dass ihre Theorie stimmt, ergo, ist sie wissenschaftlich noch nicht als richtig angesehen.

In der Wissenschaft muss man nicht beweisen, dass etwas falsch ist. Man muss beweisen, dass etwas richtig ist und solange das nicht getan wurde, ist es falsch.

Kommentar von MaraMiez ,

In der Wissenschaft gelten Dinge, die bisher nicht bewiesen wurden, nicht als "falsch", sondern als "möglich". Und zwar so lange, bis sie eindeutig bewiesen oder das Gegenteil nachgewiesen wurde. Als falsch bezeichnete man früher einmal Theorien, die vom aktuellen Wissen abwichen und unvorstellbar waren, das mag sein, aber aus dieser Engstirnigkeit hat sich die Wissenschaft Gott sei dank befreit.

Davon abgesehen hat Gott, bzw. der Glaube an Gott, auch nichts mit Wissenschaft zu tun, sondern eben mit Glauben. An etwas, das man beweisen kann, muss man nicht mehr glauben, das weiß man dann. Falls man irgendwann die Existenz eines Gottes, oder wie auch immer man es dann nennen will, beweisen kann, dann wars das mit dem religiösen Glauben. Aber bis dahin können die Menschen glauben, an was sie wollen, ohne irgendetwas beweisen zu müssen. Genauso, wie ihnen niemand beweisen muss, dass das, woran sie glauben, nicht existiert (kann man ja aber auch nicht).

Kommentar von Respawn618 ,

Aber genauso kann man nicht beweisen, dass es keinen Gott gibt.

Das nennt sich Beweislastumkehr und ist ein Fehlschluss wie auch Denkfehler.

Von daher....

Kommentar von MaraMiez ,

Nein, dass nennt sich, aus Religiöser sicht, Agnostizismus.

Das Wissen, dass man es eben nicht weiß, nicht wissen kann und sehr wahrscheinlich auch nie wissen wird.

Ich bin Agnostiker, gleichzeitig aber auch religiös (und ja, das geht). Ich habe meine Religion, ich lebe damit und mag den Glauben, dass es da noch was anderes gibt, weiß aber auch, dass ich es nicht beweisen kann, so wie mir keiner das Gegenteil beweisen könnte. Mir ists egal, ob andere glauben oder nicht und wenn ja, an was sie glauben...solang sie selbst damit zufrieden sind und andere mit ihrem Ding auch zufrieden lassen, statt denken zu müssen "Beweis es mir. Kannste nicht? Merkste, ist Bullshit."

Kommentar von 666Phoenix ,

mara, auch hier zeigst Du erschreckendes Unwissen. Eben genau das ist kein "Agnostizismus"!

Kommentar von MaraMiez ,

Hmm, dann erklär mir mal, was an der Definition von Agnostizismus nicht zu verstehen ist, bzw. was ich da falsch verstanden habe:

https://de.wikipedia.org/wiki/Agnostizismus

"Agnostizismus (altgriechisch ἀγνοεῖνa-gnoeĩn „nicht erkennen, nicht kennen“) ist die philosophische Ansicht, dass Annahmen – insbesondere theologische, welche die Existenz oder Nichtexistenz einer höheren Instanz, beispielsweise eines Gottes, betreffen – entweder ungeklärt oder nicht klärbar sind.[1] Vertreter des Agnostizismus werden als Agnostiker bezeichnet.

Agnostizismus ist eine Weltanschauung, die insbesondere die prinzipielle Begrenztheit menschlichen Wissens, Verstehens und Begreifens betont. Die Möglichkeit der Existenz transzendenter Wesen oder Prinzipien wird nicht bestritten. Agnostizismus ist sowohl mit Theismus als auch mit Atheismus vereinbar, da der Glaube an Gott möglich ist, selbst wenn man die Möglichkeit der Gewissheit seiner Existenz verneint. Ebenso ist die Auffassung, wonach atheistische Thesen wahrscheinlicher sind als theistische, mit dem Agnostizismus vereinbar. Die Frage „Gibt es einen Gott?“ beantworten Agnostiker dementsprechend nicht mit „Ja“ oder „Nein“, sondern mit „Ich weiß es nicht“, „Es ist nicht geklärt“ oder „Es ist nicht beantwortbar“."

