Kann mir jemand die Dreifaltigkeit erklären, woher kommt sie?

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18 Antworten

Hallo Reality010,

die Dreieinigkeit ist, obwohl von vielen in der Christenheit geglaubt, keine biblische Lehre. Von Verfechtern der Dreieinigkeitslehre werden zwar einige biblische "Beweistexte" angeführt, doch im Licht der gesamten Bibel besitzen diese keine Aussagekraft im Hinblick auf diese Lehre.

Jesus z.B. hat niemals behauptet, er sei wesensgleich mit dem Vater. Das geht aus folgender Aussage hervor, die Jesus mit Blick auf seinen himmlischen Vater macht: "Der Vater ist größer als ich“ (Johannes 14:28).

Bei einer anderen Gelegenheit sagte er: „Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott“ (Johannes 20:17). Hätte Jesus wohl seinen Vater im Himmel als "seinen Gott"  bezeichnet, wenn er doch selbst Gott wäre? Zudem gibt es nirgendwo in der Bibel die Aussage, dass Gott seinen Sohn als "meinen Gott" bezeichnet.

Außerdem: Welchen Sinn würde es machen, wenn Jesus seine Beziehung zu Gott mit dem Verwandtschaftsverhältnis eines Sohnes zu seinem Vater beschreibt, wenn sie beide doch auf der gleichen Stufe ständen, wie es die Dreieinigkeitslehre beschreibt? Wäre es da nicht viel passender von dem Verhältnis zweier Brüder zueinander zu sprechen?

Des weiteren sagt die Bibel nicht, der heilige Geist sei eine Person. Die ersten Christen „wurden mit heiligem Geist erfüllt“, und Gott sagte: „Ich [werde] etwas von meinem Geist auf Fleisch von jeder Art ausgießen“ (Apostelgeschichte 2:1-4, 17). Das, was hier vom heiligen Geist gesagt wird, kann man ja wohl kaum mit einer Person tun. Der heilige Geist ist somit kein Teil einer Dreieinigkeit, sondern Gottes wirksame Kraft.

Über den eigentlichen Ursprung dieser Lehre wird in zwei bedeutenden Enzyklopädien folgendes gesagt :„Es könnte der Eindruck entstehen, das Dreieinigkeitsdogma sei im Endeffekt eine Erfindung des späten 4. Jahrhunderts. In gewissem Sinne ist das auch wahr . . . Der Begriff ‚ein Gott in drei Personen‘ hatte sich vor dem Ende des 4. Jahrhunderts noch nicht durchgesetzt; auf keinen Fall war er schon völlig in das christliche Leben und in das christliche Glaubensbekenntnis integriert worden“ (New Catholic Encyclopedia, 1967, Band 14, Seite 299). „Am 20. Mai 325 trat das Konzil von Nizäa zusammen. Konstantin führte persönlich den Vorsitz, steuerte die Verhandlungen und schlug selbst . . . die entscheidende Formel vor, die das Verhältnis Christi zu Gott im Nizäischen Glaubensbekenntnis ausdrückt, nämlich ‚wesenseins mit dem Vater‘ . . . Vom Kaiser eingeschüchtert unterschrieben alle Bischöfe außer zweien das Bekenntnis — viele von ihnen entgegen ihrer eigenen Überzeugung“ (Encyclopædia Britannica, 1970, Band 6, Seite 386).

Der Glaube an einen Gott in drei Personen ist jedoch keine "Erfindung" der Katholischen Kirche. Es findet sich bereits in der babylonischen Religion der Glaube an Göttertriaden, wie z.B. Sin ( Mondgott), Schamasch  (Sonnengott) und Ischtar (Fruchtbarkeits- und Kriegsgöttin). Auch im alten Ägypten waren Dreigottheiten bekannt. Eine Triade bestand dort beispielsweise aus dem Gott Osiris, der Göttin Isis und deren Sohn Horos.

