Frage von rainerpb, 42

kann mir jemand genau erklären,welche Bedeutung folgende Formulierung in einer Erbschaftsangelegenheit hat?

Frau ..., Frau.... und Herr.... bevollmächtigen hier- mit ihre Schwester Frau..., den ihnen in Erbengemeinschaft ver- bleibenden Grundbesitz zu veräußern, insbesondere die Vertragsbedingun- gen zu vereinbaren, die Auflassung zu erklären, die Grundbuchumschrei- bung zu bewilligen, gegebenenfalls sowie alle Erklärungen vor Notar und Grundbuchamt abzugeben und entgegenzunehmen, die zur Vertragsdurch- führung erforderlich und zweckdienlich sind.

Die Bevollmächtigte kann Untervollmacht erteilen. Sie ist von den Beschrän- kungen des § 181 BGB befreit.

Antwort
von schelm1, 14

Die Erbengemeinschft macht eine Einzelperson für die Gemeinschaft handlugnsfähig, so dass nicht die gesamte Erbengemeinschft zu Handlungen antreten muß.

Antwort
von DerGeodaet, 11

Hallo,

... bevollmächtigen den verbliebenen Grundbesitz zu veräußern.....

Damit ist doch klar, dass diese Person alles alleine machen kann.

Antwort
von Maschodepischo, 22

Was ist deine Frage den? Bzw. was möchtest du den wissen? Ein Testament muss einer gewissen Form unterliegen. Sie muss des Weiteren handschriftlich erfolgen. Darüberhinaus können bestimmte Bedingungen eingebaut werden. Wenn kein Testament vorliegt, gibt es bestimmte Regeln die man beachten muss in einem Erbfall. Grundstücke müssen bei Übereignung über das Notar erfolgen. Mithin gibt es Gleichberechtigte, die auch ein Anspruch haben (z.B. Geschwister), sogar wenn das Testament was anderes regelt. Mein Tipp ist, dass der Erblasser 10 Jahre vorher eine Schenkung durchführt, um der Erbpflicht zu entgehen.

Kommentar von rainerpb ,

Ok,meine eigentliche Frage geht nicht wirklich aus obigem "Geschreibe" hervor. Ich möchte wissen,ob meine Schwester "Frau..." mit der entsprechenden Vollmacht den Verkauf der in der Erbengemeinschaft befindlichen Grundstücke betreiben kann oder ob sie uns Geschwister vor dem jeweiligen Kaufvertrag über den Notar informieren muß und unser Einverständnis braucht.

Kommentar von Maschodepischo ,

Vorweg möchte hinweisen, dass meine Antwort ohne Gewehr ist!!! Du müsstest dich auch genauer ausdrücken. Fraglich ist, ob noch andere Erbgegenstände vorliegen. Bei einer solchen Vollmacht müsste meines Erachtens diese notariell beurkundet sein. Es muss auch Einstimmigkeit zum Verkauf des Grundstücks mit der gesamten Erbengemeinschaft vorliegen. 

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