Kann mir jemand eine sehr komplexe Theory of Mind Aufgabe formulieren?

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1 Antwort

Die gab es neulich in den "Besten Fragen":

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Da erzählte ein Mann davon, wie er seine Frau zum Abnehmen brachte, ohne ihr zu sagen, dass sie zu dick sei. Und zwar schenkte er ihr ein teures Kleid, welches eine Nummer zu klein für sie war. Sie probierte es an, legte es mit einer Ausrede in den Schrank und versuchte, sich in die Größe rein zu hungern. Immer wenn sie wieder zunahm, fragte der Mann, wann sie denn ihr neues Kleid mal tragen wolle.

In dieser Geschichte hatte der Mann eine gute ToM bezüglich seiner Frau: Er ahnte, wie sie auf ein geschenktes Kleid reagieren würde. Also, dass sie versuchen würde, da rein zu passen.

Die Ehefrau hatte auch eine eher mittelmäßige ToM bezüglich ihres Mannes: Sie dachte, er hätte sich mit der Größe nur geirrt. Seine wahre Intention erkannte sie nicht, also ToM-Fehler. Sie ahnte aber, dass er beleidigt sein würde, wenn sie das Kleid zurückgibt - hier wieder gute ToM - und behielt es.

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Wäre die Frau Autistin gewesen, hätte sie ihm das Kleid gleich nach dem Anprobieren zurückgegeben: "Passt nicht, du hast schon wieder meine Größe vergessen! Hast du den Bon noch?"

Oder bei der Nachfrage, wann sie es anziehen wolle: "Das hab ich längst dem Flüchtlingsheim gespendet, hätte mir eh nie gepasst."

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