Warum  gelangte aber der Dreieinigkeitsglaube letztendlich in die Glaubenswelt der Kirche? Wie in Nachschlagewerken nachzulesen ist, beschäftigten sich frühe Kirchenlehrer u.a. mit dem Philosophen Platon, der diese Lehre vertrat. So wird in dem Werk „Nouveau Dictionnaire Universel" beispielsweise folgendes gesagt: "„Die Platonische Dreiheit — an sich nur eine Neuordnung älterer Dreiheiten, die auf frühe Völker zurückgehen — scheint die rationale philosophische Dreiheit von Eigenschaften zu sein, die die von den christlichen Kirchen gelehrten drei Hypostasen oder göttlichen Personen hervorbrachte. . . . Diese Vorstellung des griechischen Philosophen von der göttlichen Dreiheit . . . kann man in allen alten [heidnischen] Religionen finden“ (Band. 2, Seite 1467).

Allein schon der Ursprung der Dreieinigkeitslehre zeigt, dass diese weit entfernt ist von dem, was die Bibel über das Wesen Gottes sagt. Außerdem entehrt sie ihn, da er durch Mose von sich selbst sagt: "Höre Israel: Jahwe ist unser Gott, Jahwe allein" (5. Mose 6:4, Neue evangelische Übersetzung).

LG Philipp

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Körper - Seele - Geist    

Gott ist nicht das Abbild eines Menschen, das stellt man sich nur gerne vor. Gott ist als höhere Macht zu verstehen, was immer es auch ist.

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Reality, hinter dem Konzil zu Nicäa stand Kaiser Konstantin, dessen Reich am Bröckeln war. Deshalb auch seine scheinbare Konvertierung zum Christentum. Er wollte Ruhe im Reich und seine römisch-heidnischen Bürger mit der neuen Religion nicht zu sehr verärgern. Deshalb haben wir heute das "Mysterium" der Dreieinigkeit; auch das Weihnachtsfest, die Geburt der Sonne, sind einfach "verchristlicht" worden. Seit der Zeit ist Jesus Christus nicht mehr der König der Ewigkeit, sondern nur noch König für eine Nacht - und das auch noch als hilfloser Säugling! Glücklicherweise nicht für alle, einige haben den Schmuh erkannt. Noch etwas zur Dreieinigkeit: Jesus Christus: seine Person und sein Werk (Neue Genfer)

Kolosser 1:15-17: Der Sohn ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über der gesamten Schöpfung steht. 16 Denn durch ihn wurde alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, Könige und Herrscher, Mächte und Gewalten. Das ganze Universum wurde durch ihn geschaffen und hat in ihm sein Ziel.

Zum Heiligen Geist sagt die New Catholic Encyclopedie: Aus den meisten Texten des NT geht hervor, dass Gottes Geist nicht jemand, sondern etwas ist, siehe Psalm 104: 30 Entsendest du deinen Lebensatem, dann werden sie geschaffen. Und so erneuerst du den Anblick der Erde. Der Heilige Geist ist also keine Person, sondern die Kraft Gottes, durch die er wirkt. Und diese Kraft ist unermesslich, man mußt sich nur das Universum anschauen oder das kleine Universum, das wir Menschen alle in unseren Köpfen haben: unser Gehirn! Das alles und mehr wurde durch diese Kraft von Gott erschaffen. Wenn ein Mensch stirbt, verläßt ihn diese (Lebens)Kraft und es bleibt nur ein verweslicher Rest übrig. Diese Lebenskraft gibt uns Gott bei der Auferstehung wieder zurück. Zu schön, um wahr zu sein? Ja, es ist unvorstellbar, aber nur logisch! Alles andere ist mit Jehova unserem Gott, nicht vereinbar.



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Ich habe mal etwas gehört, was dir evt helfen kann.
Schau dir mal deinen Zeigefinger an. Es ist EIN Finger, aber er hat Gelenke und wenn du ihn biegst kannst du DREI Teile erkennen.