Und als Unterform, die auf mich zutrifft:

"Agnostischer Theismus 

Agnostische Theisten behaupten, kein Wissen von der Existenz einer Gottheit zu haben; dennoch glauben sie an eine (oder mehrere) solche."

Kommentar von SturerEsel ,

Dem zweiten Absatz möchte ich widersprechen:

"Popper entwickelte das Abgrenzungskriterium der Falsifizierbarkeit vor allem als Gegenkonzeption zu dem der Verifizierbarkeit. Dies galt den Vertretern des logischen Empirismus als Abgrenzungskriterium (auch Sinnkriterium) zwischen Aussagen, die eine kognitive Bedeutung haben gegenüber solchen, die keine kognitive Bedeutung besitzen. Letztere können durchaus Bedeutung in einem anderen Sinne haben (z. B. emotiv oder metaphorisch), sind also nicht vollständig sinnlos. Nach Carnap können etwa pseudowissenschaftliche Aussagen durchaus aus kognitiv sinnvollen Sätzen bestehen, das Sinnkriterium des logischen Empirismus und das Falsifikationskriterium des kritischen Rationalismus sind demnach also schon deshalb nicht vergleichbar, da sie eigentlich zwei verschiedene Probleme lösen sollen. Verifizierbarkeit im strengen Sinn bedeutet, dass eine Aussage komplett auf Beobachtungssätze reduziert werden kann und stellt damit erheblich größere Anforderungen als Falsifizierbarkeit. Die Falsifizierbarkeit war für Popper das Kriterium, um eine Theorie der empirischen Wissenschaften (Erfahrungswissenschaften) von nicht-empirisch-wissenschaftlichen Theorien zu unterscheiden. Letztere beinhalten Metaphysik im weitesten Sinn, Pseudowissenschaft, aber auch Mathematik, Logik, Religion und Philosophie. Popper war außerdem im Gegensatz zum Wiener Kreis der Auffassung, dass es exakte Wissenschaft nicht gibt."

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Falsifikationismus

Einen Gott oder eine Göttin - ebensowenig wie den Glauben - kann man jedoch weder verifizieren, noch falsifizieren.

Kommentar von 666Phoenix ,

mara, es ist erkenntnistheoretischer Quatsch, die Nicht-Existenz eines Nichts beweisen zu wollen!

Kommentar von MaraMiez ,

Ich sag ja auch nicht, dass das jemand beweisen soll. Ich sage nur, dass man es nicht beweisen kann. Weder das eine, noch das andere. Und damit wiederhole ich mich nun schon zum 3. Mal, oder so.

Kommentar von 666Phoenix ,

Ich sage nur, dass man es nicht beweisen kann.

Billige Ausrede! Diese Behauptung, es nicht beweisen zu können, impliziert, dass es Leute geben könnte, die es können bzw. eben auch nicht, und dass sowohl die einen als auch die anderen es bereits versucht hätten!! 

Man kann auch nicht mit einer Rakete auf die Sonne fliegen. Sagt jemand deshalb trotzdem: beweise mir doch, dass es nicht geht?? 

Wobei das noch eine rel. leichte Übung wäre, denn im Unterschied zu irgendeinem Gott ist die Sonne sichtbar, fühlbar, physisch present! 

