Frage von jolemon12, 15

Kann mir jemand diese Fragen in einfacheren Worten erklären (aktuelle Traumforschung)?

1.) Wie lassen sich welche neurowissenschaftlichen Daten und die Erforschung der Funktion neuronaler Netze mit den verschiedenen psychoanalytischen Traumtheorien in Verbindung bringen? …

2.) Was können unter ‘erfolgreich Träumen’ verstehen und warum werden bestimmte Träume erinnert und andere nicht? 3.) Was sagt uns der manifeste Inhalt des Traumerlebens und warum und wie werden die jeweiligen visuellen Bilder während des Traumvorgangs ausgewählt? 4.) Welche persönliche Bedeutung haben die jeweiligen Träume? 5.) Finden sich Hinweise auf eine intersubjektive Genese aller oder bestimmter Träume?

Antwort
von LebenIstLernen, 1

Hallo jolemon 12,

also zu Frage 1:

neurowissenschaftlichen Daten = Daten, die von Neurowissenschaftlern, also Gehirnforschern über ein Thema gesammelt wurden

Erforschung der Funktion neuronaler Netze = Forschung, die sich mit zusammenhängenden Nerventeilen des Gehirns beschäftigt, Nervenzellen die verknüpft sind, also ein "Netz" bilden

psychoanalytische Traumtheorie =

psychoanalyse: nach Siegmund Freud "Die enträtselung der Seele" d.h. arbeit/Forschung an der Psyche

die Traumtheorie befasst sich diesbezüglich damit, dass durch das von der Seele beeinflusste Unterbewusstsein die Träume etwas aus der Psyche aussagen.

Gemeint ist, inwiefern die Traumdeutung nach S. F. mit der Gehirnforschung zusammengeht.

Frage 2:

Erfolgreich Träumen ist einfach, dass man sich gut an die Träume erinnert bzw. überhaupt träumt. Man erinnert sich meisten an die Träume, die man hatte als man gerade aufgewacht war.

Frage 3: Manifester Inhalt in Träumen ist der Teil, an den wir uns nach dam Aufwachen noch erinnern... Aber wie der Ausgewählt wird...kp.

Frage 4: also, da sollte es nicht viel zu erklären geben. Dein Bewusstsein ordnet alles was du am Tag erlebt hast, dabei blitzen praktisch Bilder auf, dein Unterbewusstsein wurstelt alles was du dort wahrnimmst mit deinen Sorgen, Gedanken und Freuden zusammen. Deswegen bedeuten Träume bei jeder Person etwas anderes.

Frage 5: intersubjektiv: ein komplexes Bild, eine Szene, Situation wird von verschiedenen Betrachtern gleich oder sehr ähnlich wahrgenommen.

genese heißt einfach enwicklung

ALso: WIrd in Träumen von verschieden Personen Entwicklungen gleich wahrgenommen? Wahrscheinlich bezieht sich die Frage auf typische Archetypträume, z. B.: Wegrennen und nicht von der Stelle kommen, Fliegen, irgendwo rein fallen...

Oha, was für ne Frage.

Aber ich hoffe, ich konnte dir helfen.

LG

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