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Hallo Reality010 Vielleicht hilft dir das etwas weiter zu verstehen:)

Die Trinität (Dreieinigkeit) Gottes
Jesus Christus ist, Heiland und König, und er ist unser Herr und Gott! Vater Gott, Sohn Gott und der Heilige Geist sind eins.
Joh 10:30 Ich und der Vater sind eins.
Mat 11:27 Alles ist mir übergeben von meinem Vater; und niemand erkennt den Sohn, als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater, als nur der Sohn, und wem irgend der Sohn ihn offenbaren will.
Mat 28:19 Gehet [nun] hin und machet alle Nationen zu Jüngern, und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Joh 1:1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Joh 1:2 Dieses war im Anfang bei Gott.
Joh 5:17 Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis jetzt, und ich wirke.
Joh 5:22 Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohne gegeben,
Joh 5:23 auf dass alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
Joh 8:58 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham ward, bin ich.
Joh 14:9 Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen, und wie sagst du: Zeige uns den Vater? -
Joh 14:10 Glaubst du nicht, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst; der Vater aber, der in mir bleibt, er tut die Werke.
Joh 16:15 Alles, was der Vater hat, ist mein; darum sagte ich, dass er von dem Meinen empfängt und euch verkündigen wird.
Joh 17:10 (und alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, mein), und ich bin in ihnen verherrlicht.
Joh 17:11 Und ich bin nicht mehr in der Welt, und diese sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater! Bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, auf dass sie eins seien, gleichwie wir.
1Ti 3:16 Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit: Gott ist geoffenbart worden im Fleische, gerechtfertigt im Geiste, gesehen von den Engeln, gepredigt unter den Nationen, geglaubt in der Welt, aufgenommen in Herrlichkeit.
Tit 2:13 indem wir erwarten die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilands Jesus Christus,
1Jo 5:7 Denn drei sind, die da zeugen:
1Jo 5:8 der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei sind einstimmig.
1Jo 5:20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns ein Verständnis gegeben hat, auf dass wir den Wahrhaftigen kennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohne Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und [das] ewige Leben.
Off 5:11 Und ich sah: und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron her und um die lebendigen Wesen und die Ältesten; und ihre Zahl war Zehntausende mal Zehntausende und Tausende mal Tausende,
Off 5:12 die mit lauter Stimme sprachen: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Segnung.
Off 5:13 Und jedes Geschöpf, das in dem Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meere ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Throne sitzt und dem Lamme die Segnung und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Off 5:14 Und die vier lebendigen Wesen sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.

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Wenn von Gott gesagt wird, dass er die Liebe ist, heißt das auch, dass Gott in Beziehung lebt und kein einsamer Gott ist. Diese innergöttliche Beziehung besteht aus Vater, Sohn, Hl. Geist, drei göttliche Personen gleicher Wesensart, vergleichbar mit drei einzelnen Zündhölzern, die zu einer einzigen lodernden Flamme (der Liebe) verschmelzen.Christen sind keine Philosophen. Die denken sich nicht einen Glauben logisch aus. Um an eine Dreier-Gottheit zu glauben, mussten sie schon auf die Verkündigung Jesu zurückgehen. Es steht also sehr wohl in der Bibel und wurde auf einem Konzil lediglich als verbindliche Glaubensaussage in Worten definiert.