Kommentar von MaraMiez ,

Wo impliziert "man kann es nicht", dass es irgendjemand doch könnte? Man kann ohne Hilfsmittel nicht fliegen. Man kann ohne Hilfsmittel nicht unter Wasser atmen. Wenn ich sage, man kann es nicht, meine ich das genau so. Das Wort "man" impliziert viel mehr, dass ich so ganz allgemein einfach mal "alle" meine. Das ist keine Ausrede, das ist, zumindest aus meiner Perspektive, eine Tatsache. Ich wiederhole mich gerne noch mal: Ich verlange von niemandem einen Beweis, egal für welche Seite, wenn ich der Meinung bin, dass man es eh nicht beweisen kann.

Ich habe nie behauptet, es gäbe einen Gott, in der Folge erwarte ich keinen Beweis, dass es nicht so ist. ich habe auch nicht behauptet, dass es keinen Gott gibt und verlange keinen Beweis, dass es doch einen gibt.

Drück ich mich echt so unverständlich aus?

Kommentar von Dxmklvw ,

Das ist ein Dauerbrenner innerhalb der Gottesdiskussionen.

Es gibt Quadrate und es gibt Kreise. Beides existiert wirklich. Aber niemand kann beweisen, daß es einen quadratischen Kreis gibt. Kann man aber stattdessen beweisen, daß es einen quadratischen Kreis (von dem anzunehmen ist, daß es etwas nicht Existierendes ist) nicht geben kann?

Viel komplizierter wird es beim Beweisen von etwas, dessen vermeintliche Beschaffenheit von beliebigen Definitionen abhängig ist. Da läßt sich oftmals ein Widerspruch in den Definitionen aufzeigen, was aber ohne Einfluß auf die Existenz oder Nichtexistenz von dem ist, was da falsch definiert wurde.

Kommentar von 666Phoenix ,

Es ist bewiesen, dass ein Kreis nicht quadratisch sein kann! Denn sowohl Kreis als auch Quadrat sind klar definiert und können sehr bildhaft dargestellt werden.

Keines von dem trifft auf irgendeinen Gott zu!

Kommentar von MatthiasHerz ,

Genau.

Bis ein Beweis eintritt, lässt sich die Existenz von was auch immer nur annehmen oder auch nicht.

Bei wiederholter Nichtexistenz reduziert sich jedoch die Wahrscheinlichkeit einer Existenz zugunsten der Annahme der Nichtexistenz.

Und ja, auch Definitionen können falsch sein und mit Beweisen widerlegt werden bis zum Beweis.

Antwort
von weekndxo, 4

Kannst du mir keinen Gott erweisen?

Kommentar von weekndxo ,

beweisen*
Autokorrektur😑

Antwort
von gottesanbeterin, 7

Man kann Gott/die Göttliche Energie, das, was als "Heiliger Geist" bezeichnet wird, durchaus fühlen, wenn man kann.

Man kann diese Kraft deutlich fühlen, wenn man mit ihr verbunden ist.

-Verbunden durch einen realen Vorgang, den Jesus "2. Geburt", "Geburt durch den Geist", Johannes der Täufer "Taufe durch/mit dem Geist" genannt hat.

Man kann diese Kraft danach mehr oder weniger stark, doch deutlich spüren: über dem Kopf als kühlen Wind, auf den Handflächen und an den Fingerspitzen.

So beweist Gott sich selbst, doch nur denen, die mit ihm verbunden sind, denn diese Verbindung erst macht den "Hauch", den "Wind des Heiligen Geistes" fühlbar. Die islamische und die jüdische Tradition nennen diesen Hauch übrigens "Ruh" oder "Ruach", in anderen religiösen Traditionen wird sie anders genannt.

Lao-Tse etwa nennt sie "das Tao".

Wenn du mich also fragst: Kannst du mir Gott beweisen?

Sage ich: nein, das kann ich nicht, nur Gott selbst kann es, - doch eben unter bestimmten Umständen.


Antwort
von 666Phoenix, 17

Nö, hat noch nie einer geschafft!

Antwort
von kiracro, 1

Bibel ist schon Beweis genung

Antwort
von anniegirl80, 29

Menschen können dir Gott nicht beweisen.

