Frage von sukuum, 167

Kann mir jemand erklären wie man darauf gekommen ist dass Jesus aus der Bibel auch der Jesus aus dem Koran ist?

Ich habe von Muslims gehört dass Jesus nicht Gottes Sohn sei sondern ein Prophet. Aber wie kommt man dann daraf dass es die gleiche Person sei?

Ausserdem sagte der Muslim dass Jesus von einem Engel "umgepustet" worden sei. Ich denke er meinte dass er nicht gekreuzigt wurde.

Gerne auch nur Verse nennen. Ich lese dann selber. Aber bitte Verse aus beiden Büchern.

Antwort
von Herb3472, 122

Das kannst Du alles auf Wikipedia nachlesen:

https://de.wikipedia.org/wiki/%CA%BF%C4%AAs%C4%81_ibn_Maryam

Kommentar von sukuum ,

ich muss noch eine frage stellen. danke aber für deine antwort :)

Kommentar von Holger1002 ,

Wikipedia gibt bei vielen Themen äußerst fragwürdige Antworten. Dort wird geschrieben und gelöscht, was das Zeug hält.

Kommentar von Herb3472 ,

Wikipedia gibt bei vielen Themen äußerst fragwürdige Antworten. Dort wird geschrieben und gelöscht, was das Zeug hält.

Trotzdem ist WIkipedia immer noch eine seriöse Informationsquelle. Korrekturen wirst Du in jeder scheinbar eindeutigen wissenschaftlichen Abhandlung finden, sogar in den an sich so eineindeutigen Naturwissenschaften. Wenn ich manchnmal das Physikbuch aus meiner Schulzeit durchblättere, muss ich schmunzeln.

Exakte Wissenschaften sind die Religionswissenschaften ja sowieso nicht, und die Geschichte aus jener Zeit beruht weitgehend auf mündlichen, orientalischer-blumig umschriebenen Überlieferungen. Wer da wissenschaftliche Exaktheit nach heutigem Verständnis fordert, hat irgendwas missverstanden.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Wikipedia gibt bei vielen Themen äußerst fragwürdige Antworten. Dort wird geschrieben und gelöscht, was das Zeug hält.

Keineswegs. Veränderungen der Eintragungen werden diskutiert. Verbesserungen werden angenommen. Wenn jedoch Unsinn in wikipedia reingeschrieben wird, wird das wieder gelöscht. Wenn du bei wikipedia-Beiträgen etwas verbessern möchtest, tu das. In diesem Falle (Jesus, Islam etc) musst du natürlich damit rechnen, dass der Artikel von Fachleuten betreut wird, da sitzen dann Islamwissenschaftler, Theologen, islamische und christliche Geistliche und so weiter. Irgendwelcher Unfug hat da keine Chance. Deshalb kannst du wikipedia sehr wohl vertrauen.

Diejenigen, die sich über wikipedia beschweren, sind in der Regel solche Personen, die absonderlichen Außenseiterideen folgen, die keinerlei Bezug zur Realität haben.

Kommentar von earnest ,

Jo, Reichsbürger, religiöse Fundis jeglicher Couleur, Untertassenbeobachter, Verschwörungstheoretiker.

Und natürlich User, denen kein vernünftiges Argument einfällt.

Antwort
von dompfeifer, 13

Gegenfrage:

Kann mir jemand erklären, wie man darauf gekommen ist, dass der böse Wolf bei "Rotkäppchen" der gleiche böse Wolf ist wie bei den "sieben Geißlein"?  

Kommentar von sukuum ,

ich bin nicht sicher :D aber du meinst es ist nicht der selbe? einmal wurde der wolf erschossen und das ander mal ertränkt. :) aber jesus ist auch auferstanden

Kommentar von dompfeifer ,

Die Ähnlichkeiten sind aber auch hier auffällig: Bei "Rotkäppchen" wurde der Bauch des Wolfs mit "großen Steinen" gefüllt, bei den "sieben Geißlein" mit "Wackersteinen". Womöglich waren das die selben Steine! Vielleicht ist auch der Heilige Gral die selbe Kiste wie die Bundeslade!

Kommentar von sukuum ,

die moral von der geschicht ist achte immer darauf ob due steine im bauch hast wenn du aufwachst. :)

wenn nun der gral in der bibel erwähnt worden wäre und die lade in einem anderen buch, würde ich jedenfalls keine schlüsse ziehn^^.

aber der schöpfungsakt von jesus duch den schöpfer, steht in beiden büchern. ich denke sie haben den gleichen gott. nur die definitonen, ob heiliges geschenk( also geschöpft im islam) oder sohn im christentum, gehn auseinander.

a nen ich b und b nenn ich a das ist wie sprachverwirrung

Antwort
von JoJoPiMa, 5

Sure 3,47 zum Beispiel.

Belegt nicht nur, dass es sich um Jesu aus der Bibel handelt, sondern behandelt auch die dementierte Gotteskindschaft. Warum Gott der Zeuger Jesu ist, aber Jesu nicht Gottessohn sein soll, das dürfte schon höhere Alchemie sein.