Jesus Christus hat von sich als Gott gesprochen und immer wieder göttliche Autorität beansprucht. Das war ja gerade der Grund, warum er von den Juden verfolgt und getötet wurde: Gotteslästerung, denn er hat sich selbst zum Gott gemacht. Wenn Jesus nun bei seinem ersten Auftreten gesagt hätte: „Ich bin es, euer Gott“dann wäre seinen Jüngern viel Denkarbeit erspart geblieben, denn dann ist es eben Jahwe persönlich, der sich auf Erden aufhielt. Aber Jesus hat es nicht getan, sondern hat zwar an Jahwe als einzigem Gott festgehalten und gleichzeitig vom göttlichen Vater im Himmel gesprochen. Er hat es getan, weil es der Wahrheit entsprach (Joh. 18.37)  Ebenso hat Jesus vom Heiligen Geist in einer Weise gesprochen, dass auch er eine eigenständige Person neben Vater und Sohn ist (aber es dennoch nur einen Gott gibt). Für diesen Glauben sind die ersten Christen bereitwillig in den Tod gegangen (so auch der erste Märtyrer Stephanus - Apg 7,51 („Heiliger Geist") und Apg 7,55f („Jesus").

Eindeutig ist auch die trinitarische Formel am Ende des Matthäus-Evangeliums: „Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" (Mt 28,19)    Christen stehen so sehr in der Tradition der jüdischen Offenbarung, dass sie von der Selbstaussage Gottes nichts zurücknehmen: „Höre, Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen." (Dtn 6, 4-6). Jesus selbst hat darauf großen Wert gelegt, indem er sagt: „Ich und der Vater sind eins!" (Joh 10, 30).

Die Dreifaltigkeit kann nicht „von alleine", d.h. ohne die Offenbarung Gottes erkannt werden. Das meint: Auf die Idee, dass Gott Drei in Einem ist, kommt keiner von alleine. Und selbst, wenn wir erkannt haben, dass es drei Personen in Gott gibt, werden wir es niemals wirklich begreifen. Gott übersteigt die menschliche Vernunft - aber er ist nicht unvernünftig.

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Kommentar von Eselspur
28.11.2015, 08:54

Danke! Besser kann es nicht gesagt werden! :-)

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Ich versuch es mal ganz simpel:

Gott = der einzige Gott

Jesus = Sohn Gottes, also göttlich da von Gott kommend

Heilige Geist = göttlicher Geist, also von Gott kommend

Die daraus folgernde Trinitätslehre beinhaltet die einfache Schlussfolgerung, was von Gott kommt ist göttlich, und somit ein Teil von Gott. Wenn man die Dreifaltigkeit anspricht, so ist dies keine Blasphemie, da man Gott in seiner Einzigartigkeit nichts beigesellt. Man bleibt trotz der Dreifaltigkeitslehre im monotheistischem Glauben.

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Kommentar von rubicon66
26.11.2015, 13:45

..joh, und schon passt der deckel wieder auf den topf, man muss es nur drehen und wenden, irgendwann passt's dann schon!.......tzzztzzz

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Kommentar von Alanbar33
27.11.2015, 05:54

Das ist nicht mehr Monotheismus das ist mehr Blasphemie

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Grüße Reality010

Mythos: Gott ist eine Dreieinigkeit

Ursprung des Mythos:

„Es könnte der Eindruck entstehen, das Dreieinigkeitsdogma sei im Endeffekt eine Erfindung des späten 4. Jahrhunderts. In gewissem Sinne ist das auch wahr . . . Der Begriff ‚ein Gott in drei Personen‘ hatte sich vor dem Ende des 4. Jahrhunderts noch nicht durchgesetzt; auf keinen Fall war er schon völlig in das christliche Leben und in das christliche Glaubensbekenntnis integriert worden“ (New Catholic Encyclopedia, 1967, Band 14, Seite 299).

„Am 20. Mai 325 trat das Konzil von Nizäa zusammen. Konstantin führte persönlich den Vorsitz, steuerte die Verhandlungen und schlug selbst . . . die entscheidende Formel vor, die das Verhältnis Christi zu Gott im Nizäischen Glaubensbekenntnis ausdrückt, nämlich ‚wesenseins mit dem Vater‘ . . . Vom Kaiser eingeschüchtert unterschrieben alle Bischöfe außer zweien das Bekenntnis — viele von ihnen entgegen ihrer eigenen Überzeugung“ (Encyclopædia Britannica, 1970, Band 6, Seite 386).