Du kannst aber Gott bitten in dein Leben zu kommen - und dann beweist er sich dir selber!

Antwort
von katxa1, 8

Gott kann man nicht beweisen es ist eine frage des glaubens.

Antwort
von Qochata, 1

ja, ich beweise dir. was ist es dir wert?

Antwort
von nutzer131, 10

Ja, kann ich. 

Erst zwei Definitionen: Eine Aussage A zu glauben bedeutet, die Aussage A und alle sich daraus ableitbaren Aussagen für wahr zu halten. Ein allmächtiger Gott ist in der Lage alles zu tun, was sich formulieren lässt. 

Und zwei Annahmen, die wir als gegeben betrachten können:

Menschen handeln immer gemäß ihrer aktuellen Überzeugung. Es gibt Menschen die an die Existenz eines allmächtigen Gottes glauben. 

Es gibt also eine Person P, die an einen allmächtigen Gott glaubt. Der allmächtige Gott kann beweisen, dass Person P nicht existiert. Person P hält daher für wahr, dass sie nicht existiert und handelt dementsprechend (tut nichts, also auch nicht existieren). 

Da wir aber als Annahme haben, dass Person P existiert, folgt daraus, dass Nichtexistenz Existenz ist. 

Betrachten wir nur zwei Fälle, von denen einer wahr sein muss

Fall 1: Ein allmächtiger Gott existiert. Ok er existiert also. 

Fall 2: Ein allmächtiger Gott existiert nicht. Da wir oben aber gesehen haben, dass Nichtexistenz Existenz ist, existiert der allmächtige Gott auch in diesem Fall. 

Aus den gegebenen Annahmen kann man also folgern, dass ein allmächtiger Gott existiert. 

Kommentar von MatthiasHerz ,

Netter Versuch.

„[...] Da wir aber als Annahme haben, dass Person P existiert, folgt daraus, dass Nichtexistenz Existenz ist.[...]”

Falsche Schlussfolgerung.

Richtig wäre die Löschung oder Korrektur der Annahme, da sich bestätigt hat, dass Person P nicht existiert, egal was wir annehmen.

Ansonsten wäre der Gott nicht allmächtig, womit sowohl Fall 1, als auch Fall 2 widerlegt sind, da von einer falschen Annahme ausgegangen wurde.

„[...] Betrachten wir nur zwei Fälle, von denen einer wahr sein muss [...]”

Da von mindestens einer falschen Annahme ausgegangen wurde und per Definition „Eine Aussage A zu glauben bedeutet, die Aussage A und alle sich daraus ableitbaren Aussagen für wahr zu halten” auch der Umkehrschluss gelten muss, wonach was sich als falsch herausstellte, nicht geglaubt werden kann.

Aus den gegebenen Annahmen und Aussagen kann man also folgern, dass kein allmächtiger Gott existiert.

Kommentar von ichweisnix ,

Klarer Fall von falscher / widersprüchlicher Logik, in der man Alles und das Gegenteil beweisen kann.

Da wir aber als Annahme haben, dass Person P existiert, folgt daraus, dass Nichtexistenz Existenz ist.

Diese Folgerung ist falsch, da von einen Beispiel ( das schon falsch ist)  einfach auf die Allgemeinheit geschlossen wird. Genau das kann man bei Beweisen aber eben nicht tun. Etwa so als würde man sagen 2 ist gerade, daher sind alle Zahlen gerade.

Dazu kommt, das wir mit den "Beweis" der Nichtexistenz von P bewiesen haben, das unsere Annahmen falsch sind, denn wie haben ja die Existenz von P angenommen. Unter der Voraussetzung einer falschen Annahme kann man aber grundsätzlich alles schlussfolgern.  

Der allmächtige Gott kann beweisen, dass Person P nicht existiert.

Nach der Logik kann der allmächtige Gott auch beweise, das es keinen allmächtigen Gott gibt, somit gibt es keinen allmächtigen Gott.

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