Auch Sure 19, 30-35 kann als Beleg dienen - für die Eigenschaft "Prophet" und dafür, dass Jesu aus der Bibel gemeint ist. Allerdings wird die Sure gerne ausgelassen, weil der Inhalt es in sich hat (19,33 über Jesu Tod und Auferstehung - was auch dementiert wird).

In der Sache, verwenden Muslime seit "kürzlich" immer wieder Infos von Muhammad A. ur-Rahim, aber ich habe noch nie erlebt, dass das Buch von ur-Rahim gelesen wurde - das in der Tat nichts weiter enthält, als eine Sammlung von Falschaussagen und entsprechende Schlussfolgerungen, die durchaus als Täuschung bezeichnet werden können. Was darauf hindeutet, dass die Argumentation aus dem Buch einfach vorgegeben wird.

Auch die Geschichte legt nahe, dass die Rede von Jesus aus der Bibel ist. Schließlich gab es z.Zt. Mohammeds andere Propheten in der Region. Eine kleine Auswahl:

Al-Ashath bin Qais Al-Kindy
Al-Yamamah Musailamah
Al-Aswad Al-Ansi
Al-Mundhir bin An-Numan
Dhu At-Taj
Iyas bin Abdullah bin Abd Yalil
Laqit bin Malik Al-Azdi
Malik bin Nuwairah
Muhammad bin Abdullah
Qais bin Makshuh
Talhah bin Khuwailid Al-Asadi

Sie alle waren Monotheisten, hatte Nachfolger und waren Empfänger von Offenbarungen. Viel Konkurrenz. Anhänger des Dogmas, das später als Islam bekannt werden sollte, ging es auch darum, sich an die zwei grössten Glaubensströmungen anzulehnen, die in der Region zu finden waren.

Antwort
von PolluxHH, 83

Warum schreiben, was im Netz zu finden ist:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/christentum-im-koran-wie-der-islam-jesus-wirkl...

http://www.zdf.de/forum-am-freitag/die-kreuzigung-jesu-im-koran-islam-am-karfrei...

Und eine private Site:

https://www.islam-guide.com/de/ch3-10.htm

Übrigens ist die Interpretation Jesu als "leiblicher Sohn Gottes" auch erst im 4. Jahrhundert im Christentum zu einem Dogma geworden, zunächst durch Kaiser Theodosius I. auf dem 1. Konzil von Konstantinopel (381 n.Chr.) ausgerufen, später durch das Konzil von Chalzedon bekräftigt/final dogmatisiert. Vorher war es eher üblich, Jesus als eine Art Adoptivsohn Gottes zu sehen (der 2. Psalm wird bei der Taufe Jesu zitiert, welches auch der Krönungspsalm im Judentum war, d.h. die Taufe wurde dadurch mit einer Salbung zum König gleichgesetzt).

Kommentar von JoJoPiMa ,

So wie geschrieben, wird ein falsches Bild vermittelt, weil Fakten unterlassen werden.

Kommentar von PolluxHH ,

Kritik ist immer gerne gesehen, aber bitte konstruktiv, also so, daß man darauf reagieren kann. Allerdings sollte auch berücksichtigt werden, daß für eine Darstellung ohne Unterlassungen man mehr als 1.000 Seiten benötigte, zumal auch polytheistische Einflüsse zu untersuchen wären.

Die gerne herangezogene Belegung über Flavius Josephus, das "Testimonium Flavianum" aus dem Jahr 93 n.Chr., ist mehr als fraglich, da es erst im 4. Jahrhundert belegt ist und zuvor nur Quellen bekannt sind, die von Josephus behaupten, nicht an Christus als den Messias geglaubt zu haben. Auch Theologen und Kleriker, die sich gerne auf Josephus beriefen, z.B. Cyprian, erwähnten es nicht, was bei Kenntnis äußerst verwunderlich wäre.

Heute ist es Konsens, diese Stelle als zumindest verfälscht anzusehen. Da Eusebius von Caesarea, in dessen Kirchengeschichte zuerst das verfälschte Zitat zu finden ist, kurz nach dem Tod von Cyprian geboren wurde, ist davon auszugehen, daß entweder Eusebius selber die Quelle verfälschte oder aber diese Verfälschung nach 260 n.Chr. erfolgt sein dürfte.

Athanasius (als auch Eusebius) trat dabei dem Arianismus entgegen, der Christus als Adoptivsohn ansah. Vorher wurde mehr oder minder vom in Jesus verkörperten Logos gesprochen, dabei offenlassend resp. dahingehend variierend, wie "eingezeugt" (denn der göttliche Logos ist dem Menschen eigentlich schon seit der Schöpfung eingeboren). Dabei hatte es auch viel mit Politik zu tun, denn bis 360 n.Chr. waren die Arianer sogar "tonangebend", so daß die Entscheidung für die Trinitätslehre seitens Theodosius auch und zuerst politisch zu sehen sein dürfte.

