Frage von EvaM97, 28

Kann mir jemand die Grundaussagen des Investiturstreits erklären?

Hallo :) Ich habe morgen Geschichte Kolloquium. Ich habe Probleme mit den Hauptaussagen und Folgen des Investiturstreits. (Gang nach Canossa,Wormser Konkordat) Kann mir jemand weiterhelfen? Wäre echt super!!!

Antwort
von tommy40629, 23

Ich habe es mir so gemerkt:

Der König, Heinrich der IV., durfte Bischöfe eigenmächtig ernennen und in seinem Reich einsetzen. Man nennte dies Investitur = Einkleiden.
Die Ernennung der Bischöfe sicherte dem König die Macht im deutschen Reich, die Bischöfe leisteten ihm treue Dienste.

4.3. Der Investiturstreit
- Papst Gregor VII. forderte ein Recht auf Investitur der Bischöfe.

- Heinrich IV. besteht jedoch auf diesem Recht

- Dadurch reagiert der Papst mit dem Kirchenbann.

Kirchenbahn:
Kein Christ darf mit Heinrich IV. sprechen oder Geschäfte mit ihm abschließen.

- durch Kirchenbahn gerät königliche Macht in Gefahr

- 1077 Heinrich IV. tritt den Bußgang nach Canossa an, der Papst vergibt ihm schließlich.

1122 Das Wormser Konkordat löst den Streit zwischen Papst und König entgültig. Nur der Papst darf die Investitur mit Ring und Stab vornehmen. Der König darf Bischöfe mit den weltlichen Insignien (Zepter und Schwert) in ihr Amt einsetzen.

Kommentar von EvaM97 ,

Vielen Dank für die schnelle Antwort! !!

Kommentar von tommy40629 ,

Sag mal Bescheid, ob es richtig war. Ich brauche es in ein paar Monaten für einen Eignungstest.

Kommentar von EvaM97 ,

Werde ich machen, falls ich  diese Frage morgen gestellt bekomme :)

Kommentar von Pudelcolada ,

Ersetze König durch Kaiser.
Die Aufzählung ist brutal vergröbert, so sehr, dass der Streit in seiner Tragweite völlig unverständlich ist.
Aber die wenigen Fakten sind richtig.
Nur gewinnst Du damit noch nicht mal einen Trostpreis für Reproduktion.

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