Was steht in der Bibel?

„Er aber [Stephanus], erfüllt vom Heiligen Geist, blickte zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen und rief: Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen“ (Apostelgeschichte 7:55, 56, Einheitsübersetzung).

Was machte diese Vision deutlich? Erfüllt vom heiligen Geist, der wirksamen Kraft Gottes, sah Stephanus „Jesus zur Rechten Gottes stehen“. Das zeigt klar: Jesus wurde nach seiner Auferstehung zu Leben im Himmel nicht wesenseins mit Gott, sondern war ein eigenständiges Geistwesen. Und von einer weiteren, dritten Person ist in dem Bericht auch keine Rede. Trotz Bemühungen, die Trinitätslehre mit Bibeltexten zu untermauern, schrieb der Dominikanerpater Marie-Émile Boismard in einem Buch über die Anfänge des christlichen Glaubens und die Dogmengeschichte: „Von einer Bestätigung dafür, dass es drei Personen in dem einen Gott gäbe, . . . steht im Neuen Testament nirgendwo etwas zu lesen“ (À l’aube du christianisme. La naissance des dogmes).

Das von Konstantin durchgesetzte Dogma sollte den Meinungsverschiedenheiten ein Ende machen, die die Kirche im 4. Jahrhundert entzweiten. Doch faktisch warf es gleich die nächste Frage auf: War Maria, die Frau, die Jesus zur Welt brachte, „die Mutter Gottes“?

Zum Vergleich folgende Bibeltexte: Matthäus 26:39; Johannes 14:28; 1. Korinther 15:27, 28; Kolosser 1:15, 16

FAKT IST:

Das Dreieinigkeitsdogma setzte sich erst Ende des 4. Jahrhunderts durch

Weitere Info:http://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/g201308/dreieinigkeit/#?

Gruß konstandin

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Du kannst Gott  mit Wasser vergleichen, denn Wasser kann:
-fest
-flüssig  oder
-gasförmig
sein. Aber es ist immer Wasser.

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Dreifaltigkeit bedeutet eine Person entfaltet sich als Drei. Dreieinigkeit dagegen heißt Drei Personen sind Eins bzw. Eine. Eigentlich ein Widerspruch in sich, man sennt es auch Trinität. Die Katholiken nennen es ein Mysterium, das niemand verstehen kann. Ein einigermaßen normal denkender Mensch, kommt zu dem Ergebnis das es Schwachsinn ist, das Vater Sohn und Geist in allen Eigenschaften gleich sind. Diese Gottes Vorstellung ist mit dem ursprünglichen monotheistischen Glauben Abrahams Isaaks und Jakobs unvereinbar.  Auch die ersten Christen Glaubten nicht daran. Erst zwischen dem Jahr 325 (Erstes Konzil von Nicäa) und 675 (Synode von Toledo) wurde durch verschiedene Konzile und Synoden diese Lehre ins kirchliche Christentum etabliert. In der Bibel finden wir dafür keine Rechtfertigung, wohl aber in der griechischen Philosophie.  http://weltmanager.de/trinitaet.html

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Kommentar von rubicon66
27.11.2015, 09:14

klaro, und in kölle gibts es das dreigestirn......und die habe ich schon selbst erlebt.....

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Kommentar von Eselspur
28.11.2015, 10:04

Natürlich ist die Trinität ein Ein-Gott-Glauben. Der Glaube, das Gott dreieinig ist ist wesentlich älter als 325. Das siehst du beispielsweise an dem Glauben der Syro-malabarischen Kirche in Indien, die deutlich älter ist und sich sicher nichts durch ein Konzil im Römischen Reich sagen lassen wollte.

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Kommentar von rubicon66
03.12.2015, 13:11

@fred, dieser link, ...ist das dein ernst?? hast du den dir mal genau durchgelesen??... ich habe es mir angetan!!!... da kann man aber wirklich von jedem glauben abfallen, wenn man sich das mal durcharbeitet hat.....