Kommentar von PolluxHH ,

Konkretisiertung: nach Nicäa (325 n.Chr.) erstarkte der Arianismus unter Kaiser Konstantin, der auf dem Konzil von Nicäa beide Richtungen wechselweise unterstützte. Das (trinitatische) Bekenntnis von Nicäa ist teils zweideutig, auch wenn spätere Übersetzungen Eindeutigkeit intendieren.

Antwort
von zehnvorzwei, 50

Hei, sukkum, Maria ist m.W. die einzige Frau, die im ganzen Koran vorkommt - Jesus wird wiederholt erwähnt, stets als der "vaterlose Sohn der Maria". ~~~ Neulich war auf "arte" eine dreiteilige sehr informative Sendung zum Thema Christentum - Islam. Meine obige Information stammt aus dieser Fernseh-Doku, bei der auch Islam-Wissenschaftler und -Theologen ausführlich zu Wort kamen. Und so. Grüße!

Antwort
von josef050153, 24

Weil ein Dummkopf es ihnen so gesagt hat.

Mohammed konnte zwar weder Lesen noch Schreiben (schon gar nicht Griechisch), aber es ist wie bei Politikern: Wer am lautesten schreit, gewinnt die Wahl, egal wie falsch seine Aussagen sind.

Nicht einmal der allmächtige Gott der Bibel hat etwas mit Allah zu tun. Allah ist bestenfalls ein Gartenzwerg.

Kommentar von sukuum ,

ich meine herausgefunden zu haben das beide götter ein und der selbe sind. nur die bücher sind etwas verschieden und die die folgen.

beide bücher beschreiben maria. und nur jesus wird dort bei den christen als gottes sohn beschrieben und bei den moslems war es ein schöpferischer akt.

Kommentar von josef050153 ,

ich meine herausgefunden zu haben das beide götter ein und der selbe sind.

Dann muss deine Gottesvorstellung genauso krank sein wie die von Mohammed. Vergleiche doch selbst:

  • Jesus ist z.B. von den Toten auferstanden, Mohammed liegt heute noch in Medina begraben (Ich war selbst dort). Wer war also eher ein Gesandter Gottes?
  • Jesus hat für die Sünden der Menschen am Kreuz geblutet, Mohammed ließ seine Anhänger verbluten und hat sich feige in der Stadt Medina in Deckung gelegt.
  • Nach dem Neuen Testament ist Gott ein liebender Vater, im Islam hat Gott 99 'schöne' Namen. Das Wort Vater kommt in dieser Liste gar nicht vor.
  • Nach der Lehre des Neuen Testaments ist ein Mann VERPFLICHTET seine Frau zu lieben, wie Christus die Gemeinde geliebt hat und für sie gestorben ist (Eph 5:25). Im Islam (und darin scheint er die einzige Religion auf dieser Erde zu sein) wird dem Mann geboten, in bestimmten Situationen seine Frau zu schlagen. Lies mal Sure 4:34:

Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah sie ausgezeichnet hat und wegen der Ausgaben, die sie von ihrem Vermögen gemacht haben. Und die rechtschaffenen Frauen sind demütig ergeben und geben acht mit Allahs Hilfe auf das, was verborgen ist. Und wenn ihr fürchtet, dass Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch gehorchen, dann unternehmt nichts gegen sie! Allah ist erhaben und groß.

Es ist schon einiges an Unkenntnis oder bösem Willen notwendig, um eine Gleichheit zwischen dem allmächtigem Gott der Bibel und dem Gartenzwerg Allah zu behaupten.

Antwort
von archibaldesel, 60

Der Koran ist deutlich jünger als die Bibel. Er ist an die Bibel angelehnt, insbesondere die Protagonisten des "alten Testaments" tauchen in allen drei monotheistischen Glaubensrichtungen auf. Später gehen sie dann auseinander.

Mohammed wurde zwischen 570 und 573 geboren. In der Zeit gelangten zunehmend jüdische und christliche Einflüsse nach Arabien. Insofern ist es nicht überraschend, dass Mohammed sich bei der Verfassung des Korans an der Bibel orientierte.

Kommentar von FitJali37 ,

Genau! Da muss man jedoch beachten, dass er sich an die damaligen Verfassungen der Bibel orientierte.
Und als kleine Information am Rande hahaha Der Prophet Mohammed bekam die einzelnen Verse des Korans über Jahre hinweg ,,diktiert" und teilte diese immer wieder seinen Mitmenschen mit. Nach dem letzten Vers fasste er alle Verse zusammen und es entstand der Koran.

Kommentar von earnest ,

Es ist lediglich eine Behauptung, dass Mohammed die Verse diktiert bekommen habe. 

Der Koran ist Menschenwerk, genau wie die Bibel.

Kommentar von rubicon66 ,

... warum soll mohamed  denn keinen ghost-writer gehabt haben??

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