Frage von RudiRatlos67, 92

Kann mir jemand die empfohlene Versicherungssumme / m2 nach VHB1974 sagen (falls es sowas damals überhaupt schon gegeben hat)?

Hilfe.... Ein guter Kunde von mir schneite heute mit Uralt Bedingungen seiner Mutter in die Agentur. Abgesehen davon das 1974 sowiso kaum ein Schaden versichert war, scheint mir die Versicherungssumme doch ein wenig zu niederig :)

Bei der Durchsicht der VHB´s lässt sich auch verstehen warum soviele Menschen über Versicherungen schimpfen..... Da ist ja wirklich so gut wie nichts versichert.... Brand schon mal überhaupt nicht, sofern er von Hausangestellten herbeigeführt worden ist.... Lach

Zurück zu meiner Frage:

weiß jemand in welcher Größenordnung sich der Wert des Hausrats in den letzten 42 Jahren durchschnittlich verändert haben könnte ???

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Buerger41, 44

1975 lag die Empfehlung zur Versicherungssumme bei 315 DM je QM/Wohnfläche. Die Empfehlung habe ich aus einer Arbeitsanweisung einer damaligen Versicherungsanstalt.

Jetzt sollten Sie als  Kaufmann die Veränderung rechnen können :-)

Damals wurde das noch mit dem Rechenschieber gemacht :D

Kommentar von Buerger41 ,

Vielen Dank für die Auszeichnung.

Antwort
von Apolon, 46

 weiß jemand in welcher Größenordnung sich der Wert des Hausrats in den letzten 42 Jahren durchschnittlich verändert haben könnte ???

Was bringt dir die Lösung dieser Frage ?.

Maßgebend ist doch, wie heute der Versicherungsschutz aussehen müsste.

Allerdings müsste in der Police die Versicherungssumme stehen.

Es gibt aber sehr tolle Leistungen in dem 74er Vertrag:

Hagel ist nur mitversichert, wenn Sturm als Schadensursache mitgewirkt hat,

Überspannung durch Blitz nicht mitversichert

Elementarschäden gab es damals noch nicht

Aber wenn mich nicht alles täuscht waren damals noch einfachverglaste Fensterscheiben mitversichert.

Gruß N.U.

Kommentar von Buerger41 ,

Schon 1972 hatten einige Versicherer die erweiterte  Elementarschadenklausel obligatorisch in den Bedingungen. Sowohl für Gebäude wie auch Hausrat. Neben der staatlichen Versicherung der DDR waren das in der BRD die Bayer. Versicherungskammer, die Badische Gemeindeversicherung, Sparkassenversicherung Stuttgart  und die Karlsruher


Kommentar von Buerger41 ,

Die Karlsruher nur in Baden.

Kommentar von Apolon ,

möglich, aber nicht in der VHB74 - dies wurde dann über einen Ergänzungstarif angeboten.

Kommentar von Buerger41 ,

Es waren die VHB66. Tja

Antwort
von suzisorglos, 55

Bei Einführung der VHB74 war es am Markt nicht üblich, eine Empfehlung einer bestimmten VSSU je m² Wfl. auszusprechen oder ab einer bestimmten Summe je m² automatisch eine Unterversicherungsverzichtszusage zu erteilen. Dies kam dann einige Jahre später und war von VR zu VR verschieden, auch war ja seinerzeit noch die D-Mark modern...

Antwort
von kevin1905, 47

Was hat die denn für eine VS im Vertrag? Würde mich doch mal interessieren.

Kommentar von RudiRatlos67 ,

25565,00 €... dürften wohl 50.000 DM gewesen sein.....
Ich finde das war schon sehr hoch zu der Zeit für eine 60 m2 Wohnung und einer damals schon sehr gut betuchten einzelnen Dame mit reichlich echtem Goldschmuck.

Kommentar von Kathyli88 ,

Ja, das mag mit sicherheit recht hoch für damals gewesen zu sein, aber es geht ja darum den aktuellen versicherungsschutz zu bemessen und nicht was 1974 mal war. Die versicherung sollte also dringend angepasst werden.

Ich verstehe nicht weshalb manche generell auf uralt verträgen sitzen bleiben. Sei es bei telefon, handy, strom, internet usw

Antwort
von Kathyli88, 52

So wie du schreibst scheinst du ein versicherungskaufmann zu sein. Der wert des hausrates muss erheblich gestiegen sein, man bedenke 1974 hatten die menschen gerade mal fernsehgeräte und radios. Und plattenspieler vielleicht noch.

Heutzutage hochwertige teurere geräte und vor allem mehr hiervon.

Smartphones, smart-tvs, tablets, laptops, desktop pcs, konsolen, netbooks, usw

Kommentar von Apolon ,

 man bedenke 1974 hatten die menschen gerade mal fernsehgeräte und radios. Und plattenspieler vielleicht noch.

Dies ist zwar richtig. Nur sollte man daran denken, dass die Einkünfte seit 1974 drastisch gestiegen sind.

Im Verhältnis des Preises zum Einkommen, waren diese Elektrogeräte viel teurer als heute.

Die Bemessungsgrenze in der Rentenversicherung lag z.B. in 1974 bei ca. 23.000 DM und heute bei 74.400 €.

Ist doch ein gewaltiger Unterschied.

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Das der Wert des Hausrats in 40 Jahren drastisch gestiegen ist steht
ausser Frage.... Wobei die Unterhaltungselektronik in der Zeit deutlich
im Wiederbeschaffungswert gesunken ist.

Ein TV Gerät mit ca. 60 cm Bilddiagonale kostete zu der Zeit gut 2.500 DM das sind selbst in Euro noch 1.250 € ein vergleichbares sehr gutes 32" Gerät kostet heute unter 400 €. OK, dafür hatte niemand einen PC, Laptop oder Handy oder einen Zweit- und Drittfernseher.

Expertenantwort
von siola55, Community-Experte für Versicherung, 17
Antwort
von MoechteAWissen, 35

Was ist das denn bitte für eine Frage ?

Wen interessiert die Vergangenheit ?
Der Bedarf ist auf " heute " abzustimmen.

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