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vater, sohn und hl. geist sind lediglich kräfte eines wesens, daß menschen noch nicht denken können

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Wiki: Die christliche Trinitätslehre wurde zwischen 325 (Erstes Konzil von Nicäa) und 675 (Synode von Toledo) durch verschiedene Konzile und Synoden entwickelt...

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Kommentar von Reality010
26.11.2015, 10:57

Ja, toll von Menschen entwickelt . In der Bibel steht trotzdem nichts dazu. 

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Gott ist ein Geheimnis, das
man nur schwer mit Worten beschreiben kann. Vielleicht helfen dir
diese Gedanken über den dreieinigen Gott, ein wenig von diesem
Geheimnis zu verstehen:

TRINITÄT

Ein Gott - drei göttliche
Personen.

Juden haben Monotheismus.

Christen haben Monotheismus.

Muslime haben Monotheismus.

Warum nehmen Christen
dennoch

drei göttliche Personen an:

Vater, Sohn und Heiligen
Geist?

Gott ist Liebe und
Barmherzigkeit.

So sagt es der Tanach.

So sagt es die Bibel.

So sagt es der Quran.

Gott hat die Welt in
Freiheit geschaffen,

ohne Notwendigkeit.

Das glauben die Juden.

Das glauben die Christen.

Das glauben die Muslime.

Gott liebt,

ob es nun die Welt gibt oder
nicht.

Wenn es keine Welt gäbe,

würde Gott dennoch lieben.

Wen liebt Er,

wenn nicht die Welt?

Sich nur selber zu lieben,

ist zu wenig.

Liebe braucht ein Gegenüber,

Liebe braucht den anderen
als Person.

Deshalb glauben Christen,

dass Gott in sich selbst
drei Personen umfasst.

Alle drei Personen sind von
Ewigkeit.

Der ewige Vater liebt den
ewigen Sohn.

Der ewige Sohn liebt den
ewigen Vater.

Der Heilige Geist verbindet
Vater und Sohn in der Liebe.

In der Gemeinschaft der drei
göttlichen Personen

verwirklicht sich erst
Gottes allumfassende Liebe.

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die Dreieinigkeit ist ein Glaubensgeheimnis, das nicht einfach erklärt werden kann, sondern gelebt werden will.

Zeugen Jehovas werden dir zu erklären versuchen, dass die Dreieinigkeit nicht biblisch ist. Sie haben recht, dass es so nicht in der Bibel steht, sie haben nicht recht, dass es irgendeine Bibelstelle gibt, die dieser Vorstellung widerspricht. Es ist ein Modell, das die frühen Christen entwickelt haben., um an sich sehr widersprüchliche Glaubenswahrheiten miteinander in Beziehung zu bringen. 

 

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Kommentar von rubicon66
26.11.2015, 14:43

...."um an sich,sehr widersprüchliche glaubenswahrheiten miteinander in bezug zu bringen"..... 

das ist ein satz, da brauche ich erstmal musik und bedenkzeit, dieser satz will mir auf der zunge zergehen, ......ich will ihn aber vorher, zumindest im ansatz begreifen....

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Kommentar von Eselspur
26.11.2015, 14:50

tu das, rubicon!

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Kommentar von Hauer20
28.11.2015, 00:41

Hallo Eselsspur,

Eine so schöne Beschreibung (Umschreibung) für die Heidnische Trinität habe ich noch nicht gehört.

Das hast du mal auf den Punkt gebracht, alle Achtung hast gut gelernt. 

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Kommentar von Eselspur
28.11.2015, 08:52

bevor du was von "heidnisch" daherschreibst, Hauer, bitte ich dich, dich einmal mit dem intensiven Suchen der frühen Christen nach Wahrheit zu beschäftigen! Eigenartig ist, dass gerade auf gf sich so viele dem Lernen mit dem Hl. Geist verschließen wollen! Ließ einmal unvoreingenommen die Evangelien und du verstehst besser die Lehre der Ost- und der Westkirche.

