Frage von NoTrolling, 38

Kann mir jemand die Yukawa-Kopplungen und die CKM-Matrix erklären?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Reggid, 25

hast du auch konkrete fragen dazu? was hast du gelesen, was verstehst du nicht?

um eine volle abhandlung über die CKM matrix zu schreiben, vor allem ohne zu wissen was du eigentlich genau wissen willst und, noch viel wichtiger, was dein vorwissen auf dem gebiet ist und auf welchem niveau du dich bewegst (schüler, student, professor, nobelpreisträger?), ist mir die zeit ehrlich gesagt zu schade.

Kommentar von NoTrolling ,

Schüler. Ähm, ich hab mich ein bisschen bei Wikipedia darüber eingelesen, aber was sie genau beschreibt ist mir noch etwas unklar. Anscheinend stellt sie die Übergangswahrscheinlichkeit eines Quarks zu einem anderen Flavour dar?

Kommentar von Reggid ,

ja, so kann man das in etwa sagen.

es gibt drei quark generationen (u,d), (c,s), (t,b), wobei die jeweils erst genannten (u,c und t) die ladung 2/3 haben, und die anderen (d,s und b) die ladung -1/3.

durch die schwache wechselwirkung kann ein quark mit ladung 2/3 in eines der quarks mit ladung -1/3 umgewandelt werden.

grob gesagt gibt dir die CKM matrix an, mit welcher wahrscheinlichkeit z.B. ein t quark dabei zu einem d quark, oder zu einem s oder zu einem b wird.

die jeweiligen wahrscheinlichkeiten sind die quadrate der eintraege in der CKM matrix.

wenn du dir die ansiehst (z.B. hier https://en.wikipedia.org/wiki/Cabibbo%E2%80%93Kobayashi%E2%80%93Maskawa_matrix#C...) dann siehst du dass sie fast diagonal ist. also die diagonal eintraege alle fast 1, alle anderen fast 0. das heisst dass ein quark fast immer nur in ein quark der selben generation umgewandelt wird (also u <--> d, c <--> s, t <--> b), und es nur sehr sehr selten einen uerbergang zwischen den generationen gibt.

ein top quark z.B. zerfaellt immer in ein W boson und eines der quarks d, s oder b. prinzipiell sind alle drei moeglichen zerfaelle moeglich, wegen dieser form der CKM matrix zerfaellt es allerdings fast immer zu einem bottom quark.

fuer die leptonen ist das analogon zur CKM matrix die PMNS matrix, die festlegt die die neutrinoflavors mischen.

Antwort
von Physikus137, 25

Das ist nichts, was man hier mal so eben befriedigend beantworten könnte. Siehe auch den Kommentar von Reggid. 

Da ist es schon besser, man schaut mal in ein Buch.

Z.B. "A Unified Grand Tour of Theoretical Physics" von Ian D. Lawrie, ISBN 0 7503 0604 1

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