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Jesus Christus kam als Mensch in die Welt, er ist zugleich aber auch Gottes Sohn und damit Gott selbst (ein Teil von Gott, Gott in einer seiner 3 Personen).

Man kann das vielleicht mit drei Kreisen vergleichen, die sich in der Mitte überschneiden. Es sind drei Kreise, sie gehören aber zu einem Gesamtbild. Oder mit Wasser in seinen Aggregatszuständen: Wasser flüssig, als Eis oder als Dampf und trotzdem eben Wasser. Diese Beispiele erklären durchaus nur unzureichend und mit unserem begrenzten menschlichen Verstand, was Dreieinigkeit (Trinität) bedeutet. Aber vielleicht hilft das bei der Vorstellung, dass Gott gleich "Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist", also drei Personen und doch eins (also ein Gott) ist!

2. Petrus 2,1: "Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, an die, welche den gleichen kostbaren Glauben wie wir empfangen haben an die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus."

Johannes 3,16: "Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat."

Das Johannes-Evangelium beginnt z.B. damit, dass Jesus von Anfang an bei Gott war und dass alles durch ihn entstanden ist!

Johannes 1,1-3: "Im Anfang war das Wort*, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist."

*"Das Wort" (gr. logos) ist ein Name des Herrn Jesus Christus (vgl. 1. Johannes 1,1; Offenbarung 19,13).

An Weihnachten feiern Christen also die Geburt von Jesus Christus, dem Sohn Gottes als ihrem Herrn und Erlöser. Weihnachten ist der Beginn des Weges von der Krippe in Bethlehem bis zur Kreuzigung in Golgatha (Jesus starb für die Sünden aller Menschen, die die Vergebung ihrer Sünden haben möchten) an Karfreitag und der Auferstehung am Ostersonntag (Jesus besiegte den Tod und gab allen, die das möchten, die Möglichkeit, ewiges Leben bei Gott zu erhalten).

Jesus ist Gott aber auch Mensch zugleich. Für uns ist das vielleicht nicht so leicht vorstellbar, doch warum sollte das bei Gott nicht möglich sein? Wir können Gott nur in Ansätzen verstehen und begreifen. Jesaja 55,8.9: "Denn meine Gedanken sind nicht eureGedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr; sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken."

Gott ist in der Person Jesus Christus Mensch geworden. Wichtig ist dabei das eben das Verständnis der Trinität (Dreieinigkeit) Gottes: Gott als Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist (Gott als 3 Personen und doch eins; also Christen glauben an einen einzigen Gott).

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Also eine Frau ist zuerst einmal eine Tochter, dann kann sie auch noch eine Schwester sein, eine Ehefrau und eine Mutter, dann aber auch noch eine Groß-, Schwieger- und Urgroßmutter. Wievielfältig ist sie dann?

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Die Trinitätslehre lehnt an konkreten biblischen Aussagen an und fasst im Grunde das Zusammenspiel vom Heiligen Geist, Jesus und Gott zusammen.

Das Wasser ist eine gute Metapher zum Verständnis der Dreieinigkeit:
Sie komm nämlich in natürlicher Form in flüssigen, gasförmigen und festen Zustand vor und ist dennoch derselbe Stoff.

Im Grunde sind der heilige Geist,Gott und Jesus eine Eng verbundene göttliche Gemeinschaft, die sich nicht in verschiedene Personen aufteilen lässt.

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Verantwortung teilen. Das ist in Demokratien auch heute weit verbreitet.

Nur wenige Selbstherrliche, wie der zu klein Geratene, östlich von uns, versuchen die Schuld hin und her und von sich weg zu schieben.

Bei "kleinen Leuten", hier unabhängig von der Körpergröße, ist das ohnehin Programm; und das rund um die Welt. 

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